Malerisch. Ja, ich glaube, wenn ich Norwegen in nur einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es das. Wie oft stand ich mit offenem Mund in der Landschaft und dachte mir: Das kann doch nicht echt sein! Das sieht aus wie gemalt. Wälder, Berge, Seen, Gletscher, Fjorde – wir haben von allem etwas gesehen und die für uns perfekte Reiseroute für einen Norwegen Roadtrip zusammengestellt.

Elternzeit Roadtrip Norwegen

Start- und Ausgangspunkt war Oslo. Dort haben wir, mein Freund, die fünf Monate alte Alma und ich, unseren Crosscamp abgeholt. Vierzehn Tage Norwegen Roadtrip stand in unserer Elternzeit an und was soll ich sagen: Es war einfach gigantisch schön und die perfekte Entscheidung. Mit Baby wollten wir nicht zu viel fahren. In den 14 Tagen sind wir auf ca. tausend Kilometer gekommen und haben dabei so viel entdeckt und erlebt. Als kleine Einstimmung solltet ihr als Erstes unser Video anschauen. Da erzähle ich auch von unseren Kosten und wie ihr Geld sparen könnt. Hier im Post findet ihr die einzelnen Etappen und Sehenswürdigkeiten auf unserem Norwegen Roadtrip.

Norwegen Roadtrip – zum Crosscamp

Er war ein absolut treuer Begleiter und für uns als kleine Familie perfekt! Mein Freund hat immer oben im Hochdach geschlafen und ich mit Alma unten. Die Sitze konnten wir umlegen und hatten so eine tolle Liegefläche, auf der Alma rückwärts krabbeln gelernt hat. Was mir sehr wichtig war für unseren Norwegentrip im September – eine Standheizung. Die hatte der Crosscamp sowie eine Küche mit Waschbecken und zwei Herdplatten plus Kühlschrank und zwischen den Vordersitzen auch noch eine Kühlbox. Außerdem haben wir es geschafft, zwei große Koffer in den Stauflächen des Crosscamp zu verstauen. Wenn ihr zum Crosscamp noch Fragen habt, stellt sie gerne in den Kommentaren.

Norwegen Roadtrip – die erste Nacht

Unser Start war etwas holprig. Mit zwei Stunden Verspätung und noch mal einer Stunde warten am Kofferband kamen wir erst kurz vor Sonnenuntergang am Flughafen in Oslo an. Ich muss sagen: Oslo war mir schon nach fünf Minuten sympathisch. Das Erste, was ich gesehen habe, war ein Schild, welches darauf hinweist, dass die Norweger dabei helfen möchten, weniger Plastik zu produzieren und deshalb Geld für Plastiktüten beim Einkauf verlangen. Und der zweite Lichtblick – am Kofferband war eine dicke, rote Linie, auf der stand „Please wait behind the line“. Wie geil! Ich rege mich schon seit Jahren über jeden auf, der am Kofferband klebt und niemandem die Chance gibt, sein Gepäckstück runterzuziehen.

Hello Norwegen. Da bist du also und du zwingst uns gleich, völlig spontan zu sein und alle Pläne über Bord zu werfen. Vielleicht wird das das Motto des Norwegen Roadtrips: Spontanität, weil nichts so kommt, wie man es geplant hat. Wir sind also nicht noch vier Stunden bis nach Otta gefahren, sondern haben die „Park4night“ App angeschmissen und geschaut, was in der Nähe ist.

Mit der App haben wir einen guten Parkplatz in der Nähe vom Limastranda Beach gefunden. Das Wetter war leider etwas bescheiden, aber die Nachbarn äußerst ruhig. Wie sich herausstellte, war der Parkplatz neben einem Friedhof – dem Stensgard Kirke. Wenn das Wetter schön ist, könnte man hier am Morgen eine herrliche Runde im See schwimmen. Ich durfte das Gewässer in einem Nebelkleid shooten und dann ging es endlich los.

Kosten:
Abendessen im Restaurant: 480 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 1 von Oslo nach Otta (3,5 Stunden, 275 Kilometer)

Nachdem wir Oslo hinter uns gelassen hatten, bin ich gefühlt zwei Stunden durch eine Baustelle gefahren. Abgesehen davon tut sich einiges auf der Strecke von Oslo nach Otta. Wir fahren vorbei an einem Farbenspiel aus ockerfarbenen Haferfeldern, dunkelgrünen Nadelwäldern, die teilweise auf schroffen Felsen wachsen, und saftig grünen Wiesen. Dazu kommt immer wieder das wunderschöne Blau der Seen und Flüsse.

Eine ganze Weile fahren wir am Otta entlang, bis zur Stadt Otta und dort auf den Campingplatz Otta Camping og Motell. Der Campingplatz liegt direkt am Fluss. Die Rezeption ist ein typisches Holzhaus und über den ganzen Platz verteilt stehen kleine Holzhütten, die man mieten kann. Es gibt eine große Wiese, auf der die Camper und Zelte abgestellt und aufgebaut werden können. Wir haben einen Platz direkt am Wasser bekommen. Hier hat Alma erst einmal ihre Krabbeldecke ausgebreitet bekommen und durfte mit Flussblick spielen. Auf dem Campingplatz stehen außerdem zwei Häuser – die sanitären Einrichtungen und eine Küche. Langsam bekomme ich Norwegen-Feeling und dieser Stopp ist der perfekte Start.

