In der Ostsee und Nordsee tummelt er sich still und unscheinbar, in kleinen Populationen lebend – der Schweinswal. Ja, ihr habt richtig gelesen. Die Nord- und Ostsee ist das Zuhause einer der kleinsten Wale der Erde. Auch ich wusste bis zu der Einladung der Whale and Dolphin Conservation (kurz WDC) gar nichts von einem heimischen Wal. Kannte ich doch nur Geschichten von verirrten Pott- oder Buckelwalen aus den Medien. Ich machte mich also auf den Weg Richtung Timmendorfer Strand, mit dem Ziel, mehr über Schweinswale von Michaela Harfst und Fabian Ritter zu erfahren.

Schweinswal WDC Charlie Phillips.

Foto: Charlie Phillips
Bekanntmachung mit dem kleinen Wal

Als einer der kleinsten Wale wird ein Schweinswal nicht größer als 1,60 – 1,90 m und wiegt ausgewachsen zwischen 60 – 90 kg. Das bekannteste Höchstalter liegt bei 23 Jahren, jedoch scheint dies eher selten zu sein und die meisten Schweinswale werden nicht älter als 12 – 15 Jahre. Scheu und unscheinbar beschreibt ihn wohl am besten. Trotzdem er sich oft in Küstennähe bewegt, ist er nur schwer zu sichten. Die Tiere schwimmen üblicherweise in Kleingruppen oder alleine. In der zentralen Ostsee wird die Anzahl der Schweinswale auf 450 Tiere geschätzt – durch diese geringe Populationsgröße sind sie akut vom Aussterben vor Ort bedroht.

Hier mein Video:

 

Keine natürlichen Feinde – woher kommt die Bedrohung?

Jedes Jahr sterben hunderttausende Wale und Delfine in Fischernetzen, kurz: Sie verenden als Beifang. Eine hohe Gefahr geht dabei vor allem von Stellnetzen aus. Diese dürfen von den Fischern kilometerweit ausgelegt werden und bestehen aus unfassbar feinen Nylonfäden. Es scheint, als könne ein Schweinswal die Netze weder orten noch im Meer sehen, dabei verfügt er über ein sehr gutes Sehvermögen – über und unter dem Wasser. Verfängt sich ein Wal oder ein Delfin erst einmal in solch einem Fischernetz, ist sein Schicksal besiegelt. Sie ersticken qualvoll. Die Fischerei mit Stellnetzen ist aber nicht die einzige Gefahr für die bedrohte Ostseepopulation.

Stellnetz Müll

Weitere Bedrohungen:
  • Durch ÜBERFISCHUNG nimmt der Mensch dem Schweinswal die natürlichen Nahrungsquellen wie Heringe, Sardinen oder Makrelen.
  • Im Besitz eines empfindlichen Gehörs wird er durch UNTERWASSERLÄRM aus seinem Lebensraum vertrieben – militärische Übungen, die Schifffahrt, seismische Untersuchungen zur Erkundung von Erdöl und -gas, sowie der Bau von Pipelines, Bohrinseln und Windenergieanlagen verursachen einen immensen Krach, sodass der Wal über 20 km weit weg flieht.
  • Verschmutzte Ströme bringen vom Land über die Flüsse unzählig viel Plastikmüll, Pestizide, Schadstoffe, Düngemittel ins Meer. Es werden Abwässer direkt ins Meer geleitet. Kurz: MEERESVERSCHMUTZUNG. Dadurch wird der Lebensraum langzeitig zerstört, die Tiere werden krank und die Vermehrung kann nicht mehr fortgeführt werden.
  • SCHIFFSVERKEHR und TOURISMUS – ob Freizeitaktivitäten mit Sportbooten oder große Kreuzfahrt- und Güterschiffe. Schiffsschrauben fügen den Meerestieren schwere Verletzungen zu und es kommt zu tödlichen Schiffskollisionen.

Blaues Meer

Es ist erschreckend, denn so viele dieser Ursachen für die Gefährdung des Weiterbestandes der Schweinswale könnten vermieden werden. Es gibt bereits Techniken für den Bau von beispielsweise Windenergieanlagen, die den Bau lärmreduzierter stattfinden lassen könnten. Einige touristisch genutzte Wassergebiete sind ausgewiesene Wasserschutzgebiete.

Der Schweinswal gehört, wie alle Walarten auch, zu einer streng geschützten Tiergruppe. Störungen, der Fang oder die Tötung dieser Tiere ist streng verboten. Doch es scheint kaum Bedeutung zuhaben, die Fischerlobby ist zu mächtig – der Tierschutz hat das Nachsehen.

Whale-watching – wie hoch stehen die Chancen die scheuen Tiere zusehen?

WDC lud uns zu einer Bootsfahrt in die Lübecker Bucht ein. Wir sollten uns jedoch keine all zu großen Hoffnungen machen, die scheuen Tiere wirklich zu Gesicht zu bekommen. Am Vorabend saßen wir noch lange nach dem Abendessen zusammen und lauschten den Erzählungen von Fabian. Er erzählte uns viel von den Stellnetzen und all den oben genannten Gefahren für den Schweinswal. Kaum am Hafen angekommen, erblickten wir auch gleich einige ausgelegte Stellnetze und andere Fischernetze.

Stellnetz Detail

Die ersten Meter unserer Fahrt waren geprägt von einem leichten Seegang. Das Boot schaukelte rauf und runter. Fabian erklärte uns, damit alle bei einer Sichtung die Chance haben, so schnell wie möglich die Richtung zu erkennen. Wir sollten die Sichtung nach dem Ziffernblatt einer Uhr formulieren. Beispielsweise „Wal auf Zwölf Uhr!“ oder „Sichtung auf Viertel vor Zwei!“. Wir starrten also alle aufs Meer. Auf den Horizont, die kleinen Wellenspitzen. Je mehr Seegang, um so unwahrscheinlicher ist die Sichtung eines Schweinswal, denn seine dunkle Rückenflosse ist nur schwer erkennbar inzwischen vieler Wellenkronen.

Bootstour

Die See beruhigte sich bald, das Meer bot uns gute Vorraussetzungen. „DA!“, ich sprang auf. Eine Mutter mit Kalb kam kurz an die Wasseroberfläche, unweit unseres Bootes. Alle an Board waren ganz aufgeregt. So schnell hatte natürlich niemand den Finger auf dem Auslöser der Kamera. Für Sekunden waren die schwarzen Rücken der zwei Tiere zu sehen. Fabian sprach noch zwei, drei weitere Sichtungen in der Ferne aus. Meine Augen wollten sie nicht noch mal ausfindig machen. Ich hatte mir wirklich kaum Hoffnungen auf ein Erblicken der Tiere gemacht. Es war ein magischer Augenblick für mich, wenn auch nur ein sehr kurzer.

Schweinswale Charlie Phillips.

Foto: Charlie Phillips
100 m Strandabschnitt – 40 min und 152 Kippenstummel

Am letzten Morgen trafen wir uns zu einem Beach Clean Up. Der ausgesuchte Strandabschnitt wird täglich gereinigt, maschinell und von der Strandkorbvermieterin per Hand. Wir würden vor Ort nichts finden, versicherte man uns im Vorfeld und beschmunzelte unser Vorhaben.

Strandnachmittag

Wir suchten einen Strandabschnitt von etwa 100 m ab, schauten in die Dünen, zwischen den Strandkörben im Sand. Innerhalb von 40 Minuten sammelte sich Plastikmüll, Zigarettenstummel, Verpackungsreste, Essensreste, Kronkorken und vieles mehr in unserem mitgebrachten Karton.

Müllkiste

Fabian zeichnete im Sand einen Schweinswal, den wollten wir mit dem gesammelten Müll füllen. Einen zweiten Wal füllten wir zur Gegenüberstellung mit Naturmaterialien wie Steine, Muscheln, Federn und Algen. Das Ergebnis seht ihr hier. Wir konnten aus beiden Materialien einen fast lebensgroßen Schweinswal legen. Michaela erfasste noch die genauen Zahlen des Müllfundes, bevor wir alles wird in den Karton packten und zur Entsorgung mitnahmen.

