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Lilies Diary | 25. April 2017

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18 Kommentare

Wochenende in Köln – Insidertipps, Sehenswürdigkeiten & mehr

Gastautoren

Ein kleines Gedankenexperiment: Schließt kurz eure Augen und überlegt, welche Bilder in eurem Kopf auftauchen, wenn ihr das Wort „Frühling“ lest … Die Vögel zwitschern hören, die Blumen sprießen sehen und im Park den frischen Geruch der Erde einsaugen. Sind bei euch ähnliche Bilder aufgetaucht? Dann versteht ihr, warum ich den Frühling so liebe. Nicht nur, weil ich im Frühling Geburtstag habe. Ich finde, das erste Eis des Jahres zu genießen und dabei das Gesicht von der Sonne bescheinen zu lassen, ist eines der schönsten Erlebnisse im Jahresrhythmus. Es macht einfach glücklich.

Als Kölnerin lebe ich mitten in der Stadt. Ich mag es, Teil des pulsierenden Treibens einer Großstadt zu sein. Aber weil ich in einem kleinen Dorf im Bergischen Land aufgewachsen bin, verbringe unheimlich gern Zeit draußen in der Natur. Wie passt das zusammen? Großstadt und Natur, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Diese Frage ist natürlich berechtigt. Aber für Köln im Frühling gibt es einige wunderschöne Orte, an denen man draußen eine großartige Zeit verbringen und die ersten Sonnenstrahlen genießen kann.

Köln im Frühling - altstadt

Das erwartet euch in unseren Insidertipps für ein Wochenende Köln:
Tipp 1 für ein Wochenende Köln: Altstadt – der Mittelpunkt der Domstadt

Die Altstadt ist das Herzstück Kölns. Hier steht der Dom, das Wahrzeichen der Stadt, und direkt nebenan befindet sich der Hauptbahnhof. Wenn ihr also mit dem Zug nach Köln reist und über die Hohenzollernbrücke in den Bahnhof einfahrt, bietet sich euch gleich ein unvergleichlicher Blick auf Dom, Rhein und Altstadt. Die Promenade am Rheinufer eignet sich bestens für einen Spaziergang in der Sonne. Hier ist immer etwas los: Straßenmusiker sorgen für gute Laune, Kinder tollen herum (und jagen Seifenblasen hinterher), Touristen knipsen Selfies oder kaufen Tickets für eine Bootsfahrt. Das Treiben auf sich wirken lassen, kann man bestens auf dem erhöhten Grünstreifen, der zwischen den Kneipen und der Promenade liegt. Einfach am Büdchen (so nennen wir Kölner unsere Kioske) ein Kölsch kaufen oder ein Eis und damit auf die Mauer oder direkt aufs Gras setzen.

Köln im Frühling - Kiosk

Tipp 2 für ein Wochenende Köln: Rheinauhafen – die coole Flaniermeile

Vom Schokoladenmuseum habt ihr vielleicht schon einmal gehört. Es gehört zu den zehn meistbesuchten Museen in Deutschland. Wenn ja, kennt ihr bestimmt auch den Schokobrunnen mit der goldglänzenden Kakaobohne, von dem die Gäste naschen dürfen – mmhh. Das Schokoladenmuseum bildet den nördlichsten Punkt des Rheinauhafens, der sich über rund zwei Kilometer erstreckt. Viele Besucher erkunden ihn gar nicht weiter. Dabei könnt ihr hier viel sehen: Der Hafen ist ein kleines Stadtviertel für sich. Lange lag die Gegend brach, nachdem der einstige Handels- und Industriehafen Mitte des 20. Jahrhunderts zu klein geworden war. Nach der Sanierung erstrahlt er seit rund zehn Jahren in neuem Glanz. Alte, renovierte Hafenelemente und moderne Bürogebäude existieren nun nebeneinander. In einem der drei so genannten Kranhäuser soll übrigens der kölsche Fußballstar Lukas Podolski eine Wohnung haben…Den südlichsten Punkt des Rheinauhafens bildet ein Skatepark. Wie praktisch, dass am Ufer Bänke stehen, von denen aus man den Skatern bei ihren Tricks und Sprüngen zuschauen kann. Alternativ bieten sich für einen Stopp einige Cafés und Bistros an. Am Wochenende solltet ihr unbedingt vorbeikommen, wenn die Design- und Kreativmärkte am Rheinauhafen Köln stattfinden.