Kosten:
Campingplatz: 200 Kronen
Lebensmittel: 830 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 2 von Otta nach Trollveggen (circa 2 Stunden, 140 Kilometer)

In das Campen muss man erst langsam reinkommen. Das Schönste dabei ist nämlich, die Zeit zu verplempern oder sie am besten total zu vergessen. Das ist uns am Morgen in Otta passiert. Langsam aufwachen, gemütlich Kaffee trinken, dabei den tosenden Fluss beobachten und dann ganz gemächlich duschen. Schwupsdiwupps ist es 12 Uhr und wir sind wieder auf der Straße.

Unser nächstes Ziel ist das wunderschöne Tal Romsdalen. Hier führt eine der beeindruckendsten Bahnstrecken Europas entlang und ja, es ist absolut faszinierend. Der tosende Fluss, die Rauma, bahnt sich ihren Weg durch das Tal, dessen Berge immer höher und höher und die kleinen Holzhäuschen immer schnuckeliger werden.

Die Bahnstrecke schlängelt sich 114 Kilometer von Åndalsnes nach Dombås und hält wunderschöne Ausblicke auf Fjorde und Berge bereit. Zwei Höhepunkte sind die Aussicht auf Trollveggen und das Romsdalshornet. Das Panorama hatten wir auch vom Auto aus. Ich hätte mir keinen schöneren Ort für die letzten Stunden meiner Drohne wünschen können, die es sich im Fluss Rauma gemütlich gemacht hat. Ich sage es ja immer, die Natur ist eine Gewalt mit ihrer ganz besonderen Kraft. Vielleicht wollte sie, dass ich hier in Norwegen mal so richtig zur Ruhe komme und mir nicht ständig Gedanken darüber mache, wo ich als nächstes die Drohne steigen lassen könnte. Also hat sie mein fliegendes Baby zu sich genommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es war total windig, plötzlich ist der Akku auf 20 % gesprungen und die Drohne musste notlanden. Ich habe live auf dem Bildschirm gesehen, wie sie Zentimeter für Zentimeter nach unten geflogen und im Fluss gelandet ist. Der Schock und die Trauer saßen tief, doch die wunderschöne Berglandschaft hat mich aufgemuntert. Danach musste ich jedoch erst einmal gut durchatmen und wir sind auf den nächsten Campingplatz, den Trollveggen Campingplatz gefahren. Er ist eingebettet in die Bergwelt, hat einen Minikiosk am Empfang und das wohl schönste Klohäuschen, welches ich je gesehen habe.

Kosten:
Campingplatz: 300 Kronen
Drohne: 10.000 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 3 von Trollvegen nach Åndalsnes (circa 13 Minuten, 12 Kilometer)

Guten Morgen Dauerregen. Ein Mann auf dem ersten Campingplatz hat uns gesagt, dass Campen auch im Regen toll sein kann – mit einer Flasche Wein. Ich habe weder einen gekühlten Weißwein im Kühlschrank, noch halte ich 8 Uhr morgens für eine guten Zeitpunkt, um mit dem Trinken anzufangen. Aber ich weiß, was er meint, und eine Kanne Kaffee tut es auch. So sitzen wir also den ganzen Vormittag gemütlich im Van und malen Herzen auf die beschlagene Scheibe.

Eine von vielen Sachen, die ich am Crosscamp liebe – die Standheizung. Bei 3 Grad Außentemperatur ein Traum. Nur 300 Meter von unserem Campingplatz entfernt liegt das Trollveggen Besucherzentrum. Was ist eigentlich der/die/das Trollwegen? Die Felswand Trollveggen (übersetzt Trollwand) ist Europas höchste Steilwand mit der längsten Kletterroute. Die Felswand ragt 1.700 Meter in den Himmel. Im Besucherzentrum gibt es neben jeder Menge Infos und Filme über die Geschichte der Trollwand ein ganz besonders designtes Restaurant mit Panoramafenster, das selbst wie ein Berg aussieht.

