Ein Glas Wein in einem idyllischen Bergdorf, ein Spaziergang über ein mehr als 2.000 Jahre altes Aquädukt, eine Farbe erleben oder durch das hippe Kreuzberg von Marseille schlendern. Ein Sommer in Südfrankreich ist vor allem eins – abwechslungsreich. Ich habe die schönsten Dörfer der Provence für euch entdeckt, habe gelernt, was alles hinter der Farbe Ocker steckt, war in den Schluchten und Wasserfälle von Sautadet schwimmen und habe den magischen Stausee Lac Peirou entdeckt. Die Provence hat so viel mehr zu bieten als „nur“ Lavendelfelder. All meine Tipps zu einem unvergesslichen Urlaub in Südfrankreich teile ich heute mit euch.

Urlaub in Südfrankreich

Urlaub in Südfrankreich: 1. Die unterirdischen Gänge der Mines de Broux

Es ist ein herrlicher Morgen. Der Geruch der Pinienbäume liegt in der Luft, die Erde ist feucht und der Himmel noch von ein paar Wolken bedeckt. Der gestrige Regen hat den Staub der letzten Wochen von den Bäumen und Büschen gewaschen und so kommt der Kontrast der beiden Farben noch stärken zum Vorschein – Grün und Orange. Vor mir bäumt sich eine rötliche Felswand auf. Circa 25 Meter ist sie hoch und drei Rundböden dienen als Eingangstor in das Innere des Felsens. Dahinter versteckt sich die Mine de Bruoux. Ihr könnt euch das ein bisschen vorstellen wie die Ruinenstätte Petra in Jordanien – für Minimalisten.

In der Mines de Bruoux wurde früher Ocker abgebaut. Als Erstes denkt ihr da sicher an Ocker, die Farbe bzw. das Pülverchen, welches man mit Wasser vermischt, um Wände an zu streichen. Doch Ocker hatte damals einen ganz anderen Wert. 1860 wurde es für die Gummiindustrie gebraucht, um damit Latex zu verdichten.

Ich bekomme eine Führung durch das riesige unterirdische Labyrinth mit seinen Galerien, die über 40 Kilometer lang sind. Am Anfang begleitet uns noch das Gurren der jungen Tauben, die am Eingang nisten. Je tiefer wir in den Stollen gehen, desto ruhiger, dunkler und – vor allem – kühler wird es. Zieht euch auf jeden Fall warm an. Hier warten Temperaturen um die 10 Grad auf euch.

Nach 15 Minuten erreichen wir das Grundwasser. Verrückt, was an diesem Ort schon alles passiert sein muss. Damals haben immer drei Männer in zwölf Stunden-Schichten die Gänge von oben nach unten gesprengt, um das Ocker zu gewinnen. Dann – von einem Tag auf den anderen Tag – hat Ocker seinen Wert als Dichtung verloren. Anschließend wurden Champignons in den Galerien gezüchtet. Und heute können Touristen in diese unbekannte Welt eintauchen. Es gibt nur noch einen Ockersteinbruch in Europa, in Garfas, und dort wird der Ocker zu 90 % für die Farbe – und nicht mehr als Dichtungsmaterial – abgebaut.

Am Ende der Tour kommt ihr in einen kleinen Laden mit Pigmenten, Seifen, Bücher und Produkten aus der Region.

Um euren Besuch zu planen, empfehle ich euch, auf der Website der Mines de Broux alle Infos und Tipps durchzulesen. Ein Besuch ist nämlich nur mit einer Führung möglich und die müsst ihr vorher reservieren.

Urlaub in Südfrankreich: 2. Ocker erleben im „Conservatoire des ocres et de la couleur“

Von der prähistorischen Höhlenmalerei, über die Körperfarbe bis in zum Anstrich und dem höchsten Gut für Künstler – Ocker spielt in der Geschichte der Menschheit seit Jahrhunderten eine große Rolle. Nach dem Besuch in der Mines Bruoux bin ich neugierig auf die Farbe Ocker geworden. Im Konservatorium, das in dem geschützten Ockermassiv des Luberon liegt, besuche ich die Ockerfabrik, probiere die Farbe auf dem Papier aus und lerne ganz viel über die Kunst und das Handwerk.