Köln im Frühling - Kranhäuser

Tipp 3 für ein Wochenende Köln: Poller Wiesen – die Riesenwiese mit Panoramablick

Gegenüber des Rheinauhafens, auf der anderen Seite des Flusses, liegen die Poller Wiesen. Für mich eine richtige Oase mitten in der Großstadt. Dorthin gelangt ihr über die Südbrücke oder mit der Stadtbahnlinie 7 Richtung Zündorf. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei den Poller Wiesen um riesige Grasflächen. Hier lässt der Kölner seine Seele baumeln, denn es herrscht meistens nicht so viel Trubel, wie auf der linksrheinischen Seite. Hier gehen viele Leute entspannt mit ihrem Hund Gassi, lassen Drachen steigen, spielen Fußball oder spazieren entlang der wunderschönen, von Bäumen flankierten Alfred-Schütte-Allee. Manchmal steht an der Südbrücke ein mobiler Eiswagen, der mir den Spaziergang versüßt. Bei wärmeren Temperaturen lässt es sich auf den Wiesen mit Blick auf die markante Skyline des Rheinauhafens hervorragend picknicken und grillen, solche Nachmittag können in Köln einfach perfekt stattfinden.

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Tipp 4 für ein Wochenende Köln: Flora – der bunt blühende Garten

Die Flora ist der seit 1864 bestehende Botanische Garten Kölns. Im Frühling und Sommer verwandelt sich die Flora in ein buntes Blumenmeer. Wundert euch nicht, wenn ihr vor dem Eingang schicke Limousinen oder Oldtimer stehen seht: Viele Brautpaare kommen zum Fotoshooting hierher und posieren strahlend vor den blühenden Beeten. Herzstück der Flora ist das imposante restaurierte Festhaus, das unter Denkmalschutz steht. Mein Tipp: Nach einem Bummel eine Pause im Café „Dank Augusta“ einlegen. Auf der Außenterrasse kann man entspannt sitzen und die schöne Umgebung bei Kaffee und Kuchen auf sich wirken lassen.

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Tipp 5 für ein Wochenende Köln: Grüngürtel – das grüne Band quer durch Köln

Der Grüngürtel ist so etwas wie die Lunge Kölns. Dieser riesige Park zieht sich wie ein grünes Band im Halbkreis durch die linksrheinische Seite der Stadt. Bei Sonnenschein habe ich im Frühling immer das Gefühl, halb Köln ist im Grüngürtel unterwegs: Mütter schieben ihre Kinderwagen, andere gehen mit ihren Hunden spazieren, joggen oder balancieren auf einer Slackline. Für die Sportler unter euch gibt es im Abschnitt südlich der Venloer Straße seit einigen Monaten einen Fitnessparcours, in dem ihr euer Gleichgewicht trainieren oder Trampolin springen könnt. Südlich der Aachener Straße befindet sich ein Biergarten, der bei schönem Wetter rappelvoll ist. Ich freue mich immer, wenn eine der Hollywoodschaukeln aus Holz frei ist, die vor dem Biergarten stehen. Wer einen Platz ergattern kann, hat den Blick frei auf den Aachener Weiher und kann entspannt die Enten auf dem Teich und die vorbeilaufenden Menschen beobachten. Im Sommer kann es passieren, dass ihr am Aachener Weiher vor lauter Rauch nichts mehr seht: Dann grillen hier zu hunderten die Studenten der nahe gelegenen Uni.