Gegen Mittag nutzen wir das schlechte Wetter für Besorgungen, fahren zur Tankstelle und gehen Einkaufen. Außerdem gehe ich meiner Schlechtwetter-Lieblingsbeschäftigung nach – im Café rumsitzen. Früher habe ich gelesen und mir Notizen gemacht, jetzt bespaße ich Alma. Ein wunderschönes Café in Åndalsnes ist das Sødahlhuset. Manchmal finden einen Cafés ja. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass mich das Sødahlhuset gesucht hat. Kein Tisch gleicht dem anderen und auch die Stühle sind bunt zusammengewürfelt. Das Markenzeichen des Cafés ist die rote Blumenwand. Neben ausgezeichnetem Kuchen, warmen Gerichten und grandiosem Kaffee gibt es auch viele nachhaltige Produkte in den Regalen. Kaffeefilter aus Glas, ökologischer Glitzer, Strohhalme aus Edelstahl und vieles mehr. Für so einen kleinen Ort wie Åndalsnes ein wirkliches Highlight. Aber auch die Kunst kommt nicht zu kurz. Beispielsweise stehen in den Regalen Porzellanwerke von einer lokalen Künstlerin. Es ist das perfekte Café für verregnete Tage und es gibt auch vegane Gerichte. Ich liebe es. Alma auch. Die hat im Schafsfell auf dem Sofa gechillt.

Sødahlhuset |Adresse: 8, Romsdalsvegen, 6300 Åndalsnes, Norwegen

Anschließend sind wir weiter gefahren auf unseren Campingplatz. Direkt am Fluss, mit einem wunderschönen Bergpanorama, haben wir einen Stellplatz auf dem Åndalsnes Campingplatz bekommen.

Kosten:
Campingplatz: 270 Kronen
Café: 180 Kronen
Tanken: 670 Kronen
Lebensmittel: 750 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 4 von Åndalsnes nach Litlefjellet (circa 45 Minuten, 43 Kilometer)

Das Schöne am Campen: Man weiß schon vor dem Augenaufschlag, ob es draußen regnet oder nicht. An diesem Morgen war es herrlich still und kein Tropfen auf der Windschutzscheibe. Ein Morgen ohne Regen – das muss gefeiert werden mit einer Tasse Kaffee direkt am Fluss. Das Tolle an der Nebensaison ist, dass wir immer eine unglaublich gute Auswahl an Stellplätzen haben, da kaum etwas los ist.

Was euch auch in jedem Bäcker oder Supermarkt über den Weg laufen wird – Zimtschnecken. Die beste Kombi – Kaffee und Zimtschnecken. Auch wenn wir meistens schon um 8 Uhr aufwachen, schaffen wir es nie vor 11 Uhr startklar im Auto zu sitzen. Da lauert hier und dort noch ein schönes Fotomotiv und im Camper muss auch alles wieder sicher verstaut werden für die Fahrt. Heute ist endlich mal ein Ausflug und ein bisschen Action geplant.

Wanderung Litlefjellet

Achtung, Achtung! Wenn ihr Litlefjellet in euer Navigationssystem eingebt, dann kommt ihr 40 Kilometer weiter entfernt an irgendeinem Hang nicht mehr weiter. Leider ist der Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung im Internet schwer zu finden. Deswegen hier meine Erklärung:

Ihr müsst von Åndalsnes aus ca. 20 Minuten fahren. Zuerst in die Richtung Isforden. Dort dem Schild Liabygda folgen. Hier werdet ihr an eine Stelle kommen, an der es nach links oder rechts geht. Nehmt die linke Straße Richtung Venjedalen. Venjedalen heißt das Tal, in dem die Wanderung startet. Die Straße zum Ausgangspunkt der Wanderung ist eine Mautstraße. Hier könnt ihr nur mit Karte zahlen. Für Autos sind es 100 Kronen für Busse 300 Kronen. Das Geld ist sehr gut angelegt. Von hier aus folgt ihr immer der Straße. Wir haben den Fehler gemacht und sind am ersten Parkplatz schon ausgestiegen, bis wir am Wanderschild gemerkt haben, dass wir falsch sind. Fahrt immer weiter und weiter bis ihr auf der rechten Seite zwei Holzbänke mit Holztischen seht und auch die Beschilderung für den Wanderweg Litlefjellet.

Was ganz wichtig ist – zieht gutes Schuhwerk an. „Never has a human achieved so much with so little effort!“ Das stimmt wohl. In nur dreißig Minuten ist man am Gipfel und hat eine sagenhafte Aussicht. Im Internet habe ich oft gelesen, dass es eine perfekte Tour für Familien mit Kindern ist. Ich fand den Weg schon sehr anspruchsvoll und würde sagen, er ist nicht wirklich für Familien aus dem Flachland geeignet. Ein bisschen ins Schwitzen bin ich auch gekommen, aber das war es wert.

Von oben habt ihr dann einen wunderschönen Blick auf den Fluss Rauma, der sich durch das Tal schlängelt. Außerdem habt ihr freie Sicht auf die Trollwand und den bekannten Berg Romsdalshornet. Fast in jede Richtung gibt es ein Highlight. Nehmt euch Zeit, um dort oben die kleinen Pfade abzulaufen und das Panorama zu genießen.

Uns hat das Tal so gefallen, dass wir uns entschieden haben, mit dem Camper eine Nacht zu bleiben. Zum Übernachten haben wir uns eine wunderschöne Parknische oberhalb des Sees ausgesucht.

