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Lilies Diary | 26. September 2017

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3 Kommentare

Reisetipps für Philadelphia – Zwischen Kunst, Natur & Food

Laura Droße

Es ging für mich wieder über den großen Teich, dieses Mal nach Philadelphia, in eine Stadt, die ich im Schatten von New York City bisher gar nicht auf dem Schirm hatte. Doch was sollte ich überrascht werden! Philly und ich, das war eine Liebesgeschichte in weniger als einer Handvoll Tage. Für Euch habe ich nun meine Reisetipps für Philadelphia zusammengefasst und ich bin mir sicher, auch Ihr werdet die Stadt lieben!

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Reisetipps für Philadelphia: die Kreativität & Aufbruchsstimmung einer Stadt im Wandel fühlen

Philadelphia (oder Philly, wie es von den Einwohnern liebevoll genannt wird) war schon immer eine Stadt der Macher. Zu Kolonialzeiten lag zwischen den Flüssen Schuylkill und Delaware ein Netz von Werkstätten, welches schon bald zu einer Fabriklandschaft heranwuchs. Es entstanden Reihenhäuser für die Fabrikarbeiter und ihre Familien, die ersten Wolkenkratzer wurden gebaut und die Vorstädte florierten. Als in den 1950ern die urbane Flucht in vielen Städten Amerikas begann, verlor auch Philly einen Großteil seiner Einwohner und erst Ende der 70er entdeckten die Kreativen die Stadt neu. Kunsthandwerk und Design, Tüftler und Baumeister kamen und mit ihnen der Spirit der Entdeckungsfreude. Phillys Aufschwung begann.

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Noch heute leben überdurchschnittlich viele Kreative in der Stadt. Langsam geht auch hier die Gentrifizierung soweit, dass neue Areale ferner des Zentrums erschlossen werden müssen, aber noch gibt es genug Platz nördlich und südlich vom Zentrum. Das Kribbeln in den Fingern ist spürbar. Egal mit wem ich in Philly gesprochen habe, alle eint das befreiende Gefühl in einer Stadt zu wohnen, mit der es bergauf geht und in der Dinge noch machbar sind. Während in meiner Heimatstadt Berlin die Kreativität gerade auszusterben scheint und sich die Weltstädte mehr und mehr assimilieren, tut es hier einfach nur gut zu sehen, wie sich hier Künstler aller Art verwirklichen. Der wichtigste meiner Reisetipps für Philadelphia lautet deshalb: Spürt den vibe dieser Stadt.

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Reisetipps für Philadelphia: die verschiedenen Viertel zu Fuß erkunden!

Auch in meinen Reisetipps für Philadelphia darf mein Lieblingstipp nicht fehlen: Erkundet die Stadt zu Fuß! Die Innenstadt kann man bequem zu Fuß erkunden und auch die naheliegenden Viertel in South + North Philly sind mit dem Fahrrad irre entspannt erreichbar. Ich habe natürlich auch North Philly zu Fuß erkundet, schließlich bin ich passionierte „Stadt-Läuferin“, allerdings war dann abends auch Feierabend was meine Füße anging und ich bestellte mir Abendessen aufs Zimmer. ;)
Als Innenstadt Phillys wird allgemein das Rechteck zwischen den beiden Stadtflüssen Schuylkill und Delaware, sowie der South Street und etwa der Vine Street bezeichnet, alles darunter ist grob „South Philly“, darüber „North Philly“.

Ein paar Notizen zu Vierteln in der Innenstadt, die ihr euch unbedingt ansehen solltet:

  • 1. „Old City“: Hier liegt der historische Kerl Philadelphias. Die „Liberty Bell“, das „National Constitution Center“ und die „Independence Hall“, aber auch „Elfreth’s Alley“ (Phillys älteste Straße) findet ihr hier innerhalb weniger hundert Meter. In Philly wurde seinerzeit die Unabhängigkeitserklärung verfasst, daher wird Philly auch gerne als „Geburtsort der USA“ bezeichnet. Im Independence Visitor Center gibt es alle Infos, sowie gegebenenfalls einen Stadtplan und den „Philadelphia Pass“.