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Tipp 6 für ein Wochenende Köln: Forstbotanischer Garten – die lilafarbene Rhododendron-Oase

Der Forstbotanische Garten ist mein Geheimtipp im linksrheinischen Kölner Stadt Süden. Vom Bahnhof des Stadtteils Rodenkirchen (Stadtbahnlinie 16) erreicht ihr ihn in wenigen Minuten zu Fuß. Das Schöne am Forstbotanischen Garten: Wenn ich in der Ferne nicht ab und zu ein Auto höre, vergesse ich hier komplett, dass ich mich in einer Großstadt befinde. Im Frühling blühen im Forstbotanischen Garten Rhododendron- und Fliedersträuche und Bäume wie Kirschen und Magnolien in den schönsten Farben der Natur – von Zartlila bis Hellrosa. Der Park hat übrigens seine eigenen Bewohner: Eine Gruppe Pfauen, die hier frei herumläuft. Wenn ihr Glück habt, schlägt einer von ihnen vor euch sein Rad auf und präsentiert euch sein prächtiges Federkleid.

Köln im Frühling – Tipp 7: Zündorfer Groov – die idyllische Halbinsel am Fluss

Auch für den rechtsrheinischen Kölner Stadt Süden habe ich einen Tipp für euch: Die so genannte „Groov“ im Stadtteil Zündorf ist eine ehemalige Flussinsel, die früher durch einen Rheinarm vom Ufer abgeschnitten war. Heute sind Halbinsel und Lagune ein beliebtes Ziel für Ausflüge. Uralter Baumbestand, Sandstrand am Ufer, ein malerischer Marktplatz mit Biergärten: Die idyllische Umgebung wird euch niemals an eine Großstadt erinnern. Bei Familien stehen ein Tretbootverleih und ein Minigolfplatz hoch im Kurs. Zwischen der Groov und dem auf der anderen Seite des Rheins gelegenen Stadtteil Weiß pendelt eine kleine Fähre hin und her, die Spaziergänger und Fahrradfahrer für wenige Euro sicher hinüber bringt. So könnt ihr eure Tour entlang des Rheins auf der anderen Seite fortsetzen.

Und? Hört ihr in euren Ohren jetzt den Rhein rauschen? Dann kommt nach Köln und entdeckt selbst, dass Großstadt und Natur kein Widerspruch sein müssen. Ich bin gespannt, welcher der vorgestellten Orte euch am besten gefällt. Oder vielleicht habt ihr einen anderen Tipp für einen Platz, an dem ihr in Köln den Frühling genießt? Dann freue ich mich, wenn ihr eure Empfehlung in die Kommentare postet.

Weiter unten findet ihr Katharina Insidertipps für Köln!

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Mädchen mit Reh im Botanischen Garten, auch Flora genannt

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Tulpen im Forstbotanischen Garten

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Dramatischer Himmel über dem Rhein

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Der Rheinauhafen


 DIE GASTAUTORIN

Köln im Frühling - Katharina

Hallo, ich bin Katharina. Ich lebe und arbeite als Journalistin in Köln. Geboren bin ich in Schwelm, einer kleinen Stadt an der Grenze zwischen Westfalen und dem Rheinland. Obwohl ich Nordrhein-Westfalen und speziell Köln als meine Heimat betrachte, habe ich permanent Fernweh. Zwei Dinge liebe ich nämlich ganz besonders: Draußensein und Entdecken.

Beim Reisen kann ich beides verbinden. Für mich gibt es nichts Schöneres, als meinen Rucksack zu packen, ein Flugzeug zu betreten oder mich in ein Auto zu setzen und an einem unbekannten Ort wieder auszusteigen. Andere Kulturen kennen lernen, neue Landschaften entdecken, fremden Menschen begegnen: Beim Reisen stille ich meine Neugier und male meine innere Weltkarte bunt. Wenn ich gerade nicht reisen kann, dann male ich eben meinen inneren Stadtplan von Köln bunt. Draußensein und Entdecken kann man zum Glück schließlich überall.