Kosten:
Mautstraße: 100 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 5 von Litlefjellet nach Geirangerfjord (circa 3 Stunden, 122 Kilometer)

Was für ein Morgen! Die Schafe kommen vorbei und schauen nach dem Rechten, ich wasche mein Gesicht mit kaltem Gletscherwasser und stehe mitten in der Natur. Nach einem kleinen Frühstück ziehen wir weiter und gönnen uns einen guten Cappuccino im Norsk Tindesenter, dem Wahrzeichen der Stadt Åndalsnes. Das norwegische Bergsteigerzentrum hat neben einem Museum auch ein schönes Café. Außerdem könnt ihr hier Anfänger-Kletterkurse buchen oder geführte Klettersteigtouren. Gestärkt geht es zu unserem nächsten Highlight.

Norsk Tindesenter | Adresse: Havnegata 2, 6300 Åndalsnes, Norwegen

Die schönste Panoramastraße in Norwegen – der Trollstigen

Eine mächtige Naturlandschaft, schwindelerregende Höhen und beeindruckende Flora und Fauna. Das erwartet euch auf der wohl berühmtesten Bergstraße in Norwegen – der 106 Kilometer langen Trollstigen. Am bekanntesten ist die Stelle mit den elf Haarnadelkurven, die man sich auf einer Aussichtsplattform am Gipfel des Berges von oben anschauen kann. Es ist einfach ein wunderschöner Anblick. Ein Wasserfall, die kurvige Straße, gesäumt von Bergen und der atemberaubende Blick ins Tal. Neben der über eine Kante ragenden Aussichtsplattform, die 200 Meter über den Trollstigen schwebt, gibt es hier noch zwei weitere View Points und ein architektonisch beeindruckendes Restaurant.

Aussichtsplattform Trollstigen

Danach fahren wir weiter Richtung Geiranger und die Strecke wird landschaftlich immer beeindruckender. Einen kurzen Stopp legen wir noch bei Gudbrandsjuvet ein, einer fünf Meter breiten und 20 – 25 Meter tiefen Schlucht. Der Fluss Valldolla hat Tausende von Jahren gebraucht, um sich seinen Weg zu graben. Auch hier findet ihr ein total schönes Café mit Blick auf das tosende Wasser und natürlich gibt’s dazu – Zimtschnecken.

Auf dem Weg zu unserem Ziel Geirangerfjord überqueren wir das erste Mal einen Fluss mit der Fähre. Nur zehn Minuten dauert die Fahrt von Linge nach Eidsdal. Das letzte Highlight ist der Aussichtspunkt Ørnesvingen mit einem sagenhaften Blick auf den Fjord.

Nur ein paar Minuten von der Aussichtsplattform entfernt haben wir einen Campingplatz direkt am See gefunden – beim Gerangerfjorden Feriesenter. Links sehen wir Geiranger und recht die Kurve des Fjords. Ein herrlicher Platz.

Kosten:
Kaffee & Kuchen: 200 Kronen
Fähre: 140 Kronen
Lebensmittel: 420
Campingplatz: 290 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 6: Halbzeit und Auszeit

Wisst ihr, was auch mal richtig schön ist? Einen ganzen Tag nur rumchillen und nichts tun. Vor allem, wenn man einen so grandiosen Campingplatz hat, mit einer unbeschreiblichen Aussicht auf Geiranger und den Fjord. Und wenn der Van einen eigenen Balkon hat. Im Crosscamp können wir das Dach öffnen und uns oben drauf setzen. Außerdem haben wir den Tag genutzt, um Wäsche zu waschen, Alma auf der Decke spielen zu lassen und viele schöne Fotos zu machen. Hier eine kleine Auswahl:

Kosten:
Campingplatz: 320 Kronen (wegen Front Row)

Norwegen Roadtrip – Tag 7 von Geiranger nach Karlvika (circa 2 Stunden, 79 Kilometer)

Genug rumgehangen. Es wird wieder Zeit, noch mehr von diesem wunderschönen Land zu entdecken. Gestern habe ich schon zahlreiche Schiffe auf dem Geirangerfjord gesehen. Heute wollen wir die großen Riesen genauer betrachten.

Bootstour auf dem Geirangerfjord

Wir haben uns am Hafen in Geiranger eine 90 Minuten Bootsfahrt geleistet. An Bord gab es Audioguides in den unterschiedlichsten Sprachen. Es war wirklich interessant, mehr über die bekannten Wasserfälle des Geirangerfjords, die Sieben Schwestern und den Brautschleier, zu erfahren und wie die Menschen in ihren Einsiedlerhäusern im Fjord gelebt haben.

Beispielsweise gab es damals auf den Höfen kein Telefon. Sie hingen also bei Krankheit oder Not Bettlaken in unterschiedlichen Farben auf, die von der anderen Fjordseite gesehen und Hilfe gerufen werden konnte. Wirklich interessant fand ich auch, dass auf dem einen Hof jährlich hundert Kilo Aprikosen gewachsen sind. Als ich bei eisigem Wind an Deck stand, konnte ich mir das gar nicht vorstellen.

