Tasmanien ist der völlig unterschätzte Bundesstaat im Süden Australiens. Mit einer Fläche etwas kleiner noch als Bayern findet sich hier aber alles, was das Reiseherz begehrt: kilometerlange, weiße Strände im Osten, regenwaldartige Grünflächen über die ganze Insel verteilt, Berge und Seen im Westen, Hobart als neuer Geheimtipp der Hauptstädte Australiens im Süden und viele kleine, atemberaubende Inseln um Tasmanien herum. Ich gebe euch meine besten Tipps für euren Tasmanien Roadtrip!

Bruny Island Australien

Tasmanien Roadtrip – meine Inspirationsquelle für die Reise

Während meines Work & Travel Jahres in Australien habe ich vier Monate in Tasmanien gelebt und hatte dort eine wundervolle Zeit. An beinahe jedem freien Tag habe ich meinen Rucksack gepackt und bin losgezogen, um die Insel zu erkunden. Heute möchte ich mit euch meine 7 Lieblingsorte teilen, die ihr auf eurem Roadtrip durch Tasmanien auf keinen Fall verpassen solltet.

Meine Inspirationsquelle für meine Zeit in Tasmanien war die Auflistung der „60 Great Short Walks“ . Das sind 60 großartige Wanderungen, die zwischen 5 Minuten und 6 Stunden dauern. Bitte achtet darauf, dass manche davon in Nationalparks gelegen sind, welche kostenpflichtig sind.  Für 8 Wochen zahlt ihr beispielsweise für ein Auto inkl. 8 Mitfahrer 60 AUD (ca. 40 €) oder für 24 Stunden 24 AUD (ca. 16 €). Damit könnt ihr dann alle Parks in Tasmanien besuchen. Beim Tagespass ist der Cradle Mountain Nationalpark allerdings ausgeschlossen. Hier kriegt ihr mehr Informationen zu den Nationalparks.

Wisst ihr, was es auf Tasmanien auch wirklich reichlich gibt? Wasserfälle. Es gibt eine eigene Webseite für Wasserfälle auf Tasmanien und eine dazugehörige Facebook-Gruppe, in der ihr aktuell erfahren oder erfragen könnt, wie beispielsweise der Wasserstand ist und euren Tasmanien Roadtrip danach planen könnt.

Wasserfaelle in Australien

Tasmanien Roadtrip: Hobart & Umgebung – Tasmaniens Geschichte und Natur

Hobart ist die Hauptstadt von Tasmanien, mit 229.000 Einwohnern ist es im Vergleich zu deutschen Städten eher klein. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen hier die ersten Europäer an und ließen sich nieder. Etwa eine Stunde von Hobart entfernt könnt ihr auf ihre Spuren treffen: In Port Arthur, einem großen Freilichtmuseum, könnt ihr Ruinen der Gefangenenkolonie entdecken und etwas über die Geschichte Tasmaniens und insbesondere der Gefangenen dort erfahren. Was heute total idyllisch aussieht mit den vielen Ruinen und Parkanlagen direkt am Wasser, war für die Gefangenen, die aus England nach Tasmanien gebracht wurden, alles andere als Urlaub. In den verschiedenen Ausstellungen und Filmen sowie auf den Infotafeln, die es überall in Port Arthur gibt, erfahrt ihr vom Schicksal einzelner Gefangener sowie den Zuständen in der Kolonie.

Der Eintritt kostet 39 AUD (etwa 26 Euro), ihr könnt aber auch verschiedene Touren dazubuchen, wie zum Beispiel eine Ghost Tour für etwa 27 AUD (etwa 18 Euro). Infos findet ihr auf der Webseite von Port Arthur. Es gibt übrigens auch Bustouren ab Hobart. Geöffnet hat die Port Arthur Historic Site von 9 Uhr morgens bis zur Dämmerung bzw. bis nach der Ghost Tour.

Hobart liegt außerdem direkt am Fuße des Mount Wellington. Auf der Webseite des Wellington Park findet ihr aktuelle Infos zu Wanderwegen und Straßenverhältnissen. In Hobart selbst gibt es drei Highlights, die ich euch hier noch empfehlen möchte:

  1. Der Salamanca Market, der jeden Samstag von 8:30 bis 15 Uhr in der Stadt stattfindet, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Dort gibt es unzählige Marktstände, ein Großteil davon von lokalen Händlern. Neben lokalen Speisen gibt es dort auch viele Souvenirs und handgefertigte Produkte, zum Beispiel aus der Wolle der tasmanischen Schafe hergestellte Schals und Mützen.
  2. Die botanischen Gärten, in welchen auf einer Fläche von 14 Hektar (das entspricht fast 20 Fußballfeldern) unzählige Pflanzen beheimatet sind. Unter anderem gibt es dort das einzige subarktische Gewächshaus der Welt. Ich kann euch empfehlen, ein Picknick zusammenzupacken und den Tag auf einer der vielen Wiesen zu verbringen, wofür die vielen Pflanzen in ihrer Pracht eine perfekte Kulisse bieten. Selbst im australischen Winter (ich selbst war im August in Hobart) konnte ich den botanischen Gärten etwas abgewinnen und habe einen ganzen Nachmittag dort verbracht.
    Die Royal Tasmanian Botanical Gardens sind übrigens von Mai bis September zwischen 8 und 17 Uhr und von Oktober bis April von 8 bis 17:30 Uhr geöffnet.
  3. Ein weiteres Highlight ist das Museum of New and Old Art „MONA“, in dem es viele außergewöhnliche Werke von Künstlern aus der ganzen Welt zu bestaunen gibt. Besonders kurios fand ich die Installation einer Kloake, bei der in Reagenzgläsern gezeigt wurde, wie der menschliche Verdauungstrakt funktioniert. Auch eine Mumie war im Museum ausgestellt. Als ich in Hobart war gab es auch gerade eine Ausstellung mit dem Namen „The Museum of Everything“ – und diesem Namen hat die Ausstellung wirklich alle Ehre gemacht. Von gewöhnlichen Fotos über Notizzettel fand „alles“ einen Platz in der Ausstellung. Das MONA hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Dienstag ist Ruhetag.
    Der Eintritt kostet 28 AUD (ca. 19 €). Manchmal gibt es Sonderausstellungen, die dann extra kosten können, „The Museum of Everything“ war aber im Preis inkludiert. Über „O“, eine App, könnt ihr euch Informationen zu den Künstlern und Ausstellungen durchlesen oder anhören, ihr könnt dort eure Tour durch das Museum speichern und euch alle Informationen nochmal per E-Mail senden lassen. Die App gibt es nur für iPhones oder auf einem Gerät, welches ihr vor Ort ausleihen könnt. Hier geht’s zur „O App“.
Tasmanien Roadtrip: Bruny Island – die Insel vor der Insel

Mein erstes und einziges Albino Wallaby (kleine Känguru Art) habe ich übrigens auf Bruny Island gesehen! Erst ist es mir im Wald über den Weg gehüpft und war so schnell weg wie es kam. Später am Parkplatz haben uns andere Besucher der Insel erzählt, dass sie das Albino Wallaby auf einer Baustelle um die Ecke gesehen hätten – ich glaubte erst nicht daran, dass es noch da sein würde. Aber tatsächlich, es hüpfte friedlich auf der Baustelle umher und wir konnten es in Ruhe aus der Ferne betrachten.

Auch die Ausblicke von Bruny Island auf Tasmanien oder in den Süden, Richtung Antarktis, sind der Wahnsinn und kann ich euch absolut empfehlen. Verbringt mindestens einen Tag auf der Insel vor der Insel, besser noch zwei oder drei. Da, wie auf Inseln üblich, alles etwas teurer ist, versorgt euch am besten noch vor der Überfahrt mit Lebensmitteln und habt eine gute Zeit.

Auf Bruny Island finden sich zwei der 60 Great Short Walks, der Fluted Cape Walk und die Labillardiere Peninsula, welche beide auf der südlichen Insel gelegen sind. Bei der Labillardiere Peninsula findet ihr außerdem das berühmte Bruny Cape Lighthouse, welches ihr allerdings nur mit einer kostenpflichtigen Tour besuchen könnt.

Bruny Island liegt etwa 1 ¼ Stunden südlich von Hobart und besteht aus zwei kleinen Halbsinseln, die über eine Enge miteinander verbunden sind, die auch „The Neck“ genannt wird.

Die Fähre nach Bruny Island fährt zwischen 7 Uhr und 19:15 Uhr jede halbe Stunde (Oktober bis April) oder stündlich (Mai bis September), das Ticket könnt ihr am Ableger kaufen (Empfehlung: ca. 20 Minuten vor Abfahrt da sein). Allerdings benötigt ihr nur für euer Auto ein Ticket, Personen sind grundsätzlich kostenfrei. Die Überfahrt mit dem Auto kostet dann 38 AUD (ca. 26 €) hin und zurück.

Tasmanien Roadtrip: Maria Island – die Insel ohne Bewohner

Auf Maria Island wohnen keine Menschen. Dafür leben dort umso mehr Kängurus, Wallabys und Wombats. Ich war gerade etwa eine viertel Stunde auf der Insel und stand am Rande einer Wiese mit unzähligen Kängurus. Darüber habe ich einfach die Zeit vergessen, ich weiß nicht wie lange ich zwischen ihnen umher gerannt bin um alles auf meiner Kamera festzuhalten.

