Ihr habt einen Städtetrip nach Wien geplant und euch fehlen noch die besten Insidertipps für die österreichische Hauptstadt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Unsere Wien Insidertipps führen euch zu den schönsten Wiener Kaffeehäusern, den besten Restaurants in Wien, den kultigsten Flohmärkten und zu den tollsten Wien Sehenswürdigkeiten, um die Aussicht auf Wien zu genießen. Eine Städtereise in die österreichische Hauptstadt, die Kaiserstadt Wien, ist eine Reise in die wunderschöne Vergangenheit. Egal, ob ihr eine lange Wien Reise, Kurztrip oder etwas Anderes plant – ein Urlaub in Wien lohnt sich auf jeden Fall.

Tipps fuer Wien

Folgende Wien Insidertipps findet ihr in diesem Artikel:

Blumen in Wien

Alle Wien Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Wien Sehenswürdigkeiten – der Stephansdom

Der Stephansdom ist unter den Sehenswürdigkeiten Wiens wohl an erster Stelle, denn er ist das Wahrzeichen der Stadt. Wer den Südturm besteigen möchte, muss zuerst eine schmale Wendeltreppe erklimmen, wird dann aber auch mit einer schönen Aussicht belohnt. Wusstet ihr, dass der Stephansdom mit Wein gebaut wurde?Ja, wirklich! Früher hatten die Wiener drei schlechte Phasen, in denen man den Wein nicht trinken konnte. Da es ein heiliges Lebensmittel war, konnte man ihn aber auch nicht wegwerfen. Also hat man ihn mit dem Mörtel für den Dombau vermischt und wenn man ganz genau hin schnüffelt, dann riecht man den Wein auch noch.

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Wiener Dom Stephansdom

Wien Sehenswürdigkeiten – Staatsoper Wien

Die Wiener Staatsoper ist wunderschön, aber eine Aufführung zu sehen nicht für jedermanns Geldbeutel etwas. Aber für interessante Einblicke abseits der Vorstellungen gibt es Führungen gibt es schon ab 7,50 €.

Wien Sehenswürdigkeiten: Schloss Schönbrunn – Ausflug in der Kaiserlichkeit

Wunderschön ist ein Besuch der Schloss Schönbrunn, welches der Geburtsort von Kaiser Franz Joseph ist, der 68 Jahre lang der Kaiser von Österreich war. Von den 1141 Räumen des Schloss Schönbrunn können 45 besichtigt werden, unter anderem der Wohnbereich und die Arbeitsräume, die im Gegensatz zu den Repräsentationsräumen und den Gästezimmern sehr schlicht gehalten sind. Die Lieblingsplätze des Kaisers waren der riesengroße Schlosspark sowie der Tiergarten Schönbrunn, der mitten im Schönbrunner Schlosspark befindet.

Wer sich noch mehr für die kaiserliche Familie interessiert, und besonders für Sisi, für den lohnt sich ein Besuch im Sisi Museum, gleich nebenan vom Volksgarten zwischen den U-Bahn Stationen „Herrengasse“ und „Stephansplatz“.

Für ein tolles Naturerlebnis plant einen Ausflug zum Prater Wien mit ein. Das 6 km² große Areal ist ein Naturspektakel mit traumhaften Auenlandschaften. An der Nordseite des Prater findet sich auch ein Vergnügungspark, der Wurstelprater genannt wird.

Kultur in Wien – Historischer Stadtkern

Der Stephansplatz im ersten Wiener Gemeindebezirk ist zentraler Ausgangspunkt für viele Touristen-Hotspots. Inmitten des hektischen Geschehens sticht ein berühmter gotischer Bau besonders heraus – der Stephansdom. Das geschichtsträchtige Wahrzeichen zieht mit seiner architektonisch imposanten Erscheinung alle Blicke auf sich und versetzt den Betrachter zurück ins Mittelalter.

Zwei bekannte Straßenarme münden in den Stephansplatz: der Graben, berühmt für seine luxuriösen Läden, sowie die Kärntner Straße, eine beliebte Einkaufsmeile in Wien. Aufgrund ihrer verschiedenen Baustile wurde die Stadt in die Liste des UNESCO Kulturerbes aufgenommen. Die Liebe zum Detail ist in vielen Bauwerken zu erkennen.

Architektur in Wien

Wien Tipp: Gegenüber vom Stephansdom befindet sich das Hotel und Restaurant Do & Co, das für seine köstlichen Speisen und seinen Upper Class Service bekannt ist. Hier kannst du Essen und eine tolle Aussicht genießen. Für klassische Hausmannskost und die kleinere Geldbörse kann ich das Hopferl in der Naglergasse 13 empfehlen, das nicht unweit vom Stephansplatz entfernt liegt. Der Zwiebelrostbraten und das Fiakergulasch sind eine Sünde wert.

Kunst im Winterpalais Belvedere

Kultur in Wien – Unterirdische Grabstätte

Der Stephansdom erzählt viele Geschichten. Eine davon wurde im 13. Jahrhundert unterhalb der historischen Kirche geschrieben – in den Katakomben. Sie sind Ruhestätte für Bischöfe und Adelige.

Wien Tipp: Die Führung durch die Katakomben dauert ca. 30 Minuten. Lediglich ein kleiner Teil der Grabstätte ist noch zugänglich. Wenn du einen Blick auf eine Habsburger Gruft und aufgebahrte Knochenüberreste sehen willst, lohnt sich der Besuch des unterirdischen Friedhofs allemal. Da sich die Katakomben unterhalb des Doms befinden, solltet ihr euch warm anziehen. Eine Weste oder leichte Jacke kann ich euch empfehlen.

Kultur in Wien – Sagenumwobenes Wien

Hält man einen Moment inne, so kann man das leise Stadtgeflüster aus den alten Mauern heute noch hören. Sagen gehörten damals ebenso zu Wien wie der Klatsch und Tratsch auf den Straßen. Der Stock im Eisen oder der liebe Augustin sind eines der wohl bekanntesten Sagen Wiens. In vielen Geschichten haben der Tod und der Teufel ihre Hände im Spiel, die nur darauf warteten einen Sünder in ihr Reich zu verbannen.

Tipp: Wien City Tours bieten unter anderem Führungen an, die den Stadtbezirk in ein geheimnisvolles Licht rücken. Einige davon sind: Wiener Sagen – Mythen und Legenden, Sündiges Wien und die Medizingeschichte Wiens.

→ Hier gibt es mehr Infos: Stadtführungen & Stadtbesichtigung durch Wien

Augustin Wien

Kultur in Wien – Künstlerische Spielstätten

Wien als Kulturhauptstadt ist bekannt für seine Theater- und Opernhäuser. Weltberühmt ist die Wiener Staatsoper, die in ihrem eindrucksvollen Baustil die großartige Handwerkskunst von damals widerspiegelt. Bereits Kaiser Franz Joseph und die Kaiserin Elisabeth lauschten der Musik in diesem Anwesen. Jedes Jahr findet in prunkvollen Räumlichkeiten der berühmte Wiener Opernball statt.

