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Lilies Diary | 19. September 2017

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2 Kommentare

Erfahrungsbericht: Testscreening

Christine

Ich habe in letzter Zeit daran gefallen gefunden einfach mal Dinge auszuprobieren die ich vorher noch nie gemacht habe. Manchmal hätte ich es lieber lassen sollen… andere sind aber eine erfrischende, neue Erfahrung, so wie Testscreening. Das ist jetzt nichts hoch spannendes, inovatives und atemberaubendes aber eine sehr nette Idee.
Wie es funktioniert:
Man kann sich für eine Kinovorführung anmelden, in der man kostenlos einen Film sieht, der noch nicht fertig ist, erst ins Kino kommt und ihn danach mit einem Fragebogen bewerten, wie man die Geschichte fand, die Schauspieler, die Länge ect. ect. ect. Am liebsten würde ich jetzt drauf los plaudern ABER ich habe mit meiner Unterschrift versichert, dass ich nichts zu dem Film sagen werde, nur soviel: Es war ein deutscher Film und ich fand ihn richtig, richtig gut! Könnt euch auf den Herbst freuen. Und die drei Sätze die bei mir hängen geblieben sind:

Es gibt keine Konsequenz und Klarheit im Leben. Es gibt nur zusammenhalten oder nicht.

Der einzige angeborene Fehler den wir haben, dass wir denken wir leben um glücklich zu sein.

Man wird nur glücklich wenn man vergessen und verdrängen kann.

Die Geschichte war schon echt sehr berührend. Und hat wieder mal viele Frage aufgeworfen über die ich mir Gedanken mache. Wie sehr kann uns die Begegnung eines Menschen verändern? Wie kann sie unser komplettes Leben beeinflussen? Sind wir uns überhaupt darüber bewusst welche Macht wir als einzelne Person haben? Was wir manchmal andern antun? Wahrscheinlich nicht, weil wir ja denken wir müssten glücklich werden und deshalb versuchen zu vergessen und zu verdrängen.
Jeder einzelne Mensch den man im Leben begegnet prägt einen, macht einem zu dem was man ist, egal ob man eine positive oder negative Erfahrung mit ihm gemacht hat. Aber ich denke, man kann nicht bestimmen in welche Richtung er einen prägt, also zu unserem Vorteil oder Nachteil. Ich weiß nicht ob das wirklich stimmt was ich mir da denke. Aber falls ja, macht es mir ein bisschen Angst…

Kommentare

  1. Anonymous

    1. nein

    2. nein

    3. ja

    so schlimm es sich anhört…

  2. mydreams

    Ja klar, Menschen prägen einander und beeinflussen mein Leben. Das ist Macht. Aber das muss keine Angst machen. Dreh den Spieß einfach um und werde aktiv: zum Beispiel indem du versuchst, jeden Tag einem Menschen den Tag und damit vielleicht sein Leben ein ganz kleines bißchen zu verschönern – und sei es nur in einer flüchtigen Begegnung. Es ist unglaublich, was da passieren kann.

    Ach ja, was das Glück anbetrifft, eine Buchempfehlung:
    Dr. Eckart von Hirschhausen "Glück kommt selten allein" (Rowohlt Taschenbuch)

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