Maria Island wird auch die „Arche Noah“ genannt. Seit ein paar Jahren gibt es dort wieder eine kleine Zahl an Tasmanischen Teufeln. Diese könnt ihr allerdings nur nachts sehen. Auch unzählige Vogelarten haben ihr Zuhause auf Maria Island gefunden.

Ihr könnt auf der Insel wandern oder euch ein Fahrrad ausleihen und die Umgebung damit erkunden. Es gibt dort drei „Great Short Walks“, zu den Fossil Cliffs sowie den Painted Cliffs, welche relativ einfach und gut von der Fähranlegerstelle zu erreichen sind. Den besten Ausblick hat man jedoch vom Mount Bishop & Clerk, welchen man in etwa einer 1 ½ Stündigen Wanderung (einfacher Weg) erreichen kann. Die Wanderung erfordert auf jeden Fall festes Schuhwerk, da ihr teilweise über Steine klettern müsst. Sie ist sehr anstrengend, wird aber am Ende auch belohnt.

Fähre nach Maria Island

Triabunna liegt etwa 1 ¼ Stunden nordöstlich von Hobart und ist Ausgangspunkt der Überfahrt nach Maria Island, eine Insel, die ihr nicht auslassen solltet. Auf Maria Island gibt es keine Autos, außer für die Verwaltungsdienste. Es gibt dort Unterkünfte oder ihr macht eine mehrtägige Wanderung in den Süden der Insel, wo es kostenlose Campingplätze gibt. Das Zelt müsst ihr dann natürlich mitbringen.

Im Sommer (September bis April) legt dort etwa alle 45 Minuten eine Fähre ab, wobei es eine längere Mittagspause gibt, die Fähre fährt zwischen 9 und 17 Uhr. In den Wintermonaten variiert es etwas, im Mai zum Beispiel fährt dienstags und donnerstags keine Fähre. Infos zur Fähre findet ihr unter https://encountermaria.com.au/. Die Fahrt kostet 45 AUD (ca. 30 €) pro Person für die Hin- und Rückfahrt. Ein Handgepäck bis 7 kg ist inklusive.

Maria Island Tasmanien

Tasmanien Roadtrip: Freycinet Nationalpark – die Halbinsel mit der Wineglass Bay

Etwas nördlich von Maria Island beginnt bereits der Freycinet Nationalpark. Dort liegt die berühmte Wineglass Bay, die ihren Namen ihrer halbrunden Form zu verdanken hat. Um sie in ihrer vollen Pracht zu bewundern könnt ihr den kurzen, aber doch steilen, Aufstieg zum Wineglass Bay Lookout in etwa einer Stunde (hin und zurück ab dem Parkplatz) schaffen, dieser Weg ist auch für Kinder geeignet.

Wenn ihr den weißen Strand aus der Nähe betrachten wollt, könnt ihr weiter zur Bucht hinunter wandern, die Halbinsel einmal zum Hazard Beach überqueren und von dort aus zurück zum Parkplatz wandern. Empfohlen wird dieser Rundweg aber in die andere Richtung: Vom Carpark zum Hazard Beach, weiter zur Wineglass Bay, um dann zum krönenden Abschluss nochmal den Ausblick vom Lookout zu genießen. Diese Wanderung dauert etwa 5 Stunden und lohnt sich definitiv.

Wer noch mehr von der Halbinsel sehen möchte, kann sich an den Aufstieg auf Mt. Amos wagen. Dies ist allerdings nichts für absolute Anfänger, da ihr hier teilweise über Felsen klettern müsst. Für die 4 km solltet ihr daher 3 Stunden einplanen. Von oben habt ihr dann eine Aussicht auf die Wineglass Bay und die gesamte Freycinet Peninsula.

Achtung: Der Nationalpark ist kostenpflichtig. Unterkünfte findet ihr dort vor allem in Coles Bay, es gibt von Camping bis Luxushotel alle Variationen. Aber auch in den nahegelegenen Städten Bicheno, Swansea oder Swanick könnt ihr fündig werden.

Außer den bereits geschilderten Wanderungen könnt ihr eine Mehr-Tages-Wandertour über die Freycinet Halbinsel machen, unterwegs campen und dabei weitere, wunderschöne Strände erkunden.

Tasmanien Roadtrip: Der Nordosten Tasmaniens – weiße Traumstrände am Ende der Welt

Wenn ihr vom Freycinet Nationalpark weiter in den Norden fahrt, kommt ihr nach Bicheno, wo es sich lohnt, kurz am „Blowhole“ anzuhalten. Zu bestimmten Jahreszeiten könnt ihr hier auch Wale vorbeiwandern sehen. Hierfür braucht ihr etwas Zeit und Geduld. Die Straße führt dann immer weiter in den Norden, wo ihr an sämtlichen, weißen Stränden anhalten könnt. Es gibt auch einige kostenlose Campingplätze direkt am Meer.

