Ist die Luft raus? Macht mir das alles noch Spaß? Was soll ich sagen? Wie soll ich anfangen? Es hat sich in den letzten 12 Monaten einiges geändert in meinem Leben. In meinem Denken und Fühlen. Ich möchte euch dran teilhaben lassen, denn ihr seid auch ein Teil von Lilies Diary.

Wie so viele große Dinge begann auch meine Geschichte mit einem großen Fehler. Ich habe letztes Jahr viel zu viele Jobs angenommen, war nur unterwegs, wurde mit so vielen Eindrücken und Erlebnissen bombardiert, dass ich mich oft wie ein Fleischwolf fühlte, in den man versucht hat, immer mehr Hack reinzuquetschen, obwohl es schon aus allen Löchern rausquillt. Reisen war zu dieser Zeit nicht mehr meine Leidenschaft, es war mit so viel Arbeit und selbst auferlegtem Leistungsdruck verbunden und immer wenn ich am schönsten Ort der Welt stand, habe ich darüber nachgedacht, was ich noch alles von der letzten Reise nacharbeiten und für die kommende Reise vorbereiten muss. Zum Glück kam dann ein Cut. Ein ziemlich großer Schritt für mich, der auch mit Angst verbunden war. Ich habe mir drei Monate freigenommen, einen Sommer am Meer verbracht und hatte 1.000 Bedenken, ob das die richtige Entscheidung war, jetzt, wo es so gut lief. Was ist, wenn ich dann keine Aufträge mehr bekomme? Was ist wenn meine Zahlen einstürzen? Was ist, wenn das Rad sich ohne mich weiterdreht?

So viele Bedenken und Ängste ich auch hatte, der Wunsch an einem Ort zu sein, Zeit für mich zu haben und in die Stille reinzuhorchen war größer.

Es war unglaublich spannend, mal in diese Stille reinzuhorchen, die anfangs kaum auszuhalten war. Ich liebe das Reisen und deshalb darf ich es nie wieder zu einer Pflicht machen und übertreiben, sodass es eine Last wird. Ich liebe alles, was ich tue, aber da schlummert noch etwas in mir.

Die schönsten Momente für mich im Leben als Bloggerin sind die Nachrichten über Facebook, Instagram oder E-Mails, die von euch in meinen Posteingang flattern, in denen ich jemandem helfen konnte. Einerseits sind das die vielen Reisetipps, die dem ein oder anderen ein wunderschönes Abendessen mit Blick auf dem Comer See oder einer Nacht im Dschungel beschert haben. Andererseits sind es auch die Texte, in die ich viel Herzblut und Gedankengut reinstecke. Wo ich versuche, euch mitzuteilen, was ich für Erkenntnisse im Leben habe, wie ich Dinge sehe und mir erkläre. Ich liebe es, zu inspirieren, Menschen zu motivieren, ihnen zu zeigen, dass es auch anders geht als „normal“.

Seht euch allein meinen Lebenslauf an. Da gibt es keinen roten Faden, der ist ein absolutes Chaos, aber doch hatte alles einen Sinn und hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. An einen Punkt, an dem ich glücklich bin und wenn ich an Dingen zweifle, ertrage ich sie nicht einfach, sondern versuche, den Grund zu finden und sie zu ändern. Ich weiß nicht, wie ich es die letzten Jahre geschafft habe, euch immer wieder zu berühren und zu inspirieren. Ich habe einfach mein Herz auf die Zunge gelegt und losgetippt. Doch ich würde gerne lernen, wie man Menschen Mut macht, wie man ihr Denken, das sie blockiert, in Frage stellen kann und sie erreicht. Deswegen habe ich mich dafür entschieden, mein Leben noch einmal zu ändern. Oder sagen wir lieber – zu erweitern. Keine Angst, Lilies Diary und meine Reisetipps wird es immer geben, doch ich entwickle mich weiter und wie, das erzähle ich euch im Video!

Sicher ist euch auch schon aufgefallen, dass Lilies Diary im neuen Licht erstrahlt. Zusammen mit Godwind aus Hamburg habe ich einen Redesign gemacht, mit neuem Logo und Farbschema. Ich hoffe, es gefällt euch und freue mich über eure Meinung, gerne in den Kommentaren. Außerdem könnt ihr euch jetzt schon als Testclient anmelden. Ich brauche liebe Menschen, an denen ich üben, üben, üben kann. Das geht unter BE AS MUCH PERSON AS YOU CAN BE.

DANKE, DANKE, DANKE, DANNNKKKKKEEEEE!!!!!!

 

6 Kommentare

  1. Ich finde auch, die Idee passt richtig gut zu dir. Habe mich gerade angemeldet und stehe gerne zum Üben zur Verfügung. Ich drücke dir alle Daumen! :-*

  2. Liebe Christine,

    dein Text in diesem Artikel hat mich in meiner Meinung bekräftigt, als Reiseblogger trotzdem immer wieder zurückzuschalten und den vergangenen Urlaub auf sich wirken zu lassen sowie aufarbeiten zu können. Ich kann es mir nicht vorstellen, monatelang herumzujetten und Reisen wie du als Belastung zu empfinden. Ich wünsche dir bei deiner Ausbildung alles Gute und viel Spaß!

    Viele Grüße aus Wien,
    Christian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*