Los geht’s zum Skifahren in die Kitzbüheler Alpen!  Seid ihr auch schon voller Vorfreude auf die ersten Schwünge im Schnee und bereits in der Planung für euren Skiurlaub diese Saison? Bald hat das Warten ein Ende und die ersten Pisten werden wieder geöffnet! Ob mit Kindern, allein oder mit der Clique – die Planung stellt uns oft vor die Qual der Wahl: lieber familiär, entspannt oder doch actiongeladen?

Die gute Nachricht: Ihr müsst euch nicht länger zwischen all den Optionen entscheiden. Denn es gibt es – das Rundum-Sorglos-Paket. Und zwar mit der Ski-Safari in den Kitzbüheler Alpen. Hier erwartet euch die geballte Vielfalt an Skigebieten für jede Könnerstufe sowie Lust und Laune.

Wilder Kaiser Brixental Kitzbüheler Alpen

Wenige Kilometer voneinander entfernt befinden sich hier die vier Ferienregionen Brixental, Hohe Salve, St. Johann in Tirol und das PillerseeTal. Neben bester Pistenqualität, Schneesicherheit und modernsten Liftanlagen punkten die Regionen der Kitzbüheler Alpen vor allem mit ihrer Bandbreite an Angeboten. Ob kleine familiäre Skigebiete, rasante Steilpisten oder Mega-Pistenspaß, hier ist für jeden etwas dabei. Das Ganze könnt ihr auf 2.750 Pistenkilometern, in 23 Skigebieten und mit nur einem Skipass erleben. Lasst euch von den Kitzbüheler Alpen auf die größte Ski-Safari der Welt einladen!

Wilder Kaiser Brixental Piste Aussicht

Ski-Safari in den Kitzbüheler Alpen: Skiwelt Wilder Kaiser – Brixental

Den Auftakt macht für mich dieses Mal die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental. Unweit meines Unterkunftsortes Kirchberg geht es hier aufwärts in Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet. Schon während der ersten Liftfahrt erstreckt sich unter mir das weiße Winter-Wonderland der Gemeinde Brixen in Thale. Meine Vorfreude steigt noch schneller in die Höhe als die Gondel. Und sie soll nicht unbegründet bleiben: denn das Brixental allein bietet bereits mit 284 Pistenkilometern eine gute Mischung aus Action und Genuss.

Nach den ersten rasanten Abfahrten (als kleines Nordlicht muss ich mich immer erst einmal wieder reinfinden) erwartet uns die erste ungewöhnliche Überraschung – das Alpeniglu Dorf. Von dem Erfinder und Geschäftsführer Benno Reitbauer ins Leben gerufen, befindet sich das kleine, komplett aus Eis erbaute Dorf hier auf 1.700 Metern Höhe. Besucher können es sich zum einen auf der sonnigen Panoramaterrasse mit Blick auf die Alpen gemütlich machen. Neben den Liegestühlen gibt es eine Bar, die erfrischende Drinks und Snacks serviert.

Nicht missen solltet ihr aber vor allem das Innere der Iglus: denn alles, was ihr hier drinnen seht, ist gänzlich aus Eis geformt. Die Eisbar, die euch empfängt, die Gläser, aus denen ihr trinkt, sowie die Stühle und Tische, an denen ihr sitzt. Das Highlight sind die kunstvoll geschliffenen Eisskulpturen, die es in halbstündlichen Führungen zu bestaunen gibt.

Heiraten im Alpeniglu?

Das Dorf lädt aber nicht nur Tagesgäste ein, die Iglus sind nämlich auch als Unterkünfte buchbar! Und nicht nur das – wenn ihr noch auf der Suche nach eurer Traumlocation für Hochzeiten seid, seid ihr hier richtig aufgehoben. Denn es gibt eine eigene kunstvoll gestaltete Eiskapelle, in der ihr euch trauen lassen könnt!

AlpenIglus | Öffnungszeiten: Silvester bis Ende der Skisaison: tägl. 10-16:30h | Führungen halbstündlich: 10.30-15.30

Als nächstes geht es weiter aufwärts zur Hohen Salve, auf 1.829 Meter. Hier wird es nach zahllosen Abfahrten endlich Zeit für das wohlverdiente Mittagessen. Doch auch hier geht es natürlich nicht ohne das „gewisse Etwas“. Oben auf der Hohen Salve findet ihr nämlich die Umadum Stubn. Inmitten der herrlichen Panoramas von Brixental liegt hier das höchste Drehrestaurant Österreichs!

