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Lilies Diary | 26. September 2017

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7 Tipps für einen unvergesslichen Roadtrip durch Rumänien

Gastautoren

Das erste Mal in Rumänien war ich vor etwa 15 Jahren im Rahmen einer Klassenfahrt. Als Teenager hat man ja bekanntlich andere Probleme als sich für die Kultur und Geschichte eines Landes zu interessieren, aber bereits damals hat sich dieses geheimnisvolle Land mit seinen magischen Schlössern und Burgen in mein Herz geschlichen. Es war Herbst, die Bäume leuchteten bunt, das Licht war golden und das Bier ausgesprochen billig. Damals schrieb ich etwas dramatisch für die Schülerzeitung: „Nach einer viel zu kurzen Woche verlassen wir die Straßen mit den Schlaglöchern und wenden uns unserer Heimat zu, die uns viel zu oft vergessen lässt, wie gut es uns eigentlich geht. Wir verlassen Rumänien, kehren aber bestimmt zurück.“

Jetzt also, fünfzehn Jahre später, war es endlich soweit. Meine zweite Rumänienreise stand bevor. Ich war gespannt, ob ich den ein oder anderen Ort wieder erkennen würde und wie sich das Land im Laufe der Jahre verändert hatte. Auch diesmal hatten wir nur wenige Tage Zeit, die allerdings so ereignisreich waren, dass mir der Trip im Nachhinein viel länger vorkommt. Wenn eure Urlaubstage auch knapp bemessen sind und ihr trotzdem viel erleben wollt, solltet ihr euch vor Ort ein Auto oder sogar einen Fahrer organisieren. So seid ihr flexibel und könnt gleichzeitig viel über das Land lernen. Für euren Roadtrip haben wir euch hier unsere Top 7 Highlights des Roadtrips durch Rumänien zusammengestellt:

Roadtrip durch Rumänien: Kulturelle Identität und Geschichte: Sibiu

Ein guter Start für eine Rumänien-Erkundungstour ist Sibiu, in Deutschland besser bekannt als Hermannstadt. Der örtliche Flughafen ist klein und nur wenige Fluggesellschaften landen hier. Blue Air zum Beispiel bietet vom Stuttgarter Flughafen aus günstige Flüge an. Die historischen Innenstadt besticht durch ihren mittelalterlichen Reiz und das riesige kulturelle Angebot. Hier hat man die Qual der Wahl zwischen vielen spannenden Museen, Festivals, Sehenswürdigkeiten, Konzerten und vielem mehr.

Wir empfehlen euch, eine Stadtführung mit einem Guide zu machen. Die Jungs vom Carpathian Travel Center können euch viel über Stadt, Land und Leute erzählen. Vor allem wenn man das erste Mal in Rumänien ist, ist das sehr informativ und auch unterhaltsam. Wir hatten auf jeden Fall den ein oder anderen Aha-Effekt. Auf keinen Fall auslassen solltet ihr eine Besteigung des Rathausturms. Von hier oben hat man einen tollen Ausblick auf den großen Platz im Stadtzentrum. Auch interessant: Schaut mal im Park Astra vorbei. Die älteren Herren dort freuen sich über Gesellschaft beim Schach- oder Backgammon-Spiel.

In der Altstadt ist alles fußläufig, sollten die Sohlen dann doch irgendwann schmerzen, kann man in einem der zahlreichen kleinen Cafés oder Restaurants eine Pause einlegen und traditionelle, rumänische Gerichte wie Sarmale (Krautwickel mit Polenta und Sauerrahm) oder Mici (gegrillte Hackfleischröllchen) kosten. Auch die Umgebung um Sibiu ist einen Besuch wert. Es gibt dort ein Freiluftmuseum und die Stadt bietet einen optimalen Ausgangspunkt für Wanderausflüge ins Făgăraş Gebirge oder im Winter zum Skifort Păltiniş.