Eines der größten Sprechtheater in Europa und die bedeutendste Spielstätte in Wien ist das Wiener Burgtheater. Dramen und Komödien nehmen hier mit namhaften Schauspielern auf der Bühne Gestalt an. Auch das Volkstheater, das ehemals nur für den Kaiser und seine geladenen Gäste zugänglich war, ist berühmt für seine dramatischen Bühnenspektakel.

Wien Volkstheater

Fröhliche, unterhaltsame Stücke werden euch im Raimundtheater sowie im Ronacher geboten. Bekannte Musicals wie Evita, Elisabeth oder die Schöne und das Biest lassen euch in eine andere Welt eintauchen.

Wien Tipp: Architekturbegeisterte und Kunstliebhaber können in der Wiener Staatsoper Führungen buchen, die mehr über die Geschichte des Hauses erzählen. Ein Blick hinter den Vorhang lohnt sich auch im Raimundtheater oder Ronacher. Im Fokus des Rundgangs stehen die aufwändige Technik sowie das Theaterequipment. Wenn du schon immer mal auf der Bühne stehen wolltest, bekommst du bei dieser Führung die Gelegenheit dazu. Gegenüber vom Rathaus befindet sich eine weitere Spielstätte – das Burgtheater. Am dazwischen gelegenen Rathausplatz finden das ganze Jahr verschiedene Veranstaltungen statt. Im Winter hast du zum Beispiel die Möglichkeit vor dem Besuch im Burgtheater durch den berühmten Wiener Christkindlmarkt zu schlendern. Im Sommer findet jedes Jahr das Filmfestival statt, bei dem Stücke aus aller Welt in Form von Opern, Balletts oder Konzerte gezeigt werden.

Ronacher Theater Wien

Kunst in Wien

Wien Sehenswürdigkeiten – das Museumsquartier

Nahe der Wien City liegt das Museumsquartier Wien, definitiv ein Highlight der Sehenswürdigkeiten Wiens, das ihr euch merken solltet, wenn ihr Kunst mögt. Hier findet ihr die drei größten Museen der Stadt – die Kunsthalle Wien, das Leopold Museum und das MUMOK (Museum Moderner Kunst).

Außerdem gibt es ein Kindermuseum, das Tanzquartier Wien und das Architekturmuseum Wien, um nur ein paar der beliebten Institutionen zu nennen. Das Schloss Belvedere lohnt sich natürlich auch für Kunst-Interessierte, denn hier gibt es Werke von Klimt, Schiele und Kokoschka zu bestaunen. Außerdem ist es auch gut von der Innenstadt aus zu erreichen.

Wien Mumok

Wien Sehenswürdigkeiten – Albertina

Museen gibt es in Wien wie Sand am Meer. Darunter sind auch ein paar Kuriositäten wie das Bestattungs- oder Kondom-Museum. Ich habe mich vorerst für etwas Bodenständiges entschieden, nämlich die Albertina, ein Kunstmuseum im schönen Palais Erzherzog Albrecht. Die Albertina nennt eine der bedeutsamsten Kunstsammlungen der Welt ihr eigen und bietet daneben wechselnde Ausstellungen vorwiegend zeitgenössischer Künstler, aktuell beispielsweise von Francis Bacon, Andy Warhol und Gerhard Richter.

Bei meinem Besuch haben mir neben dem imposanten Museumsgebäude – sowohl außen als auch innen – vor allem die Werke von Arnulf Rainer, einem experimentellen österreichischen Künstler, gefallen. Begeistert war ich auch vom Museumsshop, in dem es sogar schöne Kochbücher zu entdecken gibt. Die Albertina beherbergt zudem ein Café-Restaurant, das jedoch einen sehr gehobenen Eindruck gemacht und mich dadurch ein wenig abgeschreckt hat. Aber dennoch – herkommen lohnt sich!

Springbrunnen Loewe Albertina

Wien Sehenswürdigkeiten – Spittelberg

Nein, keine Angst – beim Spittelberg handelt es sich nicht wirklich um einen Berg. Sondern um einen kleinen Stadtteil im 7. Wiener Gemeindebezirk, mit schmalen Kopfsteinpflaster-Gassen und schicken Biedermeierhäusern. Vom Museumsquartier ist es nur ein Katzensprung dorthin, und der lohnt sich allemal: Neben einem gemütlichen Rundgang durch das historische Viertel sind auch die vielen tollen Lokale und kleinen Kunsthandwerks-Lädchen absolut sehenswert. Und im Winter findet am Spittelberg ein bezaubernder Weihnachtsmarkt statt.

Wien Sehenswürdigkeiten – Türkenschanzpark

Ungeschlagen ist für einen Nachmittag im Grünen ist der Türkenschanzpark im schönen 18. Bezirk. Hier haben sich 1683 wortwörtlich die Türken gegen das anrückende Heer verschanzt. Heute kann man den Sonntag Nachmittag ganz prima im Türkenschanzpark verbringen und gemütlich um die Teichanlage schlendern, sich auf einer der zahlreichen Sitzbänke niederlassen, die vielen Denkmäler und den orientalischen Brunnen bestaunen oder das kleine Türmchen – die Paulinenwarte – erklimmen.

Parks in Wien

Cafés in Wien

Der Lebensstil in Wien ist stark geprägt von Caféhäusern. Das sind keine einfachen Mädchencafés im Shabby Chic, sondern wahre Institutionen: Zeitzeugnisse des 19. und 20. Jahrhunderts. Jene Zeit, als sich Schriftsteller und Gelehrte zum Zeitungslesen in eben diesen Caféhäusern trafen und philosophierten. Die Caféhäuser bilden ein Stück Wiener Tradition. So gehört die Wiener Kaffeehauskultur seit 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Es heißt, ein eingeschränktes Maß an Freundlichkeit gehört für diese Kellner zum Beruf.

Das Wasser ist auch besonders wichtig für den Kaffee, der in Wien besonders gut schmeckt und in den berühmten Kaffeehäusern serviert wird. Um 1900 gab es 70 Kaffeehäuser, heute 150. Es ist für die Einwohner wie ein zweites Wohnzimmer. Es war im Winter beheizt, man konnte Schach spielen, Zeitung lesen, Infos bekommen und die unterschiedlichsten Schichten treffen. Ganz vorne im Kaffeehaus saßen die Künstler, ganz hinten die Adeligen. Bis zum 19. Jahrhundert durfte auch keine Frauen das Kaffeehaus betreten. Nur in Begleitung eines Mannes.

Cafes in Wien

Unsere Insidertipps Wien verraten euch die legendärsten Kaffeehäuser:

Cafés in Wien: Kaffeehaus Hawelka

Ein sehr berühmtes Wiener Kaffeehaus ist das Café Hawelka. Das Kaffeehaus Hawelka war in den 50er/60er Jahren der Anlaufpunkt für junge Künstler und somit der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Wiener Kunstszene. Am Ambiente hat sich seit damaligen Zeiten nicht viel getan, außer dass eine moderne Espressomaschine gekauft wurde, um das Kaffeehaus in puncto Kaffeekunst modern zu halten. Das Café Hawelka dürft ihr bei eurem Kurztrip Wien auf keinen Fall verpassen.