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In Philly’s historischem Viertel reiht sich die Geschichte aneinander

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  • 2. „Convention Center District“: Auch wenn gerade die „Comic Con“ stattfand als ich in Philly war, lege ich euch dieses Viertel nicht unbedingt wegen des Convention Centers ans Herz. Vielmehr möchte ich euch einen kurzen Ausflug in Philly’s Chinatown empfehlen. Hier steht das allererste authentische chinesische Stadttor, das je in den USA erbaut wurde.

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Comic Con & Chinatown

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Außerdem findet Ihr den „Reading Terminal Market“ direkt gegenüber des Convention Centers, Amerikas ältesten Farmersmarkt und, da indoor, bei jedem Wetter geöffnet und gut zu besuchen. Reisetipps für Philadelphia kulinarisch: 1892 gegründet, finden sich aktuell etwa 80 verschiedene Stände, von Seafood und Donuts, bis zu frischen Smoothies und dem weltberühmten Philly Cheesesteak findet sich hier so ziemlich alles, was man sich wünschen kann.

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Meine Favoriten waren allerdings die „Nuss-Regale“, in denen man so ziemlich jede Kombination und Variante an Nüssen und Crunch-Mixen findet (perfekt als Snack beim Stadtspaziergang und super Energie-Boost, falls man sich streckentechnisch doch mal übernimmt) und zum anderen der Stand der Amish People, denn hier gab es die irrsten Popcorn-Varianten, die ich je gesehen habe!

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  • 3. Parkway Museums District: Direkt neben dem Convention Center District findet man den Museums District oder besser gesagt – den Beginn des „Benjamin Franklin Parkway“. Hier finden sich dicht an dicht zig Museen! Alles dazu gibt’s jedoch im „Kunsttipp“ weiter unten im Artikel! ;)

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  • 4. Rittenhouse Square District: In der Mitte findet sich der kleine Rittenhouse Square Park, um den sich zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte, sowie Apartments für die oberen 10.000 versammeln. Wer shoppen mag, ist hier absolut richtig, und auch das Nachtleben Philly’s ist hier am wildesten, allerdings alles eher im oberen Preissegment. #fancy.

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Bestes Pistazieneis EVER (ohne Übertreibung!)

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„Gentleman’s Buck“ in der „a.bar“ – meiner Meinung nach der beste Name für eine Bar

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Die City Hall markiert die Grenze zum Rittenhouse District

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5. Historic/Waterfront District: Südlich der Old City findet man Pubs und Cafés, kleinere Geschäfte und ein paar Kreative. Direkt an der Waterfront liegt Penn’s Landing, wo man abends an den Pieren entlang flanieren oder einen Feierabend-Drink im neuen Open Air-Vergnügungs-Areal direkt am Wasser genießen kann.

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Unbedingte Empfehlung: „Olde Bar“ mit ihrer Austernbar …

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… und nach dem Dinner Sonnenuntergang an der Waterfront

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Reisetipps für Philadelphia: Natur mitten in der Stadt genießen

Das Stadtzentrum von Philly wird durch zwei Flüsse markiert, einer der beiden (der Schuylkill River) fließt weiter nördlich durch den Fairmont Park. Hier kann man sich Fahrräder leihen und entweder am Ufer entlang oder quer durch den Skulpturengarten über 20 Meilen radeln und vergessen, dass man gerade in der sechstgrößten Stadt der USA ist. Der Fairmont Park ist einer der ältesten Stadtparks der USA und wenn man Glück hat, kann man auf dem Fluss die Kayak- und Ruderteams der Gegend trainieren sehen. In der näheren Umgebung Philadelphias gibt es außerdem zahlreiche Weinanbaugebiete, sowie Parks und Blumengärten, die besonders im Frühjahr und Herbst wunderschön zu erkunden sind.

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Blick auf die Skyline von Philly am Ufer des Schuylkill River

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Kunst und Natur nah beisammen

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Kleiner Hinweis am Rande: In Philly ist es als Radfahrer verboten, auf dem Gehweg zu fahren! Sollte man dabei erwischt werden, kann es tatsächlich teuer werden, auch als Tourist mit Leihfahrrad!