Grosser Platz in Hermannstadt

Mitten in Hermannstadt

Christine Neder in Sibiu

Aussicht von oben

Eiswagen in Sibiu

Das kleinste Café in Hermannstadt

Backgammon in Rumaenien

Backgammon

 Christine Neder in Hermannstadt

Verwinkelte Gassen

  Liebesschloesser in Rumaenien

Keine Brücke ohne Schlösser

Blue Air nach Hermannstadt

Roadtrip durch Rumänien: Natur pur in den Karpaten: Maguraspitze

Für Outdoor-Liebhaber ist Rumänien ein wahres Paradies. Es gibt so viele Wanderwege, Radpisten und Skiorte, dass für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel etwas dabei ist. Unser Wander-Highlight war ein Ausflug zur Vărful Magura oder auf Deutsch Maguraspitze. Der Gipfel liegt auf 1.304 Metern Höhe und bietet einen spektakulären Blick aufs Tal und das Făgăraş Gebirge. Sogar bis nach Hermannstadt kann man schauen.

Als Ausgangspunkt für unsere Wanderung haben wir im kleinen Bauerndorf Rășinari übernachtet und so gleichzeitig einen kleinen Einblick ins rumänische Landleben bekommen. Pferdekutschen, kleine, schlichte Häuser und spielende Kinder auf den Straßen. In manchen Dörfern fühlt es sich an, als wäre man von einer Zeitmaschine 100 Jahre in die Vergangenheit geschickt worden. Dann rast ein Audi an einem vorbei und man landet direkt wieder unsanft in der Gegenwart. Nach leckerem Frühstück im Badiu Guesthouse starten wir also unsere Wanderung zur Maguraspitze. Sie führt durch ein buntes Zigeunerdorf, dichte dunkle Wälder und über grüne Wiesen. Was ich besonders toll fand: Nicht jeder freie Fleck ist Ackerland. Auf Rumäniens Bergen, Hügeln und Wiesen wächst, was halt so wächst und nicht das, was der Mensch gerne wachsen sehen würde. Die Landwirtschaft kommt hier zumeist noch ohne viel Technologie aus, die Pflanzen- und Tierwelt scheint im Einklang zu stehen mit den traditionellen Dörfern und deren Bewohnern.

Ein wenig außer Atem kommen wir schließlich nach etwa vier Stunden auf dem Gipfel an und werden mit einem sonnigen Blick über Siebenbürgen belohnt. Ein weiteres Highlight: Den Weg zurück zur Herberge fahren wir, ganz im Sinne der ländlichen Tradition, mit einer Pferdekutsche.

Bauerndorf in Rumaenien

Bauerndorf Rășinari

Kutschfahrt in Rumaenien

Unterwegs mit der Pferdekutsche

Christine Neder - Wandern in Rumaenien

Wandern im Wald

Zigeunerkinder aus Prislop

Zigeunerdorf

Wandern in Rumaenien

Christine Neder auf der Magurapitze

Roadtrip durch Rumänien: Zu jeder Jahreszeit: Bâlea-See

Unser nächster Stop führt uns zu einem Gletschersee auf 2.031 Metern Höhe. Von Rășinari aus braucht man etwa zwei Stunden mit dem Auto dorthin. Im Sommer kann man bis ganz nach oben fahren, um die einzigartige Szenerie zu genießen. Die Straße, die sich in Serpentinen durch die Karpaten schlängelt, hat einen eigenen Namen – Transfăgărășan – und verbindet Transsilvanien mit der Wallachai. Der ehemalige rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu ließ sie 1970 zu militärischen Zwecken ausbauen, heutzutage dient sie eher dem Tourismus. Bei Top Gear, der britischen Autosendung, wurde sie von Jeremy Clarkson als „die beste Straße der Welt“ bezeichnet. Optimale Voraussetzungen für euren Roadtrip also! Im Winter ist die Straße allerdings meist eingeschneit und man muss mit der Seilbahn vorlieb nehmen, um den Gletschersee zu erreichen.

Oben angekommen erwartet euch dann ein traumhafter Ausblick über die Karpaten, ob winterlich mit Tiefschnee und zugefrorener Eisfläche oder sommerlich mit grünen Wiesen und türkisfarbenem Wasser. Besonderer Bonus ist das Eishotel, das jährlich meist ab Dezember beziehbar ist und unvergessliche Übernachtungen bietet. Außerdem gibt es dort eine Bar, ein Restaurant und eine Kirche – ebenfalls komplett aus Eis. Egal welche Jahreszeit, diese Station sollte auf keinem Roadtrip durch Rumänien fehlen.

