Der Berliner Höhenweg in der Ferienregion Mayrhofen kann etwas, was kaum eine andere Bergtour vermag! In fünf Tagen öffnet er die Augen, schenkt Zeit und lässt einen ganz in die hochalpine Naturlandschaft eintauchen. Gesa verrät euch, warum so viele Leute vom Berliner Höhenweg schwärmen und zeigt euch ihre Eindrücke:

Wanderung am Schlegeis-Stausee

Der Berliner Höhenweg:

In etwa einer Woche können erfahrene Bergwanderer die Zillertaler Runde in Tirol wandern und gewaltige Ausblicke in die vergletscherte Hochgebirgswelt sowie die Naturschönheit der hochalpinen Landschaft genießen. Der Berliner Höhenweg führt durch das Herz des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen. Von der Gamshütte geht es bis zur Karl-von-Edel-Hütte – und in umgekehrte Richtung.

Das Schöne am Berliner Höhenweg: Die Länge und den Ausgangspunkt der Tour kann jeder selbst bestimmen und von allen Hütten gibt es Zu- und Abstiege ins Tal, deren Talorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sind. So können auch nicht so geübte Wanderer einzelne Strecken als Tagesetappe laufen. Neben einer Hochgebirgslandschaft mit zerklüfteten Gletschern erwarten euch tosende Bäche, Wasserfälle, schroffe Felsen und einsame Gipfel im sonst touristisch hoch erschlossenen Zillertal.

Bruecke Olpererhuette
Höhenweg – was bedeutet das?

Nur für erfahrene Wanderer: In die Gondel setzen, hochfahren und Aussicht genießen geht bei einem Höhenweg nicht. Der Berliner Höhenweg ist kein Spaziergang. Dementsprechend trainiert und vorbereitet müssen Wanderer sein, ebenso wie trittsicher und schwindelfrei. Auf manchen Etappen ist Klettersteigerfahrung erforderlich. Lange Strecken von über 6 – 7 Stunden und über 1.200 Höhenmetern bergauf und auch wieder bergab kommen auf euch zu. Mit einem häufig um die 10 Kilo beladenen Rucksack, Sonne und einem hohen Puls verlangt das Übung – insbesondere in höheren Lagen. Außerdem solltet ihr euch vorher die Route überlegen, das Wetter checken und die Hütten für eure Übernachtung reservieren.

Wetter & Hunde: Der Berliner Höhenweg ist so lange begehbar, wie kein Schnee liegt. Normalerweise also ab ca. Anfang/Mitte Juli bis Ende August, Anfang September. Informiert euch bitte vorher darüber. Die Etappe von der Berliner Hütte zur Greizer Hütte sollte bei Regen unbedingt vermieden werden. Im Sommer kann Altschnee auf dieser Etappe eine große Gefahrenstelle darstellen. Aufgrund einer mehrere Meter langen Leiter kann die Etappe auch nicht mit Hunden zurückgelegt werden. Die Etappe sollte dann mit dem Bus umfahren werden. Bei Interesse könnt ihr euch für die ganze Strecke oder Teiletappen einen ortskundigen Bergführer mitnehmen, so wie ich es an einigen Tagen gemacht habe.

Wanderweg Berliner Hoehenweg
Rucksack packen: 

Nur das Wesentliche ist die Devise, wenn der Rucksack für den Berliner Höhenweg gepackt wird. So braucht ihr nicht für jeden Tag ein frisches T-Shirt. Besser ist atmungsaktive Kleidung, die abends zur Not gewaschen werden kann und am nächsten Tag wieder trocken ist. Für fünf Tage hatte ich Folgendes dabei:

  • 1 Daunenjacke
  • 2 Hosen (kurz und lang)
  • 1 Top
  • 2 T-Shirts
  • 1 Longsleeve
  • 5 Unterhosen
  • 2 BHs
  • 4 paar Socken (sehr wichtig, sollten super sitzen)
  • Schlafanzug
  • Sonnenbrille (polarisierend)
  • Mütze und Schal (es kann auf 2.000 m so schnell kalt werden)
  • 1 Regenjacke
  • Stirnlampe
  • Hüttenschlafsack
  • Waschzeug in kleinen Mengen
  • Blasenpflaster
  • Medikamente
  • Erste-Hilfe-Set
  • Sonnencreme
  • Müsliriegel
  • Wasserflasche (besser: Trinkblase mit Schlauch)
  • Regenschutz für Rucksack
  • Bergschuhe
Berliner Hoehenweg Zillertaler Alpen
Mein Tipp für den Berliner Höhenweg:

Der Berliner Höhenweg verläuft in hochalpinem Gelände auf einer anspruchsvollen Route. Ich bin beim Bergwandern gern auf der sicheren Seite und gehe manche Teiletappen mit einem ortskundigen Bergführer. Auf dem Berliner Höhenweg hatten meine bergaffine Begleitung Klara und ich darum den Zillertaler Bergführer Stefan Wierer dabei. Der hat uns auf der Tour nicht nur viel Sicherheit geschenkt, sondern mit seiner positiven Art und den locker flockigen Sprüchen auch so einige Lacher beschert, als uns vor lauter Anstrengung gar nicht mehr zum Lachen zumute war. Stefan kennt den Berliner Höhenweg wie seine Westentasche und weiß genau, wo es welche Highlights zu sehen gibt  – und wann man besser aufpassen sollte.

Aufstieg zum Friesenberghaus

Tag 1 auf dem Berliner Höhenweg

Berliner Höhenweg Etappe: Ginzling –  Schlegeisspeicher bis Friesenberghaus

(↑ ca. 700 Hm, Schwierigkeit: mittel, Dauer: ca. 2,5 Stunden)

Ein beliebter Einstieg in den Berliner Höhenweg geht von Ginzling aus über den Schlegeisspeicher zum Friesenberghaus. Von Ginzling, was zur Ferienregion Mayrhofen gehört, fahrt ihr mit dem Bus zum Speicher (ca. 13€). Dort steigt ihr aus und beginnt eure Abenteuer. Um die Mittagszeit liegt der Weg die erste Hälfte im Schatten und das Rauschen des Riepenbaches begleitet euch. Der Bach fließt bergab, während es für euch fleißig hinauf geht.

Erfrischung am Berliner Hoehenweg

Nach etwa einer Stunde werden die Bäume und Sträucher lichter und wir genießen mit jedem Päuschen die ersten Blicke auf den wunderschönen, türkisblauen Schlegeisspeicher. Ein paar Kuhfladen und Kühe später wird der Weg steiler, doch ehe ich mich versehe, sind wir schon am Friesenberghaus (auf 2.498 m) angekommen. Die Tour gleicht einer entspannten Nachmittagstour und es bleibt genügend Zeit, die Umgebung zu genießen und die ersten Eindrücke sacken zu lassen.

Am Horizont blitzt die Gondel vom Hintertuxer Gletscher hervor. Wow – auf der anderen Seite vom Berg kann man das ganze Jahr über Skifahren! Wir spazieren stattdessen zum malerischen Friesenbergsee und würden am liebsten zur Erfrischung reinhüpfen. So ganz traue ich mich aber noch nicht – immerhin habe ich noch vier Tage Wanderung vor mir und irgendwie ist die Sonne schon hinter den Wolken verschwunden. Wenigstens die Füße hält Klara kurz zur Erfrischung ins Wasser.

Wanderung Friesenberghaus 2
Berliner Höhenweg Etappe – Der schönste Moment auf dieser Etappe:

Sie sehen auf den ersten Blick aus wie normale Wanderer. Nur in älterer Kleidung und weniger festen Schuhen. Aber: Sie haben Schafe dabei! Viele Schafe! Auf dem Weg zurück zur Hütte sehen wir Hirten ihre Schafe den Berg hinauftreiben. Fast hätten wir sie nicht bemerkt, so unscheinbar sehen sie aus. Doch dann erkennen wir den typischen Holzstock, die zwei Hunde, die um die Schafe tippeln, und hören sie ihren Schafen zurufen. Ich stehe mitten in einem kleinen Bachlauf, als die Herde genau an mir vorbeiläuft und eifrig auf den Berg rennt. Ich fühle mich ein bisschen wie Heidi! Ehe ich mich versehe, sind die Schafe schon wieder in den Bergen verschwunden. Wie sind die bloß so schnell da rauf?