Der abgetragene Sand aus den Ockerfelsen kommt hier in die Fabrik. Dann müssen die 10 % Pigment als Erstes vom herkömmlichen Sand getrennt werden. Während eines Spaziergangs über das Gelände, in dem immer noch die alten Waschbecken und Brennöfen vorhanden sind, lerne ich so einiges über die Ocker-Gewinnung. Ich sehe die großen Bassins, in denen das Gesteinsmehl über den Winter gewässert wird, bis es sich absetzt. Im Frühjahr wird das Wasser abgelassen und die Sonne trocknete den Ocker, der anschließend in Barren geschnitten wird. Wahnsinn, es sind so viele unterschiedliche Arbeitsgänge nötig bis zum Endprodukt, die hier wunderbar anschaulich dargestellt werden:

  • Ankunft des Materials
  • Der Waschvorgang
  • Das Trocknen
  • Ocker, erste färbende Substanz
  • Das Mahlen des roten Ockers und gelben Ockers
  • Das Sieben

Die Farbe in der Praxis:

In der Ockerfabrik ist eine Galerie, in der man den Künstlern beim Malen zuschauen kann. Außerdem werden fast täglich Workshops angeboten, in denen man der Farbe noch näher kommt und sogar lernt, wie man mit Pigmenten die Farbe selbst anmischt und herstellt. Es ist eigentlich total einfach. Eine Malfarbe besteht aus Pigmenten (für die Farbe), einem Bindemittel (zum Binden der Pigmente) und einem Verdünner oder Lösungsmittel (zum Mischen).

Die Ockerfabrik, wegen des Gründers Camille Mathieu auch ehemalige Fabrik Mathieu genannt, liegt südlich von Roussillon. Gegen einen Eintritt von 6 Euro erfahrt ihr bei einem Rundgang über das große Gelände alles über Ocker.

Urlaub in Südfrankreich: 2. Roussillon

Wenn ihr noch mehr über Ocker lernen möchtet, dann darf ein Besuch in Roussillon nicht fehlen. Hoch auf einem Ockerfelsen liegt das Dorf und wie ihr euch denken könnt, habt ihr von dort oben einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Natur mit ihren Farben und Formen. Ganz viel lernen über die Geschichte des Ockers (und die Geschichte Roussillons, die lange Zeit vom Abbau der Ockererde lebten, bis synthetische Farben modern wurden) lernt ihr im Conservatoire des Ocres et des Couleurs. Außerdem gibt es viele Informationen zur Verwendung und Verarbeitung von Ocker. Es befindet sich in einem alten Ockerwerk in Roussillon und ihr könnt dort auch an Kursen teilnehmen.

Was die meisten Touristen machen, die nach Roussillon kommen – den Ockerweg gehen. Gegen eine Gebühr könnt ihr durch die Ockerbrüche laufen und die unglaubliche Schönheit dieser Naturwunder genießen. Besonders beeindruckend ist das Farbspiel der warmen, orangen Nuancen und dem intensiven Grün der Mittelmeervegetation. Am besten genießen könnt ihr diese am zweiten Aussichtspunkt. Auf den Eintrittskarten vom Ockerweg erfahrt ihr dann auch, was ihr machen könnt, wenn eure Kleidung etwas Ocker abbekommen habt: Erst trocknen lassen und dann vorsichtig mit Wasser entfernen. Also seid gewarnt! ;-)

Urlaub in Südfrankreich: 3. Ein alpiner Wanderweg auf den Spuren der Römerzeit

Auch im August gibt es sie in der Provence – diese ganz stillen, idyllischen Orte, die man fast für sich alleine hat. Solch ein Ort ist der Lac Peirou, ein Stausee, der 1891 als Trinkwasserspeicher angelegt wurde. Wenn man die Staumauer und die südliche Vegetation kurz ausblendet, kommt er einem Bergsee sehr nahe.

Der Parkplatz ist der Start- und Zielpunkt für die Wanderung. Wer will, kann aber auch einfach am Ufer verweilen und die Ruhe genießen. Die Wanderung ist nicht ganz ohne. Wir wurden jedoch immer wieder mit grandiosen Aussichten und dem herrlichen Farbenspiel des blaugrünen Wassers, dem Grün der Bäume, dem Blau des Himmels und dem Grauweiß der Kalkfelsen belohnt.

Ein kleines Stück erinnert an einen alpinen Weg – die seilgesicherte Passage und der Felstunnel, durch den der Weg mithilfe von Eisenklammern, wie in einem Kamin, steil nach oben führt. Aber keine Angst, wir haben es sogar geschafft, den Hund mit hochzubekommen.

Wenn es dann weiter Richtung St-Rémy geht, werdet ihr die glanzvollen Überreste der Römerzeit sehen: die antike Ausgrabungsstätte der gallorömischen Siedlung von Glanum oder den römischen Ehrenbogen Arc Municipal. Eine genaue Wegbeschreibung findet ihr unter „Wandertour – St-Rémy und Lac Peirou“. Packt euch auf jeden Fall genügend Proviant und Wasser ein, um zum Schluss ein Picknick am See zu machen!

