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Lilies Diary | 30. November 2017

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1 Kommentar

Rettet den Schweinswal! Der unbekannte Nachbar in der Ostsee

Gastautoren

In der Ostsee und Nordsee tummelt er sich still und unscheinbar, in kleinen Populationen lebend – der Schweinswal. Ja, ihr habt richtig gelesen. Die Nord- und Ostsee ist das Zuhause einer der kleinsten Wale der Erde. Auch ich wusste bis zu der Einladung der Whale and Dolphin Conservation (kurz WDC) gar nichts von einem heimischen Wal. Kannte ich doch nur Geschichten von verirrten Pott- oder Buckelwalen aus den Medien. Ich machte mich also auf den Weg Richtung Timmendorfer Strand, mit dem Ziel, mehr über Schweinswale von Michaela Harfst und Fabian Ritter zu erfahren.

Schweinswal WDC Charlie Phillips.

Foto: Charlie Phillips
Bekanntmachung mit dem kleinen Wal

Als einer der kleinsten Wale wird ein Schweinswal nicht größer als 1,60 – 1,90 m und wiegt ausgewachsen zwischen 60 – 90 kg. Das bekannteste Höchstalter liegt bei 23 Jahren, jedoch scheint dies eher selten zu sein und die meisten Schweinswale werden nicht älter als 12 – 15 Jahre. Scheu und unscheinbar beschreibt ihn wohl am besten. Trotzdem er sich oft in Küstennähe bewegt, ist er nur schwer zu sichten. Die Tiere schwimmen üblicherweise in Kleingruppen oder alleine. In der zentralen Ostsee wird die Anzahl der Schweinswale auf 450 Tiere geschätzt – durch diese geringe Populationsgröße sind sie akut vom Aussterben vor Ort bedroht.

Hier mein Video:

 

Keine natürlichen Feinde – woher kommt die Bedrohung?

Jedes Jahr sterben hunderttausende Wale und Delfine in Fischernetzen, kurz: Sie verenden als Beifang. Eine hohe Gefahr geht dabei vor allem von Stellnetzen aus. Diese dürfen von den Fischern kilometerweit ausgelegt werden und bestehen aus unfassbar feinen Nylonfäden. Es scheint, als könne ein Schweinswal die Netze weder orten noch im Meer sehen, dabei verfügt er über ein sehr gutes Sehvermögen – über und unter dem Wasser. Verfängt sich ein Wal oder ein Delfin erst einmal in solch einem Fischernetz, ist sein Schicksal besiegelt. Sie ersticken qualvoll. Die Fischerei mit Stellnetzen ist aber nicht die einzige Gefahr für die bedrohte Ostseepopulation.

Stellnetz Müll

Weitere Bedrohungen:
  • Durch ÜBERFISCHUNG nimmt der Mensch dem Schweinswal die natürlichen Nahrungsquellen wie Heringe, Sardinen oder Makrelen.
  • Im Besitz eines empfindlichen Gehörs wird er durch UNTERWASSERLÄRM aus seinem Lebensraum vertrieben – militärische Übungen, die Schifffahrt, seismische Untersuchungen zur Erkundung von Erdöl und -gas, sowie der Bau von Pipelines, Bohrinseln und Windenergieanlagen verursachen einen immensen Krach, sodass der Wal über 20 km weit weg flieht.
  • Verschmutzte Ströme bringen vom Land über die Flüsse unzählig viel Plastikmüll, Pestizide, Schadstoffe, Düngemittel ins Meer. Es werden Abwässer direkt ins Meer geleitet. Kurz: MEERESVERSCHMUTZUNG. Dadurch wird der Lebensraum langzeitig zerstört, die Tiere werden krank und die Vermehrung kann nicht mehr fortgeführt werden.
  • SCHIFFSVERKEHR und TOURISMUS – ob Freizeitaktivitäten mit Sportbooten oder große Kreuzfahrt- und Güterschiffe. Schiffsschrauben fügen den Meerestieren schwere Verletzungen zu und es kommt zu tödlichen Schiffskollisionen.