Mittagessen in der Brasserie Posten

Als ich gehört habe, dass man beim Essen im Restaurant für zwei Personen um die 60 Euro einrechnen muss, habe ich es nicht für möglich gehalten. Aber es ist wirklich so. So gerne ich auch im Crosscamp koche und schon eine echte One Pot-Expertin geworden bin, gönnen wir uns auch ab und zu den Besuch in einem Restaurant. Das gehört einfach zum Urlaub dazu. Die Brasserie Posten liegt genau neben dem Anleger des Ausflugsschiffes und kredenzt wirklich köstliches Essen. Ich hatte den vegetarischen Rote Bete-Burger mit Ofenkartoffeln.

Brasserie Posten | Adresse: Geirangervegen 4, 6216 Geiranger, Norwegen

Der schönste Blick auf den Geirangerfjord

Vor zwei Tagen habe ich euch schon vom Aussichtspunkt Ørnesvingen erzählt, von dem aus ihr einen tollen Überblick über den ganzen Fjord habt. Einen genauso schönen Blick habt ihr vom Aussichtspunkt Flydalsjuvet. Hier steht auch der bekannte Stuhl, der angeblich für die Königin aufgestellt wurde. Von diesem Punkt aus könnt ihr auch eines der bekanntesten Norwegen-Motive aufnehmen.

Geirangerfjord Fotomotiv

Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Ålesund gemacht. Weil der Campingplatz in Ålesund nicht die besten Bewertungen hatte, haben wir uns für den Campingplatz Vika Feriesenter entschieden. Er liegt 30 Kilometer von Ålesund entfernt. Wir konnten wieder direkt am Wasser parken und den tollen Blick auf die Berglandschaft genießen. Nur leider störte ein Zaun die Idylle ein bisschen.

Kosten:
Campingplatz: 300 Kronen
Geiranger Bootstour: 810 Kronen
Fähre: 140 Kronen
Mittagessen: 520 Kronen
Lebensmittel: 850 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 8 von Ålesund nach Stryn (circa 2,5 Stunden, 128 Kilometer)

Endlich lernen wir heute auch einmal eine norwegische Stadt kennen. Ålesund liegt am Tor vom Geirangerfjord und ist für seine einmalige Architektur im Jugendstil bekannt. Man munkelt sogar, dass Ålesund die schönste Stadt in Norwegen ist.

Den allerschönsten Ausblick auf die Stadt habt ihr auf jeden Fall vom Berg Aksla. Der liegt im Herzen der Stadt und nach 418 Stufen wurden wir mit einer gigantischen Aussicht über Ålesund, die darum liegenden Inseln und Berge belohnt. Auf dem Weg gibt es zahlreiche kleine Plattformen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Ganz oben liegt die Fjellstua, eine Cafeteria.

Wer sich die 418 Stufen nicht zutraut, kann auch mit dem Auto hochfahren oder die örtliche Bimmelbahn nehmen. Ansonsten kann ich euch nur empfehlen – lasst euch treiben. Ålesund ist nicht groß und ihr könnt alles gut zu Fuß erkunden. Es gibt ein paar wunderschöne Gassen. Wenn ihr Lust auf Shopping habt, dann seid ihr in Ålesund auch richtig. Gleich zwei große Einkaufszentren gibt es im Stadtkern. Mein Freund hat sich hier einen Norwegerpullover gekauft.

Wenn ihr nur kurz Zeit habt, dann lohnt es sich, die Sehenswürdigkeiten von Ålesund bei einer geführten Tour mit Audioguide zu entdecken. Über Rent A Guide könnt ihr eine Hop-on/Hop-off Tour buchen, bei der ihr innerhalb von 24 Stunden die ganze Stadt in eurem Tempo entdecken könnt. Haltestellen sind der Cruise Ship Terminal, das Sunnmore Museum, der Aksla Viewpoint, das Parken Culture Center, die Tourist Information, das The Art Nouveau Centre/City Centre, die Alesund Church und das Norwegian Aquarium. Die gesamte Tour dauert 70 Minuten und findet alle 30 Minuten (von 9 bis 16 Uhr täglich – vom 12. Mai bis 25. September) statt.

→ Hier kommt ihr zur Stadtrundfahrt Ålesund Hop-on/Hop-off Tour

Ein Restaurant mit Café kann ich euch noch ans Herz legen – LYST CAFE, BAR & FOOD. Ich finde es sehr sympathisch, wenn nur wenig Gerichte auf der Karte stehen. Ich hatte einen sehr leckeren veganen Burger. Außerdem gibt es hier was zum Schauen. Nicht nur nach draußen auf die Shoppingmeile, sondern auch im Restaurant. Die Deko ist außergewöhnlich und gibt dem Laden einen ganz besonderen Charme.

LYST CAFE, BAR & FOOD | Adresse: Kongens gate 12, 6002 Ålesund, Norwegen

Danach hatten wir noch eine dreistündige Autofahrt vor uns, Richtung Styrn.