Cafés in Wien: Dschungel Wien – Café-Bar

Im Dschungel Wien im Museumsquartier tobt sprichwörtlich das Leben. Kinder laufen hin und her, spielen lautstark Räuber und Gendarm oder machen Quatsch in der großen Spielecke. Der Dschungel ist definitiv nichts für Leute, die Ruhe suchen. Mir aber gefiel das Ambiente auf Anhieb (außerdem bot mein Hunger keinen Aufschub) und so setzte ich mich an einen der vielen Bartische – die gemütlicheren Sofa-Plätze im hinteren Bereich des Cafés hatten schon die zahlreichen Muttis belegt.

Auf der Speisekarte des Dschungels gibt es ein großes Frühstücks-Angebot bis 16 Uhr, wechselnde Tagesgerichte, kleine Speisen sowie natürlich Kaffee und Kuchen. Alles Bio. Alles aus Österreich. Alles selbstgemacht. Ich entschied mich für den Dschungelwrap mit Hummus, Feta, getrockneten Tomaten, Rucola und Honig. Sooooo lecker.

Cafés in Wien: Mehr Tipps für Kaffeehäuser in Wien

Wunderbare kleine Naschereien gibt es eigentlich überall in Wien. Wunderbar könnt ihr euch im Motto am Fluß durchmampfen. Im Demel Shop gibt es kandierte Veilchen, im Manner Shop lecker Waffelvariationen und im Eis Greissler ausgefallene Eissorten. Aber zum Thema Eis später mehr!

  • Ein altwiener Café ist das Café Prückel. Hier sitzen Studenten mit ihren Laptops neben Wiener Urgesteinen mit Zeitung. Das Besondere ist: Hier darf man noch Rauchen. Denn guter Kaffee und Zigaretten gehören einfach zusammen.
  • Gleich in Uninähe ist das Café Landtmann. Ein richtig traditionelles Caféhaus mit typischen, etwas reservierten Wiener Kellnern und Zeitungen, die noch auf Holzstäbe geheftet werden.
  • Direkt am Westbahnhof ist das Café Westend. Zwar noch traditionell eingerichtet, aber nicht ganz so urig wie andere Wiener Kaffeehäuser, ist es bei der Lage recht schnelllebig. Trotzdem hält der Besitzer täglich am gleichen Platz Stellung.
  • Gehört nicht direkt zu den Insidertipps in Wien, weil es recht bekannt ist, aber das Café Frauenhuber ist ziemlich traditionell. Hier haben schon Beethoven und Mozart gespeist und gebrainstormed. Das ist so ein Ort, wo ich mit meinen Eltern hingehen würde.
  • Das Café Sperl ist noch von der ganz alten Schule und repräsentiert authentisch die echte Wiener Kaffeehauskultur. Hier treffen Studenten mit MacBooks auf Leute, die man sonst nicht so zu Gesicht bekäme: Richtig feine Wiener, die extra stundenlang zum Zeitunglesen herkommen und nur ein Wasser bestellen. Dabei ist der selbstgemachte Kuchen hier allerbest!
Cafe Prückel in Wien
Cafés in Wien: Sachertorte in Wien

Wer traditionell kulinarisch Österreichs schönste Stadt entdecken möchte, der sollte sich ein Stück der berühmten Sachertorte des Familienunternehmens Sacher nicht entgehen lassen. Dieses „echte Stück Wien“ ist ein saftiger Schokoladenkuchen mit Marillenmarmelade und einer leckeren Kurvertürenschicht obendrauf ist ein typisches Wiener Schlemmerle.

Cafés in Wien: das K&K Prädikat

Wenn man durch Wien schlendert, auf den Spuren der Süßwaren, kommt man an ganz vielen Konditoreien und Feinbäckern vorbei, die vor ihrem Namen ein K&K haben. Das bedeutet Kaiserlich & Königlich und ist ein Amtsprädikat. Das Bonbon in Wien ist übrigens die Praline. Ein ganz besonderer Laden befindet sich mitten in der Wiener Innenstadt – Altman und Kühne. Beste Qualität so horrenden Preisen – aber jeden Cent wert.

Wiener Spezialität: Die Manner Waffel

Eine Wiener Spezialität ist die Manner Waffel. Herr Manner, der Erfinder der berühmten neapolitanischen Waffel, war mit der Qualität der Schokolade seinerzeits unzufrieden und errichtete eine eigene Schokoladenfabrik. Dort kreierte er seine Manner Waffel, die genau 17mm hoch und 45mm lang ist. Handlich und mundgerecht und natürlich patentiert. Im Patent steht die genaue Anzahl der Schichten und Füllungen, und die genaue Größe, die eine Mannerwaffel haben darf. Heute kann man im Flagshipstore am Stephansdom 47 verschiedene Mannerprodukte kaufen.

Restaurants in Wien

Wien ist die einzige Stadt, nach der eine ganze Küche benannt wurde. Bei Wiener Küche denkt man natürlich gleich ans Wiener Schnitzel, welches nur dann Original Wiener Schnitzel heißen darf, wenn es mit Kalbsfleisch zubereitet wird. Man isst es ohne Soße, pur mit Zitrone, mit Kartoffelsalat oder Reis. Durch die Nähe zu Ungarn ist Wiens Küche aber auch sehr deftig angehaucht. Nicht zu vergessen sind die typischen Wiener Wurststandl, die über die ganze Stadt verteilt sind und das Stadtbild prägen.

Weitere Wiener Spezialitäten sind der Palatschinken und der Gugelhupf, die ihren Ursprung aber eigentlich ganz woanders her haben. Der Palatschinken kommt aus Rumänien und war dort mit Hackfleisch gefüllt. Die Wiener haben ihn süß gemacht und als eine eigene Spezialität vermarktet. Der Gugelhupf kam sehr wahrscheinlich aus dem Elsas nach Wien, mit den Heiligen Drei Königen. Aus Böhmen kamen die Knödel und Mohnnudeln. Als in Wien die Ringstraße gebaut wurde, kamen die Böhmer nach Wien. Die Männer arbeiteten als Bauarbeiter und die Frauen als Köchinnen. Zu der Zeit war es wichtig, dass man die Familie mit wenig Geld satt bekommt. Mit viel Mehl, Fett und Panade war das gut möglich und so entwickelten sich die typischen Gerichte und Mehlspeisen für die Wiener Küche. Das Wiener Schnitzel kam eigentlich aus der Lombardei. Es war ein dünnes Stück Kalbfleisch. Als es in Wien ankam, wurde es einmal paniert und so zur weltweit bekannten Wiener Spezialität. Ja, im panieren und frittieren sind die Wiener gut. ;)