Fabian zeichnet Wal

Innerhalb kürzester Zeit war unser gezeichneter Wal gefüllt mit aufgesammeltem Müll

Müllwal

Liste des aufgesammelten Mülls:

  • 152 Zigarettenkippen
  • 10 Lollistäbchen
  • 11 Eisstäbchen aus Holz bzw Kaffee umrühren
  • 20 Papiertaschentücher, Feuchttücher etc.
  • 2 Damenbinden
  • 5 Flaschendeckel aus Plastik
  • 8 Kronkorken
  • 7 Strohhalmverpackungen
  • 13 Plastikverpackungen 10 cm+ Klarsicht
  • 22 ca. 5 – 10 cm Plastikverpackungen
  • 7 ca. 3 – 5 cm Plastikverpackungen
  • 14 Bonbon Verpackung aus Plastik + 1 Leckmuschel
  • 26 Plastikverpackungsteile: bedruckt, Produkt erkennbar, bis 5 cm
  • 30 Diverses: Plastik, Ringe, Stücke etc.
  • 5 Bonbon Verpackungen aus Papier
  • 1 Teebeutel
  • 1 Pfirsichkern
  • 1 Möhre
  • 1 Organisch undefinierbar
  • 5 Papierteile divers
  • 4 Pflaster
  • 5 Styropor
  • 7 Metall, davon 3 Verpackung
  • 1 Strohhalm groß
  • 3 Kaugummis
  • 1 Schaumstoff
  • 2 nicht identifzierbar
  • 4 Glas und Keramik

Wale Panorama

Es macht mich traurig und nachdenklich, so viel Müll an einem so schönen Ort zu finden. Wir alle können das durch Überdenken unseres Verhaltens vermeiden.

Ohnmachtsgefühl – wir können nichts tun?

Falsch! Lasst euch nicht von einem Ohnmachtsgefühl hinreißen, denn es gibt viele kleine Dinge, die ihr beachten und umsetzen könnt, um einen großen Beitrag zum Schutz der Wale und ihrem Lebensraum, dem Meer, beizutragen. Auch ich achte seit dieser kurzen Reise noch bewusster auf mein Verhalten der Umwelt gegenüber. Ich versuche noch mehr auf Plastikverpackungen zu verzichten, nehme immer einen eignen Jutebeutel mit zum Einkaufen, anstatt einer Tüte vor Ort zu kaufen, und auch meinen Freund konnte ich endlich davon überzeugen, nicht mehr achtlos seine aufgerauchten Zigaretten auf den Boden zuwerfen.

Details Müllwal

Was können wir noch tun? Hier ein paar Ideen, die sich auch leicht in den Alltag integrieren lassen:

  1. Werft keine Zigaretten auf die Gehwege oder in die Natur – nutzt die aufgestellten Mülleimer oder kauft euch einen Taschenaschenbecher für den Trip in die Natur. Es gibt verschiedene Ausführungen in Größe und Design. Da findet bestimmt jeder etwas Passendes, das sich einfach in der Handtasche oder Hosentasche verstauen lässt.
  2. Nutzt auffüllbare Flaschen. Das Leitungswasser in Deutschland steht unter ständiger Qualitätskontrolle und kann bedenkenlos getrunken werden. So vermeidet ihr unterwegs zu einer gekauften Plastikflasche greifen zu müssen.
  3. Achtet darauf, woher die Fische auf eurem Teller kommen. Entscheidet euch lieber für einen Fisch aus einer nachhaltigen Zucht, anstatt den Meeresfisch, der wahrscheinlich mit einem der oben genannten Fischernetze gefangen wurde. Der „Einkaufsratgeber Fisch“ von Greenpeace kann euch hierbei helfen.
  4. Ihr könnt aktiv bei der Datenerfassung für Forschungsarbeit helfen, in dem ihr euch die App „OstSeeTiere“ auf eurem Smartphone installiert. Hier könnt ihr Beobachtungen oder Totfunde von Meeressäugern eintragen. Mehr Informationen findet ihr in der App-Beschreibung.
  5. Unterstützt Organisationen wie den WDC! Bietet Plattformen in Form von Veranstaltungen und Events, um Vorträge oder Infotische über die Schweinswale und die Arbeit des WDC zu ermöglichen. Ihr könnt bei eurem nächsten Cafébesuch oder Einkaufsbummel einfach ein paar Flyer in den Geschäften, Cafés und Bars verteilen. (Flyer anfordern könnt ihr hier: WDC Infomaterial). Natürlich sind auch finanzielle Spenden dringend nötig, um die Bildungs- und Forschungsarbeit fortzuführen.

Wenn ihr noch mehr von Schweinswalen sehen und hören möchtet, Mia von heylilahey hat auch ein super Video gemacht:

Welche Kooperationen ermöglichten diese Reise?

WDC luden zusammen mit den Partnern Green Pearls, Schleswig Holstein Tourismus und dem Hotel SAND die Bloggerinnen Elke, Luisa, Beatrice und Mia zum Timmendorfer Strand ein.

  • Whale and Dolphin Conservation: WDC plante die Reise und fand große Unterstützung durch die regional ansässigen Partner am Timmendorfer Strand. Unter dem Titel „Die letzten 300“ luden sie uns zu einem Vortrag im Hotel SAND ein, nahmen uns mit zum Whale Watching in der Lübecker Bucht und veranstalteten ein Beach Clean up.
  • Green Pearls: Stefany Seipp, die Gründerin von Green Pearls, hat zusammen mit WDC die Idee zur Bloggerreise entwickelt und das Hotel SAND mit ins Boot geholt.
  • Schleswig Holstein Tourismus: Finanzierte die Bootsfahrt für die Whale Watching Tour und informierte uns bei einem Abendessen im Hotel SAND über nachhaltige Angebote aus der Region.
  • Hotel SAND: Marion und Bert Müller, die Inhaber und Leiter des nachhaltigen Hotels, sponsorten die Übernachtungen für die Bloggerinnen, Stefany Seipp von Green Pearls, sowie für Michaela Harfst und Fabian Ritter von WDC. Außerdem ermöglichten sie die Durchführung des Vortrags von Fabian Ritter „Die letzten 300“ in ihrem Hotel, sodass auch die übrigen Hotelgäste Zugang zu diesem hatten und über die Schweinswale informiert wurden.

Nachhaltigkeit Hotel Sand

Ich bedanke mich herzlichst für die Einladung, den Informationsaustausch und bin dankbar über das Kennenlernen all der engagierten Menschen. Es ist schön, das hier so unterschiedliche Partner zusammen gefunden haben, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: die Rettung des Schweinswal in der Ostsee.


Mehr Beiträge zum Thema Tierschutz findet ihr hier:

Ehrenamt, das Tierleben rettet – ein Besuch bei der Streunerhilfe Bulgarien

Wale und Delfine vor La Gomera: Nachhaltiges Whale Watching ist wichtig!

Artenschutz in Südafrika: Das Pinguin Krankenhaus SANCCOB

Vom Helfen und Glücklich sein! Ein Besuch in der Hundehilfe


Mehr Fotos vom Wochenende am Timmendorfer Strand:

Hotel Sand Tafel

Der eingedeckte Frühstückstisch wartete am Morgen schon auf uns.

Brötchen Hotel Sand

Neben frischen Brötchen gab es noch eine große Auswahl an Müsli, Obst, hausgemachter Marmelade und allerhand anderer Leckereien.

Hotel Sand Bad

In den Hotelzimmern finden sich hübsche Naturelemente wie aufgearbeitetes Holz.

Bett Hotel Sand

Umgeben von den Holzelementen fand ich einen sehr erholsamen Schlaf in meinem Zimmer.

Lounge Hotel Sand

Im Eingangsbereicht des Hotel SAND wird man herzlich in Empfang genommen und kann erstmal verschnaufen

Stop Water Seife

Das Hotel legt in jeder Hinsicht viel Wert auf Nachhaltigkeit.

Meer

Zwischen Whale watching und dem Vortrag „die letzten 300“ von Fabian Ritter war noch kurz Zeit für einen Strandspaziergang.

Leuchtturm Timmendorfer Strand

Auf unserer Whale watching Tour passierten wir auch Travemünde

Schiff Timmendorfer Strand

Im Hafen von Travemünde entdeckten wir noch das Museumsschiff „Passat“

Müllwal

Fabian und Michaela zählen und erfassen den gesammelten Müll.

Naturwal DIY

Neben dem Wal aus dem gefundenen Müll, gestalteten wir auch noch einen aus Naturmaterialien.

Müllwal Zigaretten

Der Großteil unseres Funds bestand aus Zigarettenstummel und Verpackungsreste aus die achtlos von Strandbesuchern liegen gelassen wurden.

Mia heylilahey

Fabian zeichnete einen lebensgroßen Schweinswal in den Sand und wir füllten ihn mit all dem gesammelten Müll.

Müllwal am Strand

Anfangs dachten wir, wir würden ihn gar nicht voll füllen können mit unseren Funden.

Wal aus Zigaretten

Doch allein mit den Zigarettenresten lies sich die komplette Walsilhouette auslegen.

