Grand Canyon und Monument Valley – kennt ihr? Beides sind ja so absolute Bucket List-Reiseziele. Doch was ist mit der Region um den Lake Powell, so ungefähr auf halber Strecke vom Monument Valley zum Grand Canyon (North Rim) gelegen? Habt ihr schon einmal von dem kleinen Städtchen Page in Arizona gehört? Der Ort an der Grenze zu Utah bietet sich perfekt als Ausgangspunkt für jede Menge Abenteuer am Lake Powell und das Entdecken grandioser Naturwunder an. Nicht nur Horseshoe Bend und Antelope Canyon befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft … Wir haben auf unserem Roadtrip zu viert quer durch den Südwesten der USA zwei Nächte in Page übernachtet. Mit dabei war mein 2-jähriger Sohn Valentin.

Horseshoe Bend

In Page gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für jedes Budget. Die Stadt Page selbst ist jetzt weniger sehenswert und ihr kommt da auch gar nicht unbedingt hin, denn die Hotels und Motels und auch Einkaufsmöglichkeiten und Diners liegen großteils etwas außerhalb. Wir waren in Downtown Page nur einmal mit Valentin am – völlig ausgestorbenen – Spielplatz.

Arizona Roadtrip Reisetipps

Meine Highlights für die Region rund um den Lake Powell möchte ich euch hier in meinen 7 Tipps vorstellen.

Arizona Roadtrip – Highlights am Lake Powell: Schwindelfrei am Horseshoe Bend

Zu einem Roadtrip durch Arizona gehört es irgendwie einfach dazu, einmal am Horseshoe Bend den Blick in die Tiefe zu wagen und darüber zu staunen, wie der Colorado River das eigentlich schafft, eine 180°-Kurve (in Hufeisen-Form, daher der Name) in solch einen massiven Felsblock zu meißeln.

Von Page aus fährt ihr einfach die US-89 in Richtung Süden, bis auf der rechten Seite der Trail zum Horseshoe Bend angeschrieben ist. Dort gibt es einen großen Parkplatz – klar, alleine für euch habt ihr einen solchen Ort wohl zu keiner Tageszeit – von dem aus der ungefähr 20-minütige, leicht zu bewältigende Weg zum Aussichtspunkt startet. Ein großes Schild weist darauf hin, genügend Wasser mitzunehmen und das ist auch nicht zu unterschätzten. Selbst im März war es hier relativ heiß und es gibt keinen Schatten weit und breit.

Der berühmte Blick auf die Flussschleife ist wirklich überwältigend, das kann ich euch versprechen! Die vielen Menschen verteilen sich sogar halbwegs gut, da es nicht einen einzelnen Aussichtspunkt gibt, sondern der gesamte Bereich abgegangen werden kann – mit leicht änderndem Blick auf das Horseshoe Bend. Nachdem mein Instagram-Feed regelmäßig mit Fotos von hier überschwemmt wird, war ich nicht wirklich überrascht, dass hier so ziemlich jeder damit beschäftigt war, das perfekte Selfie von sich zu machen. Ich glaube, so manch einer hat vor lauter Posing vergessen, wenigstens kurz diesen grandiosen Blick wirklich zu genießen – ohne Foto-Hintergedanken.

Natürlich habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, mich für ein Foto an den Rand der Klippen zu setzen. Ein leicht mulmiges Gefühl hatte ich weniger wegen der Höhe, sondern eher, weil in meinem Hinterkopf der Gedanke herumschwirrte, dass nur einer der vielen Leute hinter mir ein Verrückter zu sein braucht, der mich da jetzt mit Leichtigkeit runterschubsen könnte. Für mich war es also eher eine Mutprobe im Vertrauen an die Menschheit. Vielleicht bin ich auch einfach nur ziemlich paranoid …

Mein Sohn Valentin hat den Blick in die Tiefe hier allerdings ausgelassen, das war uns etwas zu riskant. Wir haben uns abwechselnd in einiger Entfernung vom Abgrund mit ihm beschäftigt.

