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Lilies Diary | 24. Mai 2017

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7 Kommentare

Am schönsten ist das Aufwachen – Six Senses in Vietnam

Gastautoren

„Der Raucherbereich ist dort, zwischen den gelben Streifen! So schwer kann das doch wohl nicht sein!“, schnauzt mich eine große, schwitzende, brummige Frau der Deutschen Bahn an.

Nach 24 Stunden in fast allen möglichen Haltungen im Flugzeug, soll die erste Kippe perfekt sein: Mit einem Kaffee auf der Bahnhofsbank, die leider fünf Meter vom eigentlichen Raucherbereich entfernt steht.

„Ähm, naja ich sitze ja FAST zwischen den gelben Streifen und werde meine Zigarette auch brav in den Aschenbecher ausdrücken, ok?“, beruhige ich sie.

„Wenn sie frech werden möchten, werde ich die Polizei sofort verständigen. Es geht um Regeln. Wenn alle einfach mal machen würden, worauf se Bock haben, wo würden wir denn dann hinkommen?“ Ach wie schön, wieder da zu sein!

Ich bin es nicht mehr gewöhnt, so unfreundlich angesprochen zu werden. Acht Tage durfte ich in Vietnam in den Six Senses Luxus Resorts verbringen. In Nha Trang, in Ninh van Bay und auf der Inselgruppe Con Dao, sowie auf der Insel Con Lon. Es war wunderbar und vor allem war es absurd luxuriös.

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In den Six Senses in Vietnam waren drei Butler für mein Wohlbefinden zuständig und haben sich den ganzen Tag nur um MICH gekümmert und waren dabei immer höflich, lieb und freundlich. Da könnte sich die Deutsche Bahn Frau mal eine Scheibe von abschneiden. Der eine war dafür zuständig mir die Wettervorhersage um sechs Uhr morgens mitzuteilen, der andere hat dafür gesorgt, dass ich mich nicht verlaufe und immer wieder zurück zu meiner Villa finde. Ich musste die Null auf dem Telefon wählen und der letzte Butler würde mich überall auf dem Resort mit seinem elektrischen Buggy-Wagen hinfahren.  Auch, wenn ich eigentlich alleine den Strand entlang schlendern wollte, kamen die Butler immer wieder an: „I drive you?“ „No thanks, I walk.“  „Yes, I drive you.“  Was soll man machen…

In den Six Senses in Vietnam wurde ich verwöhnt wie eine Prinzessin. Und das acht Tage lang! Außerdem hatte es acht Tage lang 30 Grad mit einem Feuchtigkeitsgrad von neunzig Prozent und das Meereswasser war neunundzwanzig Grad warm. Ich meine nur…

Aber zurück zum Luxus, der für mich so unglaublich war: Jeden Tag gab es in den Six Senses in Vietnam neue Bettbezüge, die süßesten Süßigkeiten auf meinem Kissen und ein Himmelbett, wo man locker eine ganze Familie mit reinpacken hätte können. Aus dem königlichen Himmelbett konnte ich direkt in meinen Privatpool hüpfen. Vom Privatpool aus, hat man die geilste Aussicht auf das Südchinesische Meer und kann beruhigt  wegträumen. Als ich es endlich mal geschafft hatte, meinen drei Butler zu entkommen, bin ich mit dem eigenen Appartmentfahrrad in den Six Senses in Vietnam rumgedöst. Ein echtes Pro für eine Holländerin!

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Am schönsten ist dann eigentlich das Aufwachen. Jeden Morgen gibt es in den Six Senses in Vietnam ein sehr exotisches, super leckeres Buffet, bei dem man vom Sushi bis vietnamesischen Cornflakes vier Stunden lang frühstücken kann, bis die Mittagsmahlzeit wieder für dich bereit steht. Was für die Vietnamesen morgens früh wichtig ist: Die natürliche Uhr verfolgen – beim Sonnenaufgang aufstehen, vietnamesischen Kaffee trinken, im Südchinesischen Meer schwimmen, Viet-Thai-Chi machen oder meditieren, oder beides und Pho-Suppe essen. Eine traditionelle vietnamesische Suppe mit Rinderknochenbrühe, Reisnundeln, dünnen Scheiben Rindfleisch und Gemüse. Suppen, Suppen, Suppen gab es in Vietnam, bis ich nicht mehr konnte. Aber lecker! Einmal habe ich es in den Six Senses in Vietnam übrigens auch geschafft, um fünf Uhr morgens aufzustehen. Da das leider nicht mein alltäglicher Rhythmus ist, war ich bis um zwölf Uhr mittags hellwach und voll fit, um danach komplett abzukacken. Naja, einen Versuch war es Wert.

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Auf diese unglaubliche Reise in den Six Senses in Vietnam, in der mir eigentlich jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wurde, habe ich dann doch auch einmal selber gekocht. Es gab Sommerrollen, die ich selber falten und mit Garnelen, Hähnchen und mit ganz vielen frischen Kräutern auffüllen durfte. Es war eher rollen anstatt kochen. Aber was für ein Fest! Alle Six Senses in Vietnam haben einen eigenen Kräutergarten und alles aus der Küche wird mit den Gewürzen aus dem eigenen Garten bereitet. Alles BIO!