Das Highlight der Ostküste ist die Bay of Fires. Ausgangspunkt für eine Erkundung dieser atemberaubenden, rot leuchtenden Küste ist der Ort Bilanong Bay im Süden oder Eddystone Point im Norden. Ihr könnt den scheinbar endlosen Strand entlang wandern, über Felsen klettern, wieder einen neuen Strandabschnitt finden und habt stets eine unglaubliche Aussicht. Außerdem könnt ihr natürlich sämtlichen anderen Strandaktivitäten nachgehen, wie surfen, schnorcheln oder in der Sonne brutzeln.

Die Bay of Fires heißt entgegen der verbreiteten Annahme übrigens nicht aufgrund der rot leuchtenden Steine an der Küste so, sondern aufgrund der Feuer der Aborigines, die zu sehen waren, als die ersten Europäer an dieser Küste vorbeisegelten. Ich habe mich gefühlt wie im Farbenparadies: Vor mir das strahlend blaue Meer, unter mir der glänzend weiße Sand, um mich herum rot leuchtende Steine und hinter mir das satte grün der Wälder Nordosttasmaniens.

Tasmanien Roadtrip: Der Nordwesten Tasmaniens – Cradle Mountain und die Küste

Außer den nun schon erwähnten Inseln und karibikähnlichen Stränden hat Tasmanien auch eine raue Seite – den wilden Westen – zu bieten. Früher wurde hier viel Bergbau betrieben, heute sind die meisten Gruben nicht mehr aktiv. Entsprechend trocken und wild wirkt dadurch die Natur, vor allem im Vergleich zu den weißen Stränden und Urwaldähnlichen Flächen im Osten und Süden.

Wenn ihr von der Bay of Fires einmal quer über die Insel in den Westen fahrt kommt ihr in 4 – 5 Stunden mit dem Auto zum Cradle Mountain Nationalpark zum nördlichen Eingang (Cradle Mountain Interpretation Center). Achtung, auch dieser ist kostenpflichtig. Es lohnt sich aber auf jeden Fall.

Vom Interpretation Center fahrt ihr mit dem Shuttle Bus zum Dove Lake, von dort könnt ihr verschiedene Wanderungen starten. Ihr könnt beispielsweise einmal um den Dove Lake spazieren gehen, und einen Abstecher zum Marions Lookout machen, von dort habt ihr eine wahnsinnige Aussicht über Tasmanien. Wenn ihr noch höher hinauswollt, schafft ihr es auch in einer Tageswanderung auf den Cradle Mountain Summit, also ganz nach oben. Wenn ihr Lust auf noch mehr Natur habt könnt ihr zu einer Mehrtageswanderung durch den ganzen Nationalpark bis in den Süden zum Lake St. Clair wandern.

Zum Lake St. Clair könnt ihr aber auch mit dem Auto um den Nationalpark herumfahren. Auf der Strecke findet ihr ebenfalls mehrere Great Short Walks und Wasserfälle. Bevor ihr euch aber wieder auf in den Süden macht, fahrt noch ein Stück weiter in den Norden, denn auch an der Nordwestküste gibt es ein Highlight: The Nut. Hier könnt ihr auf einen Felsen, der einfach am Meer steht und aussieht wie eine große Nuss klettern und die Aussicht genießen. Außerdem gibt es viele kleine Küstenorte, wie Devonport und Burnie, die einen Besuch wert sind.

Tasmanien Roadtrip: Mein Gesamteindruck von Tasmanien

Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, gibt es außer den genannten Highlights auch unzählige Wasserfälle, die meisten sind nur einen Steinwurf vom jeweiligen Parkplatz entfernt. Um ein paar zu empfehlen: Die Liffey Falls und Montezuma Falls, St. Columba Falls oder mein absolutes Highlight, die Nelson Falls.

Eines Tages muss ich zurück nach Tasmanien, denn ich habe den Südwesten noch überhaupt nicht erkundigt. Dort gibt es sehr wenig Besiedelung, jede Menge Wanderungen durch quasi unberührte Natur und ein weiteres Highlight, zu welchem ich es trotz viermonatigem Aufenthalt nicht geschafft habe: Die Russell Falls.

Und wenn mich jemand fragt, was der schönste Ort auf meinen Reisen war, muss ich nicht lange zögern: Tasmanien ist für mich mein kleines Paradies am Ende der Welt.