Hier kommen Katharinas Insidertipps für Köln:

In den letzten bin ich viel herumgekommen, habe in sieben verschiedenen Städten gelebt, aber die Stadt Köln ist immer die Nummer eins in meinem Herzen geblieben. Köln hat eine Atmosphäre, die ich schwer erklären kann, die mich aber fest in ihren Bann gezogen hat. Ob es euch genauso geht, das könnt ihr am besten bei einem Besuch der Domstadt feststellen. Und damit dieser ein Erfolg wird, habe ich euch 7 Insidertipps für ein Wochenende in Köln zusammengestellt. Viva Colonia!

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Der erwartet euch in unseren Insidertipps fürs Wochenende Köln:

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7 Insidertipps für ein Wochenende in Köln: Die coolsten Viertel abseits der Touristenpfade

Viele Touristen verschlägt es in Köln in erster Linie zum Kölner Dom, an den Rhein und in die Kölner Altstadt – auf jeden Fall alles Orte, die den Besuch der Stadt bereits lohnenswert machen. Doch Köln hat noch so viel mehr spannende Viertel oder Veedel, wie der Kölner sagt, zu bieten. Zu meinen Favoriten zählt unter anderem die Südstadt rund um den Chlodwigplatz. Hier findet man tolle Cafés und Restaurants, Läden, alte Häuser und kölschen Charme. Schon seit Jahren total hip und angesagt ist das Belgische Viertel, rund um den Brüsseler Platz, wo die Mietpreise mittlerweile zu den höchsten der Stadt zählen und eine hippe Boutique sich an die nächste reiht. Dort einzukaufen ist nicht mehr ganz billig, aber durch die Straßen zu schlendern, im Café zu sitzen und die Menschen des Viertels zu beobachten, lohnt sich unbedingt.

Meine absolute Nummer 1 ist aber schon lange Köln-Ehrenfeld. Der Stadtteil liegt nicht ganz zentral, weswegen man dort eher nicht zufällig hinfindet. Wer ein langes Wochenende in Köln in der Rheinmetropole verbringt, sollte einen Besuch aber unbedingt einplanen. Ich selbst habe knapp zwei jahre in Ehrenfeld gewohnt und bin seitdem Ehrenfelderin im Herzen. Wahrscheinlich kann man den Stadtteil als typischen Gentrifizierungsbezirk bezeichnen – früher einmal ein Arbeiterstadtteil mit sozialen Problemen, heute sehr beliebt, aber immer noch bunt und multikulturell. Viele Häuserwände sind zu Streetart-Kunstwerken geworden, die Dichte an gemütlichen Cafés ist sehr hoch und auch das (alternativere) Nachtleben spielt sich hier ab. Ach Ehrenfeld, dich zu sehen macht mich immer glücklich.

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Der Bahnhof Ehrenfeld der Stadt Köln

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7 Insidertipps für ein Wochenende in Köln: Über 7 Brücken musst du geh’n…

Ja, genau sieben Brücken führen über den Rhein. Und einige davon im direkten Stadtgebiet. Da es kaum einen so schönen Blick auf Köln gibt, wie von der Brücke aus, sollten ihr unbedingt zu Fuß den Rhein überqueren – allein für den Perspektivenwechsel lohnt es sich schon. Beispielsweise könnt ihr über die Deutzer Brücke oder die Hohenzollernbrücke laufen. Letztere ist übrigens die bekannte Liebesschlossbrücke. Wenn ihr euch am Deutzer Ende der Brücke befindet, habt ihr einen atemberaubenden Blick auf den Kölner Dom.

7 Insidertipps für ein Wochenende in Köln: Mittendrin schlafen und shoppen

Eines der vielen Dinge, die man an einem Wochenende in Köln super gut machen kann, ist definitiv Shoppen. Dabei würde ich allerdings von den ständig überfüllten Einkaufsstraßen Hohe Strasse und Schildergasse, eher abraten – es sei denn, ihr seid auf der Suche nach den üblichen Klamottenketten während eurer Stadttour. Viel schöner, leider aber auch etwas hochpreisiger, ist die Ehrenstraße. Nein, keine Sorge, hier befinden sich nicht Chanel, Gucci und co. Vielmehr findet ihr hier die „hippen“ Geschäfte und Marken, wie z.B. „Kauf dich glücklich“, „American Apparel“, „Cheap Monday“ und viele andere.