Christine Neder am Bulea Gletschersee

Aussicht

Eishotel in Rumaenien

Das Eishotel

Ausblick Balea Gletschersee

Bâlea-See

Uebernachtung im Eishotel

Eine ganz besondere Übernachtung

Christine Neder am Balea Gletschersee

Gondelfahrt in Rumaenien

Roadtrip durch Rumänien: Auf Draculas Spuren: Bran Schloss

Auf meiner Klassenfahrt vor 15 Jahren war das Highlight unserer Reise ein Besuch des sagenumwobenen Dracula-Schlosses – und daran hat sich bis heute nichts geändert. Damals gab es noch keine Smartphones, also hatten wir nicht die Möglichkeit, schnell mal nach einem Foto zu googlen. So stellten wir schon Tage zuvor wilde Spekulationen an, malten uns aus, wie ein blutrünstiger Vampir wohl gelebt haben muss. Eine bedrohliche, schwarze Burg, hoch oben auf einem Berg, ein riesiges Tor und innen überall Särge, kaltes Gemäuer, also der ganze Quatsch, den Hollywood sich ausgedacht hat.

Als wir dann endlich beim Schloss Bran ankamen, waren wir von der einladenden Atmosphäre etwas enttäuscht oder zumindest überrascht. Von außen ist die Burg zwar ein bisschen verwittert und sie steht tatsächlich auf einem Berg, aber hier hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Von innen präsentiert sich die Burg in freundlichem Weiß und gemütlicher Fachwerk-Bauweise. Als wir dann auch noch erfahren haben, dass der Wallachaienprinz Vlad III., das reale Vorbild für den fiktiven Graf Dracula, hier nicht einmal gewohnt hat, fühlten wir uns dann doch kurzzeitig etwas hintergangen von der rumänischen Tourismusindustrie.

Nichtsdestotrotz ist die Burg auch beim zweiten Besuch wunderbar anzusehen. Es macht unheimlich Spaß, die geheimen Gänge zu erkunden und durch zahlreiche Infotafeln lernt man einiges über Vlad den Pfähler, der ja schließlich ein ganzes Filmgenre geprägt hat. Verpasst vor lauter verwinkelten Räumen nicht das berühmteste Portrait von Vlad, das im zweiten Stock hängt! Nicht nur in den warmen Monaten ist die Burg eine Touristenattraktion und weil sie nicht sonderlich groß ist, kann es schnell voll werden. Daher der Tipp: Geht relativ kurz vor Ende der Besuchszeit, dann müsst ihr euch zwar ein wenig beeilen, aber wenn ihr Glück habt, habt ihr die ganze Burg für euch alleine.

Schloss Bran

Brandenburg Schloss

Vlad III Draculea

Wallachaienprinz Vlad III

Draculas Waffen

Was man damit wohl früher so gemacht hat?

Christine Neder auf Schloss Bran

Eher schöne als schrecklich, das Schloss Dracula

 Christine Neder im Geheimgang

Der geheime Gang im Schloss.

  Draculas Schloss

Roadtrip durch Rumänien: Abenteuerliches Höhlen-Erlebnis: Peștera Valea Cetății

Das Tolle an einem Roadtrip ist ja, dass man so flexibel ist und auch den ein oder anderen ungeplanten Stopp machen kann. So war das bei uns mit der Peștera Valea Cetății, einer Tropfsteinhöhle, die nur wenige Kilometer von Schloss Bran entfernt im Wald liegt. Sie ist gut ausgeschildert und es gibt einen eigenen Parkplatz, von dem aus man etwa zehn Minuten bergauf laufen muss, um zur Höhle zu gelangen.

Seit 2010 können Neugierige für umgerechnet etwa drei Euro einen Blick hinein werfen. Ein gut erschlossener Weg führt vorbei an uralten Stalagmiten und Stalaktiten, hinein in den beeindruckenden Dom der Höhle. Nehmt auf jeden Fall eine Jacke mit, man fühlt sich schon am Eingang wie im Kühlschrank und innen wird es natürlich nicht besser. Die Höhle ist unerwartet groß. So groß, dass hier sogar Konzerte stattfinden, wenn mindestens 30 Besucher Interesse anmelden. Dafür hatten wir leider keine Zeit, aber es ist sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis.

Außerdem soll für die ganz Abenteuerlustigen im kommenden Jahr ein weiterer Gang erschlossen werden, durch den man über eine Stunde klettern muss, bevor es wieder ans Tageslicht geht. Und weil das noch nicht genug Action ist, wird vor der Höhle im Wald auch gerade eine Zipline installiert. Dann heißt es hoch zwar immer noch zu Fuß, aber den Berg wieder runter geht es dann wortwörtlich wie im Flug.