Mia am Strand

Mia (heylilahey) beim Beach Clean up am Morgen um 8.00 Uhr – alle Touristen schliefen oder frühstückten noch

Fischnetz Müll

Sogar Stücke eines Fischernetzes fanden wir im Sand.

Müll in den Dunen

Viele Touristen werfen ihren Müll einfach in die Dünen – getreu dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.

Strand morgens

Wir suchten zwischen Dünen, Strandkörben und am Wasser.

Strandreinigung Ostsee

Dieser Strand wird jeden Morgen maschinell gereinigt – doch kleinteiliger Müll kann nicht heraus gefiltert werden.

Bootstour Mia

Mia und Michaela halten Ausschau nach Walen.

Fabian und Mia

Fabian erklärte uns, wie wir uns bei einer Walbeobachtung richtig verhalten.

Steuerrad

Wir waren mit mässiger Geschwindigkeit unterwegs, um Wale entdecken zu können.

Mia Fabian auf dem Boot

An Board erzählte uns Fabian von seinen bisherigen Beobachtungstouren.

Luisa

Luisa (sunnyside2go) behielt den Horizont im Auge.

Wellen

Die Wellen schlugen gegen den Bug …

Boot im Meer

… der Beginn der Fahrt war geprägt von einem leichten Seegang. Laufen ohne Festhalten war nicht möglich.

Boot innen

Die ersten Minuten unserer Fahrt verbrachte ich im Inneren unseres Boots, um ruhigeren Seegang abzuwarten.

Fischernetz

Auf dem Weg zu unserem Boot entdeckten wir viele ausgelegte Fischernetze am Hafen.

Niendorfer Hafen

Unser Boot wartete abfahrbereit auf uns.

Stellnetz

In diesen Säcken können sich einige Meter, gar Kilometer von feinen Nylonnetzen befinden.

Fischernetze

Einmal in diesen Netzen gefangen, haben Wale und Delfine kaum eine Chance und können qualvoll ersticken.

Niendorfer Hafen Boote

Text & Fotos: Nadine Kunath

104 Kommentare

  1. Ach, ich kann mir sowas fast gar nicht anschauen. Einfach traurig diese Zeilen zu lesen. Und doch finde ich deinen Beitrag wirklich toll. Es ist wichtig, dass es Menschen auf dieser Welt gibt denen viel an unserer Umwelt und der Natur liegt. Die Schweinswale sind solch schöne Tiere, sie haben die Faulheit und das Unbewusstsein der Menschen einfach nicht verdient..

  2. Ich hab erst gestern zu meinem Mann gesagt dass wir so abartig viel Plastik jede Woche haben!! Obwohl wir schon drauf achten, aber in einem Haushalt fällt einfach viel an und man ist teilweise gezwungen Produkte mit Plastik zu kaufen! Mich kotzt das an :-( und man solllte noch intensiver darauf achten was man kauft!

  3. Vielen Dank für den interessanten und wichtigen Artikel. Ich werde im Alltag jetzt mehr darauf achten, immer eine Einkaufstasche und Getränke in einer wiederverwendbaren Trinkflasche mitzunehmen. Leider vergisst man das bei dem ganzen Alltagsstress oft und kauft doch.

  4. So, so gerne würde ich diese Reise gewinnen. Was ich konkret tun kann? Mich immer wieder mal bei Müll-Sammelaktionen beteiligen, nicht unbedingt Touri-Aktionen mitmachen und beim Fischkauf auf Siegel achten. Freu mich schon!

  5. Ich esse kein Fleisch und nur selten Fisch – aber wenn, dann gönne ich mir den Fisch vom Marktstand meines Vertrauens. Dort wird mir die nachhaltige Zucht garantiert.

    Liebe Grüße
    Stephie

  6. Ein sehr aufschlussreicher Artikel! Ich werde auf jeden Fall noch stärker darauf achten, Plastik so gut es geht zu meiden und möglichst recyclebare Produkte zu nutzen. Z.B. werde ich keine Plastikflaschen mehr verwenden, weniger Dosen und andere verpackte Lebensmittel kaufen und Verpackungen kreativ zu verwenden, z.B. als Schmuckkästchen o.ä.

  7. Der Schweinswal steht ja nur stellvertretend für tausende von Tierarten im Meer und an Land. Ich bin immer wieder entsetzt über den weggeworfenen Müll den man nicht nur am Strand, sondern auch zb am Straßenrand findet. Mein Beitrag den ich leiste und der mir auch sehr wichtig Ist, meine Tochter von Anfang an mit in das Thema Müll, Mülltrennung und Müllvermeidung einzubeziehen und zu sensibilisieren! Ich versuche es ihr so gut es geht vorzuleben und auch vor allem auf Discount-Fisch grundsätzlich zu verzichten!

  8. Toll, dass ihr euch mit dem Thema auseinandersetzt und dass es auch ein Hotel gibt, was sich für das Thema einsetzt und auch seine Gäste darauf “anspricht“ :)!
    Ich achte bereits seit Jahren auf meinen Plastikkonsum und verzichte weitestgehend auf den Kauf von Gemüse etc was in Plastik eingeschweißt ist, Tragetüten, kaufe keine PET Flaschen mehr, lese akribisch in Drogerien die Inhaktslisten und kaufe nichts mehr mit Mirkoplastik noch andere Produkte die auf Rohöl basieren.
    Ich bin auch ein Ostsee/Meerkind und finde es furchtbar, wenn Leute ihren Müll dort liegen lassen – egal, ob Apfel oder Kippenmüll. Sofern ich sehe, dass diw Leute ihren Kram liegen lasse, spreche ich diese an, damit sie die Strände nicht verdrecken und sich ihrem Verhalten bewusst werden.
    Aber es gibt noch viel mehr zu tun und sich zu verbessen, auch um die Meere und die dort lebenden Tiere, wie die Schweinswale, nicht weiter zu belasten :(

  9. Kleinigkeiten können wir alle in den Alltag einbauen. Ich trinke nur noch Leitungswasser aus meiner Kanteenflasche, wenn ich unterwegs bin und zuhause natürlich auch. Beim Einkauf verzichte ich auf Plastikbeutel für Obst etc. und packe lieber in meine Beutel ein…

  10. Sooo traurig….ich stehe immer wieder fassungslos vor dieser Zerstörung der Natur. Wir kaufen ganz viel im Bioladen „Tante Olga Unverpackt“ ein. Da gibt es fast alles was man für ein müllfreies Leben braucht. Und wir machen ganz viele Dinge wie Deo, Creme und Peeling pp.selber.

  11. Ich finde, den Strand von Müll zu befreien ist eine prima Aufgabe. Wenn jeder Strandbesucher ein paar Minuten dafür aufwendet, ist das so schnell getan! Wenn ich das nächste Mal irgendwo am Meer Urlaub mache, plane ich das ganz fest ein!

  12. Wir (mein Mann und ich) essen nur noch im Urlaub Fisch und auch nur ortsabhängigen Fisch. D.h. nur noch ein- bis zweimal im Jahr, da wir uns schon seit einigen Jahren wegen der Überfischung Gedanken machen. Ausserdem würden wir nie eine Kreuzfaht machen und Müllvermeidung ist auch Thema bei uns. Vielleicht hilft es. 😞

  13. Es ist eigentlich kaum zu fassen, dass man immer noch über solche Dinge berichten muss.. aber die meisten Menschen denken leider nicht weiter. Was ich versuche um das Verhalten anderer auszubügeln? Ich nutze wie du eigene Taschen zum einkaufen, nutze eigene Glasflaschen zum wieder benutzen, sammle Müll bei Spaziergängen mit meinem Sohn, (versuche so viele Wege wie möglich zu Fuß zurück zulegen), versuche Plastikmüll zu vermeiden und nerve ebenfalls jeden Raucher, seine Kippen bitte aufzusammeln oder einfach direkt aufzuhören. Das schlimme an der ganzen Sache ist ja, dass es nicht mal große Dinge sind, die dazu beitragen, etwas zu verändern.. aber trotzdem kann man viele nicht überzeugen. Vielen Dank für dein Engagement und dein Gewinnspiel!

    Liebe Grüße

  14. Wir hatten das Glück, selbst schon mal einen Schweinswal in der Nordsee sehen zu dürfen. Es macht mich immer wieder traurig, Artikel, wie den obigen über die Bedrohung der Schweinswale zu lesen.
    Jeder kann bewusster leben und z.B. auf zu viel Plastikmüll verzichten.
    Mein Mann und ich kaufen z.B. keine Plastiktüten im Supermarkt oder achten auch auf die Verpackungen
    der Lebensmittel.