Urlaub in Südfrankreich: 4. Die schönsten Dörfer in der Provence und dem Département Gard

Urlaub in Südfrankreich – Das historische Städtchen Uzés

Das historische Städtchen Uzès liegt in dem südfranzösischen Département Gard, circa 25 Kilometer nördlich von Nîmes, zwischen dem Meer und den Cevennen. Eine Woche lang durfte ich das 8.500 Einwohner-Dorf mein Zuhause nennen. Es war wunderschön, genau so, wie man sich einen Sommer in Frankreich vorstellt … Wenn man nicht nur für einen Tag da ist, um die Stadt zu besichtigen, sondern dort lebt. Viele nehmen Uzés auf ihren Südfrankreich Roadtrip vielleicht gar nicht so wahr, aber für mich ist es eine kleine Perle.

Eine urgemütliche mittelalterliche Altstadt, die in den 60er Jahren liebevoll restauriert wurde, mit verwinkelten Hinterhöfen und – ein Shopping-Paradies für alle, die es satt haben, immer nur Kettengeschäfte in der Fußgängerzone zu sehen. Klein, aber fein – das ist wohl die richtige Beschreibung. Außerdem gibt es in Uzés unglaublich viele Sehenswürdigkeiten. Am bekanntesten – und wirklich besonders – ist der einzige runde Glockenturm in ganz Frankreich.

Lasst euch treiben, genießt den Flair der Stadt, versucht den Markttag am Samstag mitzuerleben und verbringt ruhige Momente in einem der vielen Cafés. Mein Lieblingsrestaurant – Thym & Lavande. Es liegt in einem wunderschönen Innenhof und ihr könnt allerlei Köstlichkeiten unter Palmen genießen.

Noch eine verrückte Sache in Uzés: Der deutsche Süßwarenhersteller HARIBO hat hier seit 1987 eine Niederlassung. Sie liegt in Richtung Remoulin und dort kann man das Haribo-Museum besichtigen. Hier erfährt man alles über die Geschichte und die Herstellung von Haribo. Der Parkplatz war immer brechend voll.

Urlaub in Südfrankreich – La-Roque-sur-Cèze und die Kaskaden von Sautadet

30 Kilometer von Uzès entfernt liegt der kleine Ort La Roque-sur-Cèze. Der Ort hat etwas mit meiner Lieblingsinsel Juist gemeinsam – beide sind autofrei. Unterhalb des Dorfes, neben dem Weinberg, gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz.

Als Erstes würde ich euch einen Spaziergang durch La-Roque-sur-Cèze empfehlen. Im Gegensatz zu Uzès müsst ihr hier ein paar Berge und Treppen erklimmen. Aber es lohnt sich. La-Roque-sur-Cèze zählt mit seinen Steinhäusern, dem mittelalterlichen Dorfkern und dem Schloss mit der Kapelle aus dem 12. Jahrhundert zur Vereinigung der „schönsten Dörfer Frankreichs“.

Urlaub in Südfrankreich – Kaskaden von Sautadet

Wer dann eine Abkühlung braucht, sollte die Kaskaden von Sautadet besuchen. Am Dorf vorbei fließt der Fluss Cèze, der sich, ein paar hundert Metern entfernt vom Dorfkern, in Schluchten und Wasserfälle verwandelt. Ein wirklich eindrucksvolles Naturschauspiel, denn die Kraft des Wassers hat sich in den weißen Kalkstein gegraben und ihm wilde Formen gegeben.

Eigentlich ist es verboten, auf den Klippen herumzuklettern, in der Schlucht zu baden oder von den Felsen zu springen. Laut den Schildern, an die sich während dieses heißen Sommers niemand gehalten hat. Ich empfehle euch, morgens zu den Wasserfällen zu gehen. Dann ist es noch schön ruhig. Am unteren Ende der Schluchten befindet sich ein flacher Strand, der perfekt für Kinder geeignet ist. Der Hund darf auch mit. Also Badesachen nicht vergessen und Sonnenschirm mitbringen.

Urlaub in Südfrankreich – Bonnieux und seine Aussicht über den Luberon

Auf dem Plateau de Luberon im Département Vaucluse liegt das schöne, provenzalische Dorf Bonnieux. Genauso wie La-Roque-sur-Cèze liegt Bonnieux auf einem Berghügel und zieht sich bis ins Tal hinunter. Nehmt den Aufstieg auf euch und lauft nach ganz oben bis zur Kirche („Église haute de Bonnieux“). Von hier habt ihr einen wunderschönen Ausblick: auf die Landschaft des Luberon, mit seinen Wein- und Obstfeldern, den grünen Hügeln, benachbarten Dörfer bis zum Mont Ventoux.