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Tasmanien Roadtrip

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Mehr Fotos von meinem Tasmanien Roadtrip:
Die Gastautorin

Jenny

Jenny schreibt auf ihrem Blog „Anchor & Clover“ über das Reisen und das Leben und legt ihren Fokus dabei auf das Thema „Reisen trotz Vollzeitjob“. Ihr Motto: Weil deine Woche mehr als 40 Stunden hat. Nach dem Bachelor war Jenny für ein Jahr in Australien und hat sich damit einen Traum erfüllt. Dabei war sie besonders von Tasmanien beeindruckt und hat sich dort ein Stück weit selbst gefunden. Seit 2018 ist sie zurück in Deutschland, arbeitet in Vollzeit und reist weiterhin so oft es geht. Im Oktober und November 2019 wird sie ein zweimonatiges Sabbatical einlegen, um wieder längere Zeit am Stück zu reisen. Außer dem Reisen sind Bücher, Musik und Festivals ihre Hobbies. Auf ihrem Blog könnt ihr sie auf der Reise um die Welt und zu sich selbst begleiten.

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Tasmanien ist der völlig unterschätzte Bundesstaat im Süden Australiens. Mit einer Fläche etwas kleiner noch als Bayern findet sich hier aber alles, was das Reiseherz begehrt: kilometerlange, weiße Strände im Osten, regenwaldartige Grünflächen über die ganze Insel verteilt, Berge und Seen im Westen, Hobart als neuer Geheimtipp der Hauptstädte Australiens im Süden und viele kleine, atemberaubende Inseln um Tasmanien herum.

Bruny Island Australien

Während meines Work & Travel Jahres in Australien habe ich vier Monate in Tasmanien gelebt und hatte dort eine wundervolle Zeit. An beinahe jedem freien Tag habe ich meinen Rucksack gepackt und bin losgezogen, um die Insel zu erkunden. Heute möchte ich mit euch meine 7 Lieblingsorte teilen, die ihr auf eurem Roadtrip durch Tasmanien auf keinen Fall verpassen solltet.

Meine Inspirationsquelle für meine Zeit in Tasmanien war die Auflistung der „60 Great Short Walks“ . Das sind 60 großartige Wanderungen, die zwischen 5 Minuten und 6 Stunden dauern. Bitte achtet darauf, dass manche davon in Nationalparks gelegen sind, welche kostenpflichtig sind.  Für 8 Wochen zahlt ihr beispielsweise für ein Auto inkl. 8 Mitfahrer 60 AUD (ca. 40 €) oder für 24 Stunden 24 AUD (ca. 16 €). Damit könnt ihr dann alle Parks in Tasmanien besuchen. Beim Tagespass ist der Cradle Mountain Nationalpark allerdings ausgeschlossen. Hier kriegt ihr mehr Informationen zu den Nationalparks.

Wisst ihr, was es auf Tasmanien auch wirklich reichlich gibt? Wasserfälle. Es gibt eine eigene Webseite für Wasserfälle auf Tasmanien und eine dazugehörige Facebook-Gruppe, in der ihr aktuell erfahren oder erfragen könnt, wie beispielsweise der Wasserstand ist.

Wasserfaelle in Australien

Tasmanien Roadtrip: Hobart & Umgebung – Tasmaniens Geschichte und Natur

Hobart ist die Hauptstadt von Tasmanien, mit 229.000 Einwohnern ist es im Vergleich zu deutschen Städten eher klein. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen hier die ersten Europäer an und ließen sich nieder. Etwa eine Stunde von Hobart entfernt könnt ihr auf ihre Spuren treffen: In Port Arthur, einem großen Freilichtmuseum, könnt ihr Ruinen der Gefangenenkolonie entdecken und etwas über die Geschichte Tasmaniens und insbesondere der Gefangenen dort erfahren. Was heute total idyllisch aussieht mit den vielen Ruinen und Parkanlagen direkt am Wasser, war für die Gefangenen, die aus England nach Tasmanien gebracht wurden, alles andere als Urlaub. In den verschiedenen Ausstellungen und Filmen sowie auf den Infotafeln, die es überall in Port Arthur gibt, erfahrt ihr vom Schicksal einzelner Gefangener sowie den Zuständen in der Kolonie.

Der Eintritt kostet 39 AUD (etwa 26 Euro), ihr könnt aber auch verschiedene Touren dazubuchen, wie zum Beispiel eine Ghost Tour für etwa 27 AUD (etwa 18 Euro). Infos findet ihr auf der Webseite von Port Arthur. Es gibt übrigens auch Bustouren ab Hobart. Geöffnet hat die Port Arthur Historic Site von 9 Uhr morgens bis zur Dämmerung bzw. bis nach der Ghost Tour.