Blaues Meer

Es ist erschreckend, denn so viele dieser Ursachen für die Gefährdung des Weiterbestandes der Schweinswale könnten vermieden werden. Es gibt bereits Techniken für den Bau von beispielsweise Windenergieanlagen, die den Bau lärmreduzierter stattfinden lassen könnten. Einige touristisch genutzte Wassergebiete sind ausgewiesene Wasserschutzgebiete.

Der Schweinswal gehört, wie alle Walarten auch, zu einer streng geschützten Tiergruppe. Störungen, der Fang oder die Tötung dieser Tiere ist streng verboten. Doch es scheint kaum Bedeutung zuhaben, die Fischerlobby ist zu mächtig – der Tierschutz hat das Nachsehen.

Whale-watching – wie hoch stehen die Chancen die scheuen Tiere zusehen?

WDC lud uns zu einer Bootsfahrt in die Lübecker Bucht ein. Wir sollten uns jedoch keine all zu großen Hoffnungen machen, die scheuen Tiere wirklich zu Gesicht zu bekommen. Am Vorabend saßen wir noch lange nach dem Abendessen zusammen und lauschten den Erzählungen von Fabian. Er erzählte uns viel von den Stellnetzen und all den oben genannten Gefahren für den Schweinswal. Kaum am Hafen angekommen, erblickten wir auch gleich einige ausgelegte Stellnetze und andere Fischernetze.

Stellnetz Detail

Die ersten Meter unserer Fahrt waren geprägt von einem leichten Seegang. Das Boot schaukelte rauf und runter. Fabian erklärte uns, damit alle bei einer Sichtung die Chance haben, so schnell wie möglich die Richtung zu erkennen. Wir sollten die Sichtung nach dem Ziffernblatt einer Uhr formulieren. Beispielsweise „Wal auf Zwölf Uhr!“ oder „Sichtung auf Viertel vor Zwei!“. Wir starrten also alle aufs Meer. Auf den Horizont, die kleinen Wellenspitzen. Je mehr Seegang, um so unwahrscheinlicher ist die Sichtung eines Schweinswal, denn seine dunkle Rückenflosse ist nur schwer erkennbar inzwischen vieler Wellenkronen.

Bootstour

Die See beruhigte sich bald, das Meer bot uns gute Vorraussetzungen. „DA!“, ich sprang auf. Eine Mutter mit Kalb kam kurz an die Wasseroberfläche, unweit unseres Bootes. Alle an Board waren ganz aufgeregt. So schnell hatte natürlich niemand den Finger auf dem Auslöser der Kamera. Für Sekunden waren die schwarzen Rücken der zwei Tiere zu sehen. Fabian sprach noch zwei, drei weitere Sichtungen in der Ferne aus. Meine Augen wollten sie nicht noch mal ausfindig machen. Ich hatte mir wirklich kaum Hoffnungen auf ein Erblicken der Tiere gemacht. Es war ein magischer Augenblick für mich, wenn auch nur ein sehr kurzer.

Schweinswale Charlie Phillips.

Foto: Charlie Phillips
100 m Strandabschnitt – 40 min und 152 Kippenstummel

Am letzten Morgen trafen wir uns zu einem Beach Clean Up. Der ausgesuchte Strandabschnitt wird täglich gereinigt, maschinell und von der Strandkorbvermieterin per Hand. Wir würden vor Ort nichts finden, versicherte man uns im Vorfeld und beschmunzelte unser Vorhaben.

Strandnachmittag

Wir suchten einen Strandabschnitt von etwa 100 m ab, schauten in die Dünen, zwischen den Strandkörben im Sand. Innerhalb von 40 Minuten sammelte sich Plastikmüll, Zigarettenstummel, Verpackungsreste, Essensreste, Kronkorken und vieles mehr in unserem mitgebrachten Karton.

