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Lilies Diary | 11. Oktober 2017

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Die Everglades – In the middle of nowhere

Gastautoren

Man kann sich diese unglaubliche Weite kaum vorstellen, wenn man sie selbst nicht gesehen hat: Die Everglades in Florida. Graslandschaften, Sümpfe, Mangroven – so weit man blicken kann.

Everglades

Die Everglades – Vielfalt der Natur

In den Everglades findet ihr eine überraschende Vielfalt der Natur – es wimmelt von Alligatoren, Schildkröten, Reihern und wunderschönen Vögeln. Die Landschaft besteht vor allem aus Mangrovensümpfen und Graslandschaften, man sieht aber auch immer wieder Bäume, sogar kleine Wäldchen und die ein oder andere endlose Straße. Richtige asphaltierte Straßen gibt es nur zwei, die durch die Everglades führen. Denn es handelt sich um einen Nationalpark, der von Infrastruktur möglichst verschont bleiben soll. Im März haben wir übrigens nicht so viele Mückenstiche abbekommen, grundsätzlich sollte man aber schon darauf achten, sich mit Kleidung und Mückenspray zu schützen.
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Die Everglades – Bootstour

Auf dem Weg von Naples nach Everglades City haben wir eine Bootstour rund um die Ten Thousand Islands gemacht. Es sind übrigens nicht wirklich zehntausend Inseln, sondern deutlich weniger – die genaue Anzahl kennt aber niemand. So schön bei der Bootstour: Wenn man genau hinsieht, kann man die riesigen Manatees sehen (wir hatten sogar das Glück, eine Mutter mit Kind beobachten zu können, für ein Foto waren sie aber zu schnell wieder unter Wasser). Auch Delfine schwimmen immer wieder um das Boot herum. Der Guide wusste wirklich unheimlich viel über die Natur (ein bekennender Naturschützer) und konnte jede Frage zur Flora und Fauna beantworten. Maximal sechs Leute fahren pro Tour mit, daher ist es auch sehr persönlich. Top!

Die Everglades – Everglades City

Gegen Abend kamen wir in Everglades City an, wo wir im Everglades City Motel übernachtet haben, was absolut okay war. Lasst euch nicht in die Irre führen – Everglades City ist keine wirkliche Stadt. Es ist ein Dorf von 400 Einwohnern, in dem es sehr ruhig und entspannt zugeht. Allerdings findet man überraschend viele urige Restaurants und ein total süßes Café. Die meisten Bars schließen jedoch bereits um 21h – der Lebensrhythmus ist hier ein etwas anderer.
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Eine Spezialität der Region sind die leckeren Crab Claws – diese kann man zum Beispiel im Triad Seafood Cafe essen.

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Urige, lockere Atmosphäre für Drinks oder Dinner findet ihr im Camellia Street Grill.

Camellia-Everglades
Das allerbeste Café, in dem es wunderbares Frühstück mit fruchtigen Smoothies, leckerem Kaffee und selbstgebackenen Muffins gibt, ist das Sweet Mayberry’s. Inklusive schöner Veranda, sodass man auch draußen frühstücken kann!

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Die Everglades – Airboat Tour

Die typische Touristenaktion ist eine Airboat-Tour. Auch wir wollten diese Erfahrung nicht verpassen. Die Airboats sind doch recht laut und dürften nur in bestimmten Gebieten fahren, damit sie der Natur nicht zu sehr schaden. Sehr zufrieden waren wir mit dem Anbieter Speedys Airboats, der sowohl die Mangrovensümpfe als auch die Graslandschaften in einer Tour abfährt.
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Die Everglades – Das kleinste Post Office der USA

In Ochopee gibt es das kleinste Post Office der USA! Obwohl es laut Schild hätte geöffnet sein müssen, standen wir leider vor verschlossenen Türen. Informativ ist das Big Cypress Swamp Welcome Center und im Oasis Visitor Center sind eine Menge Alligatoren zu beobachten. Entlang der Turner River Road, auf der einem selten ein Auto entgegenkommt, bekommt man noch einmal einen tollen Eindruck der Landschaft. Auch im Kirber Storter Roadside Park lohnt sich ein kurzer Stopp.

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Die Everglades – Eine Radtour durchs Shark Valley

Mein persönliches Highlight war allerdings die Radtour im Shark Valley. 15 Meilen entlang mit einem geliehenen Fahrrad durch die schöne Landschaft. Es passiert immer wieder, dass direkt an oder auf der Straße ein Alligator liegt. Da heißt es Nerven bewahren! So viele Alligatoren wie im Shark Valley haben wir nirgendwo in den Everglades gesehen. Ohnehin sieht man vom Fahrrad aus viel mehr als aus dem Auto – Schildkröten, Vögel, Fische und und und… Auf der Mitte der Strecke könnt ihr auf einen Aufsichtsturm steigen, der gar nicht so hoch ist, was aber aufgrund der flachen, weiten Landschaft auch gar nicht nötig ist. Oben einfach mal die Augen schließen und lauschen – viel mehr Natur geht nicht! :)
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Die Everglades – Robert Is Here-Supermarkt

Schließlich ging es weiter nach Florida City – eine recht unspektakuläre Stadt ohne Charakter mit vielen Fastfood-Ketten und Tankstellen. Eine kleine Markthallen jedoch hat es mir angetan: Sie ist für ihre Milchshakes berühmt und es gibt Gemüse und Früchte, die teilweise dreimal so groß sind wie das, was wir aus deutschen Supermärkten kennen: Robert is here. Dieser Laden ist Kult! Unbedingt auch den Orangensaft probieren!
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Nehmt euch ruhig zwei Tage für die Everglades – und verpasst auf keinen Fall das Shark Valley! Aber nicht versuchen die Krokodile zu streicheln! ;-)

Mehr Tipps für Miami und Florida findet ihr im Post „Miami: Die 7 schönsten Plätze am Wasser“ oder „7 Gründe Urlaub in Miami zu machen„.


Die Gastautorin:

Ich bin Teresa, 29 Jahre alt und lebe zurzeit in Aachen – der westlichsten Stadt Deutschlands. Wie Christine bin auch ich dem Reisen verfallen und nutze jeden freien Tag dazu, die Welt zu erkunden. Vor kurzem habe ich meinen Blog www.teresasjournal.com aufgebaut und bin absoluter Blogger-Neuling. Lilies Diary hat mich zu meinem Blog inspiriert und deswegen lest ihr hier nun ab und zu von mir und meinen Reisen.


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