Während ihr euch optional auch für die Terrasse oder den vorderen, normalen Bereich der Gipfelalm Hohe Salve entscheiden könnt, lasst euch gesagt sein, dass sich ein Abstecher in die hintere Stube lohnt. Hier nehmt ihr einen der Plätze ein, die sich auf einer riesigen Drehscheibe befinden, und werdet mit minimaler Geschwindigkeit im Kreis bugsiert. Dabei bekommt ihr die Chance, das umliegende Bergpanorama aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Wem bei dem Gedanken schon schwindelig wird – keine Sorge. Pro Umdrehung braucht das Drehrestaurant 25 – 50 Minuten, je nach Einstellung. Zu dem herrlichen Ausblick könnt ihr euch von der Umadum Stubn mit leckeren, klassisch tirolerischen Spezialitäten verwöhnen lassen.

Ob feine Bergrestaurants oder urige Hütten, ob rasante oder gemütliche Abfahrten – das Brixental hält für jeden etwas bereit. Es zählt zu einem der größten und modernsten Skigebiete weltweit und punktet neben seiner Größe vor allem mit Qualität.

Ski-Safari in den Kitzbüheler Alpen: Das KitzSki Gebiet

Oberhalb von Kitzbühel und Kirchberg geht es am nächsten Tag in das KitzSki-Gebiet. Eingebettet zwischen dem Kitzbüheler Horn und Hahnenkamm thront das Skigebiet auf einer Höhe von 800 bis 2.000 Metern. Auch hier findet ihr die gesamte Bandbreite – vom idealen Anfängergelände (eher meine Rubrik) bis zur legendären Rennpisten, der „Streif“.

Während diese als eine der schwierigsten und gefährlichsten Skirennstrecken der Welt gilt, fahre ich einen gemütlichen, aber weiten Bogen um diese. Stattdessen begnüge ich mich nur allzu gerne mit blauen und roten Pisten, die dafür aber umso mehr Ruhe und Zeit geben, die umliegende, unvergleichliche Berglandschaft zu bewundern. Auf herrlich breiten Pisten gibt es hier genügend Raum für alle und so geht es mal gemütlich, mal rasant die Hänge hinab. Das mondäne Kitzbühel wartet mit 179 bestens präparierten Pistenkilometern und 36 km Skirouten auf euch. Eintönig wird es hier sicher nie. Nicht ohne Grund wurde die Skiregion seit 2013 durchgehend jedes Jahr von dem größten Testportal für Skigebiete (skiresort.de) zum besten Skigebiet der Welt gekürt!

 

Ski-Safari in den Kitzbüheler Alpen: St. Johann

Auch wenn ich für eine Trennung noch nicht bereit bin, liegt noch ein anderes Ziel auf dem Tagesplan – das Skigebiet SkiStar St. Johann in Tirol. Das sogenannte „Genussgebiet“ der Kitzbüheler Alpen liegt auf der schneesicheren Seite des Kitzbüheler Horns. Und diesen Titel hat sich das Gebiet durchaus verdient.

Während ich mich aus Sicherheitsgründen und ernsthafter Sorge um das Wohlergehen anderer Skifahrer lieber wieder auf meine leichten Pisten verkrümel, genieße ich hier den einmaligen Ausblick auf den Wilden Kaiser. Die Kalkalpen bieten hier eine wirklich traumhafte Kulisse. Auf 43 Pistenkilometern geht es hier weiter heiter auf und ab.

Da das Wort „Genuss“ für mich vor allem auch Essen mit einschließt, kehren wir in eine der vielen urigen Hütten zum Mittag ein. Nach ein paar deftigen Bärlauch-Knödeln folgt „eine Portion“ Kaiserschmarrn in einer riesengroßen Pfanne, an der wir mit der ganzen Truppe zu arbeiten haben. Mehr als gut gesättigt treten wir die letzten Abfahrten an und lassen den Tag gemütlich im Genussgebiet ausklingen.

St. Johann Wilder Kaiser Kitzbüheler Alpen

Wer in Tirol Urlaub macht, sollte sich auf viel, ich wiederhole, viel Essen einstellen. In diesem Sinne geht es abends, obwohl ich tagsüber mit der Menge an Nahrung für einen Winterschlaf vorgesorgt hätte, in die Kupferstube in Kirchberg. Die Kupferstube zählt zu einem der KochArt-Betriebe der Kitzbüheler Alpenregion. Dieser Zusammenschluss von Wirten macht vor allem eines aus: die Regionalität.

Wenn ihr in einem der KochArt Betriebe esst, könnt ihr sicher sein, dass die ausgeschriebenen Gerichte Produkte von heimischen Bauern und Produzenten verarbeiten. Dabei wird sowohl Wert auf heimische Qualitätsprodukte gelegt, als auch auf das Wiederaufleben von bereits in Vergessenheit geratene, lokale Spezialitäten. Das Tolle daran? Mit Regionalität bekommt ihr nicht nur aromatischere und zumeist gesündere Gerichte, ihr unterstützt außerdem, dass gute wirtschaftliche Voraussetzungen und Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Ihr unterstützt wesentlich kürzere Transportwege und damit den Klimaschutz! Also lasst euch also guten Gewissens und Geschmackes in vollen Zügen von den KochArt Wirten der Kitzbüheler Alpen verwöhnen.