Müllkiste

Fabian zeichnete im Sand einen Schweinswal, den wollten wir mit dem gesammelten Müll füllen. Einen zweiten Wal füllten wir zur Gegenüberstellung mit Naturmaterialien wie Steine, Muscheln, Federn und Algen. Das Ergebnis seht ihr hier. Wir konnten aus beiden Materialien einen fast lebensgroßen Schweinswal legen. Michaela erfasste noch die genauen Zahlen des Müllfundes, bevor wir alles wird in den Karton packten und zur Entsorgung mitnahmen.

Fabian zeichnet Wal

Innerhalb kürzester Zeit war unser gezeichneter Wal gefüllt mit aufgesammeltem Müll

Müllwal

Liste des aufgesammelten Mülls:

  • 152 Zigarettenkippen
  • 10 Lollistäbchen
  • 11 Eisstäbchen aus Holz bzw Kaffee umrühren
  • 20 Papiertaschentücher, Feuchttücher etc.
  • 2 Damenbinden
  • 5 Flaschendeckel aus Plastik
  • 8 Kronkorken
  • 7 Strohhalmverpackungen
  • 13 Plastikverpackungen 10 cm+ Klarsicht
  • 22 ca. 5 – 10 cm Plastikverpackungen
  • 7 ca. 3 – 5 cm Plastikverpackungen
  • 14 Bonbon Verpackung aus Plastik + 1 Leckmuschel
  • 26 Plastikverpackungsteile: bedruckt, Produkt erkennbar, bis 5 cm
  • 30 Diverses: Plastik, Ringe, Stücke etc.
  • 5 Bonbon Verpackungen aus Papier
  • 1 Teebeutel
  • 1 Pfirsichkern
  • 1 Möhre
  • 1 Organisch undefinierbar
  • 5 Papierteile divers
  • 4 Pflaster
  • 5 Styropor
  • 7 Metall, davon 3 Verpackung
  • 1 Strohhalm groß
  • 3 Kaugummis
  • 1 Schaumstoff
  • 2 nicht identifzierbar
  • 4 Glas und Keramik

Wale Panorama

Es macht mich traurig und nachdenklich, so viel Müll an einem so schönen Ort zu finden. Wir alle können das durch Überdenken unseres Verhaltens vermeiden.

Ohnmachtsgefühl – wir können nichts tun?

Falsch! Lasst euch nicht von einem Ohnmachtsgefühl hinreißen, denn es gibt viele kleine Dinge, die ihr beachten und umsetzen könnt, um einen großen Beitrag zum Schutz der Wale und ihrem Lebensraum, dem Meer, beizutragen. Auch ich achte seit dieser kurzen Reise noch bewusster auf mein Verhalten der Umwelt gegenüber. Ich versuche noch mehr auf Plastikverpackungen zu verzichten, nehme immer einen eignen Jutebeutel mit zum Einkaufen, anstatt einer Tüte vor Ort zu kaufen, und auch meinen Freund konnte ich endlich davon überzeugen, nicht mehr achtlos seine aufgerauchten Zigaretten auf den Boden zuwerfen.

Details Müllwal

Was können wir noch tun? Hier ein paar Ideen, die sich auch leicht in den Alltag integrieren lassen:

  1. Werft keine Zigaretten auf die Gehwege oder in die Natur – nutzt die aufgestellten Mülleimer oder kauft euch einen Taschenaschenbecher für den Trip in die Natur. Es gibt verschiedene Ausführungen in Größe und Design. Da findet bestimmt jeder etwas Passendes, das sich einfach in der Handtasche oder Hosentasche verstauen lässt.
  2. Nutzt auffüllbare Flaschen. Das Leitungswasser in Deutschland steht unter ständiger Qualitätskontrolle und kann bedenkenlos getrunken werden. So vermeidet ihr unterwegs zu einer gekauften Plastikflasche greifen zu müssen.
  3. Achtet darauf, woher die Fische auf eurem Teller kommen. Entscheidet euch lieber für einen Fisch aus einer nachhaltigen Zucht, anstatt den Meeresfisch, der wahrscheinlich mit einem der oben genannten Fischernetze gefangen wurde. Der „Einkaufsratgeber Fisch“ von Greenpeace kann euch hierbei helfen.
  4. Ihr könnt aktiv bei der Datenerfassung für Forschungsarbeit helfen, in dem ihr euch die App „OstSeeTiere“ auf eurem Smartphone installiert. Hier könnt ihr Beobachtungen oder Totfunde von Meeressäugern eintragen. Mehr Informationen findet ihr in der App-Beschreibung.
  5. Unterstützt Organisationen wie den WDC! Bietet Plattformen in Form von Veranstaltungen und Events, um Vorträge oder Infotische über die Schweinswale und die Arbeit des WDC zu ermöglichen. Ihr könnt bei eurem nächsten Cafébesuch oder Einkaufsbummel einfach ein paar Flyer in den Geschäften, Cafés und Bars verteilen. (Flyer anfordern könnt ihr hier: WDC Infomaterial). Natürlich sind auch finanzielle Spenden dringend nötig, um die Bildungs- und Forschungsarbeit fortzuführen.

