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Lilies Diary | 11. Oktober 2017

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18 Kommentare

Nusa Lembongan Reisebericht: Ein Paradies-Trio

Anne
  • am 1. Oktober 2016

Langsam wird es immer leiser und der Trubel und Lärm aus der Ferne verschwindet. Was zurückbleibt sind nur noch Umrisse der großen Insel. Ich sitze an der Spitze des Bootes, so wie ich es immer tue, und warte darauf, dass ich endlich, ja endlich, meinen kleinen Lieblingsort am Horizont erblicke. 20 Minuten dauert es nur und dann ist er da: Nusa Lembongan. Das Speedboat, das die Tagesgäste in Windeseile von Bali hierher bringt, dockt an. Wobei – es wirft den Anker, denn einen Hafen gibt es hier nicht. Langsam bewegt sich die Truppe vom Boot und sucht eifrig nach seinen Flip Flops, die der Kapitän am Anfang lose in einen Korb geworfen hat. Die Chinesen werden schon ganz nervös. Schon hier beginnt mein Lieblingsaufenthalt wunderbar zu werden. Ich beobachte das Geschehen von oben, der zweiten Etage des Speedboats, ganz nass von den Wellen, die mir auf der Fahrt gegen das Gesicht geklatscht sind. Ach Nusa, schön dich wiederzusehen.

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In den Jahren, in denen es mich immer wieder nach Indonesien und ganz besonders nach Bali gezogen hat, habe ich kleine Rituale entwickelt. Eines davon ist, dass ich mindestens zwei Nächte auf der Insel Nusa Lembongan verbringe. Gesagt, getan. Diesmal liegen drei Tage vor mir. Zeit genug um endlich einmal mit einem Nusa Lembongan Reisebericht im Gepäck zurückzukommen.

Nusa Lembongan Reisebericht: Was sind diese Nusas?

12 Kilometer von Bali entfernt liegen drei völlig authentische und vor allem vom Tourismus noch wenig angeknabberte Inseln: Nusa Lembongan, Nusa Ceningan und Nusa Penida. Die bekannteste von allen ist Nusa Lembongan, da sich hier die vielen Tauchschulen, kleine Homestays, Restaurants und Cafés befinden. Auch wenn Nusa Penida die größte der drei Inseln ist, schlafen die meisten Besucher auf Nusa Lembongan. Und trotzdem: Schon bei der Ankunft am Strand fühle ich mich, als sei ich in einem ganz, ganz frühen Bali angekommen. In einer Zeit, in der Australier noch keine schulterfreien Bintang-Shirts trugen, in der am Abend nicht nur Rihanna und David Guetta gespielt wurde und in einer Zeit, in der Tourismus noch etwas mit Authentizität und nicht mit Kommerz zu tun hatte. Wer – wie ich – ein Träumer ist, der ist hier genau richtig.

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Nusa Lembongan Reisebericht: Wie kommt man hin?

Wenn ich einen Kurztrip nach Nusa Lembongan plane, dann gehe ich meist zu einem der vielen kleinen Reiseanbieter, die auf Bali an fast jeder Ecke einen Stand haben. Die Jungs stehen dort und bieten Touren auf die Vulkane, in die Reisfelder und eben auch nach Nusa Lembongan an. Vom Hotel, Hostel oder Homestay aus wird man mit einem Taxi abgeholt und dann nach Sanur, einem Ort, der sich an der Südostküste von Bali befindet, gebracht. Von hier aus starten die Speedboote nach Nusa Lembongan. Momentan kostet das Ticket ca. 400.000 IDR (ca. 28€) für beide Touren. Wer auf den Transport keine Lust hat, der kann auch alleine nach Sanur fahren und sich dort ein Boot suchen. Manchmal hat man sogar Glück und wird auf einer einheimischen Jolle mitgenommen.

Nusa Lembongan Reisebericht: Wo schläft man am besten?

