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Lilies Diary | 24. September 2017

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5 Kommentare

Escape the City – Schluss mit unglücklich im Job

Anne
  • am 24. Januar 2015

6:30 Der Wecker klingelt. 7:30. Auf in die Bahn. 8:00 Arbeitsbeginn 18:00 Feierabend, eigentlich, aber es gibt ja da noch so viel zu tun…

Ein normaler Arbeitstag für einen großen Teil der Bevölkerung, oder? Doch meist wird aus dem 18 Uhr Feierabend nichts…Oft ist man doch erst um 21 Uhr zu Hause, fällt müde ins Bett, kann nichts mehr machen und selbst der Gang an den Kühlschrank ist eine Qual. So sieht, glaube ich, der Alltag bei dem großen Teil der Bevölkerung in der westlichen Welt aus. Ok, die Spanier und Griechen haben noch diese lange Pause mittendrin, aber eigentlich ist es doch so: aufstehen, Arbeit, nach Hause, schlafen gehen, oder? Unglücklich im Job – etwas, das sicher viele kennen.

Sea-Trek

Viele von Euch werden vielleicht schon jahrelang in einem Job sein, der am Anfang toll war und mittlerweile zu einer Routine geworden ist, die einfach keinen Spaß mehr bringt. Und jetzt? Einfach kündigen? Reisen? Abhauen? Nein, nicht weil man „nur“ unglücklich im Job ist. Das ist sicher nicht das Gelbe vom Ei, aber es gibt da etwas oder eher jemanden, also drei Jungs, die sich damit verdammt gut auskennen und die euch aus genau dieser Situation rausholen können: Escape The City.

Zwei der Jungs, Dom Jackman und Rob Symington, haben in London ihr eigenes Unternehmen gergründet und kümmern sich seitdem um gestresste Karrieremenschen, die ihren Anzug gegen Badehose tauschen oder die anstatt der U-Bahn am Morgen einfach mal den Tag auf einem Boot als Tauchlehrer verbringen wollen, um all diejenigen, die unglücklich im Job sind. Das klingt jetzt nach einem (fast) ganz normalem Jobportal mit dem Unterschied, dass es hier tatsächlich beeindruckende Jobs gibt. Hier werden Träume war. Hier hüpft ihr nicht von einem Büro in das Nächste, sondern aus dem Büro nach Thailand, auf eine Insel oder ins das quirlige Marrakech.

Escape-the-City

Wie das geht? Ihr erstellt euch ein Profil, in dem ihr zeigt was ihr gemacht habt, was ihr könnt und was ihr gerne machen würdet. Im Gegensatz zu anderen Jobportalen, wirkt Escape The City wie ein Blog oder wie eine kultige Version von Facebook: keine schnöden Texte, keine ewig lange Suche nach möglichen Jobs, sondern eine direkte Verbindung zwischen den Jobs und deinem Profil wird hergestellt. Dabei legen die Gründer von Escape the City auf vier grundlegende Dinge wert, sobald Firmen Jobs in das Portal stellen: Ist es eine spannende Marke? Bietet der Job eine gewisse Freiheit? Kann man im Job exotisch sein? Entwickelt der Job soziale Wirkung? – und genau das macht Escape the City so anders. Hier werden keine Kopiermäuschen, Bürohengste oder viele der anderen Workaholics gesucht. Nein, hier geht es um den Wert auch in einem Job Spaß zu haben und nicht nur von A nach B zu hetzen oder möglichst viele Überstunden für möglich viel und verdammt wenig Freizeit zu tauschen – hier geht es darum, dass ihr nicht mehr unglücklich im Job seid.

Und auch bei der Erstellung des Profils für die Jobsuche gibt es ein paar kleine Unterschiede zu den anderen Jobportalen: Bei der Bewerbung kannst du bereits angeben wie abenteuerlich es werden soll und dies mit Hilfe eines Reglers bestimmen. Aber das ist noch nicht alles: die Londoner Berater, die übrigens nicht nur die Gründer von Escape the City sind, sondern ebenfalls aus der Beraterbranche kommen und ihren Job satt hatten, wollen nun auch etwas für die Welt außerhalb des Netzes erschaffen. Die Idee? Zusammen mit dem dritten Aussteiger, Mike Howe, wollen Sie jetzt eine Escape School gründen – quasi eine Schule für diejenigen, die Ihrem Alltag entfliehen wollen, die unglücklich im Job sind, aber noch die nötigen Tipps für den endgültigen Sprung brauchen. Dabei vermitteln sie nicht nur Jobs, sondern  geben tatsächlich die richtigen Hinweise, die schon dabei helfen dem faden Alltagsleben ein bisschen Pepp zu vermitteln und das unglücklich im Job sein hinter sich zu lassen. Teilnehmer lauschen hier den spannenden Vorträgen von Aussteigern und nehmen an kostenpflichtigen Kursen wie „Mach Arbeit, die du liebst“ teil.

Nebenbei haben die Jungs auch gerade ein Buch, sogar auf Deutsch, herausgebracht: „The Escape Manifesto – Das Leben ist kurz. Steigen Sie aus. Kündigen Sie. Fangen Sie etwas Neues an„.

Die Drei haben Großes vor: bisher boomt ihr Unternehmen in den USA und in Großbritannien, und auch aus Deutschland kommen wohl viele Mitglieder – die drittgrößte Anmelderzahl sind deutsche Bänker, Businessleute und andere Gestresste, die sich nach Abwechslung sehen.

Und die Erfolgsgeschichten sprechen bisher für sich: eine ehemalige Lehrerin unterrichtet jetzt Englisch in Afrika, eine ehemalige Marketingexpertin managed jetzt ein kleines Hotel in Thailand und eine ehemalige Personalwesenexperting arbeitet nun in einem Freiwilligenwerk auf den Philippinen – die Aufzählung könnte endlos weitergehen. Fakt ist, dass Escape the City endlich mal das tut, was viele andere Jobportale auch tun sollten: es hilft Menschen, die unglücklich im Job sind, etwas besseres zu finden ohne von Jetzt auf Gleich alles stehen und liegen zu lassen.

Was wäre Euer Traumjob? Mehr zum Thema findet ihr auch im Post „Selbstständig werden – Raus aus dem Hamsterrad„.

Kommentare

  1. Das klingt wahnsinnig spannend! Muss ich mir auf jedenfall anschauen und im Hinterkopf behalten, wenn ich auch mal raus aus dem Job will.

  2. Wenn das mit Kind doch so einfach wäre ;) Aber hey: Die Idee der Drei ist super und ich denke, viele haben Spaß an den Möglichkeiten.

  3. Ah, genau das, was ich brauche! Perfekt! :D Das wird gleich mal angeschaut.

  4. Hi Anne,

    I work for Escape the City and we just wanted to say thank you so much for your post. We’re all so pleased that you wanted to share our story with your network- so much so that we’d like to share your story with our network. If you have the time, we love to hear from you here,
    https://escape-the-city.typeform.com/to/PYRgFA

    Thank you again, and all the best for you.

    Tessa @ Escape

    • Christine

      THANK YOU!

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