Restaurants in Wien – Wiener Naschmarkt

Für Schlemmermäuler lohnt sich der Besuch des Wiener Naschmarkts, denn dies ist der größte innerstädtische Markt mit circa 170 verschiedenen Verkaufsständen. Kommt unbedingt hungrig, denn beim Naschmarkt finden die Foodlover unter euch, alles, was das Herz begehrt. Eine andere beliebte Wienere Institution in Sachen Essen ist der Brunnenmarkt im 16. Bezirk Wiens. Unter der Woche findet ihr hier bis zu 50 verschiedene Stände, an Samstagen sogar über hundert. Diese Vielzahl an Verkäufern macht ihn zum zweitgrößten innerstädtischen Markt der österreichischen Hauptstadt.

naschmarkt wien

Unser persönlicher Tipp ist das NENI, welches sich mittlerweile auch über Österreichs Grenzen hinaus einen Namen gemacht hat und auch in Berlin zu finden ist. Humus, Falafel und Melanzani muss man hier unbedingt probiert haben. Zum Nachtisch solltet ihr direkt weiter ziehen, denn es gibt noch einiges zu erschmecken.

Restaurants in Wien – Dellago

Der Yppenplatz ist ja schon lange kein Geheimtipp mehr unter den Wienern und Wiener Touristen. Hier, im 16. Bezirk, haben sich rund um den orientalisch angehauchten Brunnenmarkt lauter Cafés und Bars angesiedelt. Da fällt die Auswahl verdammt schwer. Nur sonntags nicht – denn da „sperren“ die Österreicher ihre Lokalitäten gar nicht erst auf, wie es hier so schön heißt. Daher blieb uns nur das Dellago. Und siehe da! Wir haben uns dort auf Anhieb wohl gefühlt, das Personal war suuuuuper freundlich (in Wien keine Selbstverständlichkeit!) und die Getränke haben sehr gemundet.

Ein paar Tage später haben wir zusammen mit Freunden aus München das Frühstück im Dellago getestet und waren ebenfalls begeistert. Der Laden platze jedoch aus allen Nähten, reservieren also dringend empfohlen. Samstags, sonntags und feiertags wird neben der gewöhnlichen Frühstücks-Karte auch ein Brunch angeboten, der sehr sehr gut aussah. Einige Wochen später sind mein Freund und ich erneut im Dellago eingekehrt und haben Pizza gegessen. Die hat geschmeckt, uns aber nicht vom Hocker gerissen. Trotzdem, das Dellago gefällt uns unheimlich gut.

Restaurants in Wien – Nice Rice für Freunde von vegetarischen Speisen

Es gibt sie also doch noch! Die kleinen, versteckten Perlen Wiens. Das Nice Rice ist definitiv eine solche Perle. Das schnuckelige Restaurant liegt etwas abseits der größten Einkaufsstraße Wiens, und zwar im bezaubernden Raimundhof. Eingerichtet ist es wie bei meiner Oma im Wohnzimmer – und genau so soll es auch sein. Das Essen im Nice Rice ist der Wahnsinn! Eine Mischung aus Indisch, Persisch und Pakistanisch, alle Speisen sind vegetarisch. Es gibt ein täglich wechselndes Mittagsmenü (abends ist geschlossen), das aber auch einzeln bestellt werden kann (z.B. nur das Hauptgericht).

Wer beim Abendessen typisch österreichische Spezialitäten genießen möchte, ist im Plachutta in der Wollzeile 38 genau richtig, denn dort gibt es den weltberühmten Tafelspitz, der aufwändig im Suppentopf mit sämtlichen Beilagen kredenzt wird. Aber Vorsicht, bei einem ausgedehnten Gelage in dem gemütlichen Restaurant besteht die Gefahr zu versacken. Wer es jedoch wieder nach draußen schafft, hat die perfekte Grundlage für eine aufregende Nacht im hippen Wien. Doch dazu später mehr.

Restaurants in Wien – Hier noch mehr Tipps
  • Figlmüller ist ein klassisches Schnitzelrestaurant. Schnitzel gibt es hier traditionell mit Reis, Kartoffelsalat oder nur mit Zitrone. Mit meiner Familie würde ich dorthin gehen, mit meinen Freunden zum modernen Ableger Figls.
  • Die Neubauschenke hat sozusagen richtig derbe Teller. Wiener Schnitzel, Gulasch, Blunzen (= Blutwurst), Borschtsch (= Rote Beete Suppe ) … Dazu gibt es original Wiener Kellner: korrekt, aber mit einem eingeschränkten Maß an Höflichkeit.
  • Nach einer durchfeierten Nacht ist nichts besser als eine schöne Eitrige mit Kren! Die findet man an den Wiener Würstelständen: absolut typisch für Wien und in der ganzen Stadt verteilt. Würstelstände sind einfach das Beste!
  • Beim Heurigen auf dem Kahlenberg gibt es ne ordentliche Brotzeit mit Produkten aus eigenem Anbau. Das ist typisch für Österreich. Hier bekommt man dazu einen tollen Blick auf die Stadt und mit Glück einen schönen Sonnenuntergang.
  • Im Schnitzelwirt geht es zu wie in einem richtig urigen Wirtshaus, (wienerisch: Beisl) – mitten in der Stadt. Schließt man die Tür hinter sich, betritt man eine andere Welt! Mit knackiger Wirtin, Stammtischrunde, die zum Inventar gehört, und Männern, die Mädels auf Schnäpse einladen. Hier findet man riesige Schnitzel und neue Freunde. Manchmal stehen die Leute bis zur Straße Schlange.
  • Wenn ihr Lust auf nachhaltige Küche habt, bei der gerade so viel gekocht wird, dass nach Dienstschluss nichts weggeworfen werden muss, dann empfehlen wir die Hidden Kitchen in der Färbergasse 3.
  • Das Street Food-Lokal Hungry Guy am Rabensteig 1 setzt auf multikulturelle Küche.

wuerstelstand am hohen markt wien

Der Würstelstand am Hohen Markt ist einer der bekanntesten in ganz Wien. Wer dort – in Mundart gesprochen –  „A Eitrige mit an Buckl und an 16er Blech“ bestellt, bekommt eine Käsekrainer mit Brot und Dosenbier.

Doch nicht nur Hausmannskost steht am Speiseplan der Österreicher. Besonders junge und junggebliebene Wiener sind immer auf der Suche nach neuen oder interessanten Geschmackserlebnissen.

Supersense – Einatmen und Austrinken

Nicht nur der Geschmackssinn lässt sich in Wien hervorragend verwöhnen, sondern auch alle anderen Sinne. Ein spannender Ort für solche Sinneserlebnisse ist das Supersense im 2. Bezirk. Hier gibt es allerlei zu sehen, hören, riechen, fühlen und natürlich auch wieder zu schmecken. Besonders fasziniert hat mich das Smell Memory Kit, in dem in kleinen Ampullen Gerüche konserviert werden, die einem beim Aufbrechen in eine bestimmte Situation zurück befördern sollen, die man mit diesem Geruch verbindet. Auch Vinyl-Platten kann man hier aufnehmen, das weltgrößte Sofortbild schießen, ein eigenes Notizbuch herstellen oder einfach nur leckeren Kaffee trinken und kleine Delikatessen essen.