Reisetipps für Philadelphia: die Champes Elysées Amerikas oder Kunst, Kunst, Kunst!

Am Benjamin Franklin Parkway findet jedes Kunstherz was es begehrt:

1. PAFA („Pennsylvania Academy of the Fine Arts“):
Neben einer permanenten Ausstellung mit Werken aus den „klassischen historischen Kunstepochen“, gibt es hier vor allem auch spannende Sonderausstellungen zu bewundern. Guckt Euch auf jeden Fall das aktuelle Programm an, wenn ihr in der Stadt seid! Das PAFA-Gebäude besteht eigentlich aus zwei Bauwerken, die durch eine kleine Straße voneinander getrennt sind. Nach dem Besuch des historischen Ausstellungsteils, kann man an der riesigen Pinsel-Skulptur und dem „abgestürzten Jet“ von Jordan Griska vorbeilaufen, welche beide selbst auch ziemlich spezielle Kunstinstallationen darstellen: Der Jet verbirgt im Inneren ein kleines Gewächshaus, dessen Erträge den Armen und Obdachlosen der Stadt zugute kommen!

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Im zweiten neuen Gebäude des PAFA befinden sich vorwiegend Arbeiten lokaler Künstler und Studenten der Akademie, und ich muss sagen: Von „Ok, das is jetzt also Kunst??!“ bis zu tatsächlich umwerfenden und beeindruckenden Arbeiten ist hier alles dabei! Und guten Kaffee gibt es im hauseigenenen Café übrigens auch. ;)

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„Alte“ & „neue“ Ausstellungsräume der PAFA

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2. PHL Museum of Art:
Das Museum of Art in Philly ist mein absolutes MUSS im künstlerischen Teil meiner Reisetipps für Philadelphia. Wichtig: Nehmt euch GENUG Zeit für einen Besuch. Es finden sich Kunstwerke aus Europa, Amerika und Asien unter einem Dach, vom Jahr 1100 bis heute, mehr als 225.000 Exponate insgesamt!

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Unter anderem könnt Ihr Van Gogh’s Sonnenblumen bewundern, Werke von Turner und Rubens, Dalí und Picasso, Hopper und Warhol. Ach, eigentlich von allen üblichen Verdächtigen! Und: Hier habe ich tatsächlich auch das „Roue de Bicyclette“ von Marcel Duchamp gefunden. :) Alle Künstler sind liebevoll und bedacht zusammengestellt, sobald die Sammlung eines Künstlers groß genug ist, gibt es einen eigenen Raum. So waren zum Beispiel die Räume von Piet Mondrian und Cy Twombly bemerkenswert schön kuratiert, wie ich finde.

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Im asiatischen Teil des Museums gibt es sogar ganze Bauwerke zu bestaunen! Ein japanisches Teehaus schmückt den einen Raum, ein anderer wurde als indische Tempelhalle mit Granitstatuen dekoriert.

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Ich denke, Ihr habt eine Vorstellung von welchen Dimensionen ich rede. Einen verregneten Tag kann man ohne Probleme in Gänze hier verbringen.

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3. Rodin Museum:
Hier bin ich zwar selbst nicht gewesen, habe aber von allen Seiten nur Gutes gehört. Wer auf Rodin im Speziellen oder Skulpturen im Allgemeinen steht, ist hier bestens aufgehoben und findet zum Beispiel den „Denker“ vor.

4. Mural Arts Tour:
Philadelphia nennt sich selbst das „mural capital of the world“, was eine klare Ansage ist! Tatsächlich schmücken die Stadt über 4.000 Murals, von denen ich zumindest einige im Laufe meiner „Wanderungen“ entdeckt habe. Begonnen hat alles mit einem „Anti Grafitti Network“, was mich ja meist eher weniger begeistert, finde ich doch jede Art Kunst daseinsberechtigt. Das Netzwerk hat es sich allerdings zur Aufgabe gemacht, die respektiven Künstler ausfindig zu machen und sie davon zu überzeugen statt „tags“ lieber „richtige Kunst“ an die Wände der Stadt zu bringen. Gesagt, getan, und so schrubbten zahlreiche Künstler erst ihre Frühwerke von den Wänden, um anschließend mit Unterstützung von Assistenten und gegen Bezahlung ganze Hauswände zu verschönern.