Friesenberghaus am Berliner Hoehenweg
Berliner Höhenweg Etappe – Menschen, denen ich auf dieser Etappe begegnet bin:

Auf unserer ersten Etappe nehmen wir außer ein paar Touristen kaum andere Leute wahr. Nur eine Frauengruppe aus dem Bus sehen wir im Friesenberghaus wieder – wohin die morgen wohl gehen? Am Abend in der Hütte – die nur mit dem Hubschrauber beliefert werden kann – plaudern Klara und ich nett mit den anderen Leuten am Tisch, freuen uns aber auch über die Zeit miteinander und bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Immer wieder versuchen wir, mit dem Handy Empfang zu bekommen und ein paar Nachrichten abzuschicken. Eher schlecht als recht. Weil morgen eine lange Tour vor uns liegt, gehen wir früh schlafen und freuen uns über eigene Betten im geräumigen 4-Bett-Zimmer, das nur wir zwei belegen.

Friesenbergsee am Berliner Hoehenweg
Berliner Höhenweg – Friesenberghaus:

Am Ende jeder Etappe vom Berliner Höhenweg gibt es eine Schutzhütte, in der Bergwanderer übernachten und sich stärken können. Sie haben etwa von Anfang Juni bis Ende September geöffnet, Hochsaison ist im Juli und August. Dann solltet ihr euren Schlafplatz reservieren. Das Friesenberghaus liegt wohl an einem der schönsten Aussichtsplätze der Zillertaler Alpen und lädt neben dem Berliner Höhenweg zu leichten Touren und Bergwanderungen im Umfeld ein, wie zum Hohen Riffler mit leichter Kletterei oder zum Petersköpfl mit seinen Steinmännern.

Das Friesenberghaus hat eine besondere historische Bedeutung: Seine Entstehung ist die Geschichte eines jahrelangen Kampfes unter Bergsteigern gegen Intoleranz und Antisemitismus im früheren Deutschen und Österreichischen Alpenverein (D.u.Ö.A.V.). In jener Zeit, in der jüdische Mitglieder in allen anderen Sektionen ausgeschlossen wurden, waren die Sektion Berlin und die Akademische Sektion Berlin bemüht, gemeinsam dagegen anzugehen. Die Hütten des Berliner Höhenwegs waren also die Einzigen, in denen jüdische Mitglieder noch empfangen wurden.

Uebernachtung im FriesenberghausBerliner Höhenweg Etappe – Mentale Lage während dieser Etappe:

Wir sind fit, wir freuen uns und wir sind bereit! Das wird gut, glauben wir. Nach einer Stunde wandern ist mein Kopf zwar schon rot wie eine Tomate, aber das wird mit frischem, klaren Bergwasser aus dem Bach abgekühlt. Kurzzeitig wird es etwas steiler, doch ehe ich mich versehe und darüber fluchen kann, entdecke ich am Horizont schon das Friesenberghaus – unsere Unterkunft für die erste Übernachtung. Wir fühlen uns wie auf einer kurzweiligen Eintageswanderung und doch ist da die Vorfreude auf etwas Längeres und die große Frage nach dem: Was kommt?

Friesenbergsee am Friesenberghaus

Tag 2 auf dem Berliner Höhenweg

Berliner Höhenweg Etappe – Friesenberghaus über Olpererhütte und Schlegeisspeicher bis Furtschaglhaus

(↑ 150 Hm,↓ 850 Hm,↑ 550 Hm, Schwierigkeit: schwer, schwarze Bergwege, Dauer: ca. 6 Stunden)

Nach einem Frühstück im Friesenberghaus verlassen wir die Hütte als Erstes Richtung Olpererhütte: Heute liegt eine lange Strecke vor uns und wir wollen auf keinen Fall ins Gewitter kommen, was für den Nachmittag vorausgesagt ist. Den Wetterbericht haben wir vom Hüttenwirt bekommen, denn Internet empfangen wir auf dem Handy immer noch nicht. Nach einem kurzen, recht steilen Stück schlängelt sich der Weg über riesige Felsplatten Richtung Olpererhütte. Den glitzernden Schlegeisspeicher im Talboden haben wir stets im Blick.

Wanderung um den Schlegeisspeicher

Bergab heißt auf dem Berliner Höhenweg auch immer: Bald geht es wieder bergauf!

Wanderung zur Olpererhuette

An der Olpererhütte angekommen suchen wir die berühmte große Hängebrücke, die auf Instagram für besonders schöne Bilder hoch über dem Schlegeis-Stausee bekannt ist. Wir müssen ziemlich lachen, als sich herausstellt, dass wir an ihr vorbei gelaufen sind! Denn tatsächlich ist die Hängebrücke recht klein und unspektakulär – vielleicht gerade mal zehn Meter breit. Sie führt über einen kleinen Bach. Doch mit der richtigen Perspektive lassen sich an dieser Stelle wunderschöne, zum Teil waghalsige, Bilder inszenieren!

