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Lilies Diary | 29. Juni 2017

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2 Kommentare

7 Gründe Urlaub auf den Fidschi Inseln zu machen

Anne
  • am 7. Juli 2014

Urlaub auf den Fidschi Inseln: Manchmal glaube ich, dass mir eine Palme, Strand und blaues Wasser reichen, um glücklich zu sein. Ich fühle mich dann immer wie ein anderer Mensch. Wie ein kleines Mädchen, das zum ersten Mal den Weihnachtsmann sieht. Auch wenn ich eine kleine Liste von verschiedenen Paradiesen habe, gibt es ein paar Orte, die werde ich einfach nie vergessen. Die Insel Fidschi ist einer davon und meine vier großen Highlights stehen fest: die Menschen, die Strände, die Nachbarinseln und Dschungeltrekking. Ich habe 7 unschlagbar gute Gründe für euch unbedingt einmal Urlaub auf den Fidschi Inseln zu machen.

urlaub auf den fidschi inseln

Urlaub auf den Fidschi Inseln:  1. Das eigene Leben lieben und schätzen

Die einheimische Seite Fidschis – 30% der ca. 1.000.000 Menschen, die in Fidschi leben, befinden sich unter der Armutsgrenze. Dennoch hatte ich nicht ein einziges Mal das Gefühl, dass Armut ein großes Thema in der Bevölkerung ist. Fidschi und seine Einwohner haben, in meinen Augen, einen guten Weg gefunden, um mit dem zu leben was sie haben Nichtsdestotrotz ist es gerade die Bildung und das öffentliche Verkehrssystem, das große Nachteile mit sich bringt. An meinem sechsten Tag auf der Insel besuchte ich ein einheimisches Dorf und eine Dorfschule. Durch den fehlenden öffentlichen Verkehr, legen einige Schulkinder über 2 Stunden Fussmarsch am Tag zurück, um in die Schule zu gelangen, für die sie gerade mal das Geld haben, um die Uniform zu bezahlen. Der Tag unter den Einheimischen zeigte mir mal wieder, wie unglaublich verwöhnt wir Europäer eigentlich sind.

Kinder am Strand der Fidschi Inseln

Urlaub auf den Fidschi Inseln: 2. Träumen am Traumstrand Natadola Bay 

Natadola Bay, ein Strand, der angeblich zu den Top 10 Stränden der Welt zählt. Ich kann das auch wirklich nicht abstreiten. Über eine holprige Straße geht es direkt zum Bay: blaues Meer, weißer Sand und wenig Touristen. Was es hier gibt? Nichts. Aber das ist völlig in Ordnung, denn hier könnt ihr einfach nur abschalten. Ein typischer Tag am Natadola Bay läuft nämlich genau so ab: ankommen, Handtuch ausbreiten, hinlegen, schlafen. Dann geht es kurz ins warme Wasser, schwimmen und so tun als wäre es harter Sport – ist es aber nicht, denn hier gibt es keine Wellen. Floating ist angesagt. Zwischendurch schnappt ihr euch eine Kokosnuss, die von den Einheimischen direkt am Strand verkauft werden. Der Tag ist perfekt!

Paradies Insel

Urlaub auf den Fidschi Inseln: 3. Dschungeltrekking

Man muss bei Fidschi bedenken, dass Massentourismus weit entfernt liegt. Das heißt, Tourismus ist gegeben und stellt die größte Einnahmequelle dar, ist jedoch noch sehr „einheimisch“. Den einzig wirklichen Tourismus gibt es hier in Form von Hochzeitsreisen. Da ich davon noch weit, weit, weit entfernt bin habe ich den ganzen Hochzeitskram hinter mir gelassen und bin auf den Spuren von Tarzan und Jane durch den Dschungel getigert. Ein Dschungeltrek auf Fidschi besteht aus Schlammrutschen und lustigem Überqueren von Flüssen. Zusammen mit zwei einheimischen Guides bin ich in einem Floß durch mir unbekannte Gewässer geschippert, doch bevor ich diesen Punkt erreicht habe, musste ich meine wahren Künste unter Beweis stellen: 40 Grad Außentemperatur und ich latschte über Stück und Stein. Hoch den Berg, runter den Berg, durch fünf kleine Flüsse, durch einen Wasserfall und entlang tausender Schlammwege. Bis ich endlich im Floß saß und die Landschaft genießen konnte.