Horseshoe Bend Arizona

Arizona Roadtrip – Highlights am Lake Powell: Den See von oben bestaunen

Wenn ihr in Page seid, werdet ihr schnell merken, dass man den Lake Powell, den zweitgrößten Stausee der USA, von dort aus überhaupt nicht sieht. Dazu muss man die US-89 ein paar Minuten in nördliche Richtung fahren und den Glen Canyon Dam queren. Bald darauf führt rechts ein Weg zum Wahweap Overlook, einem grandiosen Aussichtspunkt über Teile des weit verzweigten Sees.

Der Overlook befindet sich in der Glen Canyon National Recreation Area und unterliegt somit dem National Park Service. Ähnlich wie in den Nationalparks zahlt man eine Eintrittsgebühr (20 Dollar pro Auto). Wir hatten ohnehin die Jahreskarte der Nationalparks und mussten somit nicht extra zahlen. Abgesehen davon saß gerade niemand in der Hütte, in der man die Gebühr zahlt. Die Jahreskarte bekommt man für 80 Dollar und sie gilt für alle Insassen eines Autos für ein ganzes Jahr für alle Nationalparks in den gesamten USA und zahlt sich somit bei einem Roadtrip ziemlich schnell aus. So eine tolle Sache!

Für noch mehr sehenswerte Blicke über den Lake Powell fährt ihr die US-89 nach dem Overlook noch ein Stück weiter und biegt dann wieder rechts nach Wahweap ab. Dort befindet sich übrigens das einzige Hotel direkt am See und ein Campingplatz. In Wahweap biegt ihr rechts ab und seid dann auf dem Lake Shore Drive. Hier gibt es auch noch einige Möglichkeiten, stehen zu bleiben und den See von oben zu bewundern – auch dieser Abstecher lohnt sich! Wir fanden den Blick trotz bedecktem Himmel ziemlich toll. Aber an einem sonnigen Tag kann es eigentlich nur noch schöner sein … dann am besten zum Sonnenuntergang einplanen!

Wahweap Overlook Lake Powell Page

Der Lake Shore Drive führt übrigens direkt bis zum Glen Canyon Dam zurück, nach dem Hoover Dam der zweitgrößte Damm in den USA. Wieder auf der US-89 gelangt ihr dann ein Stück danach zum Glen Canyon Dam Overlook, der auch einen Stopp wert ist. Dort geht man vom Parkplatz aus ca. 10 Minuten (teils über Felsstufen) zum Aussichtspunkt. Auf der einen Seite sieht man gut auf den Damm, auf der anderen sieht man sehr schön in die Schlucht des Glen Canyon mit dem Colorado River.

Arizona Roadtrip – Highlights am Lake Powell: Alstrom Point – ein Off-Road-Abenteur

Ihr habt noch nicht genug vom Lake Powell von oben und habt Lust auf eine kleine Abenteuerfahrt? Dann ist vielleicht der Alstrom Point etwas für euch, ein äußerst abgelegener Aussichtspunkt mit besonders atemberaubendem Blick über den See, der besonders zu Sonnenauf und -untergang ein Erlebnis sein soll.

Wir haben die abenteuerliche Anfahrt gewagt und uns dazu auf www.alstrompoint.com die genaue Wegbeschreibung ausgedruckt, da der Weg nicht beschildert ist, es dort kein Netz gibt und ihr euch wirklich in der absoluten Wüsten-Wildnis befindet. Informiert euch unbedingt gut, bevor ihr dorthin fährt und nehmt genügend Wasser und Proviant mit, um dort im schlimmsten Fall übernachten zu können, solltet ihr euch trotz der Wegbeschreibung verfahren. Mit ein bisschen Recherche sollte dies aber nicht passieren – es sei denn, ihr wollt dort übernachten, denn man kann direkt dort auch offiziell wild campen. Ich hätte das echt gerne gemacht, hätten wir ein Zelt mitgehabt. Das irgendwann nochmal nachzuholen steht jetzt definitiv auf meiner Bucket List.

