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Lilies Diary | 14. Oktober 2017

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4 Kommentare

Meine 7 beeindruckendsten und schönsten Island Highlights

Christine

Was für ein tolles Jahr war 2016 bitte. Zwar ist es noch nicht vorbei, aber ich möchte trotzdem ein bisschen in Erinnerungen schwelgen. Zu den Top 3-Reisen dieses Jahr gehört das wunderschöne Island. Schon dreimal war ich zu Besuch. Dieses Jahr habe ich mir 10 Tage frei genommen und bin einmal um die Insel rum gefahren. Heute möchte ich euch die 7 schönsten Highlights in Island vorstellen, die ich während all meiner Reisen entdeckt habe.

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Island Highlights: 1. Der Wasserfall Seljalandsfoss

Wenn ihr mit dem Auto in Island unterwegs seid, dann empfehle ich euch den Wasserfall Seljalandsfoss. Ich war schon zweimal da: einmal im Winter, als er vereist war und einmal im Sommer. Beide Male stand ich mit offenen Mund davor. Neben dem Wasserfall liegt ein kleiner Campingplatz. Hier bin ich früh aufgestanden, aus dem Zelt gekrabbelt und hatte direkten Blick auf den Wasserfall. Am magischsten ist jedoch der Moment, wenn die Sonne untergeht. Im Sommer ist das erst um 22 Uhr. Wenn ihr dann hinter dem Wasserfall steht und die Sonne durch die herunterfallenden Wassermengen scheint, dann fühlt ihr euch kurz wie im Märchen. Ich habe meinen eigenen kleinen Mythos ins Leben gerufen: Wer zu diesem Zeitpunkt hinter dem Wasserfall steht, muss sich etwas wünschen und es wird in Erfüllung gehen.

Links neben dem Wasserfall, ganz versteckt im Felsen, liegt eine kleine Schlucht, in der ebenfalls ein Wasserfall liegt. Hier kommt man so nah ran, dass man fast den Mund aufmachen und das Wasser trinken kann.

Seljalandsfoss

Island Highlights: 2. Die Jökulsárlón Lagune

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als ich das erste Mal an der Jökulsárlón Lagune stand. Es war November, kurz nach 16 Uhr. Die Sonne ist untergegangen und hat den Himmel rosa gefärbt. Vor mir im Wasser sind still und leise weiße Riesen geschwommen, die zauberhaft blau schimmerten. Ich habe mich verliebt. In diesem Moment habe ich mich in Eisberge verliebt. Meine Liebe ging sogar so weit, dass ich dieses Jahr in der Antarktis war, um noch mehr Eisberge zu sehen. In der Jökulsárlón Lagune kommt das Gletschereis vom Berg nach unten und fließt in das Meer. Wenn ihr Glückt habt, dann liegen auch noch Eisskulpturen am schwarzen Strand in der Bucht.

Eismeer

Vor Ort kann man ganz viele Aktivitäten machen. Beispielsweise eine Jökulsárlón Zodiac-Bootstour. Vom Boot aus kann man die Lagune hautnah erleben und bekommt einen Eindruck davon, wie groß die Eisberge sind. Mit viel Glück seht ihr auch Robben und Möwen.

Nachdem ich das erste Mal an der Gletscherlagune war, kam ich mit unserem Mietwagen in einen Sandsturm und das Drama Island-Mietwagen fing an. Ich denke, einige werden sich noch gut an diese Geschichte erinnern. Ihr findet den Post unter „Vorsicht mit Hertz Island! Mein trauriger Katastrophenbericht.“.

Im Nachhinein kann ich nur sagen – ich habe viel daraus gelernt! Was die Wenigstens wissen – es gibt eine extra Asche- und Sandversicherung in Island. Asche ist ein sehr aggressives Material, das jeden Autolack bei einem Sturm einmal abschmirgelt. Das ist auch in unserem Fall passiert. Wir hatten einen Schaden von 3.000 Euro, nur, weil wir durch einen Sturm gefahren sind. Ich würde euch empfehlen, bei einem Island-Experten zu buchen, denn der kennt auch die Wetterbedingungen vor Ort und kann euch für jede Tour das richtige Auto empfehlen. Wenn ihr Off-Road fahren wollt, braucht ihr beispielsweise eine ganz andere Versicherung und ein ganz anderes Auto, als wenn ihr immer auf der Hauptstraße bleibt. Ich würde euch empfehlen, bei Guide to Iceland vorbei zu schauen. Neben Touren bieten sie auch eine große Auswahl an Mietwagen lokaler Firmen an und ihr könnt Erfahrungen mit den Mietwagen in Island online nachlesen. Was mir da auf den ersten Blick sehr gut gefallen hat:

  • Kundenservice in der Muttersprache
  • Tiefpreisgarantie: Wenn man einen identischen Mietwagen von der selben Firma irgendwo anders günstiger findet, erstatten sie die Differenz.
  • Sie geben auf der Seite schon viele Tipps zum Fahren in Island
  • Es gibt keine endlosen Warteschleifen in den Hotlines
  • E-Mails werden innerhalb von 1 oder 2 Werktagen beantwortet
  • Sie vermitteln nicht nur zum Anbieter, sondern kümmern sich auch um alle etwaigen Probleme
  • Sowohl Mietwagen als auch Tagestouren kann man jederzeit und bis 24 Stunden vorher kostenfrei stornieren

Außerdem bieten sie Touren und Mietwagen als Kombination an. Wenn ihr individuell und auf eigene Faust zu den Eishöhlen im Nationalpark Vatnajökull gelangen möchtet, dann ist eine Selbstfahrer-Tour genau das Richtige für euch. Guide to Iceland bietet z.B. die Tour „3-tägige Mietwagen-Winterreise | Jökulsárlón & Eishöhlen im Vatnajökull“ an.

Island-Landschaft

Island Highlights: 3. Reiten in Island

Es ist der Traum eines jeden Pferdemädchens, wie ich es bin, aber auch von so vielen anderen. Einmal in Island auf einem Isländer sitzen und die Natur genießen. Dieser Traum
wurde für mich in Skagafjördur, dem Pferdeland, wahr. Ich kann euch einen kleinen Tipp geben: Wenn ihr reiten wollt, dann nehmt nicht die großen Ställe an der Hauptstraße, die vor allem im Sommer sehr viel Betrieb haben. Ich habe auf meinem Roadtrip einen bezaubernden Stall gefunden. Auf dem Hof Helluland, den eine isländisch-deutsche Familie führt, können Besucher auch ganzjährig in das Farmleben eintauchen und dort nicht nur reiten, sondern auch übernachten.

Wir haben einen Ausritt zum schwarzen Strand gemacht und sind dort entlang galoppiert. Es war so unbeschreiblich cool.

Reiten-ISland

Island Highlights: 4. Die dampfende Erde auf Island

Island ist ja bekannt für seine heißen Quellen und dampfenden Berge. In Námafjall geht es wirklich ab. Da dampft und brodelt es aus allen Löchern. Namafjall liegt in einem Hochtemperaturengebiet mit Dampf- und Schlammquellen. Das ist ziemlich irre. Da stehe ich vor einem Schlammloch und es kocht. 1.000 Meter im Erdboden ist es hier über 200 Grad warm. Und es riecht etwas, wie soll ich sagen, unangenehm – nach Schwefel. Es ist aber absolut faszinierend hier entlang zu laufen, die kochenden Schlammlöcher zu beobachten und durch die Dampfwolken zu laufen.

Namafjall-Christine-Neder

Im warmen Dampf der Quellen

Namafjall

Island Highlights: 5. Fjadrárgljúfur Canyon

Das schöne an Island – alle zwei Stunden kommt am Wegrand ein Highlight nach dem nächsten. Das ganze Land sieht aus wie gemalt und ich kenne niemanden, der von einer Island-Reise zurück kam und die Natur und Landschaft nicht gigantisch schön fand.

Ein weiteres Highlight ist der Fjadrárgljúfur Canyon. Ihr könnt entweder in den Canyon rein laufen, euch die steilen Wände von unten anschauen oder den Hang hochlaufen, um die beste Aussicht in den Canyon zu haben. Man findet kaum Worte, wenn man dort oben sitzt. Wenn ihr noch genauer wissen wollt, wie es dort aussieht, dann schaut euch Justin Biebers Video „I will show you“ an.