  15. Ich finde es sooo toll, dass Du auf dieses Thema aufmerksam machsts und uns so manches Problem des 21sten Jahrhunderts wieder vor Augen führst. Mach bitte weiter so!
    Auch wir versuchen unseren Alltag bewusster zu leben und z.B. auf Plastikverpackungen weitestgehend zu verzichten. Viele liebe Grüße, Becci

  16. Es macht mich traurig zu lesen wie verantwortungslos mit unserer Natur umgegangen wird. Das wichtigste wäre, schon im Kindergarten und in der Schule, ein neues Bewusstsein dafür zu schaffen.
    Schöne Grüße aus Nürnberg

  17. Es ist wirklich schade, dass unser Verhalten anderen Lebewesen so schadet.
    Ich habe vor Jahren schon angefangen auf Plastiktüten zu verzichten, im Büro
    werden die vielen nicht mehr gebrauchten, bedruckten Zettel als Schmierpapier
    wieder verwendet und ich denke mein Ziel für das kommende Jahr wird es sein
    die Geschenke mal anstatt in Geschenkpapier in Tücher oder Jutebeutel
    eingepackt zu verschenken.

  18. Liebe Christine, ich finde es einfach klasse, dass du auf dieses Thema aufmerksam machst. Ich lebe in Hamburg und bin daher auch oft an der Nord- und Ostsee und auch immer wieder erschüttert, wie viel Müll man doch immer dort vorfindet. Wir müssen achtsamer durchs Leben gehen, nicht nur an uns, sondern auch an die Generationen lange Zeit nach uns denken. Wie wollen wir leben? Wie stellen wir uns unsere Umwelt vor? Und genau so sollten wir handeln und uns gegenseitig immer wieder zu ermutigen, dass wir im Alltag vieles gegen die Übermüllung tun können. Ich zB nutze keine To Go Becher, sondern habe immer einen klappbaren Becher in meiner Handtasche dabei, nutze beim Einkaufen immer einen Baumwolbeutel, den ich immer wieder benutze. Es sind oft die kleinen Dinge, die schon Großes erreichen lassen. Das Hotel Sand sieht zauberhaft aus, wunderschön mit den vielen Naturmaterialien in der Inneneinrichtung. Sehr gerne würde ich dort übernachten und auch hoffen, in der Zeit einmal die Schweinswale sichten zu können. Ich hoffe, wir ändern etwas, damit die Tiere ihren Lebensraum behalten können und nicht mehr vom Aussterben bedroht sein werden. Alles Liebe wünscht Dir Anja ❤️

  19. Mich macht es auch sehr traurig. Ich habe auf Sylt vor 15 Jahren gecampt und dort fast jeden Tag Schweinswale vom Strand aus beobachtet. Es war so toll! Jetzt sieht man sie wohl kaum noch.
    Was ich persönlich tun kann: ich esse z.B. überhaupt keinen Fisch, außerdem achte ich stark auf meinen Plastikverbrauch. Ich wohne zwar nicht am Meer, aber an der Donau und ich sammle immer, wenn ich dort entlang spazieren, den Müll ein, den die Leute achtlos liegen lassen. Manch einer findet das „eklig“ und möchte nichts davon anfassen, aber mir ist das egal. Das wird sonst alles ins Wasser geweht und landet in den Meeren. Schlimm! Naja, ein bisschen was kann jeder tun.
    Lieben Gruß aus Regensburg an der Donau :)

  20. Hallo,

    ich versuche sowieso (schon bevor ich nun genauer über den Schweinswahl aufgeklärt wurde) schon lange bei meinem Fisch darauf zu achten, dass möglichst nachhaltig gefischt wurde. Gerade weil es ja darum geht, auch anderen größeren Räubern nicht die Nahrungsquelle zu nehmen. Wobei es eh nicht unbedingt aus der See sein muss. Eine leckere Forelle aus guter Zucht tut es genauso ;)

  21. Es macht mich wütend, wenn ich sehe wie viele Leute achtlos ihren Müll wegwerfen.
    Immer mehr versuche ich meinen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten und gehe meinen Mitmenschen damit regelmässig „auf die Nerven“ bzw versuche darauf aufmerksam zu machen, was jeder einzelen beitragen kann.
    Obwohl ich gelernte Reiseverkehrskauffrau bin, habe ich mein Reiseverhalten die letzten 20 Jahre sehr verändert. Ich fliege nicht mehr, Kreuzfahrten kommen nicht in Frage, außer irgendwann gerne nochmal die ganze Reise der Hurtigruten.
    Einer meiner letzten Flüge ging an die Ostküste der USA und ich war mit meinem Vater Whale watching bei Cape Cod, welch ein unglaubliches Erlebnis!!
    Darum kann ich mir sehr gut vorstellen, wie Du Dich gefühlt hast bei der Tour auf der Ostsee.
    Fisch esse ich kaum und wenn dann natürlich nur aus nachhaltigem Fang.
    Ich rauche nicht, wenn ich irgendwo laufe und Müll liegt auf dem Boden, bringe ich ihn zum nächsten Mülleimer. Platiktüten werden schon lange verbannt und Zuhause bin ich auch dabei immer mehr auf Plastikverpackungen auch in Bad und Küche zu verzichten.
    Die Schule und Jugendtreff habe ich darauf aufmerksam gemacht, was die unsäglichen Luftballonweitflugwettbewerbe für einen Schaden in der Natur und für die Tiere verursachen.
    Mein ganzer Alltag ist davon geprägt, wie ich Müll vermeiden kann und wie ich die Natur schützen kann. All das vermittele ich auch meinem Sohn und finde es sehr wichtig, damit er eine bessere Zukunft hat.
    Als Kind war ich in den Ferien immer bei meiner Oma in der Lübecker Bucht und seit dem auch zwar auch of an Ost-und Nordsee, aber nicht mehr am Timmendorfer Strand. Darum würde ich mich sehr freuen, wenn ich sehen könnte, wie sich die Gegend nun verändert hat.
    Damals konnte man nur einen Blick aus der Ferne auf den Priwall erhaschen und die Wachtürme waren für mich als Kind ein gespenstisches Gebäude.
    Sehr gerne würde ich darum die Übernachtungen gewinnen :-)
    Liebe Grüße und danke für die Möglichkeit und den Artikel, der auf die Vermüllung aufmerksam macht.
    Tina

  22. Ein toller Beitrag ich werde beim Essen von Fisch mehr auf die Herkunft aus nachhaltiger Zucht achten.Ich denke es ist wichtig das jeder einen Beitrag für Tiere u.die Natur leistet!

  23. Ich verzichte schon lange, so gut es geht, auf Verpackungen. Wir haben einen Laden in der Nähe, in dem man verpackungsfrei einkaufen kann. Einfach einen eigenen Behälter mitbringen und sich den Müll sparen. Ein weiterer Vorteil: Man kann nur so viel kaufen, wie man tatsächlich braucht und nicht, wieviel die Packungsgröße vorgibt. Dadurch schmeißt man auch nicht mehr so viele Lebensmittel weg.

  24. Toll, dass ihr diesen Bericht geschrieben und Urlaub und die Verpflichtungen damit auch mal von einer anderen Seite beleuchtet. Nachhaltig gezogenen Fisch zu essen steht auf meiner ewigen Liste. Es kann doch nicht richtig sein, wenn man 200g Lachs für 3,99€ bekommt?! Lieber auf die Kennzeichnung achten und mit gutem Gewissen gesunden Fisch verzehren…auch wenn es ein paar Euro teurer ist!

  25. Auf noch mehr Kunststoff im Alltag zu verzichten,
    wir trinken alle bereits jetzt schon ausschließlich Leitungswasser.
    Zukünftig werden wir unseren Fischkonsum noch kontrollierter angehen

  26. Ich habe noch nie Fisch gegessen (und lebe seit ein paar Jahren vegan). Außerdem versuche ich generell Müll zu vermeiden, zum Beispiel habe ich seit Jahren keinen Coffee to go mehr getrunken, wenn ich meinen eigenen Becher nicht dabei hatte. Es sind die kleinen Dinge, die ihre Wirkung entfalten, wenn alle sie tun :)

  27. Seit Jahren bemühe ich mich, ein möglichst müll- (vor allem plastik-) freies Leben zu führen und sammle auch bei jeder Gelegenheit Müll in der Natur.

  28. Das ist wirklich traurig und das wie viel Müll da am Strand rum liegt. Wie kann man nur. Es ist wirklich nicht zu viel verlangt seine Sachen gleich in einen Mülleimer zu werfen. Ich verstehe sowas nicht.