Urlaub auf den Fidschi Inseln: 4. Eine Bootsfahrt zur Yanuca Island

Die Insel liegt ungefähr eine knappe Stunde vom Palms Beach, einem Strandresort auf Fidschis größter Insel Viti Levu entfernt und führte in das endgültige Paradies. Auf der Insel an sich gibt es ein einziges Dorf. Die Menschen dort leben von den Sachen, die sich auf und um die Insel herum befinden: Kokosnüsse, Fisch, Spinat, Cassava und ein paar herumtrollende Hühner. Diese Insel bietet alles, was man sich unter einem Paradies vorstellt: die typische Palme, die gebogen über dem Meer liegt, die Hängematten zwischen Palmen, Korallenriffe bereit zum Schnorcheln und das übliche kristallklare Wasser. Definitiv ein Besuch wert!

Urlaub auf den Fidschi Inseln: 5. Schnorcheln

Eigentlich kann man  Urlaub auf den Fidschi Inseln nur mit Handgepäck antreten. Alles was man braucht ist eine Badehose und eine Taucherbrille. Fiji ist bekannt als „Die Weichkorallen Hauptstadt der Welt“ und wenn die Strömung fließt, dann erblühen die Korallen in all ihren wundervollen Farben. Informiert euch am besten vor Ort, wo die beste Stelle zum Schnorcheln in eurer Nähe ist. Ich verspreche euch eine unvergessliche Tauchsafari!

Boot auf den Fidschi Inseln

Urlaub auf den Fidschi Inseln: 6. Lachen lernen

Die Menschen in Fidschi hören nie auf zu lachen. Sie begrüßen jeden Einzelnen mit offenen Armen und geben was sie haben, oder nicht haben. Sollte es so nicht überall sein? An diesem Tag hatte ich starken Muskelkater. Nicht vom Laufen, sondern von dem Dauergrinsen, welches sich auf meinem Gesicht befand. Bei dem Beobachten von Einheimischen, deren Gesang, Tanz sowie Gastfreundlichkeit wurde mir so einiges bewusst. Vielleicht sollte man ab und zu einfach einmal mehr darüber nachdenken, ob die Situation, in der man sich gerade befindet wirklich so schlimm ist, wie es sich anfühlt. Für meine Verhältnisse kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich die Menschen in Fidschi dafür bewundere mit welcher (scheinenden) Leichtigkeit sie ihr eigentlich hartes Leben bewältigen. Bula! (Hallo auf Fidschi)

Urlaub auf den Fidschi Inseln: 7. Lernen was Zusammenhalt bedeutet

Die Bewohner Fidschis haben wenig, aber geben viel. Sie wohnen meist in kleinen, beschaulichen Hütten, die von außen unfertig wirken und meist auf einer Wiese oder einem Feld stehen. Eine wirkliche Siedlung mit Häusern, die dicht an dicht gereiht sind, sieht man hier selten. Dennoch wirkte der Zusammenhalt der Bewohner Fidschis riesig auf mich. Sie sitzen zusammen, essen, trinken, tanzen und vor allem lachen zusammen in ihren beschaulichen Hütten. Ich verbrachte einen Abend zusammen mit eine Familie aus Fidschi. Wir aßen zusammen auf dem Boden, tranken Cava, ein kaltes Getränk, das wie Erde und Schlamm schmeckt, aber die Zunge betäubt und tanzten gemeinsam.

Fidschi hat mich verzaubert. Ich habe wieder mal gemerkt, wie wichtig die Menschen vor Ort sind. Sie übertragen die Kultur auf die Besucher und wenn man nur ein bisschen offen als Tourist ist, dann lernt man von den Einheimischen mit Abstand mehr, als aus den Reiseführern, die man immer mit sich herumschleppt. Fidschi, Du mein kleines Paradies!

 

 

 

 

Kommentare

  1. Mareike Schwarz

    HAllo Christine,
    ich fand Deinen Beitrag super hilfreich, da ich selbst gerade ein wenig Urlaub unter anderem auf den Fijis plane :-)
    Daher eine Frage… wo hast Du denn gewohnt und kannst du ggf. etwas empfehlen?
    Viele Grüße,
    Mareike

    • Christine

      Den Artikel hat meine Co-Bloggerin geschrieben… :(

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