Hier habe ich einen wunderschönen Campingplatz gefunden. Ich würde fast sagen es war DER schönste während unseres Roadtrips. Mindresunde Camping – Hammer! Ich konnte aus dem Kofferraum vom Crosscamp auf den kristallklaren See und die atemberaubende Bergkulisse schauen. Das ist es, was ich so am Camping liebe: So nah an der wunderschönen Natur zu sein.

Kosten:
Lebensmittel: 200 Kronen
Parken: 140 Kronen
Fähre: 280
Campingplatz: 300
Mittagessen: 540

Norwegen Roadtrip – Tag 9: Hüttenzauber und Gletscherstaunen

Manchmal kommen die tollsten Orte und kleine Geheimtipps von Instagram. Als ich in der Ortssuche Stryn eingegeben habe, kam ein wunderschönes Foto. Eine Bergwiese, darauf wunderschöne kleine Hüttchen, deren Dächer mit Gras bewachsen waren und dahinter der Blick auf einen See. Es sah einfach traumhaft aus und ich wollte auch unbedingt zu diesem Ort namens Rakssetra.

Nach langem googlen war mir jedoch immer noch nicht klar, wo dieser Ort genau liegt und wie ich ihn finde. Also habe ich einfach ein paar Instagrammer angeschrieben, die schon da waren und die eine war sogar so nett, mir den Weg zu beschreiben. Wenn man von Stryn Richtung Loen fährt, kommt irgendwann auf der linken Seite das Schild Richtung Oppheim, diesem folgt ihr. Es ist eine steile, kurvige Straße. Am Ende findet ihr einen Parkplatz und die Straße ist durch eine Schranke gesperrt. Am Parkplatz findet ihr eine Wegbeschreibung für die unterschiedlichsten Wanderungen und auch für die 1,1 Kilometer nach Rakssetra Erst geht es querfeldein den Berg hoch und dann schon bald in einen mystischen Wald. Über Wurzel und moosbewachsene Steine geht es immer bergauf. Wir haben in etwa eine Stunde gebraucht. Keine Angst, wenn ihr denkt, ihr seid total falsch, dann kommt noch mal eine Wegbeschreibung, dass ihr in 0,4 Kilometern da seid.

Aus dem Wald heraus sind wir auf eine Wiese gekommen und es war wirklich wie im Märchen. Die kleinen Hütten standen verteilt auf der Wiese, die Aussicht war fantastisch und ich habe die schönste Schaukel der Welt gefunden.

Außer einer Gruppe Wanderer, die vor einer der Hütten eine Rast eingelegt haben, war niemand da. Wir hatten das Fairy Tale Feeling also ganz für uns allein. Wenn es einen Ticken wärmer gewesen wäre, hätte ich für immer und ewig hier oben sitzen können. Eine tolle Wanderung. Mit Rast und Fotopause würde ich drei Stunden für die Tour einplanen.

Der Gletscher Briksdalsbreen

Außerdem wartete ein zweites Highlight auf uns – der Gletscher Briksdalsbreen. Der Weg dorthin führt am Wasser entlang und manchmal werden die Straßen beängstigend schmal. Dass ihr kurz vor dem Ziel seid, merkt ihr, wenn ihr den Campingpplatz Melkevoll Bretun passiert. Hier soll es auch eine Sauna geben, von der aus man direkt im kalten Gletscherwasser baden kann.

Oberhalb des Campingplatz ist der offizielle Parkplatz, eine „Kafereria“ und ein Souvenirshop. Von dort beginnt auch der Wanderweg zum Gletscher, der circa 45 Minuten dauert und auch mit Kinderwagen zu bewältigen ist. Außerdem gibt es einen Fahrservice. Große Buggys transportieren vor allem asiatische Touristen bis kurz vor den Gletscher. Und uns, denn wir waren von der Wanderung am Morgen noch etwas erschöpft und der Regen hat uns verfolgt. Um also noch einigermaßen trocken am Gletscher anzukommen, entschieden wir uns für den Fahrservice, der den stolzen Preis von circa 25 Euro gekostet hat (Oneway für zwei Personen).

Oben angekommen war ich den Tränen nahe. Ich liebe Eis. Ich liebe Eisberge und Gletscher. Deswegen heißt Alma auch Alma Arctica. Arctica soll an die Eismassen in der Arctic erinnern und wie wichtig sie für unser Überleben sind. Am Gletscher kamen mir einerseits die Tränen aus Freude, aber auch aus Trauer, denn hier sieht man, wie der Gletscher in den letzten hundert Jahren zurückgegangen ist. Den Weg zurück sind wir gelaufen. Es ist ein wunderschöner Wanderweg am Fluss entlang und vorbei an einem tosenden Wasserfall. Zum Schluss haben wir uns noch einen Kaffee neben dem Souvenirshop gegönnt und fünf Minuten nachdem ich den ersten Schluck getrunken hatte, fing es an, aus Eimern zu gießen.