Ski-Safari in den Kitzbüheler Alpen: Stairway to heaven

Gut gestärkt solltet ihr vor allem in das nächste Skigebiet starten – den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Hier wartet eines meiner absoluten Highlights auf euch. Denn der Skicircus ist ein Paradies für Spaß und Action. Mit 270 Pistenkilometern verbindet das Areal Tirol mit dem Salzburger Land. Zwischen Saalbach und Fieberbrunn findet ihr eine Vielfalt an Pisten und allen möglichen Schwierigkeitsstufen. Für die Könner unter euch gibt es hier beeindruckende Freeride-Areale im Tiefschnee, eine anspruchsvolle WM-Abfahrt und bestens ausgebaute Snowparks.

Unten an der Gondel schaue ich an diesem Vormittag zunächst zweifelnd in Richtung der grauen Wolkendecke, die die Gondel ein paar hundert Meter weiter verschwinden lässt. Es nieselt leicht, was per se erstmal bedeutet, dass es zu warm für eine gute Abfahrt ist. Doch was nach einem schlechten Omen aussieht, soll sich bald als einer der besten Skitage meines (derzeit noch recht überschaubaren) Skidaseins herausstellen.

Nachdem die Gondel das Tal verlässt, schwebt sie langsam auf die graue Front hinzu. Kurze Zeit später sehe ich nichts mehr von der Umgebung. Unsere Gondel wird augenblicklich zu einem Stairway to Heaven. Wir steigen höher und ein immer heller werdendes Licht bricht durch die eben noch tiefgraue Wolkendecke. Es wird gleißend. Als meine Augen sich an die blendende Umgebung gewöhnt haben, ist mein erster Gedanke „so muss der Himmel aussehen“. Wir schweben über der dichten Wolkendecke, aus der vereinzelt die imposanten weißen Bergspitzen der Umgebung ragen. Es ist ein Bild, das sich mir noch lange einprägen soll. Der Schnee reflektiert die gleißend hellen Sonnenstrahlen und strahlt mit mir um die Wette. Es ist eine der schönsten Schneeszenarien, die ich je gesehen habe.

Die Skicircus bringt seine Besucher auf eine Höhe von bis zu 2.020 Metern. Mit dem Hochhörndl Sessellift geht es hier in der Nahe der Region Fiberbrunn hoch hinaus. Es bietet sich eine atemberaubende Rundum-Aussicht, die erst einmal genossen werden will, bevor man sich auf die Abfahrt begibt. Nach der ersten Abfahrt empfehle ich euch die Hochhörndler Hütte zum Einkehren. Auf der Sonnenterrasse der Hochhörndler Hütte bietet sich die Möglichkeit für eine tolle Aussicht auf das umliegende Bergpanorama.

Eine köstliche Alternative bietet das Wildalpgatterl, das ebenfalls ein KochArt Betrieb ist. Da das Beste bekanntlich zum Schluss kommt, rundet hier ein köstlicher Kaiserschmarrn das leckere Mittagessen ab.

SkiCircus Mittagessen im Wildalpgatterl

Wer zwischen den Abfahrten für Abwechslung sorgen will, sollte sich zur Mittelstation Streuböden in Fieberbrunn begeben. Falls es euch so geht wie mir und ihr ab und an gerne wieder das Kind in euch rauslasst, gibt es hier nämlich die perfekte Action für euch: Timok’s Coaster. Die „alpine Achterbahn“ besteht aus einem Zweisitzer, der euch auf Schienen die Hänge hinunter und wieder hoch sausen lässt. Das Tempo bestimmt ihr dank dem Bremsmechanismus selbst!

Skicircus Timok's Coaster

Die Skisafari durch die Kitzbüheler Alpen bietet euch eine große Bandbreite an Schneespaß, Action und Abwechslung. Unerfüllt sollte hier kaum ein Wunsch bleiben. Ich kann euch die Safari nach eigener Erfahrung wirklich nur wärmstens empfehlen. Zwischen Brixental, der Hohen Salve, St. Johann in Tirol und dem PillerseeTal findet ihr Pisten für jede Könnerstufe, von gemütlich bis rasant. Und das alles mit nur einem Skipass. Was will ein Skifahrerherz mehr?

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Dieser Blogpost entstand in Kooperation. Mehr Infos findet ihr hier: www.kitzalps.com

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