Und direkt in der Nähe, mitten im Friesenviertel, befindet sich auch das schöne Lindner Hotel Köln City Plaza, wo ihr beispielsweise wohnen könnt, wenn ihr über Nacht oder für ein ganzes Wochenende in Köln bleiben möchtet. Neben der perfekten Lage, bietet das Hotel Köln ein ideales Preis-Leistungsverhältnis, einen Fitnessbereich, ein sehr leckeres und abwechslungsreiches Frühstücksbuffet, eine moderne schicke Lounge, Gastronomie und viele weitere Annehmlichkeiten. Ich habe das Hotel Köln für euch getestet und bin von dort aus auch selbst auf Erkundungs- und Einkaufstour ins Friesenviertel gegangen – mit Spaß und Erfolg.

wochenende-in-koeln-lindnerhotelDas Lindner Hotel City Plaza im Friesenviertel Köln City- mit Dank an das Hotel für die nette Unterstützung

wochenende-in-koeln-lobbyDie stylische Hotellobby vom Lindner Hotel Köln City Plaza

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Streetart im Friesenviertel in der Stadt Köln

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7 Insidertipps für ein Wochenende in Köln: Lecker und preiswert essen

Köln hat gefühlt 1000 Restaurants. Die Stadt Köln ist eine multikulturelle Großstadt und bietet dementsprechend Speisen fast aller Nationen. Da ich persönlich Vegetarierin bin und kein Gluten vertrage, bin ich immer auf der Suche nach Restaurants mit einem entsprechenden Angebot. Hier sind zwei davon.

Ecco

Lage: In Kölns wunderschönen Vedel Südstadt, ganz in der Nähe des Chlodwigplatzes.

Angebot: Alles ist ökologisch, es gibt viel Veganes und Vegetarisches. Auch glutenfreie Speisen werden angeboten.

Besonderheit: Besonders zu empfehlen ist auch das tägliche Brunchbuffet, das als Speedbrunch zu einem vergünstigten Preis zu bekommen ist. Was das bedeutet? Ganz einfach: man hat nur eine Stunde Zeit zum Essen – reicht aber ja zumeist mittags auch.

Chi.NOOs

Lage: Genauso wie das Ecco liegt es in der Südstadt, direkt am Chlogwigplatz.

Angebot: Frische koreanische Speisen zum kleinen Preis.

Besonderheit: Ist eher ein Imbiss als ein Restaurant und eignet sich somit mehr für den „Snack zwischendurch“ als für zelebrierte Essengehen. Dafür stimmt der Preis, die Mitarbeiter sind nett und koreanische Küche ist bis dato noch eher eine Besonderheit in Köln.

7 Insidertipps für ein Wochenende in Köln: Kölns Café-Kultur

Genauso wie Restaurants gibt es auch Cafes in Köln wie Sand am Meer oder wie Altbier in Düsseldorf. Deswegen gibt es hier leider nur eine kleine feine Auswahl an solchen, die mir besonders an Herz gewachsen sind.

Rotkehlchen

Lage: Im hippen Ehrenfeld, auf der Venloer Straße, der „Hauptstraße“ des Stadtteils

Angebot: Jede Woche eine neue Karte mit leckeren kleinen Speisen.

Besonderheit: Klein, fein, süß. Und alles vegetarisch.

Häppchen

Lage: Nah am Zentrum, an der Grenze zwischen Neustadt-Süd und Sülz, direkt gegenüber des Eingangs vom Kölner Bahnhof Süd.

Angebot: Frisch belegte Brötchen, Salate, Suppen und mehr. Außerdem super leckeren Kaffee zum kleinen Preis.