Instagram Bruecke an der Olpererhuette

Instagrammable Brücke auf dem Berliner Höhenweg.

Ziegen an der Olpererhuette

An der Olpererhütte hätten wir ewig bleiben und die Ziegen streicheln können!

Olpererhuette im Zillertal

Unter stabileren Wetterverhältnissen hätten wir uns heute Morgen den leckeren Kaiserschmarrn in der modernen Olpererhütte gegönnt, in der man im Café an einer großen Glasfront mitten am Berghang thront. Doch wir müssen weiter. Ehe es nach gut einer Stunde flachen Weges am Stausee entlang wieder 550 Höhenmeter bergauf geht, müssen wir erst 850 Höhenmeter bergab bewältigen. Das letzte Stück führt uns in Serpentinen unterhalb der Materialseilbahn zum Furtschaglhaus (2.293 m) hinauf – die Moräne des Gletschers immer im Blick.

Bergwanderung Zillertaler Alpen

Moräne bezeichnet das vom Gletscher transportierten Material sowie die im Gelände erkennbaren Formationen.

Wanderwege Berliner Hoehenweg

Berliner Höhenweg Etappe – Menschen, denen ich auf dieser Etappe begegnet bin:

Tatsächlich begegnen wir heute kaum jemandem, so früh sind wir unterwegs. Am Speichersee überholt uns ein junger Mann. Doch der hat uns so schnell abgehängt – der scheint diese Strecke öfter zu gehen. Tut er! Denn, wie sich bei Ankunft am Furtschaglhaus herausstellt, arbeitet er dort. In seiner Pause erzählt er uns etwas über seinen Saisonjob auf der Hütte. Zum Beispiel, dass es nicht immer so romantisch und urig ist, wie wir uns das vorstellen. Aber auch, dass er es trotzdem wieder machen würde! Weil man die unterschiedlichsten Leute kennenlernt und die interessantesten Gespräche am Berg führt!

Auch die Frauengruppe aus dem Bus trifft am Abend in der Hütte ein. Und damit wird klar: Sie gehen die identischen Etappen wie wir vom Berliner Höhenweg. Das wird lustig!

Bergpanorama Zillertaler Alpen

Berliner Höhenweg – Furtschaglhaus:

Unterhalb des Eisdomes des Großen Möselers zieht das Furtschaglkees von Südosten hinab auf das Furtschaglhaus zu, das von der Sektion Berlin im Jahre 1889 erbaut worden ist. Dieses Haus ist die zweitälteste Unterkunft, die die Berliner errichtet haben und hat den einfachen Charme einer Bergsteigerunterkunft. Der Unisex-Waschraum liegt in einer Hütte im Garten, wir schlafen in einem 6-Bett-Zimmer. Matratzenlager gibt es, wie in den meisten Hütten, auch – diese sind etwas günstiger. Eine solide Hütte wie diese habe ich mir für heute gewünscht.

Huette in den Zillertaler Alpen

Berliner Höhenweg Etappe – Mentale Lage während dieser Etappe:

Ich kann nicht mehr! Ich will nicht mehr! Wieso mache ich das? Wozu? Wir sind keine 30 Minuten unterwegs, es wird etwas steiler und wie auf Knopfdruck ertönt mein Teufelchen im Ohr. Der hat heute gar keinen Bock auf Wandern. Schon gar nicht bergauf! Als die letzte Etappe anbricht und es in der Mittagssonne 550 Höhenmeter bergauf gehen soll, versagt meine Motivation.

Ständig bleibe ich stehen. Suche nach Schwung und nach Kraft. Das ist schlecht, denn wer stehen bleibt, kommt nicht in den Flow! Besser wäre es, mäßig zu gehen aber regelmäßig. Also meditiere ich leise vor mich hin und diktiere mir einen Fuß vor den Anderen:  links, rechts, links, rechts, links … Ich erinnere mich daran, dankbar zu sein, zwei gesunde Beine zu haben, die mich hier hochtragen! Als ich das Furtschaglhaus erreiche, kann ich es kaum abwarten, Spezi und Kaiserschmarrn zu bestellen!