  29. Vielen Dank für Eure Aktion. Auch wenn oder gerade weil die Schweinswale so schüchtern sind, brauchen Sie dringend Freunde, die für sie kämpfen.
    Ich bin Nicht-Raucherin und es regt mich auch auf, dass Raucher ihre Kippen so sorglos entsorgen. Ich esse außerdem auch kaum Fisch oder überhaupt Lebewesen. Und ich versuche auch so wenig wie möglich Müll zu produzieren. Ich hoffe also, dass die Schweinswale nicht viel unter mir leiden müssen. Umso mehr würde ich mich freuen, sie einmal von Ferne sehen zu dürfen bei einem Kurzaufenthalt am Timmendorfer Strand. Hier war ich noch nie.

  30. Auch ich habe von dem Schweinswal bisher nie gehört. Es ist faszinierend wie vielfältig unsere Tierwelt doch ist.

    In fen letzten Jahren befasse ich mich vermehrt mit Tier-und Naturschutz. Es sind die kleinen alltäglichen Dinge,die in der Summe aber enorm viel bewirken können. Auch ich trinke Leitungswasser aus Glasflaschen, habe immer einen Jutebeutel dabei und entsorge meinen Müll richtig. Wenn ich unterwegs bin, nehme ich meinen Müll mit und lasse ihn nicht liegen. Womit ich mich zukünftig noch auseinander setzen möchte: wenn es schnell gehen muss, esse ich gerne mal Fischstäbchen. Da werde ich mal prüfen, ob es da nicht eine alternative gibt, welche aus nachhaltiger Fischzucht kommt. Danke für den interessanten Artikel.

  31. Vielen Dank für den Artikel und die Aufmerksamkeit zu diesem Thema. Ich nutze seit längerer Zeit nur noch wiederbefüllbare Flaschen und versuche Plastikmüll zu vermeiden. Es ist wirklich erschreckend wieviel Müll anfällt und solch fatale Folgen hat!
    Herzlichen Dank auch für das Gewinnspiel und die Chance auf den tollen Gewinn!

  32. Ein toller Artikel der uns wach rütteln sollte wie es um unsere Umwelt und der Natur bestellt ist !! Wir kaufen schon lange nichts mehr mit lästiger Umverpackung ( gerade Plastik) und nutzen nur wiederbefüllbare Flaschen von Kivanta ! Zum Einkaufen gehen wir grundsätzlich mit Korb und selbstgenähter Tasche ! Es gibt viel zu tun – erreichen können wir nur gemeinsam etwas

  33. Oft habe ich schon Schweinswale beobachten können in der Nordsee, dass diese Tierart so berdoht ist, wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Durch Mehrweg-Flaschen versuche ich meinem Plastikmüll zu verringern im Alltag. Ich werde auf jeden Fall überlegen, was ich in Zukunft noch ändern kann um der Umwelt weniger zu schaden.

  34. Super, dass auf solche Umstände aufmerksam gemacht wird.
    Ich versuche, meinen (Plastik-)Müll so gut wie es geht zu reduzieren. Und wenn doch, dann ordentlich entsorgen!

  35. Ein schöner und guter Artikel! Ich war eigentlich schon immer der Meinung,dass wir Menschen und der Umwelt gegenüber viel rücksichtsvoller verhalten sollten,schließlich sind wir nur ein kleiner Teil davon, der sich aber viel zu wichtig nimmt.
    Ich bin bereits seit Jahren Vegetarier und versuche zumindest in der engeren Familie und bei Freunden den Denkprozess hin zu „wertvollem Fleisch“, sprich bio oder vom Bauern anzuregen.
    Als Kind bin ich sowohl mit Mülltrennung,als auch mit der Tatsache aufgewachsen,meinen Müll stets wegzuräumen. Ich kann mich noch daran erinnern,dass ich oft hinter Leuten,die den Müll einfach auf die Erde warfen,aufräumte oder sie versuchte zu belehren💪😉 Heute versuche ich so weit es geht auf Plastikartikel zu verzichten und achte selbstverständlich immmernoch auf meinen Müll ;)

  36. Plastiktüten nehme ich schon seit Jahren nicht mehr, finde es auch sehr gut, dass die meisten Geschäfte jetzt Geld dafür nehmen, das scheint mir doch zu bewirken dass wir Menschen weniger davon verwenden wenn auch aus den falschen Gründen. Bzgl. der Zigaretten, das war mir gar nicht so bewusst, man denkt das ist dich nur was kleines, aber das werde ich jetzt doch beachten und auch weitertragen. Taschenaschenbecher unter den Tannenbaum 😊

  37. Ein wichtiger Artikel, der zum Nachdenken anregt. Ich verwende schon lange meine eigenen Jutebeutel zum Einkaufen, dennoch möchte ich in Zukunft noch weiter darauf achten, weniger Plastik zu verbrauchen.

  38. Toller Beitrag (tatsächlich und in schriftlicher Form)
    Ich bin leidenschaftlicher Taucher und sammle immer Müll auf wenn ich beim Tauchen unterwegs bin.

  39. Du sprichst in diesem Artikel, wie ja auch schon in vielen davor ein Thema an, das mich seit geraumer Zeit auch stark beschäftigt: Wir produzieren SO VIEL MÜLL! Man fühlt sich oft wirklich hilflos, wenn man in den Medien Bilder von riesigen Müllbergen oder Plastikstrudeln sieht. Aber man darf nicht vergesden, dass diese riesen Berge und Steudel aus Millionen und Milliarden kleinen Einzelteilen bestehen und da komm ich selber eben doch ins Spiel: Brauch ich wirklich jedes Plastikteil? Es ist echt frustrierend, wieviel Müll man nicht oder nur sehr schwer vermeiden kann. Aber es gibt auch den, den man durch ein wenig Umdenken weglassen kann, ohne dass es einem viel Aufwand beschehrt:
    -warum das Obst im Supermarkt zum Eiegen in Plastiktüten packen? Und wenn, dann warum die Plastiktüte nicht beim nächsten Mal wieder mitnehmen?
    -Plastiktüten, die man halt doch irgendwie irgendwo bekommen hat, müssen nicht weggeworfen werden, sondern können ganz oft wiederverwertet werden und machen sich am Schluss gut als Mülltüte.
    -braucht es wirklich ein Plastikröhrchen im Getränk?
    -wer mit Waschnüssen wäscht, spart nicht nur die Plastikflasche, sondern schont auch noch das Wasser
    -vieles, was es in Plastikverpackungem und Aludosen gibt, bekommt man auch im Glasdosen
    …. und das sind ja nur ein paar Beispiele von kleinen Dingen die man tun kann. Aber es erfordert eben, dass man ein klein wenig umdenkt und daran muss ich auch immer wieder arbeiten, weil ich meine wiederverwertbare Tüte vergessen hab und ne Plastiktüte brauch oder blöderweise Oliven in nem Plastilschälchen gekauft hab ohne nachzudenken. Aber je mehr Leute ein bischen weniger Müll produzieren, umso kleiner werden die Berge und Strudel! Und man kann nur bei sich selber anfangen.

  40. Ein toller, sehr lesenswerter Artikel!
    Ich versuche, keine Tüten zu nutzen und wenig Plastikmüll zu erzeugen,
    wenn es einem auch manchmal ziemlich schwer gemacht wird.
    Und ich (wir) versuchen es an meinem Arbeitsplatz auch, Plastik zu vermeiden. Ich bin Buchhändlerin, wir haben an der Kasse ein großes Bild einer Schildkröte angebracht, die sich in Plastik verfangen hat und den Spruch „Ich gebe der Tüte einen Korb“! Wir packen nichts mehr automatisch ein, sondern ausschließlich auf Anfrage. Das wird nicht immer gut aufgenommen, aber wir bemühen uns trotzdem!

