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Lilies Diary | 17. August 2017

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7 Tipps für deinen traumhaft karibischen Curacao Urlaub

Marlene Mohn

„Hast du Lust auf Curacao?“, fragt mich Christine eines Tages völlig unvermittelt. Ich bin gerade erst wenige Wochen Teil des Team Lilies Diary und schon so eine Anfrage. Na klar hab ich Lust. Ein Curacao Urlaub? Das hört sich traumhaft an.

Curacao ist das C der sogenannten ABC-Inseln (A wie Aruba und B wie Bonaire), die den niederländischen Antillen gehörten. Aus diesem Grund hört man dort in allen Ecken, neben der einheimischen Kreolsprache Papiamentu, das doch recht vertraute Holländisch.

Nach einem 12-stündigen Flug von Berlin Tegel über Amsterdam, lande ich an Curacaos kleinem Flughafen Hato und bemerke sofort den großen Temperaturunterschied. Im Winter liegen die Temperaturen hier auf Curacao noch immer bei circa 30°C. Da ist es schon etwas seltsam, dass es dennoch gegen 18 Uhr dunkel wird. Einen Umstand, den man mit diesen Temperaturen nicht assoziiert.

Willkommen im Curacao Urlaub

Curacao bietet Entspannung, sportliche Aktivitäten, Kulinarik und Wellness und ist ein Reiseziel für quasi jedermann. Ich habe vor Ort viele Familien, auch mit sehr kleinen Kindern, gesehen, aber auch Paare und Alleinreisende kommen hier auf ihre Kosten. Hier sind meine 7 Tipps, die deinen Curacao Urlaub unvergesslich machen werden.

Tipp 1 für deinen Curacao Urlaub: Ein Besuch auf Klein Curacao

Klein Curacao ist eine kleine, unbewohnte Insel etwa 11 km südöstlich von der Hauptinsel entfernt. Bereits um 7:00 Uhr morgens trete ich meinen Tagesausflug zur 800 m breiten und 1.300 m langen Insel an. Mit der Miss Justine fahren wir circa anderthalb Stunden über die raue See. Mittel gegen Seekrankheit sollte man vorsichtshalber dabei haben, werden aber von mir glücklicherweise nicht benötigt. Um den Magen dennoch nicht zu strapazieren, werden von der sympathischen Crew Tee und Cracker gereicht, die wir gemütlich mümmeln und langsam wacher werden. Mitten auf dem Meer, kein Land war mehr in Sicht, unterbricht der Kapitän die stoische Ruhe auf dem Schiff. Er ruft irgendwas auf Holländisch und alle sind plötzlich ganz aufgeregt. Wie? Was ist los? Als die anderen Passagiere gebannt aufs Wasser starren, starre ich mit und sehe sie dann: Delfine! Schon verrückt, wie einen diese Tiere immer wieder faszinieren. Noch ein paar Mal während der Weiterfahrt recken wir unsere Hälse oder versuchen uns beim starken Wellengang irgendwie an die Reling zu klemmen, um eine Aufnahme von den Delphinen zu ergattern.

In meinem Video aus Curacao seht ihr einige meiner Tipps in Bewegtbild, inklusive der hart erkämpften Delfinaufnahmen.

Nach bereits einer Stunde, wir hatten Rückenwind, erreichen wir die Insel Klein Curacao. Sie ist wirklich sehr klein und schon von Weitem erkennt man ihr Wahrzeichen, den alten Leuchtturm. Das Abenteuer Curacao startet für mich genau hier, denn nun gilt es, bei ungewöhnlich starkem Wellengang mit Hilfe eines Schlauchbootes an Land zu gelangen. Ich setze mich ins schaukelnde Boot und versuche meinen Rucksack irgendmöglich hoch zu halten, damit ihn die peitschenden Wellen nicht erreichen. Wusch! Das hat gleich mal nicht geklappt und wir sind alle einmal komplett durchnässt. Glücklicherweise konnte ich die Kamera zuvor an die Crew abgeben, die versprach, sie in Plastiktüten verpackt und somit trocken an Land zu bringen.

Türkisblaues Meer am Strand von Klein Curacao

Irgendwo im paradiesischen Nirgendwo im Curacao Urlaub

Türkisblaues Wasser auf Klein Curacao

Auf Klein Curacao ist die Devise ganz einfach: Entspannen! Am ganzen Strand entlang stehen Sonnenliegen, die schnell belegt sind. Dennoch bekommt jeder eine ab, denn Klein Curacao wird nur von drei Chartern (darunter einem Katamaran) angefahren, sodass die kleine Insel nicht überfüllt. Verpflegung, inklusive der Getränke, ist bei diesem Trip inbegriffen, zum Mittag gibt es ein deftiges BBQ, zum Frühstück Brötchen, Aufschnitt und Obst. Hunderte kleine Einsiedlerkrebse, die wie selbstverständlich über den Steinboden des Essensplatzes krabbeln, führen dazu, dass ab und zu mal jemand laut aufjauchzt. Nach der kleinen Stärkung ist es Zeit für einen Ausflug zum alten Leuchtturm.

