Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Lilies Diary | 21. Mrz 2018

Scroll to top

Top

3 Kommentare

Das Leiden und der Tag danach…

Christine

Ich liege im Bett. Mein Geist wird langsam wach und schon vor dem ersten Augenaufschlag kreist nur eine Frage in meinem Kopf herum: Verdammt, warum hast du wieder zu viel getrunken?!?! Warum? Warum? Warum?
Da lieg ich also, mehr tod als lebendig aber ich weiß, es führt kein Weg daran vorbei. Irgendwann muss ich aufstehen und mich dem Tag stellen. Mit tut alles weh und ich bin noch ganz mitgenommen von den unzähligen Krämpfen die ich heute Nacht in meinen Füßen hatte. Magnesiummagel. Der Riesling hat mir sämtliche Lebensenergie geraubt…
Ich traue mich, öffne meine leicht verklebten Augen und bin geflasht vom hellen Tageslicht. Und da ist er auch schon. Der Zwinkerschmerz. Jedes Mal wenn ich blinzeln muss, habe ich einen stechenden Schmerz an den Schläfen. Aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass sich irgendwie immer noch alles dreht. Was hat den bitte mein Körper die letzten 7 Stunden gemacht? Er ist auf jedenfall nicht seiner Pflicht nachgegangen und hat meine Promille abgebaut, Arschloch. Nachdem ich erstmal 5 Minuten an die Decke gestarrt habe und versucht habe nicht zu blinzeln, sammle ich alle meine Restkräfte zusammen und rolle mich vom Bett auf den Boden. Oh wie gut so ein harter, kalter Boden für den Kopf sein kann. Hier verharre ich erst einmal zehn Minute in stabiler Seitenlage bis ich anfange Richtung Bad zu robben. Ja genau, wie ein Hund auf allen Vieren schleppe ich mich den Gang entlang bis zum Waschbecken. Hier ist meine Base an der ich mich hochziehen kann um auf zwei Beinen zu stehen. Wow, ich stehe! Doch dann schau ich in den Spiegel und der Anblick lässt mich fast wieder ohnmächtig werden… Wie sehe ich den bitte aus?!??!
Meine Haut zeigt alle Spuren der letzten Nacht.
Ich sehe aus wie ein zerknitterter Streuselkuchen mit Augenringen bis zu den Mundwinkeln und seltsamen Hautirritationen.
Ich lasse mich erstmal auf den Klodeckel fallen und stützte meinen megaschweren Schädel ab. Aber das ist ja noch nicht alles. Die körperliche Anstrengung hat mich etwas nüchterner im Kopf gemacht und mir wird nicht nur meine katastrophale körperliche Verfassung bewusst sondern auch der katastrophale Verlauf des Abends. Langsam, über den ganzen Tag verteilt kommen immer wieder irgendwelche Sachen in meinen Kopf, die ich oder jemand anders in irgendeinem Gespräch zu mir gesagt hat. Was also gestern Abend in 3 Stunden passiert ist arbeite ich in 9 Stunden noch einmal geistig auf und neben der Frage: Warum habe ich nur zu viel getrunken?, kommt jetzt noch die Frage, „Warum kann ich nie die Klappe halten.“, dazu.
Zu den Kopfschmerzen kommt noch eine verminderte Reaktionsfähigkeit und eine Mischung aus Brandt und Sodbrennen. Wenigstens gibt’s dafür ein Heilmittel. Eis! Also sitze ich den ganzen Tag rum, lecke an meinem Eis , versuche so wenig wie möglich zu blinzeln und hoffe das nicht noch mehr peinliche Details wieder zurück in mein Gedächtnis kommen.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann sitz sie vielleicht nächste Woche wieder da und schleckt ihr Eis…

Kommentare

  1. Chrissy

    Genau mein Tag gestern!

  2. Anonymous

    hehe, am besten sind die links die google zu dem post erstellt :D

  3. Lilies

    Oh Gott, die sind echt geil :D

Kommentar abgeben