  41. Was kann ich tun…das frag ich mich so oft. Es sind schon Kleinigkeiten…pfandflaschen Nutzen, wenn’s geht auf wegwerf plaste verzichten, keinen Müll rumliegen lassen, auf die Herkunft meiner Nahrung achten und auf meine Freizeitaktivitäten. Nachhaltig urlauben…und..und..und

  42. Es ist erschreckend wie Unachtsamkeit mit der Natur umgegangen wird. Dabei ist es doch so einfach : behandelt die Natur und alle Lebewesen so wie ihr behandelt werden möchtet. Und hinterlässt die Natur so wie ihr Eure Wohnung hinterlassen würdet. Aber unsere Wohlstandsgesellschaft ist leider Unachtsamkeit gegenüber Lebewesen und Natur geworden. Danke für den tollen Blog Eintrag, der hoffentlich einige Leute wachgeruettelt.
    16.Dezember 2017
    Edeltraud

  43. Ich finde es toll, dass du über die Schweinswale berichtest. Ich wusste gar nicht, dass wir auch in Deutschland Wale beobachten können (wenn auch mit einer großen Portion Glück ;)

    Was ich konkret tue:

    – Fischfang: wenig Fisch essen und wenn es welchen gibt, dann von Followfish (die benutzen keine Schleppnetze, sondern Angelruten)

    – Plastik vermeiden: ich versuche möglichst verpackungsarm zu kaufen, trinke nur Leitungswasser oder Tee aus Glasflasche bzw Thermobecher, zum Einkauf habe ich immer meine eigene Tragetasche und einen Obstbeutel dabei, zuhause haben wir einen Trinkwassersprudler für meinen Freund

    – Strandbesuch: organisiere ich müllfrei, also Brote in der Dose mitnehmen, Getränke in der eigenen Flasche

    – Lärmvermeidung: ich beziehe meinen Strom von Greenpeace Energy, einem Anbieter der sich über solche Problematiken Gedanken macht, und ich fahre möglichst wenig mit dem Auto (wenn das jeder tut, braucht man vielleicht weniger Pipelines)

  44. Dank Christines Tipp in einem ihrer Videos, benutze ich nur noch Shampoo in Seifenform und habe auch von Duschgel auf Seife umgestellt. Ich wurde schon mehrmals im Fitnessstudio unter der Dusche auf das Shampoo angesprochen und hoffe, dass ich einige Mädels bereits davon überzeugt habe. Denn: Umweltschutz macht Spaß!

  45. WOW! was ein wichtiges Thema! Der Jute-Beutel begleitet mich eh seit meiner Indiemädchenzeit vor 13 Jahren. Darüber hinaus versuche ich Plastikmüll zu reduzieren, indem ich eine immer wieder verwendbare Trinkflasche aus Glas benutze, keine kleinen Plastiktüten im Supermarkt für das Gemüse oder Obst verwende, am Strand Müll einsammle… das habe ich so verinnerlicht, dass ich über dieses Verhalten nicht mehr nachdenken muss. Wenn jeder ein bisschen dabei hilft, kommen wir schon weiter.

    Danke für deinen Text!
    Liebe Grüße, Maria

  46. Der Schweinswal ist so ein schönes Tier und es ist so traurig, das sich so wenige um ihre Erhaltung kümmern. Dabei kann jeder was dafür machen…indem er zum Beispiel keinen Müll in die Natur wirft. Das gefährdet und schadet ja auch anderen Tieren und selbst am Strand gibt es Mülleimer. Ich rauche nicht, fahre eher selten mit einem Boot, da ich sofort Seekrank werde und ich werfe meinen Müll dahin, wo er hingehört. Seit Jahren benutze ich schon Glasflaschen, die man wieder verwenden kann

  47. Der Artikel ist gut geschrieben und regt zum Nachdenken an.
    Ich versuche, im Alltag achtsam zu sein, benutze auffüllender Flaschen, nehme Jutebeutel mit zum Einkaufen und versuche, Plastik zu vermeiden, indem ich z.B. bei „Unverpackt“ einkaufen gehe. Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern, die alle schon sehr umweltbewusst und nachhaltig leben.

  48. Obst und Salat nicht mehr in Ladtik verpackt kaufen , den Müll , den man am Strand findet , aufsammel und entsorgen ! Das werde ich in Zukunft auf jeden Fall immer machen !!

  49. Das ist so ein wichtiges Thema! Man wird ständig mit Müll und Plastik konfrontiert. Wir trinken schon seit Jahren Leitungswasser und kaufen keine Plastiktüten mehr. Ich selbst trinke zwar keinen Kaffee aber ich würde meinem Freund auch nie eine Kapselmaschine erlauben 😉 im Alltag haben wir so viele Möglichkeiten einen kleinen Beitrag zu leisten. Wir haben nur diese eine Welt!

  50. Liebe Christine, es ust großartig was du machst und ein Gewinnspiel dazu nutzt, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Bei dir merkt man einfach, dass du nicht einfach eine Bloggerin bist. Zumal uns gerade solche Themen alle etwas angeht. Immer wenn ich am Strand bin, sammel ich so viel Müll wie möglich ein. Wir gehen möglichst verpackungsfrei einkaufen, zb bei Original Unverpackt und essen beide ( mein Mann u ich) kein Fleisch od Fisch bzw generell tierische Produkte. Wenn jeder seinen Kleinen Teil beiträgt, geht es bald nicht nur der Schweinswalpopulation besser. Alles Liebe 🐱🎅🏼🐳

  51. Liebe Christine. Ich finde dein angeman für unsere Natur und die der Tiere ganz toll . Ich selber liebe die Tiere und. Die Natur und sehe genau wie du das mehr getan werden muss . Ich vermeide auch Plastik so gut wie es geht , esse wenig Fleisch umd werfe keinen Müll unachtsam fort .

  52. Was für ein toller Artikel!
    Ich bekomme immer gleich Herzschmer wenn ich so etwas lese, weil es mir so leid tut wie wir Menschen den Lebensraum der Tiere zerstören. Ich versuche selbst, Müll weitestgehend zu vermeiden und spreche auch oft andere Leute darauf an. Auch wenn im Urlaub bin, versuche ich bei touristischen Angeboten wie Schifffsfahrten / Whale Watching und so weiter abzuwägen, ob das gut für die Tiere ist.
    Liebe Christine, mach bitte weiter so!

  53. So ein wichtiges Thema, nicht nur für mich als Mädchen von der Ostsee.
    Inzwischen lebe ich in den Niederlanden und hier läuft es in Sachen Mülltrennung nochmal ganz anders. Man wird schon ab und zu merkwürdig angeguckt, warum man denn den Plastikmüll zu einer besonderen Sammelstation bringt und nicht einfach in den Hausmüll wirft. Das gleiche gilt dann auch für Papier.
    Aber auch am Strand müssen wir einfach besser aufräumen, total erschreckend, wenn man sieht, wie viel ihr da gefunden habt. Für mich steht fest, dass ich nur noch mit einer eigenen Mülltüte dahin gehe.
    Und dann natürlich noch Plastik allgemein vermeiden, ich bin echt nur noch mit wiederbefüllbarer Wasserflasche und Brotdose unterwegs, aber den wiederbefüllbaren Coffee to go Becher muss ich noch häufiger mitnehmen! Zu guter letzt noch Mikroplastik, ich kaufe z.B. kein Peeling-Duschbad mehr und probiere mich stattdessen im Selbermachen :)
    T

  54. Wenn ich sowas lese werde ich ganz traurig und gleichzeitig auch sauer auf diese Fischer! Wir haben die Schweinswale das erste Mal vor vielen Jahren auf Sylt gesehen. Wir waren im Wasser und dann schwommen sie einfach an uns vorbei. Es wurde plötzlich ganz ruhig überall und wir bewunderten alle dieses Naturschauspiel. Deswegen und noch wegen so vielen weiteren Gründen esse ich auch keine Tiere (also auch keine Meerestiere, Fische usw.). Ich verzichte komplett auf Plastiktüten, habe immer meinen Jutebüddel dabei und trinke schon lange nur noch Leitungswasser. Generell versuchen wir beim Einkauf auf Plastikmüll zu verzichten.

  55. Wir hatten auf Sylt schon das Vergnügen, Schweinswale von ganz nah zu sehen. Bei ganz ruhigem Wetter kommen sie nämlich manchmal sehr dicht an die Küste, oft mit ihren Kälbern, so als wollten sie denen mal die Menschen zeigen („Das, was jetzt hier nicht so gut schmeckt, ist eine Mischung aus Sonnenmilch und Pipi, Mund zu und schnell weiter schwimmen…“). Einmal waren die wirklich zwischen mir und dem Strand und ich konnte noch stehen! Das war fantastisch!
    Wir bemühen uns um möglichst wenig Plastikverpackungen, haben uns einen Wassersprudler angeschafft und kaufen Fleisch und Fisch zu 90% Bio. Außerdem ersetzen wir Microfasertücher in der Küche durch selbstgestrickte Spültücher aus Baumwolle.

  56. Soooo sehr traurig, wie mit unserer Welt umgegangen wird. Habe mir ein Ritual überlegt, was ich an jedem Strand, welchen ich besuche, umsetzte. Ich sammele eine Tüte Müll am Strand. Leider würden fast 10 Tüten leider nicht reichen.
    Würde mich über den Gewinn sehr freuen und gemeinsam Zeit mit meinem Partner verbringen. Dazu fehlt leider oft die Zeit und das Geld!
    Liebe Grüße!