Klein Curacao Leuchtturm Insel

Der alte Leuchtturm inmitten der rauen Landschaft der Insel.

Klein Curacao Leuchtturm Insel

Der Leuchtturm ist ein beliebtes Fotomotiv.

Klein Curacao Leuchtturm Insel

Lieber nur anschauen, statt reingehen. Das Gebäude ist einsturzgefährdet.

Klein Curacao Wrack Insel

Der Turm wirkt ein wenig gruselig und baufällig, deshalb lieber nicht hinein oder sogar hinauf gehen. Vor allem ist er aber fotogen. An der felsigen Nordküste der Insel liegt das rostige Wrack eines Öltankers, der 1986 hier verunglückte. Etwas weiter hinten steht eine kleine Yacht auf dem Kopf. Neben dieser mysteriösen Sehenswürdigkeiten auf Klein Curacao ist auch das Wassersportangebot nicht zu verachten. Habe ich mir zumindest sagen lassen. Neben Jetskis kann man sich auch Tauch- und Schnorchelausrüstung ausleihen. Da dies mein erster Schnorcheltrip gewesen wäre und die Wellen für meinen Geschmack doch etwas zu hoch waren, ließ ich es lieber sein. Mit ein wenig Glück soll man hier jedoch beim Schnorcheln sogar Wasserschildkröten begegnen können.

Am Nachmittag geht es zurück nach Curacao. Nach einem spektakulär rauen Rücktransfer mit dem Schlauchboot zum Schiff – mittlerweile regnet es sogar und ein Gewitter ist in Anmarsch, fahren wir zu chilliger Musik zurück nach Curacao. Diesmal wird uns von der sympathischen Crew Rum-Punsch gereicht. Meinem Magen kann nach dem Geschaukel an diesem Tag sowieso nichts mehr etwas anhaben.

Klein Curacao Sonnenuntergang über dem Meer

Tipp 2 für deinen Curacao Urlaub: Wassersport ausprobieren

Nicht nur auf Klein Curacao, sondern auch an vielen anderen Orten auf der Hauptinsel Curacao ist das Wassersportangebot groß. Curacao bietet mehr als 66 ausgewiesene Tauchstellen. Sogar einige Hotels bieten direkt an ihrem eigenen Strand Schnorchel-Kurse an. Für ein wenig Abenteuer unter Wasser sorgt das Tugboat, welches nur 5 Meter unter der Meeresoberfläche liegt. Und das seit bereits 25 Jahren. Um das Schlepperwrack tummeln sich hunderte Rifffische, welche ich gemeinsam mit den Guides von Myronchitrip entdecken konnte. Ein toller Spot, um zum ersten Mal die Unterwasserwelt kennenzulernen.

Schnorcheln am Wrack des Tugboats

Neben dem Tauchen und Schnorcheln, ist auch das Stand Up Paddling (kurz: SUP) ein Highlight auf Curacao. Auf diese Weise lernt man die Insel vom Wasser aus auf eine besonders chillige Art und Weise kennen. Die Surfschule SUP Curacao bietet unterschiedliche Touren an, die für Anfänger und fortgeschrittene Stand Up Paddler geeignet sind. Die Spanish Water Tour führt zum Beispiel entlang der Mangroven und ist eine Route für Anfänger. Nur der Rückweg führt einmal quer über das Gewässer, was bei etwas stärkerem Wind ein wenig wackelig werden kann. Doch da man auch ganz bequem im Knien oder Sitzen paddlen kann, schafft man es auch als Anfänger durch die Wellen. Die Beach Hopping Tour hingegen ist eher für fortgeschrittene Wassersportler geeignet. Hier wird sogar angelegt und ein Drink an der Bar des Jan Thiel Strands genommen.

Stand Up Paddling auf Curacao

Mehr Details zum Schnorcheln, SUP und weitere Informationen zu anderen sportlichen Aktivitäten, wie Bergsteigen und Pilateskursen findet ihr hier: Aktiv-Urlaub auf Curacao.

Tipp 3 für deinen Curacao Urlaub: Die Hauptstadt Willemstad

Die Hauptstadt von Curacao ist nur 140.000 Einwohner groß und ist wohl am besten mit einem Wort zu beschreiben: bunt. Die bunten Häuser Willemstads gehen auf die Augenkrankheit eines ehemaligen Staatsmannes zurück, der von den zuvor weißen Fassaden schmerzlich geblendet war. Kurzerhand wurden alle Häuser in allen möglichen Farben gestrichen. Die ganze Insel ist sehr bunt, doch hier in der Hauptstadt begegnet man der geballten Farbenpracht.

