Vielen lieben Dank, für alle eure netten Einladungen zum Abendessen, zur Geburtstagsfeier oder zum Kaffeekränzchen. Am liebsten hätte ich euch alle besucht, da ich aber nur kurz in Berlin war, musste ich mich für zwei Personen entscheiden. Ich finde, wenn man zusammen am Tisch sitzt und Kekse oder Kuchen isst, dann ist es ein besonderer Moment, oder es wird ein besonderer Moment.

Auf-den-keks-gehen

Meine erste auserwählte Keksdame war Nicole. Mit ihr durfte ich an einem besonderen Moment teilnehmen. Sie hatte am Freitag ihren letzten Arbeitstag und ich durfte zur Kartoffelsuppe und den Cola-Fläschchen Kekse dazusteuern. Damit habe ich nicht nur sie, sondern auch noch 22 Mitarbeiter glücklich gemacht. Ich fand es sehr schön, bei so einem aufregenden Moment dabei zu sein. Vielleicht könnt ihr euch noch an das letzte Mal erinnern, als ihr einen Job angefangen habt? Alles ist so neu und aufregend. Plötzlich fährt man einen anderen Weg zur Arbeit, verliert den Automatismus, geht wieder wacher durch den Alltag, trifft neue Menschen, erlebt neue Situationen und fühlt sich lebendig. In solch einer Situation braucht man viel Zucker, um die Nerven zu beruhigen, deswegen kommt meine Keksration genau richtig. Außerdem habe ich eine neue Gourmet-Spezialität kreiert – Bahlsen Azora Kekse mit der Orangennote als besonderes Schmankerl auf die Kartoffelsuppe. Grandios!

Kartoffelsuppe

Nicole hatte einen besondern Moment und ich habe mich gefreut, dabei sein zu dürfen. Danach ging es zu einer alten Bekannten – Wiebke. Wer mein „90 Nächte, 90 Betten“-Buch gelesen hat, der kennt Wiebke. Sie war meine Ersatz-Oma, die mich eine Nacht in ihrer Wohnung im Prenzlauer Berg beherbergt hat. Einmal Ersatz-Oma, immer Ersatz-Oma. Auch drei Jahre nach meinem Projekt besuche ich sie noch, gehe mir ihr Essen und sitze mit Wiebke auf der Terrasse, trinke Kaffee und esse Kekse. Das sind Momente im Leben, in denen ich wirklich weiß, was mir mein Projekt damals gebracht hat – wunderbare Bekanntschaften, die auch noch drei Jahre danach bestehen.

Christine-Neder-transsibirische-Eisenbahn

Wir plaudern über damals, ich erzähle Wiebke von meinen Reisen, wie gerne ich Zug fahre und sie erinnert sich, wie sie damals im Krieg Zug gefahren ist. Die Koffer wurden durch das Fenster reingereicht, Menschen belagerten das Klo, es ging zu, wie in der Sardinenbüchse. Wenn ich ihr so zuhören, muss ich feststellen, dass ich meine Oma viel zu wenig gefragt habe, bevor sie gestorben ist. Wiebke ist jetzt 87 Jahre und möchte gerne noch eine große Zugfahrt machen. Mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. Mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren, das steht auch auf meine Liste „55 Dinge, die ich machen muss, bevor ich 30 bin.“. Punkt 14. Als ich so mit Wiebke da sitze und rede, frage ich mich, warum ich diese Reise nicht mit ihr mache? 2014? Da ist er, der besondere Moment. Ich bin mir noch nicht sicher, ob wir es wirklich schaffen werden, gemeinsam diese Reise anzutreten, aber schon allein das Planen und darüber reden, macht diesen Moment besonders. Und das Planen ist auch der erste Schritt zur Realisation.

Kekse

Nicoles Abschiedsfeier

Gewinnerin-Kekse

 Dummer Spruch, aber es stimmt: Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang!

Kaffeekränzchen

Kekse und Kuchen bei der Ersatz-Oma

Wiebke-und-ich

Wiebke und ich planen …

Christine-Neder-kekse

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2 Kommentare

  1. Hallo!
    Mensch, das wäre so schön, wenn du die Reise mit Wiebke wirklich verwirklichst… so eine besondere Begegnung, so ein charismatischer Mensch….

    Liebe Grüße, Luci-Fuci

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