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Zugegeben, bei einigen Kunstwerken denke ich mir „wäre er doch lieber beim taggen geblieben…“, aber das Schöne an der Kunst ist ja gerade die Streitbarkeit. ;)

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Die Mural Arts Tour, auf der ich war, war vielleicht nicht die beste, wenn man künstlerisch eher modern und progressiv denkt, allerdings führte sie einmal quer durch South Philly und bot so einen schönen Überblick über ein Stadtviertel, welches ich bei meinem Kurzbesuch sonst wohl nicht mehr geschafft hätte. In South Philly herrscht mit die größte Diversität der Stadt, hier wohnen in kleinen Reihenhaus-Straßen, die mich teilweise an englische Industriestädte wie Liverpool und Manchester erinnert haben, vorwiegend Italiener und Iren, aber auch zahlreiche Mexikaner und viele Asiaten, was man unter anderem an den zwei buddhistischen Tempeln sehen kann, die ganz traditionell mit goldener Ausschmückung so gar nicht in die Gegend passen wollen. Falls Ihr also nach South Philly kommt, ob mit oder ohne Mural Arts Tour: Die Gegend um die Passyunk Avenue gilt als, wie man landläufig sagt, „up and coming“. ;)south_philly_mural

Reisetipps für Philadelphia: die Kulinarik inklusive ein wenig Heimatgefühl

In Philly gibt es wirklich eine blühende Food-Szene. Den Reading Terminal Market habe ich ja schon weiter oben erwähnt, mindestens genauso interessant sind allerdings auch diverse andere Hot Spots zum Thema Essen!

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Stephen Starr hat in Philadelphia inzwischen knapp 20 Restaurants eröffnet, alle kulinarisch oberste Riege und dabei einmal quer durch alle Regionen: von kubanischem oder mexikanischem Flair, japanischer Küche und klassischem Italiener bis hin zum besonderen Abend im Stil der 20er Jahre, hier gibts tatsächlich für jeden etwas zu entdecken. Auf der Webseite erkennt man zwar den „Ketten-Charakter“ des Ganzen, das ändert aber nichts an der Detailliebe, mit der hier jedes einzelne Restaurant konzipiert wurde.

Was außerdem in den Reisetipps für Philadelphia auf keinen Fall fehlen darf: das Philly Cheesesteak! lch lasse hier mal das Foto für sich sprechen:

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Für ein wenig mehr Heimatgefühl gibt es in Northern Liberties die „Fette Sau“ im Stadtteil Frankford!
Insgesamt lieben die Philllys seltsamerweise Salzbrezeln, so dass es diese wirklich überall zu kaufen gibt. Insgesamt bringt es Philly auf über 2.500 Restaurants, mehr als 250 Cafés, knapp 200 sogenannte BYOB’s („bring your own beer“), und sogar einen Mexikaner, bei dem man sich mit selbstmitgebrachtem Alkohol Margaritas mixen lassen kann!

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Mexikanische Foodträume!

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Mein persönliches Highlight in „Northern Liberties“: das Café „La Colombe“

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Reisetipps für Philadelphia: die Philly Specials!

1. Die „Rocky Steps“: Wer erinnert sich an die Stufen, die Rocky in den gleichnamigen Filmen immer auf und ab rennt? Diese Stufen findet ihr direkt vor dem Museum of Art und als ich dort war, war tatsächlich gerade ein Sportteam dabei, als ganze Gruppe ihren Run nach oben zu filmen! Neben der Treppe findet sich aus gutem Grund eine überlebensgroße Statue von Rocky, meinem Gefühl nach, eine der meist besuchten Orte der Stadt!

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2. Das „Eastern State Penintenary“:
Weltweit gilt das Eastern State als das erste wirkliche Gefängnis, das dazu designt wurde, um „wahre Reue im Herzen der Kriminellen“ hervorzurufen. Seither wurden zahllose Gefängnisse nach diesem Vorbild errichtet.