Ihr könnt entweder gleich am Melkevoll Bretun campen oder meinem zweiten Tipp folgen. Denn ein weiterer wunderschöner Ort, der zu den schönsten Campingplätzen Norwegens gehört, ist der Gryta Campingplatz. Wir haben uns jedoch entschieden wieder zurück zu unserem Mindresunde Campingplatz mit dem grandiosen Bergpanorama zu fahren, den wir fast ganz für uns alleine hatten.

Kosten:
Campingplatz: 300 Kronen
Parken bei der Wanderung: 70 Kronen
Parken beim Gletscher: 50 Kronen
Kaffee und Bier am Gletscher: 130 Kronen
Lebensmittel: 180 Kronen
Fahrt zum Gletscher: 240 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 10 von Stryn nach Besseggen (circa 2,5 Stunden, 252 Kilometer)

Das Prasseln auf dem Autodach war heute mal wieder unser Wecker. Regentage sind bei uns immer Slow-Motion-Tage. Wir liegen lange im Bett, kuscheln, trinken Kaffee und frühstücken in aller Ruhe. Erst gegen 11 Uhr sind wir aufgebrochen, um unsere heutige Tagesetappe zu schaffen. Beim Losfahren versuchen wir immer, eine Zeit zu wählen, in der Alma einschlafen könnte. Das hat heute super geklappt. Zwei Stunden hat sie im Auto durchgeschlafen. Balsam für die Nerven, aber leider auch eine Ruhepause für die Kamera, denn sobald wir anhalten, wacht Alma auf. Deswegen sind wir durchgefahren, obwohl ich am liebsten alle zehn Minuten einen Fotostopp hätte machen wollen.

Die Landschaft ist einfach atemberaubend schön und so vielseitig. Als Erstes fahren wir am Fuße der Berge und am Seeufer entlang bis wir eine steinige und kahle Hochebene erreichen. Je weiter wir wieder runterfahren, desto höher werden die Büsche, die schließlich zu Bäumen und ganzen Wäldern werden. Und dieses Wasser. Es ist unfassbar. Hier sieht jeder See wie gephotoshopped aus. Dieses strahlende Türkis ist einfach unglaublich!

Heute war der Weg das Ziel und auch das Tageshighlight. Noch einmal sorry, dass ich diese Landschaft nicht bis ins kleinste Detail festhalten konnte, ABER ihr müsst ja auch noch etwas Überraschendes erleben, wenn ihr meine Route nachreist. Ziel des Tages war der Mauvanger Campingplatz direkt neben dem Fluss und mit Blick auf die – richtig – BERGE! Morgen haben wir hier Großes vor! Mal schauen, ob unser Plan aufgeht.

Kosten:
Campingplatz: 300 Kronen
Kaffee und Tee am Campingplatz 70 Kronen
Tank: 770 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 11: Wanderung zum Besseggen

Wir haben heute Großes vor. Am liebsten würde ich ihn ja ganz laufen, den Besseggen Wanderweg. Vierzehn Kilometer führen oberhalb vom türkisblauen Gjende entlang. Circa sechs bis sieben Stunden braucht man für die Tour. Am besten, ihr nehmt ein Boot von Gjendeguiden nach Memurubu und startet von hier aus die Klettertour. Es wird aber wirklich überall darauf hingewiesen, dass man eine sehr gute Ausrüstung braucht, trittsicher sein sollte und schwindelfrei. Die Wanderung führt nämlich ein Stück auf einem Krater entlang. Spätestens da hätte ich mir in die Hosen gemacht und es bereut, den Weg gegangen zu sein. Aber soweit kam es gar nicht.

Ich bin jetzt Mutter und da kommt eine gewisse Verantwortung seit der Geburt mit dazu. Es wäre im September, bei um die 4 Grad, und von zwei Eltern, die nicht übermäßig bergerfahren sind, einfach viel zu riskant gewesen, diese Tour mit Baby zu laufen. Deswegen wollten wir eigentlich nur das erste Stück gehen – die zwei Kilometer bergauf, um diesen grandiosen Blick auf die zwei Seen zu haben, den man überall auf den Plakaten sieht. Wir waren guter Dinge, haben Alma im Strickoverall in ihre Trage mit Regenschutz gepackt und sind losmarschiert. Doch leider war nach einer guten Stunde der Weg für uns zu Ende. Vor dem Gipfel kam ein Stück, an dem man wirklich klettern und sich sogar an einem Seil hochziehen musste. Das war uns dann doch zu gefährlich und wir sind umgedreht.

Zwar habe ich dadurch diesen grandiosen Blick auf den Bessvatnet und Gjende nicht gehabt, aber auch so kam mir die Landschaft vor wie in einem Gemälde. Wunderschön. Unvergesslich schön. Nach einer Tasse Kakao zum Aufwärmen am Fuße des Berges ging es wieder zurück in den Crosscamp. Es führt für Familien auch ein Wanderweg direkt am Ufer vorbei. Es ist bestimmt ein unvergessliches Erlebnis, diese Wanderung durchzuführen, aber wirklich, sie ist nur für erfahrene Wanderer geeignet.