Steinmanderl am Friesenberghaus

Berliner Höhenweg Etappe – Der schönste Moment auf dieser Etappe:

Nichts geht mehr, kaum ein Fuß will mehr vor den anderen und meine Füße fühlen sich nach über sechs Stunden Wandern an, als würden sie gleich explodieren. Da kommt das Furtschaglhaus in Sicht und vor dem Furtschaglhaus ein Bach! Wanderstiefel aufgeschnürt und rein mit den geschwollenen Füßen ins kühle Nass. Wow! Ist das erfrischend! Am liebsten würde ich mir alle Kleider vom Leib reißen und mich in dem Bach baden wie ein Spatz im Frühling. Aber ich lasse es dabei, mich nur vorsichtig damit abzukühlen. Für diesen Moment hat sich der Aufstieg gelohnt!

Es ist 13 Uhr. Den restlichen Tag verbringen wir entspannt auf der Holzbank in der Sonne und beobachten das Treiben der ankommenden und gehenden Wanderer. Unglaublich schön! Mit dem Handy versuche ich noch ein paar Mal Empfang zu bekommen, aber als es auch dieses Mal nicht klappt, gebe ich es auf. Ist auch egal! Ich bin vollkommen entspannt!

Blick auf den Schlegeisspeicher

Zwischenfazit Tag 1 + 2 auf dem Berliner Höhenweg:

Beide Etappen vom Berliner Höhenweg würde ich so jederzeit wieder als Tagestour oder an einem verlängerten Wochenende gehen. Angenehme Länge und tolle Ziele, auf die Wanderer sich freuen können. Plus traumhafter Blick auf den Schlegeisspeicher vom Friesenberghaus zur Olpererhütte! Und auch der Aufstieg zum Furtschaglhaus ist durch den Gletscherblick extrem malerisch. Wenn man sich denn noch darauf konzentrieren kann … ;)

Unsere Mehrtagestour in der Ferienregion Mayrhofen geht derweil erst richtig los! Es ist der Beginn von einem großen Abenteuer.  Tag 3 + 4 werden die anspruchsvolleren Tage dieser Tour auf dem Berliner Höhenweg in den Zillertaler Alpen. Am kommenden Tag stehen 900 Höhenmeter bergauf und über 1.000 Höhemeter bergab auf dem Plan und auch ein bisschen Kraxelei! Ob ich das schaffe? Obwohl es einer der weniger anspruchsvollen Tage auf dem Berliner Höhenweg sein sollte, hat mich der zweite Tag unserer Tour ziemlich beansprucht. Nervlich als auch körperlich! Ich bin froh, dass die nächsten Tage Stefan Wierer, unser Zillertaler Bergführer, dabei ist. Wie das wird, ob ich durchhalte und was für Eindrücke wir erleben, erzähle ich euch im zweiten Teil zum Berliner Höhenweg. Bald hier auf dem Blog.

Eintages- oder Mehrtageswanderung?

Falls ihr euch nicht entscheiden könnt, ob ihr für ein Eintages- oder eine Mehrtageswanderung in die Ferienregion Mayrhofen gehen wollt, habe ich euch 7 Gründe zusammengefasst, welche Vorzüge eine Mehrtageswanderung bieten. Denn es gibt so viele Erlebnisse, die euch bei einer Eintagestour verborgen bleiben würden. Lest hier mehr dazu: 7 Gründe, warum ihr unbedingt eine Mehrtageswanderung machen solltet!

Höhenweg für Mehrtageswanderung

Geht ihr gerne wandern?  Wart ihr schon auf dem Berliner Höhenweg? Schreibt es mir in die Kommentare!

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Berliner Hoehenweg

Vielen Dank für die Unterstützung an den Tourismusverband Mayrhofen.

1 Kommentar

  1. Danke für diesen Wanderbericht. Wir waren dieses Jahr auch auf der Olperer Hütte, allerdings sind wir „nur“ die Neumarkter Runde gewandert, also eine Tagestour vom Schlegeisspeicher raus und auf der anderen Seite wieder runter. Dort oben ist es einfach traumhaft! Ich kannte die Brücke garnicht von anderen Bilder, habe mich aber im Rückblick gefreut, dass ich nun auch ein Bild von mir an einem so wundervollen Ort habe. Allerdings muss ich echt sagen, dass auch die Tagestour kein Spaziergang war, aber für halbwegs sportliche und schwindelfreie Menschen doch machbar. Ich bin schon sehr auf den kommenden Teil des Berichtes gespannt.
    LG, Pia.

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