Trofsteinhoehle Pestera Valea Cetatii

Der Eigang in die Höhle

Rotkehlchen in Rumaenien

Ein Rotkehlchen auf dem Zip-Line Seil

 Tropfsteinhoehle in Rumaenien

Stalagmiten und Stalaktiten

Durstige Katze

Roadtrip durch Rumänien: Wurzel und Krone – Brasov

Wir erreichen Brasov (deutsch: Kronstadt), das wegen seiner idyllischen Lage am Fuße eines Berges „rumänisches Salzburg“ genannt wird, am späten Vormittag und machen erst einmal eine Stadtführung. Denn auch hier gibt es viel zu sehen und zu lernen. Historisches, Architektonisches und im Fall der Seilstraße, der mit nur 123 Zentimetern Breite engsten Gasse Europas, auch Kurioses. Haltet die Augen auf, sonst kann es leicht passieren, dass man den winzigen Eingang zur Gasse einfach übersieht!

Das wohl wichtigste Bauwerk Kronstadts ist die schwarze Kirche, die ihren Namen einem Stadtbrand im 16. Jahrhundert verdankt und unübersehbar über der Innenstadt thront. Auch wenn ihr nichts mit Religion am Hut habt, ist ein Blick hinein lohnenswert. Was ich an Kronstadt besonders gut finde: Nur drei Straßen der Innenstadt sind mit dem Auto befahrbar, der Rest ist Fußgängerzone. So kann man ganz entspannt, ohne Lärm und Abgase auf die Suche nach den Sehenswürdigkeiten gehen. Auf vielen Gebäuden wie dem Alten Rathaus oder dem Katharinentor findet ihr dann das Kronstädter Wappen, die Krone auf dem Baumstumpf mit den 13 Wurzeln. Jede Wurzel steht dabei für eine Burzenländer Gemeinde. Wenn der kleine Hunger kommt, kann man bei einem der zahlreichen Bäcker für nur wenige Cent eine Covrig cu branza (eine Käsebrezel) kaufen, die super lecker schmecken. Neben der historischen Innenstadt hat auch das Umland um Brasov viel zu bieten. Hier könnt ihr wandern, biken und euch in der Natur erholen. Es gibt einen weiteren Abenteuerpark mit Zipline, einen Bärenpark und auch das Skigebiet Poiana Brasov liegt nur wenige Kilometer entfernt auf 1.000 Metern Höhe. Wem das immer noch zu wenig ist, der fährt in nur einer Stunden nach Sinaia. Dort steht Schloss Peleș, die ehemalige Sommerresidenz der rumänischen Königsfamilie und ein super Motiv für die nächsten Urlaubsfotos!

Obst und Gemuese

Gemüsemarkt in Rumänien. Falls ihr in Berlin Sehnsucht nach Handwerk (traditionell & modern), Naturkosmetik, Wein, Honig, Süßes und vieles mehr aus Rumänien habt, könnt ihr im Shop Pravalia vorbei schauen.

Stadtleben Kronstadt

Innenstadt von Kronstadt

Fussgaengerzone in Kronstadt

Sergiana Restaurant Brasov

Altes Gasthaus

Marktplatz Brasov

Schwarze Kirche in Brasov

Christine Neder in Brasov

Die engste Gasse Europas

Tauben auf Dach

Blick auf Kronstadt

Aussicht auf Kronstadt

Christine Neder isst Kaesebrezel

Spezialität in Rumänien

Stadtmauer von Brasov

Roadtrip durch Rumänien: Die bunte Mischung – Bukarest

Man sagt ja: Das Beste kommt zum Schluss. Und tatsächlich zieht die dynamische Hauptstadt mich sofort in ihren Bann. Besonders ihre Gegensätze faszinieren mich. In einem Moment lässt man sich noch durch die lebendigen Einkaufsstraßen der Altstadt treiben, im nächsten findet man sich in einem gepflegten, blumenreichen Park wieder, der zum Innehalten einlädt. Direkt neben Ruinen aus dem 15. Jahrhundert befindet sich die Ausgehmeile, wo sich eine Bar an die nächste reiht.

