Christine, was sehen wir auf deinem Foto des Tages?

Den momentan glücklichsten Hund der Welt. Ich bin mit Boris im Hundehotel Magdalena, ein Hotel, das alles hat, was sich ein Hund wünscht: Hundespielplatz, Kuhfladen auf dem Nachbarfeld, in denen man sich super drin wälzen kann, eine Badewanne im Keller, ja sogar ein Laufband. Doch das aller beste, man darf den kleinen überall mit hinnehmen und hinter jeder Ecke wartet ein Spielkamerad. Und um das Hotel gibt es die schönste Natur zum Gassi gehen.

Boris-Speichersee

 

Was hast du heute gelernt?

Der richtige Ort, lässt einen alle Sorgen vergessen. Ich weiß noch, die Fahrt nach Tirol, da wäre ich fast im Auto explodiert, so angespannt war ich. Boris hatte dieses dämliche Ekzem, was sich mittlerweile wahrscheinlich als Milbenbefall entpuppt hat, irgendein Idiot hat sich eine Domain unter meinem Namen gesichert, die ich versuchen musste zu löschen, ich hatte so viele Projekte, bei denen ich plötzlich zweifelte, ob ich ihnen mit meinem Perfektionismus gerecht werde und einfach so eine scheiß innere Unruhe. Doch kaum bin ich hier angekommen, war alles nach ein paar Stunden weg und alles nur halb so schlimm. Das beste was man machen kann, wenn man sich völlig überfordert fühlt, nicht in die Arbeit stürzen, sondern eine Auszeit nehmen.

Welche drei Sachen haben dich heute glücklich gemacht?

Mich macht es einfach super glücklich, den kleinen Boris so glücklich zu sehen. Ehrlich gesagt, habe ich nie verstanden, warum Eltern mit ihren Kindern in komische Hotels fahren, nur weil neben an ein Abenteuerspielplatz ist. Jetzt verstehe ich es, sie wollen Augen leuchten sehen. Man kann auch Hundeaugen zum Leuchten bringen.

Wenn man früh aufsteht und die Sonne hat gerade so den Weg über den Berg geschafft und strahlt auf die Blumenwiese, die noch vom Morgentau bedeckt ist und kühl-blumig riecht, das ist wunderbar. Da wird mir ganz wohlig warm im Körper.

Andere Menschen kennenlernen, dass macht mich sehr glücklich und dass kann man nirgends so gut, wie im Hundehotel Magdalena. Einerseits, weil einfach der Hund so verbindet, dass man ganz schnell mit allen ins Gespräch kommt und sich austauscht und weil Madgalena, die gute Seele des Hauses, die unterschiedlichsten Menschen zusammen bringt. Das schwule Pärchen, die einen Beagle als Kinderersatz haben, Familien mit Kind und Berner Sennen Hund, alleinstehende Frauen mit einem Dackel, Großfamilien mit Golden Retriever und Grafen mit wohl erzogenem Labrador. Ach und wisst ihr, wen ich kennengelernt habe? Dr. Beck von der VOX Serie „Menschen, Tiere und Doktoren“. Natürlich habe ich mir und Boris gleich ein Autogramm geholt.

Autogram

 

Frage an euch: Was macht ihr, oder was hilft euch, wenn ihr schlecht drauf seid? Würde gerne eine Erste Hilfe-Liste erstellen und brauche eure Hilfe! 

1 Kommentar

  1. Hallo Christine,

    da ich erst gestern eine „am liebsten zieh ich mir die Decke über den Kopf und warte bis es besser ist“-Phase hatte, kann ich dir sagen, was mir geholfen hat, dem nicht nachzugeben. Habe mich zwar unter eine Decke gekuschelt (Wärme tut gut – egal ob Tee, Decke oder Wanne), dann eine Weile im Arm vom Freund Trost bekommen und mich schließlich aufgerafft eine Freundin zu besuchen, auf die ich mich sonst immer sehr freue. Das Gespräch mit ihr hat mir dann so gut getan und mich abgelenkt, dass ich den Rat geben kann, sich mit lieben Menschen zu umgeben, wenn es einem schlecht geht. Generell das Haus zu verlassen und was zu unternehmen ist sicher nicht verkehrt, da sind es auch die kleinen Erlebnisse, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. So wie ein Fußgänger, der sich bedankte, dass ich ihn als Autofahrer bei einem Überweg an dem er sowieso Vorrang hatte auch rübergehen ließ. Zu guter Letzt hilft natürlich immer das eigene Lieblingsessen, Schokolade oder Eis.

    Bin schon gespannt auf deine erste Hilfe Liste, die werde ich mir dann fürs nächste Mal bereit legen. Viele Grüße, Silke

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