Urlaub in Südfrankreich – Ménerbes – das steineren Schiff

Was Jean-Luc Bannalec heute für die Bretagne ist, war in den 80er Jahren der englische Schriftsteller Peter Mayle für das Bergdorf Ménerbes. Er schrieb schrieb mehrere Romane über die Provence und den Ort Ménerbes, was zahlreiche Touristen anzog. Ich kann die Begeisterung für das Dorf, das von weitem aussieht wie ein steinernes Schiff, sehr gut nachvollziehen. Stolze Gassen, besondere Läden, gute Restaurants und die einzigartige Sicht auf den Luberon und die Vaucluse-Berge.

Eines dieser besonderen Lädchen – und zugleich das schönste Restaurant – ist das prächtige Maison de la Truffe et du Vin (Trüffel- und Wein-Haus). Es hat seine Terrasse in einem bezaubernden Garten und ist ein herrlicher Ort, um den Sonnenuntergang bei einem guten Glas Wein und Trüffelgerichten zu genießen.

Ein weiterer zauberhafter Ort – die kleine Terrasse vom Café „Chez Auzet“. Hier gibt es Tee, Kaffee, Patisserie, kleine Gerichte und einen großartigen Ausblick auf das Luberontal und den Mont Ventoux.

Wer gerne in ausgefallene Museen geht, der sollte das Korkenzieher Museum nicht verpassen!

Urlaub in Südfrankreich: 5. Pont du Gard – die einzige Weltkulturerbestätte Frankreichs

Wenn man es aufs Einfachste runterbrechen möchte, dann ist die Hauptsehenswürdigkeit im Département Gard nur eine alte Wasserleitung. „Nur“ ist aber etwas untertrieben. Vielmehr ist der Pont du Gard eines der wichtigsten Brückenbauwerke überhaupt, das uns noch aus der Antike erhalten geblieben ist.

Wer das römischer Aquädukt Pont du Gard besichtigen möchte, der sollte auf jeden Fall Zeit mitbringen. Und vielleicht einen Badeanzug und ein Handtuch, um es sich am Flussufer unterhalb der Weltkulturstätte gemütlich zu machen und einen Sommertag in Frankreich zu genießen. Das Gelände ist riesig und es gibt viel zu entdecken.

Es ist wirklich ein besonderes Erlebnis, über den 2.000 Jahre alte Pont du Gard zu laufen und den Ausblick über das gewundene Tal des Gardon zu genießen. In 49 Meter Höhe wird einem ziemlich deutlich bewusst, welche Macht das Römische Reich damals hatte und was für ein Wunder es ist, dass das Aquädukt die Jahrhunderte weitestgehend unbeschadet überstanden hat. Ich glaube, Ehrfurcht ist das richtige Wort, wenn man auf dem Viadukt steht oder es sich von unten anschaut.

Vielleicht kurz zur Erklärung: Wasser war für die Römer ein wichtiger Lebensstandard. Die Römer außerhalb Roms wollten natürlich den gleichen Luxus haben und so wurden die Wasserleitungen gebaut. Der Pont du Gard ist ein Teilstück einer insgesamt 50 Kilometer langen Wasserleitung zur Versorgung der Stadt Nîmes. Er besteht aus insgesamt 52 Halbbögen.

Der Pont du Gard gilt als besonders vorbildlich. Seit 2004 trägt er das Label „Grand site de France“, das ihm vom französischen Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung verliehen wurde.
Er ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. Informationen über Anreise, Parkplätze, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Mitgliedschaft und vieles mehr findet ihr auf der offiziellen Seite Site du Pont du Gard.

Urlaub in Südfrankreich: 6. In der Kürze liegt die Würze – 5 kleine Tipps für Marseille

Leider hatte ich nur ein paar Stunden in Marseille, aber die haben mir so gefallen, dass ich auf jeden Fall wiederkommen möchte.