  57. Obwohl ich viele Artikel von dir im Stream habe, war dieser hier bisher völlig an mir vorbeigegangen! Umso besser, dass ich dank deines Facebook-Postings jetzt darauf aufmerksam geworden bin. Richtig toll, was ihr da gemacht habt! Ich kenne das Thema Beach Clean Ups bisher eher aus Australien und Co und finde es super, dass dieser Gedanke jetzt auch nach Deutschland kommt. Auf Instagram bin ich auch immer wieder über die Inspiration gestolpert, dass man am Strand (aber eigentlich egal wo in der Natur) seinen eigenen Müll immer wieder mitnehmen sollte – und dazu noch drei weitere Mülldinge, die einem begegnen. Das Motto war in etwa sowas wie „Keep the beach clean – Take your rubbish and take three for the sea“. Egal ob jung oder alt ist das eine tolle Prämisse! Auf Instagram findet man unter dem Account von @merewetherbeachclean auch echt immer ganz gute Anregungen. Ansonsten sollte man auf jeden Fall soweit es geht, gucken, was man easy Inn alltag umsetzen kann. Die Basics wie Jutebeutel statt Plastikbeutel, eigene Wasserflasche, wenn nicht zwingend auf Plastikstrohhalme verzichten oder eigenen Strohhalm aus Metall/Glas und Besteck dabei haben, auf Coffee To Go Becher verzichten – viele Geschäfte bieten inzwischen sogar schon Rabatt an, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt…. – diese Dinge lassen sich ja zum Glück recht einfach in den Alltag integrieren. Danke für deine Gedanken zu dem Thema – ich bin riesiger Fan von Meeressäugern 🌊🐋🐳🐬 – aber das auch so nah „vor unserer Haustür“ noch mehr Bedarf besteht – das hat dein Artikel nochmal ganz klar gezeigt. Merci und liebe Grüße aus Bremen.

  58. Ich vermeide auf so viel Plastik wie möglich. Und in zukunft werde ich auch noch mehr darauf achten, brim Einkaufen darauf zu verzichten. Flaschen so gut es geht welche, die wiederverwendbar sind. Wenn ich irgendwo Müll sehe, wird dieser mitgenommen und nicht liegengelassen. Da ist das auch ganz egal, ob im Urlaub am Strand oder beim Bummel durch die Fußgängerzone. Unser Dorf veranstaltet einmal im Jahr ein Müllsammeln im näheren Umkreis, an dem ich mich gerne beteilige, sofern ich im Land bin.
    In Zulunft möchte ich mich auch gerne damit beschäftigen, shampoo und Seife etc selber herzustellen.

  59. Ich verzichte schon lange auf Plastiktüten beim einkaufen. Desweiteren rennen wir nicht der Technik hinterher. Bei uns gibt es nicht jedes Jahr oder jedes zweite/dritte Jahr ein neues Handy usw. Wir kaufen viel gebrauchtes, da man viele Bücher und Spielsachen nicht wegschmeißen muss und wir ein gutes Gefühl dabei haben. Zum trinken haben die Kinder eine kleine Thermokanne. Desweiteren verzichten wir auf Kreuzfahrten, da es meiner Meinung nach viel Müll verursacht. LG

  60. Es ist unglaublich wie achtlos mit den Stränden umgegangen wird – die Touristen wollen alle einen schönen sauberen Strand haben und doch gibt es so viele, die ihren Müll einfach liegenlassen, leere Bierdosen und Kippenstummel… Was man tun kann erschließt sich aus dem gesunden Menschenverstand: nichts zurücklassen wo es nicht hingehört! Außerdem den Beutel in der Handtasche dabeihaben und versuchen, unverpackt zu kaufen. Auch bei der Kosmetik und den Haushaltsartikeln auf die Inhaltsstoffe achten und versuchen, nicht unnötig Giftstoffe ins Wasser zu spülen.

    Ich hoffe, die Sensibilisierung nimmt weiter zu und unsere fantastischen Freunde des Meeres können weiter existieren!

  61. Ein toller Beitrag! Seit schon nun mehr einigen Jahren achte ich beim Lebensmittelkauf auf möglichst wenig Verpackungsmüll. Um nicht mehr täglich 80 km pendeln zu müssen suche ich auch aktiv nach einem neuen Job in meiner Gegend.

  62. Danke für den tollen Artikel- ich finde das Thema kommt oft viel zu kurz!
    Besonders beim Reisen kann man einiges tun, um die Verschmutzung nicht weiter zu fördern.
    Ich achte schon sehr darauf wenig Plastik zu verwenden und wenn doch, dann bloß zu recyceln.
    Auch Mikroplastik habe ich aus meinem täglichen Leben weitestgehend gestrichen- leider ist es oft schwer herauszufinden, wo wirklich überall Mikroplastik enthalten ist, denn es findet sich heutzutage leider überall.
    Fisch esse ich gar nicht mehr seit einigen Jahren.
    Ganz liebe Grüße und eine tolle Weihnachtszeit-
    ich wünsche mir noch viel mehr solche Artikel, denn auch mir müssen solche Dinge öfter mal ins Bewusstsein gebracht werden.

    Anna

  63. Ich esse nur sehr selten Fisch und wenn doch, dann achte ich immer auf die Herkunft und auf ein Nachhaltigkeitssiegel.
    Plastik versuche ich im Alltag zu vermeiden (nur Glasflaschen, keine Tupperware in der Küche, Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen,…).
    Erst kürzlich habe ich eine „Meeres-Patenschaft“ beim NABU abgeschlossen. Bei diesem Projekt geht es darum, die Artenvielfalt und Lebensräume in der Nord- und Ostsee zu schützen.

  64. Die Tipps, was man tun kann, sind super. und auch die Bilder, generell ein informativer und schön gestalteter Artikel. Ich selbst versuche meinen Teil beizutragen, indem ich auf Mikroplastik in Kosmetik, Putz- und Waschmitteln etc verzichte. Weiterhin esse ich gar keinen Fisch, u. auch kein Fleisch, um die Umwelt zu schonen.

  65. Nachdem ich selbst an der Ostsee gesehen habe, wie Tiere an Müll verenden, war ich auch ganz erschrocken.
    Ich habe mich dann ein wenig mehr mit dem Lebensraum Ozean beschäftigt und habe mich dann entschlossen keinen Fisch 🐟 mehr zu essen.
    Ich brauche keinen Fisch um gesund zu bleiben.
    Ich wohne auch nicht dort, wo Fisch zum Alltag gehört.
    Ich bin der Meinung, dass ich hier, mitten im Land, gut auf Fisch verzichten kann und diesen als Nahrung für Meeresbewohner lasse.
    Wenn ganz viele Menschen aufhören würden Fisch zu essen, würden sich viele Populationen bestimmt erholen und Schweinswale und andere Tiere hätten wieder eine verlässlichere Nahrungsquelle.

  66. Der Artikel war sehr informativ und einiges davon war für mich neu und auch ziemlich schockierend.
    Es ist erschreckend, wie manche mit ihrer Umwelt umgehen.
    Im Alltag versuche ich den Platikmüll so gut es geht zu vermeiden. Zudem benutzen wir nur Glasflaschen. Für unterwegs nehmen wir immer Flaschen mit und kaufen unterwegs keine Plastikflaschen. Für den Coffee to Go haben wir tolle Becher, die nicht nur toll aussehen, sondern auch die Umwelt schonen. Milch holen wir uns ein Bauer unseres Vertrauens, da können wir die frische Milch direkt in Glasflaschen abfüllen. Vor einem Jahr sind wir von einer Kapselmaschine auf einen Vollautomaten umgestiegen. Im Nachhinein war es erschreckend, wieviel Plastikmüll man durch die Kapseln produziert hat.

  67. Ich versuche schon immer mehr, auf Plastikmüll zu verzichten. Klappt leider noch nicht so ganz, aber ich arbeite daran. Außerdem sammele ich, Wenn ich irgendwo am Meer oder generell in der Natur unterwegs bin und Müll rumliegen sehe, wo er nicht hingehört, diesen ein. Ich finde es einfach schrecklich, wenn Leute ihren Müll einfach in die Natur schmeißen und sich keinerlei Gedanken darüber machen, was ihr Müll für einen Schaden anrichten kann.

  68. uf Freischaltung.

    Schon beim einkaufen Müll vermeiden. Wir kaufen ganz viel in Bioladen und da auch lose Artikel die dann in mitgebrachten Behältern nach Hause gebracht werden. Und meine Frau backt Brot & Brötchen selber. Und macht Marmelade, Aufstriche pp.alles selber.