So, und jetzt muss ich euch an dieser Stelle leider doch etwas enttäuschen: Wir waren zwar am Alstrom Point, aber mussten dort dann nach 1 ½ Stunden Fahrt durch einsame Felswüstenlandschaft und einmal quer durch ein Flussbett feststellen, dass unser gemieteter Ford Escape für die letzte Off-Road-Strecke doch nicht ganz so geeignet ist und wir nicht mehr die Zeit haben, um die geschätzten 40 Minuten bis zum besten Overlook zu Fuß zu gehen. Vor allem mit zweijährigem Kind kann sich das ohnehin schnell ins Doppelte ausdehnen und die Sonne stand schon ziemlich tief und wir wollten unbedingt bei Tageslicht wieder zurückfinden. Also mussten wir uns mit dem ersten Aussichtspunkt zufrieden geben.

Hier daher mein Tipp an euch: Wenn ihr zum Alstrom Point wollt, dann schaut, dass ihr es auch wirklich bis zum besten Overlook schafft! Seht euch mal diese Wahnsinns-Fotos auf der Homepage www.alstrompoint.com an, dann wisst ihr, was ich meine! Also viel, viel Zeit einplanen, mindestens einen halben Tag. Die Off-Road-Strecke könnt ihr euch auch auf YouTube ansehen, um einen Eindruck zu bekommen.

Alstrom Point Lake Powell

Arizona Roadtrip – Highlights am Lake Powell: Der Antelope Canyon – ein Must-See

In die vielen Fotos vom Antelope Canyon habe ich mich schon vor einigen Jahren verliebt und seither wollte ich hierher. Der Canyon ist zwar ziemlich überlaufen und man kommt nur im Rahmen einer geführten Tour überhaupt hinein, aber ich war erstaunt, wie wenig mich die anderen Menschen letztendlich gestört haben.

Wochenlang zuvor habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, welchen Teil des Antelope Canyon wir überhaupt besichtigen sollten. Den beliebten (und besonders überlaufenen) Upper Antelope Canyon mit den berühmten light beams, den wohl nicht viel weniger besuchten Lower Antelope Canyon oder doch den „Geheimtipp“ Canyon X, der bei weitem nicht so überlaufen sein soll?

Die Touren sind nicht ganz billig und kosten je ungefähr 50 Dollar aufwärts pro Person für eine Stunde im Canyon. Darin inkludiert ist bereits die Navajo Nation Fee, da sich der Canyon auf Indianergebiet befindet. Es lohnt sich, Preise der unterschiedlichen Anbieter und Touren zu vergleichen, gerade wenn man mit Kind unterwegs ist, da manche Anbieter auch für ganz kleine Kinder schon den halben Preis verlangen, andere nicht.

Letztendlich wurde es für uns der Lower Antelope Canyon beim Anbieter Ken’s Tours, den wir guten Gewissens weiterempfehlen können. Hier hat man den Vorteil, einfach hingehen zu können und für später am Tag eine Tour zu buchen, während die Touren zum Upper Antelope Canyon in der Regel schon Wochen vorher ausgebucht sind – so war es selbst bei uns in der Nebensaison. Ein „Nachteil“ ist – wenn man es denn als Nachteil sieht – dass der Lower Antelope Canyon nur über teilweise steile Stufen begehbar ist, während man in den Upper Antelope Canyon einfach reingehen kann.

Lower Antelope Canyon Smiling Shark

Unser Tourguide war toll und auch sehr bemüht, jedem individuell Tipps für die besten Foto-Locations zu geben und von jedem auch Fotos zu machen. Ich fand die Tour wirklich gut organisiert und war total positiv überrascht. Zum Antelope Canyon selbst lasse ich einfach ein paar Fotos sprechen, denn ich weiß sowieso nicht, wie ich in Worte fassen soll, wie sehr mich dieses Wunderwerk der Natur begeistert und fasziniert hat.