Wenn ihr noch mehr von Schweinswalen sehen und hören möchtet, Mia von heylilahey hat auch ein super Video gemacht:

Welche Kooperationen ermöglichten diese Reise?

WDC luden zusammen mit den Partnern Green Pearls, Schleswig Holstein Tourismus und dem Hotel SAND die Bloggerinnen Elke, Luisa, Beatrice und Mia zum Timmendorfer Strand ein.

  • Whale and Dolphin Conservation: WDC plante die Reise und fand große Unterstützung durch die regional ansässigen Partner am Timmendorfer Strand. Unter dem Titel „Die letzten 300“ luden sie uns zu einem Vortrag im Hotel SAND ein, nahmen uns mit zum Whale Watching in der Lübecker Bucht und veranstalteten ein Beach Clean up.
  • Green Pearls: Stefany Seipp, die Gründerin von Green Pearls, hat zusammen mit WDC die Idee zur Bloggerreise entwickelt und das Hotel SAND mit ins Boot geholt.
  • Schleswig Holstein Tourismus: Finanzierte die Bootsfahrt für die Whale Watching Tour und informierte uns bei einem Abendessen im Hotel SAND über nachhaltige Angebote aus der Region.
  • Hotel SAND: Marion und Bert Müller, die Inhaber und Leiter des nachhaltigen Hotels, sponsorten die Übernachtungen für die Bloggerinnen, Stefany Seipp von Green Pearls, sowie für Michaela Harfst und Fabian Ritter von WDC. Außerdem ermöglichten sie die Durchführung des Vortrags von Fabian Ritter „Die letzten 300“ in ihrem Hotel, sodass auch die übrigen Hotelgäste Zugang zu diesem hatten und über die Schweinswale informiert wurden.

Nachhaltigkeit Hotel Sand

Ich bedanke mich herzlichst für die Einladung, den Informationsaustausch und bin dankbar über das Kennenlernen all der engagierten Menschen. Es ist schön, das hier so unterschiedliche Partner zusammen gefunden haben, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: die Rettung des Schweinswal in der Ostsee.


Mehr Beiträge zum Thema Tierschutz findet ihr hier:

Ehrenamt, das Tierleben rettet – ein Besuch bei der Streunerhilfe Bulgarien

Wale und Delfine vor La Gomera: Nachhaltiges Whale Watching ist wichtig!

Artenschutz in Südafrika: Das Pinguin Krankenhaus SANCCOB

Vom Helfen und Glücklich sein! Ein Besuch in der Hundehilfe


Mehr Fotos vom Wochenende am Timmendorfer Strand:

Hotel Sand Tafel

Der eingedeckte Frühstückstisch wartete am Morgen schon auf uns.

Brötchen Hotel Sand

Neben frischen Brötchen gab es noch eine große Auswahl an Müsli, Obst, hausgemachter Marmelade und allerhand anderer Leckereien.

Hotel Sand Bad

In den Hotelzimmern finden sich hübsche Naturelemente wie aufgearbeitetes Holz.

Bett Hotel Sand

Umgeben von den Holzelementen fand ich einen sehr erholsamen Schlaf in meinem Zimmer.