Auf dem Campingplatz Mauvanger gibt es neben der Rezeption ein Restaurant mit ein paar Gerichten. Darunter auch traditionell norwegische Mahlzeiten. Ich kann die Pizza wärmstens empfehlen. Sie ist riesengroß und kommt auf einem geflochtenen Weideteller. Außerdem gibt es regional gebrautes Bier.

Kosten:
Campingplatz: 300
Tee und heiße Schokolade: 68 Kronen
Abendessen: 560 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 12 von Besseggen nach Gjovik (circa 2 Stunden, 176 Kilometer)

Was für eine Nacht. In Norwegen, und vor allem beim Campen, spürt man die Naturgewalten. Heute Nacht sind die Temperaturen nicht nur unter 0 Grad geklettert, sondern es war auch richtig stürmisch. Dafür gab es am Morgen Sonnenschein und den Blick auf die umliegenden schon verschneiten Berggipfel. Ich liebe die norwegische Hochebene und die Region um den Besseggen. Sie erinnert mich an Island. Es ist zwar landschaftlich nicht so abwechslungsreich, aber es sieht einfach überall atemberaubend schön aus. Schön, schöner, Norwegen – passt ganz gut.

Heute war wieder ein Reisetag. Nach dem Frühstück und dem Einpacken ging es mit dem Crosscamp weiter Richtung Oslo. Unser nächste Stopp war auf dem Campingplatz Sveastranda. Ein 4-Sterne-Campingplatz am See und wir haben auch wieder einen Platz direkt am See bekommen. Die Berge sind zwar etwas kleiner geworden, aber die Wälder sind immer noch genauso schön. Man könnte ja meinen, ein Wald ist ein Wald – aber nicht in Norwegen. Wenn man dort spazieren geht, taucht man ein in ein Meer von moosbewachsenen Steinen und dichten Nadelbäumen. Und der Geruch – den werde ich wohl nie vergessen.

Neben der Rezeption hängt ein Schild mit ausgewiesenen Wanderwegen von 2 bis 5 Kilometern. Ein perfekter Ausgleich zum Autofahren.

Kosten:
Campingplatz: 320 Kronen
Lebensmittel: 270 Kronen

Norwegen Roadtrip – Tag 13 von Gjovik nach Oslo (circa 2 Stunden, 123 Kilometer)

Nur noch 90 Minuten Fahrt nach Oslo. Perfekt, um am letzten Tag die norwegische Hauptstadt zu erkunden. Das war eigentlich unser Plan. Aber leider kam ein technisches Problem dazwischen, so dass ich euch hier nur schreiben kann, was ich gerne in Oslo gemacht hätte:

  1. Eine Bootsfahrt durch die Fjorde in Oslo*
  2. Stadtrundgang im Viertel Grünerlokka*
  3. Besuch im Munch Museum – der Künstler ist in Oslo aufgewachsen Munch Museum
  4. Vippa Oslo Street Food Hall
  5. Kaffee und Kuchen bei Erlik Kaffe
  6. Vintage Shopping in der Markveien Straße

→ Hier findet ihr ganz viele weitere Aktivitäten in Oslo

Kosten:
Campingplatz: 280
Tanken 770

Norwegen Roadtrip – Tag 14: Time to say goodbye

Das war er also, unser Norwegen Roadtrip. Am Vormittag haben wir den Camper wieder bei McRent abgegeben und uns auf den Weg zum Flughafen gemacht. Auch mit ein paar Regentagen kann ich euch als Reisezeit den September wirklich empfehlen. Wir hatten die schönsten Spots fast für uns alleine.

Elternzeit

Wenn ihr Lust habt, den Crosscamp selbst einmal für einen Roadtrip zu testen, könnt ihr ihn bei McRent in Deutschland ausleihen. Ich fand ihn perfekt, da er schön klein und wendig ist und es kein Problem ist, mit ihm in eine Stadt zu fahren und einen Parkplatz zu finden.

Kosten:
Campingplatz: 280 Kronen

Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.

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Norwegen Roadtrip

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4 Kommentare

  1. Wunderschöner Bericht! Das hat direkt bei mir die Erinnerungen an unsere eigenen Norwegen-Reisen wieder wachgerufen. Leider haben wir uns mit Kind noch nicht „getraut“, wieder hinzufahren, denn fliegen wollen wir nicht und die Anfahrt mit 2,5 jährigen Kind ist dann leider doch sehr weit.

    Kleine Anmerkung zum Thema „Was ist eigentlich der/die/das Trollwegen?“ – die Norweger hängen den Artikel an das Hauptwort hinten an. „Trollwegen“ ist also schon „die Trollwand“ und genauso mit „Huset“ -> das heißt schon übersetzt „das Haus“ ;-) Das fand ich damals sehr spannend zu wissen.

    Liebe Grüße
    Elisa

  2. Schöne Bilder aus Norwegen!

    Welches technische Problem (mit dem Crosscamp) hat denn dazu geführt, dass Oslo nicht besucht werden konnte? Das war dann doch irritierend, weil in Oslo ja tolle Ziele auf der Liste standen!

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