Hobart liegt außerdem direkt am Fuße des Mount Wellington. Auf der Webseite des Wellington Park findet ihr aktuelle Infos zu Wanderwegen und Straßenverhältnissen. In Hobart selbst gibt es drei Highlights, die ich euch hier noch empfehlen möchte:

  1. Der Salamanca Market, der jeden Samstag von 8:30 bis 15 Uhr in der Stadt stattfindet, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Dort gibt es unzählige Marktstände, ein Großteil davon von lokalen Händlern. Neben lokalen Speisen gibt es dort auch viele Souvenirs und handgefertigte Produkte, zum Beispiel aus der Wolle der tasmanischen Schafe hergestellte Schals und Mützen.
  2. Die botanischen Gärten, in welchen auf einer Fläche von 14 Hektar (das entspricht fast 20 Fußballfeldern) unzählige Pflanzen beheimatet sind. Unter anderem gibt es dort das einzige subarktische Gewächshaus der Welt. Ich kann euch empfehlen, ein Picknick zusammenzupacken und den Tag auf einer der vielen Wiesen zu verbringen, wofür die vielen Pflanzen in ihrer Pracht eine perfekte Kulisse bieten. Selbst im australischen Winter (ich selbst war im August in Hobart) konnte ich den botanischen Gärten etwas abgewinnen und habe einen ganzen Nachmittag dort verbracht.
    Die Royal Tasmanian Botanical Gardens sind übrigens von Mai bis September zwischen 8 und 17 Uhr und von Oktober bis April von 8 bis 17:30 Uhr geöffnet.
  3. Ein weiteres Highlight ist das Museum of New and Old Art „MONA“, in dem es viele außergewöhnliche Werke von Künstlern aus der ganzen Welt zu bestaunen gibt. Besonders kurios fand ich die Installation einer Kloake, bei der in Reagenzgläsern gezeigt wurde, wie der menschliche Verdauungstrakt funktioniert. Auch eine Mumie war im Museum ausgestellt. Als ich in Hobart war gab es auch gerade eine Ausstellung mit dem Namen „The Museum of Everything“ – und diesem Namen hat die Ausstellung wirklich alle Ehre gemacht. Von gewöhnlichen Fotos über Notizzettel fand „alles“ einen Platz in der Ausstellung. Das MONA hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Dienstag ist Ruhetag.
    Der Eintritt kostet 28 AUD (ca. 19 €). Manchmal gibt es Sonderausstellungen, die dann extra kosten können, „The Museum of Everything“ war aber im Preis inkludiert. Über „O“, eine App, könnt ihr euch Informationen zu den Künstlern und Ausstellungen durchlesen oder anhören, ihr könnt dort eure Tour durch das Museum speichern und euch alle Informationen nochmal per E-Mail senden lassen. Die App gibt es nur für iPhones oder auf einem Gerät, welches ihr vor Ort ausleihen könnt. Hier geht’s zur „O App“.
Tasmanien Roadtrip: Bruny Island – die Insel vor der Insel

Mein erstes und einziges Albino Wallaby (kleine Känguru Art) habe ich übrigens auf Bruny Island gesehen! Erst ist es mir im Wald über den Weg gehüpft und war so schnell weg wie es kam. Später am Parkplatz haben uns andere Besucher der Insel erzählt, dass sie das Albino Wallaby auf einer Baustelle um die Ecke gesehen hätten – ich glaubte erst nicht daran, dass es noch da sein würde. Aber tatsächlich, es hüpfte friedlich auf der Baustelle umher und wir konnten es in Ruhe aus der Ferne betrachten.

Auch die Ausblicke von Bruny Island auf Tasmanien oder in den Süden, Richtung Antarktis, sind der Wahnsinn und kann ich euch absolut empfehlen. Verbringt mindestens einen Tag auf der Insel vor der Insel, besser noch zwei oder drei. Da, wie auf Inseln üblich, alles etwas teurer ist, versorgt euch am besten noch vor der Überfahrt mit Lebensmitteln und habt eine gute Zeit.

Auf Bruny Island finden sich zwei der 60 Great Short Walks, der Fluted Cape Walk und die Labillardiere Peninsula, welche beide auf der südlichen Insel gelegen sind. Bei der Labillardiere Peninsula findet ihr außerdem das berühmte Bruny Cape Lighthouse, welches ihr allerdings nur mit einer kostenpflichtigen Tour besuchen könnt.

Bruny Island liegt etwa 1 ¼ Stunden südlich von Hobart und besteht aus zwei kleinen Halbsinseln, die über eine Enge miteinander verbunden sind, die auch „The Neck“ genannt wird.

Die Fähre nach Bruny Island fährt zwischen 7 Uhr und 19:15 Uhr jede halbe Stunde (Oktober bis April) oder stündlich (Mai bis September), das Ticket könnt ihr am Ableger kaufen (Empfehlung: ca. 20 Minuten vor Abfahrt da sein). Allerdings benötigt ihr nur für euer Auto ein Ticket, Personen sind grundsätzlich kostenfrei. Die Überfahrt mit dem Auto kostet dann 38 AUD (ca. 26 €) hin und zurück.