Vier Mal war ich bisher schon auf Nusa Lembongan und habe, sobald es um die Unterkunft ging, immer das Gleiche gemacht: Am Strand ankommen, kurz ein bisschen nach rechts und links schauen und schon wird man von einem Einheimischen gefragt, ob man noch eine Unterkunft braucht. Das klappt wirklich immer und die Chancen, dass man in einer Bruchbude landet, sind sehr gering. Die gibt es hier nämlich gar nicht. Diesmal allerdings freue ich mich ganz besonders auf meine Reise nach Nusa und kann es kaum erwarten, bis die Chinesen endlich ihre Flip Flops zusammengesucht haben. Diesmal nämlich geht es für mich auf die kleinste aller drei Inseln: nach Nusa Ceningan in eine Anlage, in der ich bisher immer nur der ungebetene Gast im Pool war. Es geht in den Le Pirate Beach Club!

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Nusa Lembongan Reisebericht: Wie kommt man von A nach B?

Vom Strand aus schnappe ich mir direkt einen Roller und miete ihn für das ganze Wochenende. Einfacher kommt man auf der Insel nicht von A nach B und schon gar nicht auf die anderen Inseln. Es gibt hier, im Schnitt, eine Straße – und keine Taxis. Die meisten Einheimischen warten bereits am Strand, denn die Zeiten der Speedboote kennen sie in- und auswendig. Dort bieten sie dann, neben Homestays, auch Roller an. Für einen Roller bezahlt man durchschnittlich 4-5€ am Tag, je nachdem, wie viele Touristen gerade auf der Insel sind. Aber, mal ehrlich, wem tun 20€ für ein Transportmittel weh, auf das man sich für die gesamte Zeit des Aufenthalts verlassen kann und das einem die absolute Freiheit gibt?

Nusa Lembongan Reisebericht: Hallo, Paradies. Hallo, Le Pirate Beach Club.

Ganz kribbelig sitze ich auf meinem Roller und freue mich schon riesig auf das, was jetzt kommt. Die letzten zwei Male, die ich auf Nusa Lembongan war, habe ich immer im Pool vom Le Pirate Beach Club gelegen. Ganz neidisch habe ich dann auf die kleinen, süßen Strandhütten geschaut, aus denen am Morgen, ganz verschlafen, die Leute kamen.

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Die spannten sich dann ihre Hängematte auf und lümmelten vor sich hin. Während ich, als Poolgast, vor Neid platzte – und Schwimmhäute ansetzte. Jetzt, ja jetzt, bin ich selbst eine davon und kann es kaum erwarten.

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Vom Strand auf Nusa Lembongan düse ich auf dem Roller über die Insel, bis ich vor der kleinen, klapprigen Brücke stehe, die Nusa Lembongan mit Nusa Ceningan verbindet. Jedes Mal, wenn ich die Brücke sehe, frage ich mich, wie lange sie es wohl noch macht. Und dann wenn ich selbst darüber fahre und das Klappern der Holzbretter unter mir höre, dann weiß ich, dass die Brücke genauso lange bestehen bleibt, wie das unberührte und authentische Leben der drei Nusas.

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Hinter der Brücke rechts führt eine Schotterstraße, besser gesagt – die einzige Straße der Insel, direkt zum Le Pirate Beach Club. Begrüßt werden die Gäste, und so auch ich, mit einem eisgekühlten Eistee und dann darf ich endlich in meine Hütte. Die kleinen, blau-weißen Hütten liegen direkt am Wasser. Innen passt nicht mehr rein als ein Bett. Das Bad liegt unter freiem Himmel und die Hängematte ist in Nullkommanix gespannt.

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Nusa Lembongan Reisebericht: Inselcheck auf Nusa Lembongan

Ausschlafen geht in meiner kleinen Strandhütte nicht. Das liegt zum Einen an den vielen Hähnen, die in den Häusern auf der anderen Straßenseite wohnen und zum Anderen am Unternehmungsdrang, der mich schon früh aus dem Bett und direkt in den Pool hüpfen lässt. Einen Eistee später sitze ich auf meinem Roller, bretter über die Holzbrücke, grüße gekonnt die Einheimischen, die sich vorbeischlängeln, und düse direkt Richtung Dream Beach.