Supersense in Wien

Vegan essen in Wien – Wie du als Veganer in Wien lecker überlebst

(von Co-Bloggerin Birgit)

Grundsätzlich zähle ich mich zu den Fleischfressern. Dennoch, ich probiere gerne Trends und Lebenseinstellungen aus, um meinen Horizont oder – wie in diesem Fall – mein Geschmacksportfolio zu erweitern. Mein Ergebnis beim Durchkosten von veganem Food lässt sich am besten so beschreiben: Yummie! Ich habe sie für euch getestet: sieben vegane Restaurants, Fast-Food-Läden und Cafés.

Vegan essen in Wien

Vegan essen in Wien: Swing Kitchen

Einmal reingebissen, sendet das Hirn die Botschaft: Ich will mehr! Der Cheeseburger auf Sojabasis mit veganem Käse und hauseigener Majo ist bis zum letzten Bissen ein Genuss. Die kleine Fast-Food-Kette hat es sich zur Aufgabe gemacht, Veganern oder neugierigen Feinschmeckern schnelle Köstlichkeiten für unterwegs anzubieten. Neben schmackhaften Burger-Menüs findet ihr auch Wraps und süße Kleinigkeiten für zwischendurch. Swing Kitchen denkt zudem an morgen, denn alle Zutaten werden umweltschonend hergestellt, fair gehandelt und ohne Plastik serviert.

Swing Kitchen Wien

Swing Kitchen gibt es in Wien zweimal. Einmal in der Schottenfeldgasse und einmal in der Operngasse.

Schottenfeldgasse 3, 1070 Wien – www.swingkitchen.com

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:

Operngasse 24, 1040 Wien – www.swingkitchen.com

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:
Vegan essen in Wien: Vegetasia

Superlecker, fernöstlich und freundlich – drei Worte, die dieses Restaurant und dessen Service am besten beschreiben. Geprägt durch die asiatische Küche findest du hier von der Frühlingsrolle bis hin zu gebackenen Früchten alles, was das vegane Herz begehrt. Liebevoll ausgewählte und frische Zutaten zeichnen das Lokal aus. Fleisch wird hier mit V geschrieben. Die Ente aus der Speisekarte ist nicht Ente, sondern pflanzlicher Fleischersatz, der geschmacklich ganz nahe an das Original herankommt. Unentschlossene Genießer können sich zu Mittag am Buffet durchfuttern. Mein absoluter Favorit unter den Vorspeisen sind die würzigen Erdnuss-Gemüse-Bällchen im knusprigen Teigmantel.

vegetasia Wien

Adresse: Ungargasse 57, 1030 Wien – www.vegetasia.at

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:
Vegan essen in Wien: Falaferia

Klein, aber oho! Dieser Fast-Food-Laden versteht sein Handwerk. 100 % vegan und köstlich. Deinen Wrap kannst du dir individuell zusammenstellen lassen. Bist du wie ich Hobby-Veganer, so überrascht dich das Team mit einer leckeren Eigenkreation. An Zutaten wird nicht gespart. Zu einem günstigen Preis wirst du hier auf jeden Fall satt. Den Falafel Wrap kann ich dir besonders empfehlen.

falaferia wien

Adresse: U-Bahnstation Praterstern (U1 und U2) – Falaferia bei Facebook

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:
  • Stadtzentrum Stephansplatz und Schwedenplatz / U1 ca. 5 – 8 Minuten
  • Wiener Prater / ca. 5 Gehminuten
Vegan essen in Wien: Harvest Bistrot

Nach einer langen Nacht kannst du am nächsten Tag deine Energie bei einem reichhaltigen Brunch-Buffet auftanken. Nur wenige Gehminuten vom 1. Wiener Gemeindebezirk entfernt ist das Lokal – ein Geheimtipp für Genießer, die es gerne gemütlich haben. Verwöhnt wirst du mit leckerem Hummus, Salaten sowie warmen Speisen. Ob süß oder salzig, das vegetarisch/vegane Harvest Bistrot Team legt Wert auf Fair-Trade und Bio. Neben einer Standard-Speisekarte findest du zu Mittag ein reichhaltiges Buffet. Wenn du also bei deiner Wien-Tour auf Fleisch und “Würstlstandl“ verzichten willst, bist du im Harvest Bistrot genau richtig.

harvest bistrot wien

Adresse: Karmeliterplatz 1, 1020 Wien, www.harvest-bistrot.at

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:
  • Flex Club / ca. 15 Gehminuten
  • Schwedenplatz / ca. 10 Gehminuten
  • Stephansplatz / ca. 15 Gehminuten
Vegan essen in Wien: Simply Raw Bakery

Wer hätte gedacht, dass Cupcakes, Tiramisu und Kaiserschmarren ohne Zucker so lecker schmecken können? Die Simply Raw Bakery macht es möglich. Wie der Name des kleinen Cafés schon verrät, werden die süßen Köstlichkeiten auf rein roher und pflanzlicher Basis hergestellt. Desserts wie der Mohn-Zitronen- oder Schoko-Bananen-Cupcake sowie eine kleine Auswahl an warmen Speisen lassen Genießer immer wieder in das niedliche Wohlfühl-Café einkehren. Liebevoll werden die Cupcakes in feinstem Porzellan serviert, das an einen Sonntagnachmittag bei Oma erinnert. Auf Lebensmittelunverträglichkeiten wird ebenso Rücksicht genommen, denn alle Produkte werden zum Großteil laktose- und glutenfrei zubereitet.

Simply Raw Bakery Wien

Adresse: Drathgasse 2, 1010 Wien – www.simplyrawbakery.at

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:
  • Beliebte Wiener Shopping Meile Kärntner Straße / ca. 12 Gehminuten
  • Graben / ca. 5 Gehminuten
  • Heldenplatz / ca. 10 Gehminuten
  • Hoher Markt (Ankeruhr) / ca. 6 Gehminuten
  • Kunst- und Naturhistorisches Museum / ca. 15 Gehminuten
  • Palmenhaus / ca. 15 Gehminuten
  • Stephansplatz / ca. 8 Gehminuten
Vegan essen in Wien: Yamm!

Yamm = super lecker. Eine reichhaltig garnierte Buffetinsel, bei dem österreichische und internationale Kost zu einem Speiseangebot verschmelzen, bietet dir vielfältige Gaumenfreuden. Bezahlt wird pro Gewicht am Teller. Schüler und Studenten bekommen zu einer bestimmten Uhrzeit 20 % Rabatt auf alle Buffet-Speisen. Der Nachhaltigkeitsgedanke hat sich ebenso manifestiert wie das Commitment zu regionalen Produkten. Nach einer langen Sightseeing-Tour am besten vorbeischauen und durchkosten.