Die anmutig geformten Felswände aus rotem Sandstein ergeben mit dem von oben herabfallenden Tageslicht ein einmaliges Schauspiel aus Licht, Farben und Formen. Leider war es bewölkt, als wir im Canyon waren, was wohl die Intensität an Farben etwas gemindert hat, trotzdem war ich mehr als beeindruckt. Ich glaube, der Antelope Canyon kann gar nicht enttäuschen.

Lower Antelope Canyon Arizona

Arizona Roadtrip – Highlights am Lake Powell: Der Lone Rock Beach

Im Lake Powell kann man auch schwimmen und dort einen Strandtag verbringen. Am besten lässt sich dies am Lone Rock Beach machen. Der Strand hat seinen Namen von einem ziemlich imposanten, einsamen Fels, der etwas surreal im Wasser steht. Und überhaupt hat der Strand etwas Surreales und jedenfalls etwas Minimalistisches. Einfach nur Sand, Wasser, Felsen, that’s it. So wenig Ablenkung fürs Auge fand ich total beruhigend und entspannend. Aber auch wirklich schön ist es dort. In den Sommermonaten kann es dort allerdings auch mal ziemlich vollgeparkt mit Autos und Wohnmobilen sein. Ich reise aus gutem Grund am liebsten in der Nebensaison.

Der Lone Rock Beach ist so ganz anders als jeder andere Strand, den ich bisher kennenlernen durfte. Ein bisschen fühlt man sich hier wie auf einem anderen Planeten, so mitten in der Wüste plötzlich ein Sandstrand. Er lässt sich übrigens sehr gut mit den Aussichtspunkten auf den Lake Powell verbinden und ist vom Wahweap Overlook nur einen Katzensprung entfernt. Auch für den Strand muss man die Gebühr für die Glen Canyon National Recreation Area bezahlen (aber natürlich muss man sie nicht doppelt zahlen). Diesmal war auch wirklich jemand anwesend in der Hütte am Straßenrand, dem wir in unserem Fall eben einfach unsere Jahreskarte gezeigt haben.

Die nächsten beiden Tipps für die Region um den Lake Powell haben wir bereits mit unserer Weiterfahrt zum Bryce Canyon in Utah verbunden, da sie sich beide am Weg befanden. Beides lässt sich aber auch gut innerhalb eines Tages von Page aus machen, wenn euer Roadtrip nicht in Richtung Utah weitergehen soll.

Lone Rock Beach Lake Powell

Arizona Roadtrip – Highlights am Lake Powell: Die Toadstool Hoodoos – seltsam anmutende Felssäulen

Ein wirklicher Geheimtipp ist die kurze Wanderung zu den Toadstool Hoodoos im Gebiet des Grand Staircase Escalante National Monuments. Hoodoos sind turmartige Sandsteingebilde, die durch Erosion nach und nach immer dünner werden und die es im Südwesten der USA sehr zahlreich gibt.

Der Weg zu den Toadstools beginnt direkt am US-89. Von Page aus fährt ihr in nördlicher Richtung nach Utah, nach ca. 30 Minuten seht ihr rechts ein Schild zum „Toadstool Hoodoos Trailhead“ mit kleinem Parkplatz. Die Wanderung selbst dauert ungefähr eine halbe Stunde und ist leicht zu bewältigen. Es gibt nur ein paar kleinere, jedoch selbst für ein Kleinkind schaffbare Hindernisse zu überwinden.

Toadstool Hoodoos Trail Utah

Von den Hoodoos selbst habe ich mir gar nicht so viel erwartet, wir haben den Zwischenstop hauptsächlich eingelegt, weil er so schön am Weg lag und sich daher gut anbot. Aber wir wurden sehr positiv überrascht, nicht nur die Toadstools, sondern auch die Landschaft ringsherum und die gesamte Wanderung sind wirklich schön. Mich hat die Gegend ein bisschen an Kappadokien in der Türkei erinnert, wo ich vor einigen Jahren war und das mich auch sehr begeistert hat. Außerdem sind hier nur wenige Leute unterwegs, wir hatten die Toadstools teilweise ganz für uns alleine.