In den Six Senses in Vietnam wird bei allem Rücksicht auf die Natur genommen. Das heißt: Die Villen sind aus prächtigen Naturholz gebaut, damit keine „unnatürlichen“ Materialien in den Boden auslaufen. Außerdem fallen sie in der Landschaft gar nicht auf. Sogar mein Badezimmer musste ich erst mal suchen. Denn es war schön draußen in die Natur eingebastelt. Draußen baden und duschen, mitten in der bezaubernden Natur Vietnams, herrlich!

Falls es einem alles zuviel und man vom Staunen und der heruntergeklappten Kinnlade schon Verspannungen hat, lohnt es sich auf jeden Fall, sich eine vietnamesische Massage im Spa-Bereich zu gönnen. Ich sollte mir ein lustiges, selbstgenähtes Bio-Unterhöschen anziehen und dann ging es los. Mit Schnapsgläschen und Feuerzeugen und kleinen Watten werden Sachen auf deinen Rücken gemacht, die ich erst nicht ganz zuordnen konnte. Wenn ich es richtig verstanden habe, zieht man mit den Gläschen die Schmerzen aus dem Körper. Das war ein tolles Gefühl. Ich fühlte mich danach wie neugeboren! Für mich ist Vietnam das Land der besten Massagen, lustigen Unterhöschen und vor allem von Erfrischungstüchern. Es war faszinierend. Sie waren überall. Vor und nach und während dem Essen, oder auch, wenn man überhaupt nicht gegessen hatte. Anfangs dachte ich mir, oje, siehe ich so aus, als könnte ich sowas gebrauchen? Aber nach einer Weile habe ich sie geliebt. Sie sind für alles gut: Abkühlung, Hände waschen und als Turban.

Man durfte in den Six Senses in Vietnam so ungefähr alles, nur eine bestimmte Frucht war nicht gern gesehen: Die Durian- oder auch die Stinkfrucht. Der Name sagt uns natürlich schon einiges und ich kann euch erzählen: Es ist wahr! Wenn man diese Frucht zum ersten Mal riecht, muss man wirklich dreimal schlucken, um sich nicht gleich zu übergeben. Einmal habe ich sie auch gegessen. Jedenfalls soweit ich weiß einmal, und sie schmeckt einfach ziemlich widerlich. Doch eine Mehrheit der Bevölkerung schwört auf diese Frucht, denn sie hilft den Körper zu entgiften.

Allerdings ist Golfspielen mit speziell angefertigten Fischgolfbällen in den Six Senses in Vietnam erlaubt. Das heißt: Du stehst irgendwo mitten in der überwältigenden Natur Vietnams, blickst über das wunderschöne Südchinesische Meer und „Tsak!“ schlägst du den Fischgolfball, der sich im Wasser von alleine auflöst. Schon faszinierend, was alles möglich ist.

Die Tage in den Six Senses in Vietnam waren meine königlichsten, verrücktesten acht Tage des Jahres. Großartig! Jetzt füge ich mich wieder dem schlechten Wetter und den krummeligen Menschen, verzichte auf den Luxus einer Bahnhofsbank beim Rauchen und stelle mich, wie es die Regeln sagen, in den „extra abgezeichneten Raucherbereich“. Oh man, ich will wieder zurück…

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 Wie kommst du am Besten nach Vietnam?

Vietnam Airlines ist die einzige Fluggesellschaft die direkte Flüge von Frankfurt nach Vietnam (Hanoi oder Ho-Chi-Minh-City) anbietet.

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 Eine Jackfrucht, sieht fast so aus wie die Stinkfrucht:)

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 Frühstück Six Senses Con Dao

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Spa-Bereich Six Senses Con Dao

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Sonnenaufgang Six Senses Nha Trang

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 Gecko im Spa-Bereich des Six Senses Nha Trang

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 Golfspielplatz Six Senses Con Dao

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Fischerhafen Con Dao

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 Villa Six Senses Ninh Van Bay

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 Picknick Privatstrand Ninh Van Bay

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 Fischerinseln und Schnorcheln Ninh Van Bay

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 Six Senses Con Dao

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Vielen Dank für die Unterstützung bei der Reise an The Six Senses und Vietnam Airlines

Kommentare

  1. Oh Jard, jetzt hast du mich ein bisschen neidisch gemacht. Die Six Senses Hotels sind einfach der Hammer: Luxus pur. Ich war auch schon in Nha Trang und konnte dort am Strand sogar ein paar Hochzeiten beobachten. Es ist auch der perfekte Ort für Flitterwochen. Aber auch etwas abseits des Luxus kann man in Nha Trang tolle Sachen wie beispielsweise ein Schlammbad oder eine Schnorcheltour erleben.
    LG
    Annika

    • Christine

      Ich hatte mal in St. Lucia so ein Schlammbad. Wahnsinn! Die Haut ist danach wirklich wie ein Babypopo. So zart…

  2. Jard Died

    es war großartig!

  3. Die Bilder und der Bericht sind toll. Ich weiß jetzt schon wo unser nächster Urlaub hin geht. Jetzt muss ich nur noch meine Frau überzeugen.

    • Christine

      Was steht denn noch zur Auswahl?

  4. Six Senses ist und bleibt der Wahnsinn. Bisher nur in Thailand dort gewesen – ein Traum.

    • Christine

      Ich war da leider noch nie…. Aber kommt noch :)

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