Fjadrárgljúfur-Canyon

Island Highlights: 6. Vik und Dyrhólaey

Wenn ihr eine Rundreise mit einem Mietwagen macht, dann lohnt es sich die Ringstraße immer mal wieder zu verlassen. Kurz vor Vik liegt die Abzweigung nach Dyrhólaey. Hier könnt ihr Papageintaucher sehen und eine wunderschöne Bucht mit schwarzem Strand.

In Vik habe ich auch schon einige Tage verbracht. Nach dem Sandsturm war nämlich auch die Ringstraße gesperrt und wir konnten Vik zwei Tage lang nicht verlassen, geschweige denn das Haus, denn es hat so gestürmt. In Vik gibt es einige, schöne Souvenirläden und ihr müsst unbedingt einen Spaziergang zum Strand machen, um euch die bekannten Felsformationen von Vik anzuschauen – schwarze, spitze Felsen, die aus dem Meer ragen.

Vik

Island Highlights: 7. Der Wilde Westen

Eigentlich müsste man eine ganze Wochen für den Westen einplanen. Hier gibt es wunderschöne Fjorde und Natur pur. Ich war nur einmal kurz da, im östlichen Westen, um eine Gletschertour zu machen. Island hat über 30 Gletscher und unter jedem brodelt ein aktiver Vulkan vor sich hin. Feuer und Eis, die beiden Elemente gehören in Island zusammen und ihr solltet sie nicht verpassen.

Einen Gletscher im Westen kann ich euch besonders ans Herz legen. Im Westen der Insel liegt der Gletscher Snæfellsjökull. Setzt euch nicht faul auf eine Schneekatze und lasst euch den Gletscher hochfahren, sondern schnallt euch Spikes unter die Füße, nehmt den Eispickel in die Hand, sichert euch mit Klettergurten ab und besteigt den Berg. Der Weg ist das Ziel und ihr werdet mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Ihr solltet bis Weihnachten unbedingt jeden Tag auf dem Blog vorbei schauen, denn ich verlose als Hauptgewinn eine Reise nach Island!!!

Gletscherwanderung-Gletscher Snæfellsjökull

Der Weg ist das Ziel

Island Highlights Christine-Neder-Aussicht-Gletscher Snæfellsjökull

Ich hoffe, ich habt Lust auf Island bekommen. Es ist wirklich eine meiner Lieblingsdestinationen, weil die Natur einfach so unbeschreiblich schön ist. Wenn ihr noch mehr Fragen habt, dann schreibt mir einfach in die Kommentare.

Island-Rundreise

Dieser Post ist in Kooperation mit Guide to Iceland entstanden.

Kommentare

  1. Hallo Christine,

    schöne Fotomotive. Wir waren letzten Jahr Ende Mai für 3 Wochen auf Island, da war es noch nicht so grün auf Insel, aber schön leer. Unsere Artikelserie beginnt nächste Woche endlich.

    Schöne Grüße aus dem Prenzlberg in den Nord-Kiez von Friedrichshain.

    Gruß Mario

  2. Toller Bericht und schöne Fotos.Macht Lust auf Island.War noch nie da,aber meine Frau will dort unbedingt hin.Danke auch für die Erfahrungen.

    Liebe Grüße aus dem Rheingau
    Werner

  3. Patrick B.

    Toller Post! Wir sind im Mai endlich dort. Kann es schon gar nicht mehr erwarten. Deine Bilder sorgen für noch mehr Ungeduld! Und danke mit dem Tipp in deinem Video bzgl. der Autoversicherung! Das war uns so gar nicht bewusst -lieber gut vorsorgen, damit man so einen Albtraum wie ihr nicht erleben muss.

    LG Patrick

  4. Sehr schöne Fotos und tolle Orte hast du ausgewählt! ich würde Landmannalaugar noch ergänzen – war für mich ein Highlight während unsere Island Urlaubs. Anfang Juli lag teilweise noch Schnee, gleichzeitig war es aber schon wahnsinnig grün und die Sonne beleuchtete die Berge, was zu einem unglaublichen Farbenspiel führte!
    LG
    http://www.reisenlesenleben.wordpress.com

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