In einer komplett irrwitzigen architektonischen Mischung hat die kommunistische Vergangenheit ebenso ihren Stempel hinterlassen wie der jahrzehntelange Einfluss aus Italien und Frankreich. Die Stadt ist weit weg von perfekt, die meisten Häuser könnten einen neuen Anstrich vertragen, aber gerade das macht ihren Charme aus. Wie eine alte Lady, die viel erlebt und auch überlebt, dabei aber nichts von ihrer Lebenslust verloren hat. Bukarest ist günstig, das heißt aber nicht, dass in Sachen Essen, Kultur oder Nachtleben Abstriche gemacht werden müssen. Das Angebot ist riesig, hier kann man locker ein paar Tage verbringen und sich die Nächte um die Ohren schlagen. Leider hat unsere Zeit dafür diesmal nicht gereicht, deswegen bleibt mir nur wie schon damals vor 15 Jahren zu sagen: „Wir verlassen Rumänien, kehren aber bestimmt zurück.“

Bukarest bei Nacht

Bukarest by night

Architektur in Bukarest

 

Stadtleben Bukarest

Alte Uhr in Bukarest

Parlament Bukarest

Das wohl schönste Gebäue der Stadt

Christine Neder in Bukarest

Bukarest Triumphbogen beim Roadtrip durch Rumänien

Anreise: Die rumänische Fluglinie Blue Air gibt es seit 2004 und fliegt über 70 Ziele in Europa an. Nach Rumänien fliegt Blue Air vom Flughafen Stuttgart im Sommer fast täglich. Fünfmal die Woche nach Sibiu und sechsmal die Woche nach Bukarest. Von Berlin aus geht es nach Turin, von Köln/Bonn nach Bukarest und Iasi, von Hamburg nach Bukarest und Cluj-Napoca und von München nach Iasi. Rumänien ist wirklich ein tolles Reiseziel. Ich bin vom Flughafen Stuttgart nach Sibiu geflogen. Falls ihr am Flughafen noch etwas Zeit habt, gibt es hier einen ganz interessanten Artikel „Wie ihr euch die Zeit am Flughafen Stuttgart vertreiben könnt„. Und noch gut zu wissen, falls ihr ein anderes Reiseziel in Rumänien ansteuern möchtet: Mit Direct Aeroport bietet die Fluggesellschaft einen Shuttleservice zwischen der Hauptstadt und den beiden Städten Brasov/Kronstadt und Constanța an, welcher in Kombination mit dem Flugticket gebucht werden kann.

Roadtrip durch Rumänien: Manchmal hat man echt keine Zeit, möchte sich um nichts kümmern, aber trotzdem weg und eine tolle Zeit haben. Unsere Reiseroute hat uns das Carpathian Travel Center zusammengestellt. Der Reiseveranstalter ist auf Individualreisen spezialisiert und kann auch Vor-Ort-Wünsche in Erfüllung bringen. Siebenbürgen eignet sich super für Selbstfahrerreisen, Wanderungen, Radreisen, Privatreisen und vieles mehr. Einfach Wunsch äußern und der Reiseveranstalter macht euch ein individuelles Programm. Falls ihr ein Foodie seid, die Region Sibiu/Hermannstadt ist Europäische Hauptstadt der Gastronomie 2019 und es gibt viele Veranstaltungen in dieser Richtung.

Blue Air am Flughafen Stuttgart

Diese Reise war eine Kooperation mit dem Flughafen Stuttgart, Blue Air und dem Carpathian Travel Center.


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Die Roadtrip durch Rumänien Gastautorin:

Rumänien Reisetipps

Hallo! Ich bin Franziska, Videoeditorin, Grafik Designerin, Fotografin und alles was sonst noch so anfällt. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens war es, meine Vollzeitstelle bei einem Fernsehsender auf 50 Prozent zu reduzieren und in Berlin als Freelancerin zu arbeiten. Dadurch habe ich endlich genug Zeit die Welt zu erkunden, immer mit Backpack, gerne allein, nie ohne meine Kamera. Seit mir meine Eltern im zarten Alter von vier Jahren in Indien meinen ersten Kultur- und Hitzeschock verpasst haben, bin ich Fan herausfordernder Reiseziele. Wenn ich mich aber nicht gerade durch irgendeinen Urwald kämpfe, auf einen Berg klettere oder von Wellen durchspülen lasse, findet ihr mich auch gerne mal im Großstadtdschungel, wo das lokale Bier ausprobiert werden muss. Und wenn der Kater dann verflogen ist, berichte ich euch gerne, ob sich die Reise gelohnt hat …

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