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So war nicht nur die Architektur an sich wohl durchdacht, mit 7 Zellenblöcken, die sich sternförmig vom Zentrum abzweigten, und gleichförmigen winzigen Zellen zu beiden Seiten der Gänge, sondern auch in Bezug auf Disziplin setzte das Eastern State neue Maßstäbe. Amüsanterweise hatte das Gefängnis fließend Wasser und Zentralheizung noch vor dem Weißen Haus!

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Im Laufe der Jahre hielten sich hier Amerikas berüchtigtste Kriminelle auf, inklusive „Scarface“ Al Capone, obgleich dessen Zelle fast eher wie ein lauschiges Hotelzimmer aussah, inklusive Teppich und Stehlampe, Radio und feiner Bettwäsche.

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Absolutes Highlight eines Besuchs im Eastern State: der Audio Guide ist besprochen von Steve Buscemi! :)

Reisetipps für Philadelphia: die wunderbaren Leute Philadelphias treffen <3

Was mir meine Zeit in Philadelphia mehr versüßt hat als alles andere, waren ganz klar die wundervollen Menschen, die in dieser Stadt wohnen! Selten habe ich in so kurzer Zeit so viele liebenswerte, offenherzige, interessante und im Gegenzug auch interessierte Menschen kennengelernt.

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Hier unterhält man sich noch darüber, was einen bewegt und amüsiert, was einen ärgert und verwundert und nicht darüber was man hat oder „wer“ man ist. Philadelphia scheint Menschen zu bündeln, die genug haben von der Schnelllebigkeit und Hektik der Millionenstädte, die aber trotzdem ein modernes und kreatives Leben leben wollen. Philly will das Alte bewahren, das Neue erkunden, dabei sich selbst treu bleiben und sich immer wieder neu erfinden. Ich bin in wenigen Tagen mit so vielen Leuten ins Gespräch gekommen obwohl ich nur kurz nach dem Weg fragen oder einen Kaffee bestellen wollte … das ist mir hier in Berlin schon verdammt lange nicht mehr passiert.

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Mitten auf der Straße hat mir ein fremdes Mädchen „high five“ angeboten und ich habe lachend eingeschlagen! Von jeder Begegnung nehme ich eine kleine persönliche Geschichte und Erinnerung mit nach Hause, mindestens genauso wertvoll wie die Fotos auf meiner Festplatte.

Damit dieser Text nicht völlig ausufert, beende ich ihn hiermit und werde ein paar „short stories“ zu meinen Begegnungen auf den Straßen Philadelphias in einem zweiten Artikel zu Papier bringen.

Reisetipps für Philadelphia

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem PHL Convention & Visitors Bureau entstanden.

Kommentare

  1. Dirk

    Hallo Christine. Das sind ja tolle Infos zu Philly. Ich reise am 17.09. bis zum 22.09. nach Philly um am 20.09. das allerletzte AC/DC Konzert zu sehen. Dabei sein werden auch einige Freunde die ich auf der Tour kennen gelernt habe. Jeder möchte nochmal dabei sein.. wer weiß schon ob es das letzte mal ist… Natürlich möchte ich mir auch so einiges ansehen. Klar..das typische Touriprogramm mit Liberty Bell, Constitution House, Rocky Steps, etc… Lohnt sich eigentlich die Phillycard dazu? In NY dieses Jahr hatte ich eine.. das war relativ entspannt.. Gibt es in Philly einen Spot von dem man aus die Skyline von oben auch gratis sehen kann? Muss ja nicht direkt Skygarden sein ;-) Lohnt sich der Hop-on-Hop-off Bus? oder doch besser zu Fuss unterwegs sein? Noch habe ich nicht so richtig einen Plan wie ich alles angehen werde aber noch sind ja ein paar Tage Zeit… LG Dirk aus Mönchengladbach

    • Christine

      Lieber Dirk, meine Co-Bloggerin Laura hat den Artikel geschrieben, wie du oben links sehen kannst. Ich hoffe sie meldet sich auf deine Frage.
      Auf jeden Fall viel Spaß!!!!

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