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Der Weg führt mich mitten durch Nusa Lembongan. Rechts und links stehen ab und zu kleine Häuser der Einheimischen bis plötzlich das Meer erscheint. Bei Ebbe laufen die Einheimischen mit riesigen Bambuskörben in das Wasser und sammeln Algen. Das ist eine der größten Einnahmequellen auf den Nusa-Inseln.

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Weiter auf der Schotterstraße, auf der ich schon wie ein Profi den großen Schlaglöchern ausweiche, lande ich mitten in den Mangroven. Die Bäume und die unberührte Landschaft lassen mich träumen. Wie wunderschön Indonesien einfach sein kann!

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Nusa Lembongan Reisebericht: Dream Beach Lembongan

Dream Beach ist nicht nur ein Strandabschnitt auf Nusa, sondern auch der Name eines Resorts, das sich in den Hängen über der kleinen Bucht befindet. Von hier aus hat man den allerbesten Blick über das Meer, kann sich ab und zu im Infinity Pool erfrischen oder zumindest mal die Zehen ins Meer stecken. Baden geht hier leider nicht, dazu ist die Strömung zu stark. Aber der Ausblick reicht ja schon, oder?

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Nusa Lembongan Reisebericht: Langeweile im Paradies?

Gibt es nicht! Auf Nusa Lembongan gibt es eine Menge kleiner Anbieter, die verschiedene Touren organisieren. Die gesamte Gegend ist ein Tauch- und Schnorchelparadies. Und genau deswegen darf ein solcher Ausflug auf gar keinen Fall fehlen.

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Nusa Lembongan Reisebericht: Abendessen beim Sonnenuntergang

Ein kleiner Tipp hier: Ich verhandle mit den Einheimischen immer so, dass ich bei einem Schnorchelausflug sogar auf dem Boot essen kann – zum Sonnenuntergang! Einfach nachfragen und dann klappt das ganz sicher!

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Auf dem Ausflug schippere ich mit dem kleinen Boot um die drei Nusas, halte hier und da an um mich zu Sonnen oder zu Schnorcheln und lasse mir dann komplett den Atem nehmen, als ich die Sonne untergehen sehe. Direkt dahinter taucht Bali in ein zartes Orange, bevor die Sonne mitten im Agung versinkt – dem allerheiligsten Vulkan und vor allem Punkt der balinesischen Hindus.

Wer keine Lust auf Schnorcheln hat, der kann auch einfach ein Boot nach Nusa Penida nehmen. Die größte der drei Inseln ist gleichzeitig die unberührteste. Warum? Hier gibt es wahrlich nichts und das macht sie absolut großartig. Direkt am Hafen weisen mich Einheimische in die richtige Richtung: „Willst du zum Tempel oder zum Strand?“ Strand. Ganz klar. Und so fahre ich mit meinem Roller die hügelige Insel hoch und runter, bis ich am Strand ankomme – wow.

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Nusa Lembongan Reisebericht: Ausflug nach Nusa Penida

Die restliche Zeit auf Nusa Penida fahre ich kreuz und quer über die Insel. Ein Ziel brauche ich hier nicht, denn dies ist der perfekte Ort, um dieses Treiben, von dem immer alle reden, auf’s Exempel zu testen. Ich glaube ich habe mich ein bisschen verliebt. In das Grün, das Blau des Meeres, das Lächeln der Menschen und die Natur, die hier noch lebt.

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Ich lasse meinen Nusa-Aufenthalt in meiner Hängematte ausklingen, mit einem eisgekühlten Bintang. Ach Nusa, du bist und bleibst mein kleines Paradies-Trio.

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Sampai jumpa, lagi! Und vielen Dank an Le Pirate Beach Club für die wunderschöne Strandhütte!

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Fischer auf Nusa Penida

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Nusa Lembongan Reisebericht: Hier gibt es Insel-Unbeschwertheit!

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Die tollsten Strandhütten der Welt. Das war mein Nusa Lembongan Reisebericht

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Word.

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Ansteckende Freude.

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Hinter den Kulissen von Nusa Penida.