Hoodoos Arizona Roadtrip

Arizona Roadtrip – Highlights am Lake Powell: Korallenrote Sanddünen im Coral Pink Sand Dunes State Park

Gute 1 ½ Stunden von Page entfernt liegt der Coral Pink Sand Dunes State Park im südlichen Utah. Auf dem Weg dorthin fährt ihr auch am Toadstools Trailhead vorbei (siehe voriger Tipp).
State Parks unterliegen nicht dem National Park Service, sondern dem jeweiligen Bundesstaat, deshalb gilt die Jahreskarte für Nationalparks hier nicht. Die Gebühr für den Coral Pink Sand Dunes State Park beträgt allerdings nur 8 Dollar pro Auto. Dieses „pro Fahrzeug“ finde ich ja generell sehr sympathisch, so wird das in Amerika in jedem Nationalpark und State Park gehandhabt.

Was gibt es im Coral Pink Sand Dunes State Park? Genau, korallenrote Sanddünen, so weit das Auge reicht! Das war es dann eigentlich auch schon, der Park ist sehr überschaubar. Ihr müsst Sand also schon mögen, die Dünen in der knallorangen Farbe sind aber wirklich sehr schön anzusehen!

Dünen State Park Arizona

Wir sind bis zur größten dieser Dünen spaziert und diese dann auch noch hinaufmarschiert. Es ist gar nicht so einfach, im nachgiebigen Sand nach oben zu gelangen, aber der Blick lohnt sich allemal. Am besten ihr nehmt etwas mit, auf dem man anschließend die Düne hinunterrutschen kann, ein rundes Plastiktablett oder ähnliches, schnell bei Walmart gekauft, sollte seinen Zweck schon erfüllen, ausprobiert haben wir es jedoch nicht. Zwei Mädels, die gerade weggefahren sind, als wir ankamen, packten ein Mini-Surfboard in ihr Auto.

Man kann hier auch mit ATV’s die Dünen auf und ab sausen. Sicher ein besonderes Erlebnis, für uns waren die Fahrzeuge allerdings doch eher Störenfriede, haben sie doch die sonst herrliche Ruhe an diesem Ort gestört. Es war aber verkraftbar, weil sie nicht allgegenwärtig waren, sondern nur ab und an vorbeigebraust sind. Valentin haben sie natürlich sehr fasziniert. Direkt beim Parkeingang gibt es keinen Verleih, die Fahrzeuge muss man wohl auswärts mieten.

Coral Pink Sand Dunes Statepark

Arizona Roadtrip – Mein Fazit zu der Region rund um den Lake Powell

Wenn ihr einen Roadtrip durch den Südwesten der USA vorhabt, dann plant ein paar Tage in Page unbedingt mit ein. Mir haben all die hier vorgestellten Tipps wirklich gut gefallen. Es gibt auch noch einiges mehr am Lake Powell zu erleben, unzählige kleinere und größere Wanderungen, Bootsfahrten (z.B. zur Rainbow Bridge), Aussichtspunkte (z.B. die Navajo Bridge über den Marble Canyon), Rafting am Lake Powell, und, und und … es gibt wirklich noch unzählige weitere Möglichkeiten, aber dafür hat unsere Zeit nicht ausgereicht. Da ich vom gesamten Südwesten aber restlos begeistert bin, möchte ich definitiv wiederkommen.


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Südstaaten Roadtrip – mit dem Jeep durch Texas & New Mexico


Hier gibt’s noch mehr Eindrücke vom Arizona Roadtrip und den Highlights dort:

Toadstool Hoodoos Utah

Ein relativ kurzer Spaziergang führt zu den Toadstool Hoodoos

 

Landschaft Arizone Hoodoos

Die Toadstools am Rande des Grand Staircase Escalante National Monument

Lower Antelope Canyon

Die Formen und Farben des Antelope Canyon… ein Wunder der Natur!

Lower Antelope Canyon Page Arizona

Im Lower Antelope Canyon kann es an einigen Stellen auch ganz schön eng werden!

Formation Lower Antelope Canyon

Unglaublich, was die Natur hier geschaffen hat, oder?

