Was ist in der letzten Woche passiert?

Was ich wirklich jedem empfehlen kann – die Woche vor Weihnachten in den Urlaub zu fahren. Letztes Jahr war ich in Portugal, dieses Jahr im Winterwonderland Südtirol, um genauer zu sein im Hotel Tofana in der Region Alta Badia und im Hotel Oswald in Wolkenstein Region Gröden. Jahrelang habe ich mir immer eine besinnliche Weihnachtszeit gewünscht und leider wurde sie nie besinnlich sondern genau das Gegenteil … Bis ich letztes Jahr auf die Idee kam, wegzufahren. Ob Strand oder Berge, es ist überall noch herrlich ruhig und man kommt richtig erholt nach Hause. Natürlich kommen noch ausführliche Blogposts mit allen Tipps der letzten Tage in Südtirol online, aber ich wollte euch hier schon ein paar Highlights verraten. Die 6 schönsten Erlebnisse in meinem besinnlichen Vorweihnachtsurlaub:

Fast schon so hoch wie die Bergspitzen. Eine klasse Aussicht auf das ganze Tal habt ihr von der Bergstation Dantercepies in Gröden.

Aussicht-Hotel-Oswald

Aufwachen und schon so eine Aussicht haben. Das Hotel Oswald liegt direkt in Wolkenstein und bietet schon vor dem Frühstück so einen Panoramablick.

   

Es ist eigentlich fast egal wo man aus dem Fenster schaut, es ist einfach immer wunderschön. Ganz besonders ist die Panoramasauna im Hotel Tofana in Alta Badia …

… und auch der Blick vom Balkon.

Den Yosemite Park in Gröden findet ihr im Langental. Perfekt für Schneeschuhwanderungen im Winter.

Ein Kraftort vor der Felswand – die Dolomiten haben etwas magisches.

Was hast du gelernt?

Was Südtirol so besonders macht? Die Menschen! Die schönste Begegnung diese Woche war mit Aldolf, dem erfahrensten Skilehrer in der Region. Seit 50 Jahren (!) übt er seinen Beruf aus. Auch vier Bypässe halten ihn nicht davon ab mit den Tourenskieren auf die Gipfel zu gehen oder Skisafaris auf schwarzen Pisten zu leiten. Was ich von Adolf lernen konnte – das es ist, was man daraus macht. Wahrscheinlich wäre er nicht in dem gesundheitlichen Zustand, wenn er nicht wenige Wochen nach seiner Herz-Operation wieder Sport gemacht hätte. Adolf zeigt mir, wie wichtig es ist ersten auf sein Herz zu hören und zweitens auf seinen Körper. Eigentlich hat er eine Ausbildung zum Schnitzer gemacht doch irgendwann gemerkt, dass das viele Sitzen ihm nicht gut tut. Er muss raus, er muss sich bewegen und die Konsequenz aus seinem Gefühl war, dass er die Ausbildung zu Skilehrer gemacht hat und im Sommer Wanderführer ist.

Was hat dich glücklich gemacht?

Adolf war aber nicht nur super inspirierend, sondern auch einfach nur gigantisch herzlich und wollte, dass wir ein ganz besonderes Erlebnis haben. Er hat uns mit zu seinem Freund Paul und seiner Frau genommen. Dort haben die Männer gejodelt und wurden von einer Harfe begleitet. Dazu gab es warmen Tee und frisch gebackene Plätzchen und es hätte nicht schöner sein können. Ein einzigartiger und so besonderer Moment. Adolf ist nicht nur Schnitzer, Skilehrer, Bergführer und Jodler, sondern auch Heilpraktiker und hat den 6. Sinn mit seinem Pendel. Er hat mir vorhergesagt, dass meine Geburt ohne Probleme verlaufen wird und das Baby im März kommt.

Diese Reise nach Alta Badia und Gröden war erst einmal die letzte Arbeitsreise. Und ich vermisse es jetzt schon. 12 Stunden Tage, nie zu wissen, was als nächstes passiert, so unfassbar authentische, herzliche und interessante Menschen kennen zu lernen und wenn die Arbeit getan ist andere mit den Inhalten auf dem Blog, Instagram & Co und Videos zu inspirieren. Es ist ja immer so, man weiß erst was man hatte, wenn man es länger mal nicht hat. Ich hätte mir keine vorerst „letzte“ Arbeitsreise vorstellen können. Sie hat mir mal wieder bestätigt, dass ich meinen Beruf liebe und unfassbar dankbar bin, wie sich alles die letzten Jahre entwickelt hat. Wie ich den Traum hatte, das Reisen zum Beruf zu machen und er wirklich wahr wurde, dieser Traum. Im Juli wird es weiter gehen und ich bin gerade so in Vorfreude auf alles, was kommen wird. Der kleine Kontrollfreak in mir hat endlich gelernt loszulassen und Dinge einfach mal auf sich zukommen zu lassen.

Loslassen habe ich oder lerne ich gerade auch noch im Hinblick auf die Geburt. Ich habe mich mit dem Thema Hypnobirthing beschäftigt, sprich ich wünsche mir eine entspannte, sanfte und stressfreie Geburt ohne Angst- oder Spannungsschmerzen. Das geht, auch wenn mich alle immer entweder super überrascht anschauen, weil sie davon noch nie gehört haben oder leicht belächeln, dass ich wirklich glaube, dass es bei mir anders sein wird, als bei allen anderen, die sie kennen. Und genau das ist das Problem. Alle erzählen immer von schlimmen und schrecklichen Geburten und es ist in Deutschland ein richtiger Leidensbattle geworden. Doch es gibt sie auch. Die Frauen, die sagen, sie hatten eine schöne Geburt. Ich habe davon erst eine getroffen aber sie hat mich dazu inspiriert, dass ich auch so eine Geschichte erzählen möchte und so bin ich auf Hypnobirthing gekommen. Was das ganz genau ist und was ich in der ersten Stunde gelernt habe, könnt ihr in meinem wöchentlichen Video erfahren:

Und dann gab es da noch so einen unvergesslichen Moment – mein Helikopterflug über die Dolomiten. Ich hätte mir fast in die Hose gemacht, aber es war einfach so geil! Mein Weihnachtsgeschenk für mich.

 

3 Kommentare

  1. Wow – die Felswand ist wahrlich ein toller Anblick! Da kann man vermutlich nicht nur Kraft, sondern auch Demut sammeln. Demut, wie klein wir doch eigentlich sind.

    Vielleicht sollte ich meine Reiseplanung gerade doch nochmal um die Dolomiten ergänzen. Wäre eigentlich ein guter Plan, denn eigentlich denke ich das immer wieder, wenn ich Bilder von dort sehe…

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