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Lilies Diary | 22. August 2017

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4 Kommentare

7 Dinge, die man in Naples nicht verpassen sollte

Gastautoren

Naples ist eine perfekte Stadt. Perfektes Wetter, perfekte, palmengesäumte Alleen, perfekte Villen – sogar das Gras ist perfekt: saftig und grün und perfekt geschnitten. Die Stadt an der Westküste Floridas ist für viele ein Alterswohnsitz. Gefühlt sind dort nur Menschen mit sehr viel Geld, aber das ist wohl an vielen Orten in Florida so.

Naples VillaIch weiß, dass das nicht jedermanns Geschmack ist, wenn eine Stadt so gar keine Ecken und Kanten hat. Für ein paar Tage habe ich es aber sehr genossen dort zu sein – in einer heilen Welt, einem kleinen Paradies mit ganz vielen Palmen. Denn damit konnte Florida ohnehin sehr bei mir punkten: ICH LIEBE PALMEN. ÜBER ALLES. In Naples hatte ich außerdem einen absoluten Glücksmoment. Wenn ihr mehr darüber lesen möchtet, schaut euch meine Tipps an – 7 Dinge, die man in Naples nicht verpassen sollte!

1. Sonnenuntergang am Naples Pier

Es ist DER Klassiker, und anfangs war ich auch sehr skeptisch ob es sich wirklich lohnen würde sich zwischen die ganzen Menschen auf den Pier am Naples Beach zu quetschen, um den Sonnenuntergang anzusehen. Aber mein Mann meinte, ich würde schon sehen, warum wir nicht einfach am Strand sitzen bleiben sollten… (der übrigens wunderschön ist: breit, mit weißem Sand und vielen Palmen…) Am Pier, zwischen vielen Menschen aus aller Welt, zwischen Touristen und Einheimischen, zwischen Jugendlichen, Senioren, Fischern und Fotografen, hatte ich meinen ganz persönlichen Glücksmoment. Zum allerersten Mal in meinem Leben habe ich Delfine im offenen Meer in ihrem natürlichen Lebensumfeld gesehen. Da ich vorher nicht damit gerechnet hatte, traf es mich umso überraschender. Wie so viele Menschen finde auch ich Delfine unglaublich, aber trotz meiner vielen Reisen hatte ich sie noch nie so „frei“ gesehen. In dem Moment habe ich mich so sehr darüber gefreut, war so glücklich und begeistert, dass der Sonnenuntergang zur Nebensache wurde. Die Menschen um mich herum wirkten etwas weniger beeindruckt als ich (wahrscheinlich war es nicht ihr erstes Mal am Pier) und nicht so hibbelig-kindisch-vergnügt wie ich, aber es war doch spürbar, dass diese Tiere einen ganz besonderen Reiz auf uns Menschen ausüben. Der Sonnenuntergang war zudem auch noch einer der schönsten, den ich je gesehen habe, aber die Delfine waren einfach nicht zu toppen. Leider muss ich gestehen, dass ich kein vernünftiges Foto von ihnen hinbekommen habe, da sie einfach immer zu schnell wieder unter Wasser verschwunden waren und ich mich ohnehin nicht auf die Kamera konzentrieren konnte :) Dafür zeige ich euch aber eins vom Sonnenuntergang!

Naples Pier Sunset

2. Abendessen im Campiello

Das Campiello an der 3rd Street ist einfach unglaublich schön. Es gibt eine traumhafte Terrasse mit Brunnen, die Palmen sind mit Lichterketten umwickelt und es hängen Leuchtkugeln in den Bäumen. Ich präferiere es ganz klar draußen zu essen und nicht in den über-klimatisierten Räumen. An der Bar auf der Terrasse bekommt man ohne Reservierung noch am ehesten einen Platz und hat die beste Sicht auf die Menschen ringsum. Was will man mehr – eine unglaublich gute Pizza, dazu ein Glas Weißwein, 25 Grad um 21h abends, eine laue Brise, das Plätschern des Brunnens im Ohr und jede Menge interessante Menschen, die man beobachten kann.

Campiello Restaurant

3. Chillen im Clam Pass County Park

Der Clam Pass County Park bietet einen tollen Strand mit einem tollen Café/Restaurant, aber am schönsten ist eigentlich der Weg dorthin – entweder man läuft oder lässt sich von einem Golfwagen bis zum Strand fahren. Der Boardwalk schlängelt sich durch die beeindruckende Natur und ermöglicht einen wunderbaren Spaziergang. Am Strand angekommen, sollte man sich im Café unbedingt einen Smoothie oder ein Milchshake gönnen – beides sehr lecker!

Clam Pass County Park BoardwalkClam Pass County Park Café

4. Shopping auf der 3rd Street und der 5th Avenue

In Naples gibt es viele zauberhafte kleine Läden, in denen man schöne Kleinigkeiten und Geschenke entdecken kann. Die 3rd Street und die 5th Avenue haben einfach Flair – unzählige Bars, Cafés, Restaurants und Shops reihen sich aneinander. Besonders empfehlen kann ich Jane’s Café, Kilwins Ice Cream  und den Laden Fantasea, in dem es schöne Holzschilder, Klamotten, Seifen und unendlich viele schöne Kleinigkeiten gibt. Dort wird man garantiert fündig, wenn man ein Mitbringsel für die Daheimgebliebenen sucht! Eine stylische Bar ist die HobNob Kitchen & Bar, in der man auch viele jüngere Leute trifft. Ansonsten ist der Altersdurchschnitt in Naples nämlich recht hoch. Nicht auf der 3rd Street oder der 5th Avenue, aber ebenfalls ein schöner Laden ist die Naples Soap Company, die sich in der ziemlich schrägen Tin City befindet – im Lonely Planet treffend als „gut gemachte Touristenfalle“ beschrieben.