Besonderheit: Das Häppchen ist sehr schön eingerichtet – eine Mischung aus stylisch und gemütlich. Absolut herausstechend ist aber der Service. Die „Jungs“ im Häppchen sind extrem nett und haben sogar morgens um 7 Uhr für jeden ein Lächeln und ein paar nette Worte auf Lager.

Goldmund

Lage: Direkt am Ehrenfelder Bahnhof

Angebot: Typisches Kaffee-Angebot, aber auch viele kleine Gerichte, wie z.B. tolle Salate und Currys – mit wechselnder Wochenkarte.

Besonderheit: Das Goldmund ist ein Literaturcafé und dementsprechend mit jeder Menge Bücherregalen bestückt. Außerdem gibt es immer wieder literarische Veranstaltungen. Im Sommer bietet es sich an draußen zu sitzen, im hauseigenen Biergartenbereich mitten auf dem Platz.

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7 Insidertipps für ein Wochenende in Köln: Feiern bis das Licht angeht, Events in Köln 

Wer kennt das nicht? Man ist Tourist in einer fremden Stadt, geht dort feiern, wo einen die Menschenmassen oder Reiseführertipps hin geleiten, dann geht plötzlich das Licht an, der letzte Song läuft, aber … man will noch nicht ins Bett. Was nun?

Events in Köln: Jeder ausdauernde Feierwütige kennt in seiner Heimatstadt die „Absturzläden“, jene Bars und Clubs, die noch geöffnet sind, wenn alles andere längst geschlossen ist. In einer fremden Stadt sind jene Lokalitäten schwer zu finden. Wenn man Glück hat, trifft man auf Einheimische, die einem Tipps geben oder einen direkt mitnehmen können, wenn man Pech hat, geht’s doch ab ins Bett. Damit eure Partynacht in Köln nicht früher zu Ende geht als euch lieb ist, habe ich hier zwei Events in Köln-Tipps für euch.

Venus Celler

Dieser Kellerclub ist eine Institution. Er existiert bereits seit Ewigkeiten und zieht Nacht für Nacht die Partymeute an. Offiziell öffnet der kleine ranzige Club um 0 Uhr, vor 4 braucht man dort aber eigentlich gar nicht aufzutauchen. Mit weniger als 1,5 Promille vermutlich auch nicht – es sei denn man ist hart im Nehmen. Denn Venus Celler, das bedeutet alkoholgeschwängerte Luft, Musik mit viel Pur, weiteren Schlagern und schlechten Diskosongs, Publikum, das teilweise vielleicht doch besser daran getan hätte, den Weg Richtung Bett einzuschlagen, knutschende Pärchen und Typen, die hoffen, bald auch noch zu dieser Kategorie zu zählen. Trotzdem, der Venus Celler gehört zum Kölner Nachtleben und mit ein bisschen Humor kann der Besuch dort recht unterhaltsam werden.

Sixpack

Diese Bar befindet sich mitten im Hipster-Quatier, dem Belgischen Viertel. Um ca. 1 oder 2 herrscht hier noch typische Baratmosphäre, bis die Ersten zu tanzen beginnen. Nach 4 Uhr ist es dann richtig voll und das Tanzen (primär zu Elektro und Hip-Hop) ähnelt wegen des Platzmangels nun eher einem Schubsen und Drängeln. Der Kennenlernfaktor ist hoch und das Publikum ist nicht ganz so „abgeranzt“ wie im Venus Celler.

7 Insidertipps für Köln: Local-Tipps

Carolin ist Wahlkölnerin und hat der Stadt vor 7 Jahren ihr Herz geschenkt. Seitdem ist die Rheinmetropole ihr Lebensmittelpunkt. Wohnhaft ist sie in Köln-Sülz, doch so aktiv wie Caro ist, findet man sie eigentlich überall in der Stadt. Hier kommen ihre Insidertipps für Köln.