Tasmanien Roadtrip: Maria Island – die Insel ohne Bewohner

Auf Maria Island wohnen keine Menschen. Dafür leben dort umso mehr Kängurus, Wallabys und Wombats. Ich war gerade etwa eine viertel Stunde auf der Insel und stand am Rande einer Wiese mit unzähligen Kängurus. Darüber habe ich einfach die Zeit vergessen, ich weiß nicht wie lange ich zwischen ihnen umher gerannt bin um alles auf meiner Kamera festzuhalten.

Maria Island wird auch die „Arche Noah“ genannt. Seit ein paar Jahren gibt es dort wieder eine kleine Zahl an Tasmanischen Teufeln. Diese könnt ihr allerdings nur nachts sehen. Auch unzählige Vogelarten haben ihr Zuhause auf Maria Island gefunden.

Ihr könnt auf der Insel wandern oder euch ein Fahrrad ausleihen und die Umgebung damit erkunden. Es gibt dort drei „Great Short Walks“, zu den Fossil Cliffs sowie den Painted Cliffs, welche relativ einfach und gut von der Fähranlegerstelle zu erreichen sind. Den besten Ausblick hat man jedoch vom Mount Bishop & Clerk, welchen man in etwa einer 1 ½ Stündigen Wanderung (einfacher Weg) erreichen kann. Die Wanderung erfordert auf jeden Fall festes Schuhwerk, da ihr teilweise über Steine klettern müsst. Sie ist sehr anstrengend, wird aber am Ende auch belohnt.

Fähre nach Maria Island

Triabunna liegt etwa 1 ¼ Stunden nordöstlich von Hobart und ist Ausgangspunkt der Überfahrt nach Maria Island, eine Insel, die ihr nicht auslassen solltet. Auf Maria Island gibt es keine Autos, außer für die Verwaltungsdienste. Es gibt dort Unterkünfte oder ihr macht eine mehrtägige Wanderung in den Süden der Insel, wo es kostenlose Campingplätze gibt. Das Zelt müsst ihr dann natürlich mitbringen.

Im Sommer (September bis April) legt dort etwa alle 45 Minuten eine Fähre ab, wobei es eine längere Mittagspause gibt, die Fähre fährt zwischen 9 und 17 Uhr. In den Wintermonaten variiert es etwas, im Mai zum Beispiel fährt dienstags und donnerstags keine Fähre. Infos zur Fähre findet ihr unter https://encountermaria.com.au/. Die Fahrt kostet 45 AUD (ca. 30 €) pro Person für die Hin- und Rückfahrt. Ein Handgepäck bis 7 kg ist inklusive.

Maria Island Tasmanien

Tasmanien Roadtrip: Freycinet Nationalpark – die Halbinsel mit der Wineglass Bay

Etwas nördlich von Maria Island beginnt bereits der Freycinet Nationalpark. Dort liegt die berühmte Wineglass Bay, die ihren Namen ihrer halbrunden Form zu verdanken hat. Um sie in ihrer vollen Pracht zu bewundern könnt ihr den kurzen, aber doch steilen, Aufstieg zum Wineglass Bay Lookout in etwa einer Stunde (hin und zurück ab dem Parkplatz) schaffen, dieser Weg ist auch für Kinder geeignet.

Wenn ihr den weißen Strand aus der Nähe betrachten wollt, könnt ihr weiter zur Bucht hinunter wandern, die Halbinsel einmal zum Hazard Beach überqueren und von dort aus zurück zum Parkplatz wandern. Empfohlen wird dieser Rundweg aber in die andere Richtung: Vom Carpark zum Hazard Beach, weiter zur Wineglass Bay, um dann zum krönenden Abschluss nochmal den Ausblick vom Lookout zu genießen. Diese Wanderung dauert etwa 5 Stunden und lohnt sich definitiv.

Wer noch mehr von der Halbinsel sehen möchte, kann sich an den Aufstieg auf Mt. Amos wagen. Dies ist allerdings nichts für absolute Anfänger, da ihr hier teilweise über Felsen klettern müsst. Für die 4 km solltet ihr daher 3 Stunden einplanen. Von oben habt ihr dann eine Aussicht auf die Wineglass Bay und die gesamte Freycinet Peninsula.

Achtung: Der Nationalpark ist kostenpflichtig. Unterkünfte findet ihr dort vor allem in Coles Bay, es gibt von Camping bis Luxushotel alle Variationen. Aber auch in den nahegelegenen Städten Bicheno, Swansea oder Swanick könnt ihr fündig werden.

Außer den bereits geschilderten Wanderungen könnt ihr eine Mehr-Tages-Wandertour über die Freycinet Halbinsel machen, unterwegs campen und dabei weitere, wunderschöne Strände erkunden.