Yamm Wien vegan

Adresse: Universitätsring 10, 1010 Wien – www.yamm.at

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:
Vegan essen in Wien: Dancing Shiva

Raw, organic und vegan – etwas Anderes kommt im Dancing Shiva nicht auf den Teller. Die biozertifizierten Superfood-Kreationen verspeist man mit bestem Gewissen. Statt sättigendem Pizzaboden oder Spaghetti aus Weizenmehl wird vorrangig auf Gemüse zurückgegriffen. Pasta besteht demnach aus geraspelten Zucchini. Wenn du den Dancing Shiva Spirit, der beim Eintreten sofort spürbar wird, noch mehr leben möchtest, ist der Yoga Brunch am Samstag ein guter Tipp.

dancing shiva wien

Adresse: Neubaugasse 58, 1070 Wien – www.dancingshiva.at

Wien Sehenswürdigkeiten in der Nähe:

Nach meiner veganen Tour habe ich festgestellt, es muss nicht immer Fleisch sein. Anstatt herkömmlichen Fast-Food-Läden einen Besuch abzustatten, beiße ich nun lieber in gesundes Gemüse. Wenn ihr mich entschuldigt. Ich habe schon wieder Hunger!

Eisdielen in Wien

(von Co-Bloggerin Birgit)

Eis, Eis – Baby! Wir haben die besten Eisdielen in Wien für euch getestet. Denn weien wir mal ehrlich – Zucker macht einfach glücklich. Wenn uns der Eisverkäufer diese gefrorene Süßspeise entgegen reicht, egal ob im Stanitzel oder Becher, wir nehmen es immer mit einem Lächeln entgegen. Es ist bunt, schmeckt lecker und erinnert ein wenig an die Kindheit. Aus diesem Grund habe ich mich auf den Weg gemacht, um euch die besten Wiener Eisgeschäfte schmackhaft zu machen.

Neben Torten und Pralinen ist Wien nämlich auch für sein Eis bekannt. Die Italiener kamen damals nach Wien um die Mauer zu bauen und haben anschließend als Eisverkäufer gearbeitet. In Wien ist nämlich die wichtigste Zutat für Eis besonders gut – das Wasser. Es kommt aus der Steiermark, direkt aus den Bergen und kommt innerhalb 36 Stunden in Wien an um zu köstlichen Eis gemacht zu werden.

Die besten Eisdielen in Wien: Kurt Frozen Joghurt

Wer hier einkehrt, isst nachhaltig. 100 % natürliche Zutaten, umweltfreundlich produziert und verarbeitet – dieses gefrorene Geschmackserlebnis genießt du mit bestem Gewissen. Erfrischend und nicht zu süß, so lässt sich Kurt Frozen Joghurt am besten beschreiben. Veganer sind ebenfalls willkommen, denn die süße Köstlichkeit gibt es auch auf Sojabasis. Die leckersten Sorten: Klassisches Frozen Joghurt mit Ananas- und/oder Mango-Stückchen.

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Nachhaltig naschen: Kurt Frozen Yoghurt

Die besten Eisdielen in Wien: Zanoni

Wenn Eis zu deinem Grundnahrungsmittel zählt, kommst du hier auf deine Kosten, denn der Eishersteller hat auch im Winter die Pforten für dich geöffnet. Von Klassikern wie dem traditionellen Wiener Eiskaffee bis hin zu üppigen Eisbechern, kannst du hier Eis in seiner Vielfalt schlemmen. Das gilt auch für Veganer und Diabetiker. Die leckersten Sorten: Vanille und Biscotto

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Foto: tobzs178

Traditionell schlemmen: Zanoni

Die besten Eisdielen in Wien: Zanoni Frozen Joghurt

Du magst es süß und üppig? Dieser Laden ist ideal für Zucker-Junkies. Ein kleiner Becher Frozen Joghurt mit drei Toppings kommt hier einer Hauptmahlzeit gleich. Im Vergleich zum großen Zanoni Eissalon am Lugeck, ist dieser Laden putzig klein. Pass also auf, dass du nicht daran vorbeiläufst. Die leckersten Sorten: Klassisches Frozen Joghurt mit Erdbeer-Stückchen, Müsli und Erdbeersauce

Zanoni Frozen Joghurt

Frostig süß: Zanoni Frozen Yoghurt

Die besten Eisdielen in Wien: Veganista

Zwei Schwestern haben sich den Traum vom eigenen veganen Eis erfüllt und weil sie gerne teilen, gibt es diese kühle Erfrischung auch an drei verschiedenen Wiener Hot-Spots. Natur pur lautet das Motto der Veganerinnen. Sie schwören auf natürliche Zutaten der Saison und verzichten auf Farbstoffe, sowie künstliche Geschmacksverstärker. Ausgefallene Eissorten, wie Lavendel oder Matcha sind das Markenzeichen von Veganista. Probieren geht also über studieren. Die leckersten Sorten: Schokolade und Marillenknödel

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Foto: abbiemellissa

Vegan genießen: Veganista

Die besten Eisdielen in Wien: Tuchlauben

Dieser Eissalon wurde im Jahr 1962 zum ersten Mal in Betrieb genommen. Damals wie heute fließt italienische Familientradition und ehrliche Handarbeit in die klassischen Eissorten. Ob im Becher to go oder gemütlich vor Ort in der Innenstadt, diese kühle Erfrischung lässt sich kein Wiener entgehen. Die leckersten Sorten: Vanille, Schokolade und Haselnuss

Eissalon Tuchlauben Wien

Nostalgisch erfrischend: Eissalon Tuchlauben

Die besten Eisdielen in Wien: Eis Greissler

Bei diesem wohl winzigsten Eisgeschäft Wiens stehen alle Schlange. Auf dem Weg ins Stadtzentrum ist die Menschenansammlung vor dem Laden das beste Marketing für die familienbetriebene Eis-Manufaktur. So viel steht fest: Bio und Fair-Trade, was anderes kommt nicht in die Tüte. Zwischen traditionellen Geschmacksrichtungen, finden sich auch ausgefallene Kreationen wieder. Schon mal Kürbiskernöl- oder Ziegenkäseeis probiert? Die leckersten Sorten: Topfen-Pfirsich, Butterkeks

Eis Greissler Wien

Neues probieren: Eissalon Greissler

Die besten Eisdielen in Wien: Trento

Weiter außerhalb der Stadt, nahe der Donauinsel befindet sich der Eissalon, der seit Anbeginn aus italienischer Hand geführt wird. Die Geschmacksintensität der verschiedenen Eissorten, sowie die rasche Bedienung machen diesen Eissalon zum place to be an heißen Sommertagen. Fragst du im 22. Wiener Gemeindebezirk nach dem besten Eis der Stadt, wirst du feststellen, dass kein Weg am Trento vorbeiführt. Der Salon bietet seit Kurzem in einem weiteren Geschäft um die Ecke super leckeres veganes Eis an. Die leckersten Sorten: Kokos, Banane, Joghurt

Eissalon Trento Bortolotti Wien

Einfach italienisch: der Eissalon Trento Bortolotti

Second Hand Läden in Wien

Die Flohmarktkultur ist in Wien nicht so ausgeprägt, wie man es vielleicht von manch deutschen Städten gewohnt ist. Der Second Hand Aspekt kommt trotzdem nicht zu kurz, sondern ist sogar sehr stark vertreten. Dabei wird man vor allem im 7. Bezirk, dem Neubau-Viertel, fündig.