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Wochenende in Köln – Wo man am besten Kaffee trinken kann:

Wo ist Tom in Caros Stadtteil Sülz kann sie voll und ganz empfehlen. Genauso wie das Lieblings, das sich quasi fast daneben befindet

Wochenende in Köln – Wo man am besten essen kann:

Caros Geheimtipp ist die Pastabar am Barbarossaplatz. Hier ist alles selbstgemacht und das Fleisch kommt von regionalen Bauernhöfen. Besonders gern ist sie dort das hausgemachte Tiramisu. Da das Restaurant genauso klein wie beliebt ist, empfielt es sich zu reservieren.

Wochenende in Köln – Wo man coole Dinge kaufen kann:

Ihr trinkt gern Limo? Dann ab zum Limo Dealer im Belgischen Viertel oder in Zollstock. Hier könnt ihr Limos aller Sorten kaufen. Mal was ganz anderes.

Wochenende in Köln – Wo man richtig gut Leute kennenlernt:

Um sich mit Freunden zu treffen oder neue zu finden, geht Caro am liebsten zum Mäuerchen. Was das ist? Eigentlich eine ganz profane Mauer auf der Zülpicher Straße, Höhe Straßenbahnhaltestelle Dasselstraße. An lauen Sommerabenden trifft sich hier jedoch halb Köln, sitzt auf der Mauer, redet, lacht und trinkt. Kölschnachschub gibt’s an einem der Kioske direkt gegenüber. Eine echt Kölsche Erfehrung.

Wochenende in Köln – Wo man die Nacht zum Tag macht:

Für Caro ganz klar: Natürlich in Köln-Ehrenfeld. Dort trifft man sich beispielsweise erst auf ein paar Getränke in den Hängenden Gärten, bevor es zum Tanzen ins Underground geht, einer Kölner Institution der alternativen Ausgehszene. Hier gibt es zwei Tanzflächen, einen Kicker und in den wärmeren Monaten einen Biergarten im Innenhof.

Wochenende in Köln

Und was ist in Köln sonst noch los?

Musical Dome Köln: Der Musical Dome lockt vor allem Withney Houston Fans nach Köln, denn hier wird das Musical „Bodyguard“ aufgeführt. Die Darsteller sollen sehr überzeugend sein und viele Besucher berichten von einem rundum gelungenen Abend – also warum nicht mal einen Ausflug zum Musical Dome machen?

Shopping in der Kölner Altstadt Nord: Die Kölner Altstadt Nord bildet mit der Altstadt Süd das Zentrum von Köln, also der Innenstadt. Hier finden sich die beliebtesten Shoppingstraßen Kölns und auch Deutschlands: die Hohe Straße und die Schildergasse. Also an alle die ein bisschen Geld ausgeben möchten: Auf in die Kölner Altstadt Nord!

50667 Köln: Die Kölner Ausgabe von „Berlin Tag & Nacht“ wurde natürlich in Köln City gedreht. Die Postleitzahl 50667 Köln bezieht sich auf die Kölner Altstadt, also den Dom und die Umgebung. Wenn ihr also Fans der Serie seid und die Schauplätze von 50667 Köln sucht, dann ist der Dom ein guter Ausgangspunkt.

Waldbad Dünnbald: Waldbad DünnbaldSo richtig idyllisch schwimmt es sich im Waldbad Dünnbald. Das Schwimmbad ist malerisch von Bäumen und idyllischer Natur umgeben und lädt zu Entspannen an heißen Sommertagen ein. Zum gehört übrigens auch ein Campingplatz.

Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps für ein Wochenende in Köln City für uns? Zum Beispiel, wo wir das leckerste Kölsch trinken können oder welche Kölner Stadt Touren sich am besten eignen. Oder was allgemein in Köln stattfinden kann? Egal was, wir freuen uns über jeden weiteren Tipp zu Köln City!

Kommentare

  1. Sehr schöner Beitrag. Ein paar Restaurants kannte ich auch noch nicht und werde ich sicher noch testen. Ich hab auch gerade über Köln geschrieben, da diese Stadt einfach die Beste überhaupt ist.