Lounge Hotel Sand

Im Eingangsbereicht des Hotel SAND wird man herzlich in Empfang genommen und kann erstmal verschnaufen

Stop Water Seife

Das Hotel legt in jeder Hinsicht viel Wert auf Nachhaltigkeit.

Meer

Zwischen Whale watching und dem Vortrag „die letzten 300“ von Fabian Ritter war noch kurz Zeit für einen Strandspaziergang.

Leuchtturm Timmendorfer Strand

Auf unserer Whale watching Tour passierten wir auch Travemünde

Schiff Timmendorfer Strand

Im Hafen von Travemünde entdeckten wir noch das Museumsschiff „Passat“

Müllwal

Fabian und Michaela zählen und erfassen den gesammelten Müll.

Naturwal DIY

Neben dem Wal aus dem gefundenen Müll, gestalteten wir auch noch einen aus Naturmaterialien.

Müllwal Zigaretten

Der Großteil unseres Funds bestand aus Zigarettenstummel und Verpackungsreste aus die achtlos von Strandbesuchern liegen gelassen wurden.

Mia heylilahey

Fabian zeichnete einen lebensgroßen Schweinswal in den Sand und wir füllten ihn mit all dem gesammelten Müll.

Müllwal am Strand

Anfangs dachten wir, wir würden ihn gar nicht voll füllen können mit unseren Funden.

Wal aus Zigaretten

Doch allein mit den Zigarettenresten lies sich die komplette Walsilhouette auslegen.

Mia am Strand

Mia (heylilahey) beim Beach Clean up am Morgen um 8.00 Uhr – alle Touristen schliefen oder frühstückten noch

Fischnetz Müll

Sogar Stücke eines Fischernetzes fanden wir im Sand.

Müll in den Dunen

Viele Touristen werfen ihren Müll einfach in die Dünen – getreu dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.

Strand morgens

Wir suchten zwischen Dünen, Strandkörben und am Wasser.

Strandreinigung Ostsee

Dieser Strand wird jeden Morgen maschinell gereinigt – doch kleinteiliger Müll kann nicht heraus gefiltert werden.

Bootstour Mia

Mia und Michaela halten Ausschau nach Walen.

Fabian und Mia

Fabian erklärte uns, wie wir uns bei einer Walbeobachtung richtig verhalten.

Steuerrad

Wir waren mit mässiger Geschwindigkeit unterwegs, um Wale entdecken zu können.

Mia Fabian auf dem Boot

An Board erzählte uns Fabian von seinen bisherigen Beobachtungstouren.

Luisa

Luisa (sunnyside2go) behielt den Horizont im Auge.

Wellen

Die Wellen schlugen gegen den Bug …

Boot im Meer

… der Beginn der Fahrt war geprägt von einem leichten Seegang. Laufen ohne Festhalten war nicht möglich.

Boot innen

Die ersten Minuten unserer Fahrt verbrachte ich im Inneren unseres Boots, um ruhigeren Seegang abzuwarten.

Fischernetz

Auf dem Weg zu unserem Boot entdeckten wir viele ausgelegte Fischernetze am Hafen.

Niendorfer Hafen

Unser Boot wartete abfahrbereit auf uns.

Stellnetz

In diesen Säcken können sich einige Meter, gar Kilometer von feinen Nylonnetzen befinden.

Fischernetze

Einmal in diesen Netzen gefangen, haben Wale und Delfine kaum eine Chance und können qualvoll ersticken.

Niendorfer Hafen Boote

Text & Fotos: Nadine Kunath

Kommentare

  1. Ach, ich kann mir sowas fast gar nicht anschauen. Einfach traurig diese Zeilen zu lesen. Und doch finde ich deinen Beitrag wirklich toll. Es ist wichtig, dass es Menschen auf dieser Welt gibt denen viel an unserer Umwelt und der Natur liegt. Die Schweinswale sind solch schöne Tiere, sie haben die Faulheit und das Unbewusstsein der Menschen einfach nicht verdient..

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