Burggasse 24 – Second-Hand-Store und Café

Dem Vintage-Store Burggasse 24 sieht man überhaupt nicht an, dass dort gebrauchte Kleidung zum Kauf angeboten wird. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Klamotten vorher sorgfältig ausgewählt und gereinigt werden? Na jedenfalls bemerkt man das Konzept des Geschäfts erst, wenn man sich über die vielen Einzelstücke im Laden wundert.

Die Burggasse 24 (Name = Adresse) könnte problemlos in Berlin-Kreuzberg zu Hause sein. Der Shop ist kreativ und minimalistisch eingerichtet, und sehr großzügig gestaltet. Es gibt sogar eine Schaukel! In der Burggasse 24 hängen viele coole Hipster-, Retro- und Vintage-Teile, die im Gegensatz zu vielen anderen Concept-Stores leistbar sind. Kürzlich eröffnete im hinteren Teil noch ein Café mit Bar, in dem man sehr lauschig neben einem Kamin sitzen und sich vom Shopping-Trip erholen kann.

Blumenkranz

Noch mehr coole Wien Shopping Tipps von unseren Wien Insidern findet ihr hier:

  • Das Café Phil ist Second Hand Laden und hippes Shabby-chic-Café in einem. Die Möbel, auf denen man sitzt, kann man nämlich auch gleich kaufen. Eine coole Bücherecke gibt es noch dazu. Super Konzept, wie ich finde.
  • Antiquitätenfans müssen in die Glasfabrik! Die Leute bringen täglich neues Zeug zusammen. Ich werde dort ständig fündig – als letztes habe ich mir für meine Garderobe richtig geile alte Theatersessel im Jugendstil gegönnt. Top!
  • Samstags gehe ich zum großen Flohmarkt am Naschmarkt. Hier gibt es etablierte Stände von Antiquitätenhändlern, aber auch private. Am besten ihr kommt ganz früh morgens oder um 16 Uhr nach Schluss, wenn der Rest weggeschmissen wird.
  • Bis ich Humana gefunden habe, habe ich hier gute Flohmärkte vermisst. Humanaläden sind über die ganze Stadt verteilt. Es sind kleine, urige Kleidersammelsurie, nicht teuer und für einen wohltätigen Zweck. Meine Mütze ist auch von da.
  • Keine Insidertipps Wien ohne diesen Laden! Im Vintageladen Bootik 54 gibt es alles zu entdecken, was das Hipsterherz begehrt: Ein Paradies aus 70er, 80er und 90er mit liebevoll ausgesuchten Originalstücken aus Amerika und der ganzen Welt. Ich war zwei Stunden nicht mehr rauszukriegen!

Tipps Wien Staedtetrip

Feiern in Wien & Bars und Clubs in Wien

Im Dunkeln wechselt Wien schnell sein Gesicht und sprüht weiter voller Charme. Statt in noblen Cafés tummelt man sich jetzt in endlosen Kellergewölben, auch Gürtelbars genannt. Die heißen so, weil sie unter der Straßenbahn am Wiener Gürtel, also dem Ring um die innere Stadt verlaufen. Auch die Gegend am Donaukanal bietet einiges. Nicht umsonst wird sie auch Bermuda-Dreieck genannt: Hier darf man sich einfach mal verlieren. Hier verraten euch einige Locals ihre Insidertipps Wien.

Am Abend ist es an der Zeit, die Erlebnisse sacken zu lassen und sich passend dazu einen kleinen Absacker in einer der angesagten Bars der Stadt gönnen. Mit ein bisschen Glück trifft man hier auch die Stars des Austropops – die Musiker von Bilderbuch oder Wanda. Ich kann euch das Café Carina und das Chelsea im 8. Bezirk empfehlen. Wem das noch nicht reicht, der findet von hier aus fußläufig die zentrale Meile der Wiener Gürtellokale in den U-Bahnbögen. Der perfekte Ort für eine Bar-Tour.

Bars in Wien – mehr Tipps zum Feiern gehen in Wien:
  • Die Pratersauna ist ein guter Electroclub, lädt mit Pool oben auf dem Dach aber schon tagsüber zu Cocktails und guten DJs ein. Die Aussicht ist natürlich super. Vom Wohnheim kommen wir immer mit ganz großen Studentengruppen.
  • Das Erste, was mir meine Schwester gezeigt hat, als ich neu in Wien war, war das Topkino. Das ist ein entzückendes Kino, Café und Bar in einem. Hier treffen sich lauter coole Leute. Sonntags gucke ich mir hier manchmal den Tatort an.
  • Die besten DJs legen in der Grellen Forelle auf! Zum ersten Mal war ich bei Len Faki dort, aber ich kann mich nicht mehr an allzu viel erinnern, außer, dass es geil war. Der Laden ist auch ganz angenehm, weil erst ab 21 Jahren Einlass ist.
  • Ich mag das Flex direkt neben der Donau. Da ist ganz gemischtes Publikum. Hier trifft man bei Alternative-Rock und Live-Musik auf viele Leute von außerhalb, aber keine Touristen. Eher Erasmus-Austauschstudenten und so …
  • Zu Insidertipps Wien gehört für mich das Augustin. Ich steh nicht so auf Clubs – lieber gehe ich in eine gemütliche Bar wie das Augustin. Hier gibt es Club Mate, gute Cocktails und jeden Sonntag Konzerte.
  • Ich habe mich ins Clash verliebt. Lässiger, prallgefüllter Studentenladen in gemütlichem Wohnzimmerlook mit gutem Bier und stylischen, offenen Leuten. Hier fühlt man sich gleich wie zu Hause. Insidertipps Wien at its best!
  • Die Donauinsel ist ein kleines Idyll in der Stadt. Hier kann man sich sonnen, grillen oder in eine der Strandbars gehen. Einmal im Jahr gibt es das große Donauinselfest, da habe ich letztes Mal die Band Hurts gesehen.
  • Die Jubiläumswarte am Wilhelminenberg lädt zum entspannten Picknick mit Freunden oder Familie ein. Von hier hat man eine super Aussicht und kann auch den ein oder anderen Drink genießen.
  • Im Sommer ist das MQ (Museumsquartier) „the place to be“! Hier werden Liegebausteine aufgebaut, man kann eigenes Bier und Essen mitnehmen, Fotos im Retroautomat knipsen und trifft eigentlich immer Leute, die man kennt.

→ Wenn ihr euch nicht allein durch das Wiener Nachtleben schlagen möchtet, dann können wir euch eine Kneipe- & Nightlife Tour durch Wien Empfehlen!