  69. Sehr guter Bericht, ich versuche durch meine Vegane Ernährung und den weitestgehenden Verzicht auf Plastik die Umwelt und die Tiere zu unterstützen und zu schützen.

  70. Vielen Dank für diesen informativen Artikel.
    Ich benutze im Alltag so wenig wie möglich Plastiktüten, und das schon seit Jahren.
    Ich habe immer einen Faltbeutel dabei (davon besitze ich mehrere, verteilt in meinen Lieblingstaschen).
    Auch die kleinen Beutel für das Obst und Gemüse nehme ich grundsätzlich nicht mit. Mich stört dieser ganze Plastikmüll extrem.
    Natürlich benutze ich noch Plastikbeutel, wenn ich auf Reisen gehe, aber das sind alles gesammelte alte Plastikbeutel von früher. Diese nutze ich auf Reisen (um meine Kleidung im Koffer zu verpacken) immer wieder. Erst wenn sie zerrissen sind, entsorge ich sie.
    Mein Freund ist Raucher. Vor unserem Urlaub hat er sich noch einen Taschenaschenbecher gekauft. Das fand ich damals super. Er achtet auch sehr darauf, die Umwelt nicht weiter zu verschmutzen.
    Auch bei Kleidung ticken mein Freund und ich gleich. Lieber nur wenige qualitativ wertvolle Lieblingsstücke besitzen, die wir ganz lange tragen, als ständig neue billige Kleidungsstücke, die schnell im Müll landen.
    Generell versuchen wir so viel Verpackungsmüll wie möglich zu vermeiden. Wir bekommen Obst plastikfrei aus dem eigenen großen Garten und das Gemüse in Bio-Qualität von meiner Tante, die einen Bio-Bauernhof betreibt.
    Generell finde ich dein Engagement in Sachen Müllaufsammeln toll. Auch in Portugal. Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, aber wirklich super. Wenn jeder dies einmal machen würde, wäre die Welt schon ein bißchen sauberer.
    Das könnte ich mir auch vorstellen. Ein paar Leute zusammentrommeln und einfach mal eine halbe bis eine Stunde Müll aufzulesen. Es macht einen dann auch selbst glücklich, wenn man was Gutes für unsere Erde getan hat.

  71. Ich gehe gern in unverpackt-Läden, leider gibt es davon noch zu wenige aber wir sind auf dem richtigen Weg. Habe immer meinen Einkaufskorb im Auto oder einen Beutel zur Hand.
    Ich kaufe immer Wasser in Glasflaschen anstatt zur Plastikflasche zu greifen.
    Außerdem wird Müll nicht in die Natur geworfen! Niemals.
    Nachhaltigen Fisch zu kaufen rettet uns definitiv vor der Überfischung.
    Wir müssen einfach alle ein bisschen daran arbeiten, jeder Mensch für sich.

  72. Der Artikel hat mich dazu motiviert, Raucher direkt darauf anzusprechen, wenn sie ihre Kippen einfach auf den Boden werfen (meistens gibt es ja einen Mülleimer in Reichweite). Und beim nächsten Strandurlaub nehme ich mir Handschuhe und ne Tüte mit und sammle alles unnatürliche ein, was ich entdecken kann!

  73. Der Artikel hat mich dazu motiviert, Raucher direkt darauf anzusprechen, wenn sie ihre Kippen einfach auf den Boden werfen (meistens gibt es ja einen Mülleimer in Reichweite). Und beim nächsten Strandurlaub nehme ich mir Handschuhe und ne Tüte mit und sammle alles unnatürliche ein, was ich entdecken kann!

  74. Das ist echt ein Wachrüttel-Artikel! Man lebt ja oft in seiner eigenen kleinen Welt und merkt dann manchmal gar nicht was um einen herum passiert. Ich trinke auch schon immer aus meiner eigenen Flasche zum nachfüllen und werde auf jeden Fall mal auf Plastik am Strand achten sowie diesen aufsammeln!

  75. als erstes erst einmal die Stellnetzfis Hermi verbieten, dann weg vom plastikmüll und mehr Begrenzungen der Wasserstraße durch ausweiten der naturschutzgebiete sowie Einschränkungen von Gülle im der Landwirtschaft.auch Lärmschutz ist wichtig

  76. Also ich achte sowieso auf Mülltrennung und esse keinen Hochseefisch (kleine Ausnahme, wenn ich mal bei jemandem zuhause dazu eingeladen würde – aber ich bestells mir nicht). Und bei allem anderen Fisch achte ich darauf, dass er aus nachhaltiger guter Zucht stammt…

  77. Toll, dass du auch darauf aufmerksam machst! Ich versuche mich gerade an Zero Waste, jedoch klappt das noch nicht immer und überall. Außerdem esse ich kein Fleisch, kaufe 80 % meiner Kleidung nur noch Second Hand und Mülltrennung versteht sich natürlich von selbst!

  78. Hallihallo,

    wir haben jetzt bereits seit 14 Jahren eine sogenannte Grüne Kiste von einer Biohof-Kooperative hier am Bodensee (www.rengo.de, wenn ich ein bisschen Werbung machen darf). Da bekommen wir als Abonnement einmal die Woche Gemüse, Salat, Brot, Eier und Milch von Biohöfen aus der nächsten Umgebung und das so gut wie ohne Verpackungsmüll. Lediglich kleine, lose Ware wie Feldsalat wird in Papiertüten verpackt, die dann aber natürlich aus Recyclingpapier sind. Milchflaschen und Eierkartons sind Mehrweg und der Rest liegt einfach unverpackt in der Kiste. So sparen wir wirklich immens viel Müll und Transportwege.

    Was ich auch noch wichtig finde ist, dass wir im Winter die Wohnung nicht so grotesk aufheizen, wie das leider viele Leute tun. Bei uns hat es immer etwa 18 grad. So spart man Unmengen an Heizenergie. Dadurch werden weniger Offshore-Parks, weniger Kohle- und Öltransporte, weniger Pipelines etc benötigt und Lärm und Verschmutzung für Tiere vermieden. Natürlich ist es außerdem ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz. Wenn sich im Rahmen der Klimaerwärmung Nord- und Ostsee aufheizen braucht man sich nämlich leider keine Gedanken mehr um Plastikmüll machen, da dann die meisten dort lebenden Tiere eh elendig eingehen werden :(

    Vielleicht mögen sich ein paar andere Leute ja doch auch lieber im Winter einen extra PUlli überziehen, als das Thermostat an der Heizung hochzudrehen……

  79. Sehr spannendes Thema! Ich wusste tatsaechlich nicht, dass es in Deutschland Schweinswale gibt und der Einsatz von Fabian und auch eure Bloggerreise sind super um dem wichtigen Thema Aufmerksamkeit zu bringen. Im Alltag helfen und sich fuer die Umwelt einsetzen kann tatsaechlich jeder! Ich lebe zurzeit in Timor-Leste, hier ist Umweltverschmutzung ein sehr grosses Problem. Es wird sehr viel Plastik verwendet, es gibt kein funktionierendes Recyclingsystem und viele Menschen schmeissen z.B. Plastikmuell einfach auf der Strasse. Jetzt in der Regenzeit wird ausserdem viel Muell aus den Bergen die Fluesse runter gespuelt und landet so direkt im Meer. Ein kleiner Beitrag, den ich tun kann und auch tue: wenn ich am Ufer oder Strand entlang gehe einfach ein paar Minuten darauf verwenden Muell einzusammeln und ihn richtig zu entsorgen. Innerhalb von 15 Minuten kann man da schon richtig was ausrichten. Fuer die Umwelt finde ich ausserdem eine vegetarische Ernaehrung wichtig.
    Im Sommer ziehe ich wieder zurueck nach Deutschland. Waere super schoen sich dann Travemuende, das Hotel Sand und mit etwas Glueck sogar ein paar Schweinswale anzusehen!

  80. Danke für den spannenden Artikel. Mir war dieser Wal tatsächlich gar nicht geläufig…
    Ich müsste öfter Wasser in einer Trinkflasche mitnehmen, da überwiegt bisher die Bequemlichkeit. Mein Ziel für 2018! ☝🏻 😊

  81. Sehr wichtiges Thema und viel mehr Menschen sollten sich darüber Gedanken machen.
    Immer wenn ich an Ost- oder Nordsee bin, sammle ich den Müll am Strand ein und schmeisse ihn korrekt weg. Das sollte doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein…
    Außerdem verzichte ich soweit es geht auf Plastik – das klappt nicht immer, aber es wird einem immer leichter gemacht finde ich.

    Vielen Dank, dass du dieses Thema angesprochen hast.

    Viele Grüße
    Jessica

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