3rd Street

Jane's on 3rd Street

Fantasea

5. Jazz Konzert im Park

Erkundigt euch in eurer Unterkunft nach kostenlosen Open Air-Jazz-Konzerten! Diese finden nämlich mindestens einmal wöchentlich, meist im Cambier Park, statt. Der gesamte Park wird dann von Menschen mit Klappstühlen besiedelt. Ich habe im März 2015 ein Konzert des Naples Jazz Orchestra gesehen und war begeistert.

Jazz Konzert im Park

6. Burger essen bei Brooks Burger

Dieser kleine, unscheinbare Burgerladen wurde zum sechstbesten in den USA gewählt – beachtlich! Darauf sind alle auch mächtig stolz – überall sieht man die #6. Die Atmosphäre ist so, wie sie in einem Burgerladen sein sollte – ungezwungen, locker, amerikanisch. Und ja, die Burger schmecken wirklich hervorragend!

Brooks Burger

7. Ausflug zum Tigertail Beach Park

Der Tigertail Beach Park bei Marco Island, ca. 30 Autominuten von Naples, ist vor allem eines: beeindruckend. Man könnte fast meinen zu erblinden, so viel weißen Sand sieht man auf einer riesigen Fläche. Nicht nur Strand und Dünen sind in dem Park zu finden, sondern auch Sandflächen, auf die mehrere Fußballfelder passen würden. In der Ferne sieht man die Skyline von Marco Island. Lasst Euch nicht abschrecken: um an den Strand zu kommen mussten wir durch einen kleinen See waten, der mit Meerwasser geflutet ist.

Tigertail Beach Park

Das waren meine Tipps für euch, hier aber auch noch ein paar Naples-Eindrücke…

Naples GrasNaples BayHäuserfront Naples Bay

Ich bin Teresa, 29 Jahre alt und lebe zurzeit in Aachen – der westlichsten Stadt Deutschlands. Wie Christine bin auch ich dem Reisen verfallen und nutze jeden freien Tag dazu, die Welt zu erkunden. Vor kurzem habe ich meinen Blog www.teresasjournal.com aufgebaut und bin absoluter Blogger-Neuling. Lilies Diary hat mich zu meinem Blog inspiriert und deswegen lest ihr hier nun ab und zu von mir und meinen Reisen.

Kommentare

  1. Marc Wagner

    Hallo Christine
    Ich war letztes Jahr von Ende November bis Anfang Dezember in Florida und auch in Naples . Leider habe ich den Burgerladen nicht getestet. Aber alles ist so wie du schreibst . In Marco Island habe ich bemerkt dass tatsächlich jedes Grashalm dieselbe Länge hat. Und ich muss sagen ich hatte das Gefühl von ein bisschen Frankreich und Italien im Mix , eben untypisch amerikanisch. Ein Foto vom Delfin am Pier ist mir tatsächlich gelungen auch wenn mein Vater und ich mehrere Anläufe gebraucht haben.
    Also ich muss sagen wenn ich Geld hätte würde ich mir in Naples ein Haus kaufen . Lieber als in Key West oder Miami.
    Dein Blog ist super , schön zu lesen , und gute Bilder.

    Eine Frage habe ich noch: Ich habe eine Seite auf der man die Webcam vom Pier sieht. Auf dieser Seite war auch ein Film über den CSD und es gab ziemlich viel Dudelsack Musik . Was hat Naples mit Schottland zu tun ? Vielleicht kannst du mir das beantworten das Internet gibt dazu nix her .

    Gruss MArc

    • Christine

      Erst mal schön, dass es dir gefallen hat. Puh, meine Co-Bloggerin war da, wie du oben am Artikel siehst, deswegen kann ich dir bei der Frage nicht helfen, gebe sie aber weiter. Ich bin „nur“ Miami Spezialistin.
      Liebe Grüße
      Christine

  2. Christina

    Liebe Christine,
    ich muss gestehen, dass ich deinen Blog heute das erste Mal aber mit großem Interesse durchstöbert habe. Da ich vor kurzem nach Miami gezogen bin, interessiert mich persönlich vor allem deine Rubrik „Reiseziel – Florida“. Lustigerweise waren wir erst letztes Wochenende in Naples und ich kann den Moment am Pier nur zu gut nachvollziehen. Auch ich war super aufgeregt und habe mit Delfinen gar nicht gerechnet, habe sogar vor lauter Freude regelrecht quieken müssen. Vielen Dank, dass du deine Reiseerlebnisse so ausführlich und regelmäßig publizierst!

    Ganz liebe Grüße,
    Christina

    • Christine

      Ach toll! Viel, viel Spaß in deiner neuen Heimat!

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