Unterkünfte und Hotels in Wien

Es gibt unzählige Hotels in Wien. Erprobt und für exzellent befunden ist und bleibt das 25hours Hotel. Von der Bar auf der Dachterrasse im 25hours Hotel hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und kann dabei die Seele baumeln lassen. Wenn nicht für die verrückte Zirkuseinrichtung, dann für den tollen Fotoautomaten und Burgerwohnwagen sollte man spätestens hierher kommen. Am Fahrstuhl geht die gläserne Wand bis zum Boden – da wird einem ganz schön schwindelig.

Aussicht auf Wien

Hotels in Wien: Manege frei – das verrückte 25hours Hotel in Wien

Es ist ein Ort, an den man sich schon in seiner Kindheit gewünscht hat. Surreal, überraschend und mit viel Fantasie wird man in jedem Raum in ein anderes Szenario hineingezogen. Wenn man ständig verreist, dann merkt man schnell, welches Hotel wirklich etwas Besonderes ist. Diese möchte ich euch vorstellen und euch ans Herz legen.

Wir sind in Wien, der Stadt der Sachertorten und Wiener Melange. Prächtige und prunkvolle Gebäude schmücken die Innenstadt. Dann steht man plötzlich im Dachboden eines verglasten Gebäudes und kann sich alles von oben anschauen. Das 25 hours Hotel liegt im Herzen der Stadt, im 7. Bezirk, und hat ein unvergessliches Interior. Das Design der Zimmer und des Restaurants orientiert sich an der Blütezeit des Circus anfangs des 20. Jahrhunderts und kombiniert antike Schätze aus der Zeit mit Memorabilien aus der Manege. Sägespäne treffen schwere Samtvorhänge, roher Beton trifft dicke Teppiche und an jeder Wand sieht man ein gemaltes Kunstwerk. Wer einmal zwischen Holzpferden schlafen und mit Elefanten über den Dächern Wiens frühstücken will, ist hier goldrichtig. Manege frei für unsere Fotostrecke vom 25 hours Hotel in Wien:

Hotels in Wien – Falkensteiner Margareten

Ein wunderschöner Ort für einen entspannten Aufenthalt in Wien ist das Falkensteiner Margareten im 5. Bezirk. Genießer kommen hier so richtig auf ihre Kosten und können sich wie zu Hause fühlen. Das Hotel ist wie die Stadt selbst: ein guter Mix zwischen traditionell und modern. Zentral gelegen und gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden ist hier der perfekte Ausgangsort für Entdeckungstouren aller Art.

Falkensteiner Hotel Wien

Mit dem Camper im Vorgarten oder auch in authentisch stylischen Zimmern schläft man im Hotel Daniel. Wer etwas wirklich Nobles möchte, bucht das Kempinski.

Wenn ihr nach Unterkünften in Wien sucht, dann habe ich einen tollen Rabatt für euch! Ich haben 500 x 25 € Cashback Gutscheine für Booking.com! Spare bei deiner nächsten Buchung!

 

Mit booking.com kann ich euch 25 Euro schenken. Bei der nächste Buchung ab 51 Euro bekommt ihr nach eurem Aufenthalt wieder 25 Euro auf eure Kreditkarte zurück! Hier auch noch einmal die AGBs:

Wien Ausflugsziele:
Beliebtes Tagesausflugsziel von Wien aus ist Bratislava. Wien und Bratislava sind Europas zwei Hauptstädte mit der kürzesten Distanz zwischen einander. Schnell ist man mit der ÖBB, der Österreichischen Bundesbahn, schon in der anderen Stadt. Das Bratislava-Ticket gilt dann auch dort vor Ort. Über die Donau erreicht man die andere Stadt sogar per Schiff in etwa einer Stunde.
Insidertipps Wien – Allgemeine Infos:

Wer an Österreich denkt, denkt an Alpen, Heidi-Idylle und Skifahren. Wien ist anders. Eine Reise in die Kaiserstadt Wien gleicht einer Zeitreise zurück an den Hof zu Prunk und Adel, ohne dabei das gewohnte, moderne Heute verlassen zu müssen. Es entsteht eine Melange aus multikultureller Metropole, deren Charme und Glanz vergangener, pulsierender Jahre noch in jeder Hauswand zu spüren ist, gepaart mit dem gesunden Dreck einer Hauptstadt und einer Prise Kleinstadtflair. Nicht ohne Grund zählt Wien Jahr für Jahr zu den fünf lebenswertesten Städten der Welt.

Geführte Touren durch Wien machen definitiv Sinn, denn in Österreichs Hauptstadt gibt es unendlich viel zu entdecken. Ihr müsst selber wissen, ob ihr eher der Typ für eine Hop On Hop Off Bustour seid, bei der ihr relativ einfach und ohne viel Laufen die Stadt entdecken könnt oder lieber eine Stadtführung mit Spaziergang machen mögt. Wir haben hier drei beliebte Wien Stadtführungen für euch verlinkt:

→ Ticket buchen für Hop-On/Hop-Off Tour 48 Stunden
→ Ticket buchen für Stadtführung Wien: Eine Stadt stellt sich vor
→ Ticket buchen für Stadtrundfahrt Wien mit Führung durch Schloss Schönbrunn

Wien Nahverkehr & City Cards:

Wer möchte, kann sich schon vor der Reise um ein Ticket für den Nahverkehr oder sogar noch mehr kümmern. Es gibt unterschiedliche Tickets – wie z.B. die Wien Karte –, die je nach Wunsch ein oder zwei Tage Nahverkehr inkludieren und sogar Rabatt auf den Besuch vieler Sehenswürdigkeiten geben.

→ Hier gibt es die City-Cards für Wien.

Anreise nach Wien:

Mit der Bahn kommt man am West- oder Hauptbahnhof oder in Meidling an. Von da aus fährt man mit der U- oder S-Bahn weiter. Im Osten der Stadt liegt der Flughafen Wien Schwechat. Der City-Airport-Train ist von hier sehr teuer und nicht viel schneller als die normale S-Bahn in die Stadt. Unsere Insidertipps Wien verraten euch: Für Sparfüchse lohnt es sich, einen günstigen Flug nach Bratislava zu buchen. Von dort fährt ein Bus in ca. 90 Minuten für etwa 8 € nach Wien.

→ Hier findet ihr mehr Ausflüge von Wien und die Tickets dafür.

Habt ihr weitere Insidertipps für einen Städtetrip nach Wien für uns? Dann schreibt sie uns gerne unten in die Kommentare! Wir freuen uns!
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10 Kommentare

  1. Pingback: Wien | Pearltrees
  2. Erstmal vielen Dank,
    auch Wien ist noch auf meiner todo-Liste, daher wieder ein Bookmark mehr ;-)

    Falls man einen Wunsch äußern darf: ich hätte gerne ein 5×5 über Prag :-)

    Klugscheißmodus: der Link zum 25hours Hotel ist defekt, fehlt wohl ein „http://“

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