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Yeah!

Wenn ihr noch mehr Tipps für meinen Nusa Lembongan Reisebericht habt, dann her damit!

Kommentare

  1. Ich werde dieses Wochenende einen kleinen Ausflug nach Nusa Lembangan machen und freue mich schon wahnsinnig drauf. Nach deinem Bericht sogar noch viel mehr :) Was du ganz vergessen hast zu erwähnen ist, dass man auf der Insel auch wunderbar Surfen kann. Deshalb zieht es mich zum Beispiel auch auf diese Insel :)

    • Anne

      Hi Sabine! Oh jaaaa, das stimmt. Ich war selbst noch gar nicht surfen auf Nusa Lembongan, aber die Wellen sind beim Zuschauen schon großartig. Pass auf die Strömung auf, die hat es dort echt in sich. Hab eine Menge Spaß und perfekte Wellen! Sampai jumpa!

  2. Nusa Lembongan war großartig, viel ruhiger und „echter“ als Bali oder Gili Air!
    Wir haben vorletztes Jahr in den Secret Garden Bungalows übernachtet. Das war sehr basic aber günstig und im Yoga Shack auf dem Gelände gab es täglich Yoga Stunden für 7 oder 8 €.
    Und im Bali Eco Deli waren wir Stammgäste nicht nur wegen dem leckeren Banana Bread.

    • Anne

      Hi Stefanie! Ja, da hast du recht. Ich war auch fast ein bisschen enttäuscht von den Gilis. Die Secret Garden Bungalows kenn ich sogar :)

  3. Sieht einfach Hammer aus. Ich starte in einem Monat meine Große erste Reise alleine mit dem Rucksack nach Südostasien und diese Inseln sollen auf jeden Fall auch ein Ziel werden.
    GlG Jules

    • Christine

      Oh ich wünsche dir viel Spaß!!!!

  4. Jakob

    Hey,

    Wir fahren im Juni nach Lembongan und worden auch gerne einen Tagesausflug nach penida machen, wie bist du von Lembongan nach penida und wieder zurück gekommen?

    Liebe Grüße
    Jakob

  5. Tanja

    Liebe Christine,

    ich werde im September meine Reise nach Bali starten. Mein Traum ist es auf Nusa Penida den „Angels Billabong“ zu sehen. Wir haben geplant von Bali mit der Fähre nach Nusa Lembongan zu fahren (hast du da einen Tipp, welche am besten ist? Kann man die direkt dort am Strand spontan buchen :))? Und dann eben die nächste und wichtigste Frage: komme ich von Nusa Lembongan nach Penida? Lohnt sich da eine Übernachtung oder reicht ein Tagestrip auf diese Insel?

    Vielen vielen Dank für deine Antwort und die besten Grüße aus dem Schwarzwald von Tanja :)

    • Christine

      Meine Co-Bloggerin Anne hat den Artikel geschrieben, ich gebe die Frage also mal weiter.

  6. Liebe Christine,
    wir können deinem Bericht nur zustimmen. Auch uns gefällt Lembongan viel besser als die Gilis.
    Wir wohnen im Alam Nusa, was wir wärmstens empfehlen können. Es gibt nur vier kleine Hütten in unmittelbarer Nähe zur Mushroom Bay. Das Personal ist aussergewöhnlich freundlich. Es gibt allerdings keinen Pool, dafür werden wir aber kostenlos zum 5 Minuten entfernten Jingga-Resort gebracht, das dem gleichen Eigentümer gehört.
    Das Abendessen ist hervorragend und gehört zum Besten, was wir bisher auf Bali gegessen haben.
    Leider gibt es eine traurige Nachricht. Die gelbe Brücke nach Ceningan ist Ende Oktober während eines Tempelfests eingestürzt und hat 8 Todesopfer und viele Verletzte gefordert. Hoffen wir, dass deine Voraussage sich nicht bewahrheitet und Lembongan weiterhin authentisch bleibt.
    Eine Inseltour mit dem Scooter ist absolut emfehlenswert, da auch ungeübte hier gefahrlos fahren können – anders als in Ubud. Führerschein brauchten wir hier nicht vorzulegen.
    Liebe Grüße Felice & Ralf
    tantraurlaube.de