    Ich würde mich freuen, wenn du auch mal vorbei schaust…

    • Katharina

      Vielen lieben Dank für den Kommentar. Schön, dass dir mein Artikel gefällt!

  2. Dora-Manina Jacoby

    Süßer Bericht, Katharina, der den Vibe und dat Hätz meiner Heimatstadt schön wiedergibt und selbst für mich als Kölnerin interessant war. Ein kleiner Fehler ist Dir allerdings unterlaufen, der unter Imis weitverbreitet ist. Köln selbst, also die Innenstadt, ist in Veedel unterteilt. Ehrenfeld ist ein Stadtteil, kein Veedel. Die Südstadt wiederum ist die gesamte linksrheinische Kölner Innenstadt südlich der Höhe Aachener Straße / Deutzer Brücke, also die Stadtteile Altstadt-Süd (innerhalb der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmauer) und Neustadt-Süd (außerhalb der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmauer), welche wiederum aus mehreren Veedeln bestehen. Tricky!

    • Katharina

      Liebe Dora-Marina, das ist tatsächlich etwas tricky. Aber danke für die Aufklärung…es ist immer schön noch etwas dazuzulernen:-). Und schön, dass die mein Artikel gefällt…!

  3. Oh Ehrenfeld! Meine große Liebe. Schöner Artikel mit schönen Tipps, die ich (als Kölnerin ;) alle so unterschreiben würde!

    • Katharina

      Super. Danke für das Kompliment. Ehrenfeld ist definitiv auch eine meiner ganz großen Lieben:-)!

  4. rolf rolf

    Mit meinen 61 jahren gehor ichczwar nicht mehr zur hipster szene aber gebürig aus dem oberbergischen kreis stammen bin ich quasi kolner von geburt an und geniesse jeden augen blick den ich in koln verbringe. Meine Arbeitszeit im klosterchen, untergebracht im persobalhochhaus mit blick auf den rhein werd im leben nicht mehr vergessen.

    • Christine

      Das hört sich toll an!

    • Katharina

      Man braucht ja zum Glück auch nicht zur Hipster-Szene zu gehören, um Köln zu lieben. Die Stadt bietet für jeden und jede Altersgruppe etwas:-)

  5. Momosania

    Hey!
    Danke für deinen informativen Artikel! Ich wohne in Bonn und fahre regelmäßig nach Köln rüber aber da morgen meine Freundin aus Berlin zu mir rüberkommt für ein paar Tage wollte ich mich etwas mehr informieren.

    Dankeschön! ;-)

    • Christine

      Bitteschön :)

  6. Stimmt. Köln rockt… unbedingt°

  7. Echt tolle Tipps:) Dieser beitrag wurde mir von einer anderen Bloggerin weiter empfohlen, da ich morgen für 4Tage mit zwei Freundinnen nach Köln fahren werde. Jedoch sind wir noch recht jung und haben echt keine Bahn Fahr Skils, also mal sehen wie wir uns da durchwurschteln. Aber auf jeden Fall werde ich jetzt erstmal die Tipps an meine Freundinnen weiter geben:)
    Liebe Grüße, Lea♥

    • Christine

      Toll, ich wünsche auch ganz viel Spaß! Das wird schon :)

  8. Richtig gute Tipps hast du da zusammengesammelt!

    Lebe schon einige Jahre in Köln und kann dein „Köln-Gefühl“ auf jeden Fall nachempfinden. Du hast mir einige Anregungen gegeben neue Orte aufzusuchen, die ich bisher noch nicht kannte. Danke dir und viele liebe Grüße aus Köln ;-)

    • Christine

      Viel Spaß beim letzten Mail

  9. Was für eine gute Zusammenfassung mit wunderbaren Bilder! Da weckt man wieder die Reiselust in mir. Danke dafür :D

  10. Ich war bis jetzt nur einmal in Köln und das auch nur einen Nachmittag. Muss auf alle Fälle nocheinmal länger hin. Danke für den Beitrag! :)

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