  • Aussicht von der Basilique Notre Dame de la Garde: Ein absolutes MUSS in jeder Stadt – sie einmal von oben anschauen. Einen wunderschönen Blick auf den Hafen und die Buchten habt ihr von der Basilique Notre Dame de la Garde. Am besten fahrt ihr mit dem Bus Nr. 60 hoch und lauft zu Fuß wieder runter.
  • Museum MuCEM am Hafen: Wer mit dem Auto nach Marseille fährt, dem empfehle ich, am Hafen zu parken. Hier gibt es zahlreiche Parkhäuser. Wenn man von der Unterwelt nach oben kommt, steht man außerdem gleich vor einem der beeindruckendsten Gebäuden in Marseille – dem Museum Mucem (Museum der Zivilisationen Europas). Es ist anlässlich des Titels zur Kulturhauptstadt 2013 entstanden. Übrigens auch ein perfekter Spot, um den Sonnenuntergang zu genießen.
  • Le Panier Viertel in Marseille: Es ist cool, es ist hip, es ist das Kreuzberg von Marseille. Zwar bestimmt kein Geheimtipp mehr, aber es lässt sich einfach unglaublich gut durch die Gassen von Le Panier schlendern. Es gibt so viel zu schauen und zu genießen.
  • „Seife aus Marseille“ kaufen: Ich liebe Seife und war ganz begeistert, als ich die Savon de Marseille entdeckt habe. Sie wird unter einem Art Reinheitsgebot hergestellt, muss mindestens aus 72 % Pflanzenöl bestehen und es dürfen keine künstlichen Farb- und Zusatzstoffe verwendet werden. Das ist dem französische Sonnenkönig Ludwig XIV. zu verdanken, der sie genau so wollte und hoffähig machte.

Urlaub in Südfrankreich – die schönsten Strände bei Marseille

Lust auf Meer? Dann kann ich euch den Strand Calanque de Sormieu empfehlen. Auf euch wartet eine Bucht mit Sandstrand, türkisblauem Wasser, Fischerhäusern und zwei Restaurants. Er ist auf jeden Fall der schönste, aber im Sommer auch der vollste Strand. Für eine fantastische Aussicht könnt ihr über den Klippen einem kleinen Wanderweg folgen. Auf der linken Seite der Calanque de Sormieu befindet sich die Grotte von Cosquer mit den berühmten, prähistorischen Höhlenmalereien.

Außerdem schöne Strände:

  • Calanque d’En Veau
  • Calanque de Port-Pin
  • Calanque Port-Miou
  • Calanque de Sugiton
Urlaub in Südfrankreich: 7.Wohnen wie die Einheimischen

Für unseren Südfrankreich Urlaub hatten wir ein Ferienhaus von NOVASOL. Auf der Website gibt es über 40.000 private Urlaubsdomizile in 29 europäischen Ländern. Außerdem könnte ihr über die Suchfunktion ziemlich schnell euer Wunschhaus mit allen nötigen Kriterien finden. Uns war beispielsweise „Haustiere erlaubt“ sehr wichtig.

Urlaub in Suedfrankreich Hund

Ich finde es immer schön, auf Reisen in einem Ferienhaus untergebracht zu sein. Meine Top-Gründe für ein Ferienhaus

  • Ungestört sein: Man ist, gerade mit Hund oder auch Kindern, unabhängiger und kann auch mal entspannt ein paar Stunden drinnen verbringen, ohne dass es gleich zu eng wird, wie in einem Hotelzimmer.
  • Flexible Planung: Lust auf eine romantisches Dinner auf der eigenen Terrasse oder doch lieber auswärts essen? Die Ferienwohnung macht es möglich, auch im Urlaub nicht aufs Kochen zu verzichten, wenn man Spaß daran hat oder aufs Geld schauen muss. Im Restaurant speisen geht natürlich trotzdem.
  • Platz zum Entspannen: Wer sich nicht unbedingt in die Touristen-Reihen am Strand legen möchte, ist mit einem Ferienhaus auch gut beraten. Die gibt es oft auch mit eigenem Pool oder Garten, in dem man ungestört die Sonne genießen und abschalten kann.
  • Mit Freunden Urlaub machen: So richtig Spaß macht ein Gruppenurlaub eigentlich nur in einem großzügigen Ferienhaus. Dort bekommt jeder ein eigenes Zimmer und trotzdem kann man zusammen speisen, reisen und eine gute Zeit verbringen.

Das war mein Sommer in Südfrankreich. Ich hoffe, ich konnte euch ein paar schöne Ecken zeigen und euch Lust auf Frankreich machen.

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2 Kommentare

  1. Ich bin immer wieder hin und weg von deinen Beiträgen. Man bekommt immer so lust zu reisen.. ich weis gar nicht ob ich jemals alles sehen kann was ich möchte. Aber zumindest so bekomm ich Eindrücke von Orten die ich vielleicht nie so Erleben kann. <3

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