Christine, was sehen wir auf deinem Foto des Tages?

Miami Beach. Wer früh genug aufsteht hat den Strand fast für sich allein. Ein Wahrzeichen vom Miami Beach sind die tollen, bunten Life Guard Häuser. Ich glaube, ich habe sie alle einmal rauf und runter fotografiert.

Miami-Beach

Was hast du heute gelernt?

Die Woche in Miami war fantastisch. Ganz ehrlich! Am Anfang war ich ein bisschen überfordert. Der Sprung vom Zillertal nach Miami war auch wirklich krass, aber ich habe diese Woche viel gelernt. Zum Beispiel – mehr Frau zu sein. Die ersten Stunden am Miami Beach kommt man aus dem Staunen und Schauen nicht raus: Megabusen, Micro Hot Pants, Bling Bling und leuchtende Farben wohin man schaut. Für die europäische Frau ist das eine völlige Reizüberflutung. Erst ein paar Tage und Gespräche später mit Leuten, die in Miami leben, habe ich begriffen, um was es hier geht. In Miami zeigt man, was man hat. Entweder die Modelfigur oder eben die Kurven. Scheiss auf Cellulite. Busen rauf geschnürt und rein in die hautenge Kleidung und die 15 cm Highheels. Ich gebe zu, das ist jetzt nicht unbedingt alles mein Geschmack, aber ich finde es toll, wie die Frauen hier zu sich selbst stehen. Ich finde es toll, was für ein Selbstbewusstsein sie haben und finde es toll, dass man sich hier noch „zurecht macht“. Ich glaube da können wir Deutschen uns noch eine Scheibe von abschneiden.

Welche drei Sachen haben dich heute glücklich gemacht?

Ich bin zum letzten Mal um 6 Uhr aufgestanden, habe mich in meinen ultrageilen Mercedes CLA250 geschwungen, bin zum Strand gefahren und habe die Yogastunde besucht. An diesen Morgen, hat mich der liebe Gott mit dem schönsten Sonnenaufgang der ganzen Woche beschenkt. Diese Farben, von rosé bis taubenblau. Wunderschön. Danke!

Ach, man kennt seine Pappenheimer alias deutschen Touristen ja mittlerweile schon. Ein Phänomen, welches ich immer wieder beobachte habe: Ehepaar um die 40 sitzt am Gate und wartet auf das Boarding. Beide gebräunt vom Strandurlaub und über was reden sie? Was sie morgen kochen, wenn sie zu Hause sind. Ich könnte mich jedes Mal wegschmeißen. Natürlich haben sie immer was am Essen im Urlaub auszusetzen und freuen sich auf das erste, deutsche Essen zu Hause und werden dann erst einmal die Werbeplättchen durchschauen, was gerade im Angebot ist. Ich frage mich wirklich, woher kommt das? Wird das von Generation zu Generation weitergegeben? Ach ja und dann, wenn man aufsteht und geht, dann lästern sie irgendwas über einen und checken nicht, dass es auch im Ausland Menschen gibt, vokalem am Gate Richtung Deutschland, die deutsch sprechen. :D

Ich habe immer schrecklichen Abschiedsschmerz. Das liegt daran, dass ich mich immer ziemlich schnell zu Hause fühle. Früher war das noch schlimmer. Jetzt, wo der kleine Boris da ist, ist es schon viel besser geworden und seit Paul in Berlin wohnt auch. Außerdem habe ich zwei Dienstleister entdeckt, die mir das Heimkommen verschönern. 1. Blacklane, ein Limousinenservice, der gar nicht viel teurer ist, als ein Taxi. Auf meiner Stecke Flughafen Tegel – Friedrichshain zahle ich gerade mal 6 Euro mehr. Dafür muss ich aber auf kein Taxi warten und das Allerschönste, der Fahrer holt mich mit einem Schild direkt hinter dem Ausgang ab. Ich liebe es abgeholt zu werden. Dann komme ich zu Hause an und meine Wohnung ist sauber, ordentlich und das Bett frisch bezogen. Herrlich! Das habe ich Homejoy zu verdanken. Auf der Seite kann man ganz leicht und schnell eingeben, wann man gerne eine Reinigungskraft hätte und was sie machen soll. Schränke auswaschen? Fenster putzen? Wäsche waschen? Ist alles möglich! Ein hoch auf Homejoy!

 Frage an euch: Was habt ihr für Rituale, wenn ihr von einer Reise nach Hause kommt?

 

9 Kommentare

  1. Sehr schön geschrieben liebe Christine <3
    Abholen lassen ist was tolles. Wir mussten mal nach einer 36 Std. Heimreise mit dem Bummelzug 2,5 Stunden quer durch den Schwarzwald nach Hause fahren. Ich glaub diese 2,5 Stunden haben mich mehr gestresst als die 36 Hin- und Rückreise zusammen :)
    Liebste Grüße,
    Anja von Glückseeligkeit

  2. Immer wenn wir in München am Flughafen ankommen isst meine ganze Familie den BESTEN Döner überhaupt direkt im Terminal – irgendwie gibt es nirgends so gute Döner wie in Deutschland? Hahaha

    Als ich für ein halbes Jahr auf Mallorca gearbeitet hab‘ und dann nach Hause kam war meine Vorfreude auf den Döner fast so groß wie auf meine Familie.

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