Tasmanien Roadtrip: Der Nordosten Tasmaniens – weiße Traumstrände am Ende der Welt

Wenn ihr vom Freycinet Nationalpark weiter in den Norden fahrt, kommt ihr nach Bicheno, wo es sich lohnt, kurz am „Blowhole“ anzuhalten. Zu bestimmten Jahreszeiten könnt ihr hier auch Wale vorbeiwandern sehen. Hierfür braucht ihr etwas Zeit und Geduld. Die Straße führt dann immer weiter in den Norden, wo ihr an sämtlichen, weißen Stränden anhalten könnt. Es gibt auch einige kostenlose Campingplätze direkt am Meer.

Das Highlight der Ostküste ist die Bay of Fires. Ausgangspunkt für eine Erkundung dieser atemberaubenden, rot leuchtenden Küste ist der Ort Bilanong Bay im Süden oder Eddystone Point im Norden. Ihr könnt den scheinbar endlosen Strand entlang wandern, über Felsen klettern, wieder einen neuen Strandabschnitt finden und habt stets eine unglaubliche Aussicht. Außerdem könnt ihr natürlich sämtlichen anderen Strandaktivitäten nachgehen, wie surfen, schnorcheln oder in der Sonne brutzeln.

Die Bay of Fires heißt entgegen der verbreiteten Annahme übrigens nicht aufgrund der rot leuchtenden Steine an der Küste so, sondern aufgrund der Feuer der Aborigines, die zu sehen waren, als die ersten Europäer an dieser Küste vorbeisegelten. Ich habe mich gefühlt wie im Farbenparadies: Vor mir das strahlend blaue Meer, unter mir der glänzend weiße Sand, um mich herum rot leuchtende Steine und hinter mir das satte grün der Wälder Nordosttasmaniens.

Tasmanien Roadtrip: Der Nordwesten Tasmaniens – Cradle Mountain und die Küste

Außer den nun schon erwähnten Inseln und karibikähnlichen Stränden hat Tasmanien auch eine raue Seite – den wilden Westen – zu bieten. Früher wurde hier viel Bergbau betrieben, heute sind die meisten Gruben nicht mehr aktiv. Entsprechend trocken und wild wirkt dadurch die Natur, vor allem im Vergleich zu den weißen Stränden und Urwaldähnlichen Flächen im Osten und Süden.

Wenn ihr von der Bay of Fires einmal quer über die Insel in den Westen fahrt kommt ihr in 4 – 5 Stunden mit dem Auto zum Cradle Mountain Nationalpark zum nördlichen Eingang (Cradle Mountain Interpretation Center). Achtung, auch dieser ist kostenpflichtig. Es lohnt sich aber auf jeden Fall.

Vom Interpretation Center fahrt ihr mit dem Shuttle Bus zum Dove Lake, von dort könnt ihr verschiedene Wanderungen starten. Ihr könnt beispielsweise einmal um den Dove Lake spazieren gehen, und einen Abstecher zum Marions Lookout machen, von dort habt ihr eine wahnsinnige Aussicht über Tasmanien. Wenn ihr noch höher hinauswollt, schafft ihr es auch in einer Tageswanderung auf den Cradle Mountain Summit, also ganz nach oben. Wenn ihr Lust auf noch mehr Natur habt könnt ihr zu einer Mehrtageswanderung durch den ganzen Nationalpark bis in den Süden zum Lake St. Clair wandern.

Zum Lake St. Clair könnt ihr aber auch mit dem Auto um den Nationalpark herumfahren. Auf der Strecke findet ihr ebenfalls mehrere Great Short Walks und Wasserfälle. Bevor ihr euch aber wieder auf in den Süden macht, fahrt noch ein Stück weiter in den Norden, denn auch an der Nordwestküste gibt es ein Highlight: The Nut. Hier könnt ihr auf einen Felsen, der einfach am Meer steht und aussieht wie eine große Nuss klettern und die Aussicht genießen. Außerdem gibt es viele kleine Küstenorte, wie Devonport und Burnie, die einen Besuch wert sind.

Tasmanien Roadtrip: Mein Gesamteindruck von Tasmanien

Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, gibt es außer den genannten Highlights auch unzählige Wasserfälle, die meisten sind nur einen Steinwurf vom jeweiligen Parkplatz entfernt. Um ein paar zu empfehlen: Die Liffey Falls und Montezuma Falls, St. Columba Falls oder mein absolutes Highlight, die Nelson Falls.

Eines Tages muss ich zurück nach Tasmanien, denn ich habe den Südwesten noch überhaupt nicht erkundigt. Dort gibt es sehr wenig Besiedelung, jede Menge Wanderungen durch quasi unberührte Natur und ein weiteres Highlight, zu welchem ich es trotz viermonatigem Aufenthalt nicht geschafft habe: Die Russell Falls.

Und wenn mich jemand fragt, was der schönste Ort auf meinen Reisen war, muss ich nicht lange zögern: Tasmanien ist für mich mein kleines Paradies am Ende der Welt.

 

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