  7. Liebe Anne, Lembogan hatte ich gar auf dem Schirm, danke für den tollen Tip! Bin ab Februar in Bali, von da gleich weiter nach Flores und lass mich dann langsam zurücktreiben nach Bali…

  8. Kirsten

    Ein toller Bericht der Lust auf Nuss Lembogan macht!
    Ich plane im Moment unsere Route für Oktober und stehe mehr oder weniger vor der Wahl Nusa oder Gili.
    Sieht man denn beim Schnorcheln auf Lembogan auch Schildkröten? Ich mag die Tiere unheimlich gerne, will aber nicht nur deshalb nach Gili wenn dort dann aber alles vermüllt ist…

    Das mit der Brücke ist ja furchtbar, schlimm wenn es dann so viele Menschen trifft :(
    Gibt es denn dann überhaupt noch einen Übergang nach Ceningang?

    Und hat es viele solcher Hütten direkt am Strand? (bzw. warum bist du beim ersten Mal nicht dort eingezogen, ist es oft ausgebucht?)

    GLG

    • Christine

      Ich glaube mit den Schildkröten kann dir keiner eine Garantie geben :( Den Artikel hat eine Co-Bloggerin geschrieben, deswegen kann ich dir leider nicht mehr Infos geben.

  9. Marta

    Sehr schöner Bericht! :) Wir wollen im Sommer nach Lembongan sowie auf Penida für ein paar Tage. Gibt es auf Nusa Penida überhaupt die Möglichkeit eine Unterkunft zu finden? Laut Booking.com gibt es dort ja nicht sehr viel, vorallem nichts in der nähe vom Crystal Bay. Wie sieht es aus mit der Überfahrt von Lembongan nach Penida? Kannst du hierzu etwas sagen (Preise, Art der Überfahrt)?

  10. Nicole

    Hallo,

    dein Bericht ist wirklich super ! Ich hätte eine Frage (als Bali-Neuling):

    Würdest du Nusa Lembogan den Gili Inseln (insbesondere Gili Air) vorziehen? Wir fliegen bald nach Bali und können uns einfach nicht entscheiden!

    Liebe Grüße Nicole

  11. Michelle

    Hallo Nicole,
    Falls du wirklich die Wahl zwischen gili air und nusa lembongan treffen musst, dann nimm nusa lembongan. Wir sind selbst gerade hier und waren vorher auf gili air! Wenn ich mich entscheiden müsste auf jeden Fall nusa. Es ist wunderschön hier und du hast hier noch das echte Bali :) nicht wie auf den gili, die zwar wunderschön sind aber doch sehr touristisch! Wir fühlen uns hier auf nusa so wohl das wir direkt 1 Woche hier geblieben sind :)

  12. Max

    Entweder hat sich die Insel in wenigen Monaten extrem verändert oder hier werden einfach die Augen vor der Realität verschlossen.

    Von den angeblich paradiesischen Stränden der Insel sieht man teilweise kaum den Horizont, da derart viele Boote dort liegen. Dazwischen Partyboote, Bananaboats und alles, was man sonst von Mallorcas bekanntesten Stränden kennt.
    Morgens landen hier chinesische Tagestouristen an, die anschließend in riesigen Gruppen über die Insel gefahren werden und eine Spur von Müll zurücklassen.

    Müll ist ein Problem auf Bali allgemein, auf Lembongan spitzt es sich jedoch extrem zu. Man findet hier keinen Flecken Natur, in dem kein Plastik liegt und in den Siedlungen finden sich alle paar Meter kleinere Müllberge.

    Die Einheimischen hier leben zum größten Teil wohl vom Tourismus, können diesem scheinbar aber wenig abgewinnen (verständlicherweise). Von der Freundlichkeit der Balinesen ist hier jedenfalls kaum etwas zu spüren.

    Von einem Paradies ist die Insel auf jeden Fall weit entfernt.

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