Lake Powell Overlook

Bietet auch an einem grauen Tag einen schönen Ausblick auf den Lake Powell: der Wahweap Overlook

Glen Canyon Aussicht

Ein Blick in die Schlucht des Glen Canyon, durch den sich der Colorado River schlängelt

Glen Canyon Dam Aussicht

Der Glen Canyon Dam ist der zweitgrößte Staudamm der USA

Coral Pink Sand Dunes State Park

Der Coral Pink Sand Dunes State Park im südlichen Utah

Arizona Roadtrip State Park Duenen Sand so weit das Auge reicht. Ein perfekter Spielplatz – nicht nur für die Kleinen

Orange Sanddünen

Einfach herrlich, diese korallenroten Dünen

Arizona Roadtrip und Lake Powell

Lake Powell Lake Shore Drive


Die Gastautorin

JohannaF

Johanna ist Fotografin und kommt aus Wien, ist aber großteils im Südburgenland aufgewachsen. Fotografie war schon seit ihrer Kindheit ein Hobby. Ihre ersten Fotos mit eigener Kamera hat sie mit 7 Jahren auf Kreta gemacht. Anfang 20 begann die Faszination für ferne Länder, u.a. ausgelöst durch einen dreiwöchigen Thailand-Rundtrip. Trotz knappem Studentenbudget legte sie jeden Cent fürs Reisen beiseite und merkte: Wenn man konsequent spart, geht sich selbst mit wenig Geld (und ohne hungern zu müssen!) erstaunlich viel aus!

Bald darauf machte sie, eigentlich ausgelöst durch das Interesse an der Reisefotografie, eine Ausbildung zur Fotografin an der Graphischen in Wien – doch bald fand man sie zwischen Newcomer-Models, Make Up Artists und Jungdesignern wieder. Es hatte sie mitten in die Welt der Modefotografie verschlagen. Sie arbeitete eine zeitlang wie besessen tagein tagaus an ihrem Portfolio, fotografierte nur mehr Menschen und vergaß dabei komplett das Reisen. Bis sie eines Tages fast über Nacht wieder genug von der Fashion-Welt hatte. Einfach so.

Eine Babypause später heißt es back to the roots: Nun mit ihrem knapp zweijährigen Sohn hat sie das Reisefieber erneut gepackt. Ganz besonders spannend findet sie, durch ihn die Welt auch selbst wieder ein kleines Stück mit Kinderaugen betrachten zu können. Sie möchte dabei nicht anders reisen, als sie es schon vorher getan hat, bevor sie Mama wurde: sehr aktiv und neugierig, mit allen Sinnen in ein Land eintauchen.

Sie lebt mit Sohn, Freund und zwei griechischen Streunerkatzen in Wien und studiert mal mehr, mal weniger enthusiastisch Germanistik. Sie liebt die Weite sowohl des Meeres als auch der Wüste und der Berge. Und Sonnenuntergänge. Sonnenaufgänge ebenso, wenn da nicht dieses verdammt frühe Aufstehen wäre …

4 Kommentare

  1. Der pure Fernweh-Artikel, der mich direkt in Erinnerungen zu meinem USA-Trip schwelgen lässt. Da sind viele tolle Tipps dabei, die ich noch nicht auf dem Schirm hatte – vielen Dank für den ausführlichen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Magdalena

  2. Wow, diese Bilder sind atemberaubend schön! Ein wirklich toller Artikel.

    Ich war selbst vor einigen Jahren ebenfalls am Lake Powell. Wir haben auch einen Roadtrip unter anderem auch durch Arizona gemacht, haben aber nur einen kurzen Stopp am Lake Powell eingelegt, worüber ich jetzt – wenn ich mir die Fotos so ansehe – wirklich etwas traurig bin. Wahnsinnig toll sieht das alles aus und es klingt auch einfach fantastisch. Aber naja, was nicht ist, kann ja noch werden – irgendwann werde ich das sicherlich noch mal nachholen :-)

    Liebste Grüße
    Ivy

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