Willemstads bunte Häuser

In den Straßen von Willemstad herrscht an diesem Donnerstagvormittag geschäftiges Treiben. Besonders am Hafen ist der schwimmende Markt in vollem Gange. Hier verkaufen schon seit jeher venezuelanische Händler ihre Waren, Fisch und Obst, direkt aus dem Boot. Ich schaue dem Treiben im Hafen ein wenig zu und wundere mich über diese Diskrepanz: Vorn drängen sich dicht an dicht die kleinen Fischerboote mit den weit gereisten Waren. Die Küste von Puerto Cabello, Venezuelas größten Hafen, ist circa 20 Stunden Fahrt entfernt. Die Überfahrt ist sicherlich nicht einfach, ich habe ja auf der Fahrt nach Klein Curacao die raue See am eigenen Leib erfahren dürfen. Ein paar hundert Meter weiter hinten steht ein riesiges Kreuzfahrtschiff und wartet darauf, seine Luxusreise in die Karibik zu starten. Ich stehe mittendrin, mit einem neuerworbenen und formschönen Sonnenbrand auf dem Rücken. (Merke: Die Sonnencreme unbedingt auf dem gesamten Rücken verteilen.)

Hafen Markt von Willemstad Curacao

In der Markthalle ein paar Straßen weiter bieten einheimische Frauen allerlei Schnickschnack, Gewürze und selbsthergestellte Kosmetika an. An einem Stand kaufe ich mir Kokosöl, selbstabgefüllt in einer Glasflasche, verschlossen mit einem Cola-Deckel. Gewusst wie.

Weiter geht es in die Markthalle Marsche Bieuw, in der echte einheimische Küche serviert wird. Gesessen wird an langen Holztischen. Hier kann man getrost eine Variation der gesamten Speisekarte bestellen, besonders wenn man in einer größeren Gruppe unterwegs ist. Aus den vielen kleinen Schüsselchen, Töpfen und Tellern kann man sich bedienen und viele verschiedene Köstlichkeiten zu einem unschlagbar günstigen Preis probieren. Die bunten Farben sind auch hier allgegenwärtig.

Markthalle in Willemstad

Eine Besonderheit in der Altstadt darf ich am eigenen Leibe erfahren. Die Queen Emma Bridge verbindet den östlichen Teil von Willemstad, Punda, mit dem westlichen Teil namens Otrobanda. Auf der Brücke stehend höre ich einen Warnton, der bedeutet, dass die Brücke sich zeitnah in Bewegung setzt. Während einige Passanten schnell ans andere Ende laufen, bleiben andere jedoch ganz ruhig stehen, um sich das Spektakel anzuschauen. Ich weiß erst nicht, was ich machen soll, entscheide mich dann aber ähnlich wie bei 1,2 oder 3 für die Ponton-Brücke. Die „Swinging Old Lady“ lässt tatsächlich nur ein kleines Fischerboot durch und schließt sich anschließend wieder. Eine absolute Touristenattraktion Willemstads.

Tipp 4 für deinen Curacao Urlaub: Kulinarische Genüsse

Im Curacao Urlaub darf ordentlich geschlemmt werden. Obwohl die meistens Hotels oft mit eigenen Restaurants für das leibliche Wohl ihrer Gäste sorgen und man besonders am Abend geneigt ist, nur am Strand entlang zu schlendern und irgendwo einzukehren, sollte man nicht verpassen, was die örtlichen Lokale zu bieten haben:

Blessing: ein ehemaliges Kloster mit Fusionsküche
„Life is too short for average food“ – dieser Spruch prangt an der Wand des ehemaligen Klosters. „Das ist wohl wahr.“, denke ich mir und schiebe mir Lachs mit Vanillesauce in den Mund. Das Menü im Blessing hat wirklich tolle Kombinationen zu bieten. Das Restaurant liegt zwar direkt an einer laut befahrenen Straße, macht dies aber mit seinem Ambiente schnell wieder wett und führt die Kreativität seiner Speisekarte im Inneren fort. Im Inneren, das einer Kirche gleicht, nimmt man an rustikalen, schweren Holztischen Platz. Riesige rote Polstersofas oben in der Galerie machen den Kontrast perfekt.
(BlessingAbraham de Veerstraat 12, Pietermaai, Curacao – dienstags geschlossen)

Equus: Curacaos beste BBQ-Spieße
Ganz anders geht es im Equus zu. Der ehemalige Pferdestall ist ein echter Geheimtipp. Das Restaurant begann als kleines BBQ unter Freunden. Heute hat es freitags für Jedermann geöffnet, aber nimmt keine Reservierungen an. Also heißt es: früh genug da sein. Serviert werden Pinchos, BBQ-Spieße mit Beef, Hühnchen, Scampis oder Gemüse, die in einer Halterung über dem Tisch eingehängt werden. Das war’s. Kein Teller, kein Besteck. Gegessen wird ganz rustikal mit den Händen. Dazu werden Brot und allerlei Dips gereicht. Eine herrlich leckere Sauerei.
(Equus, Caracasbaaiweg, Jan Thiel, Curacao – nur freitags ab 18 Uhr geöffnet)

Restaurant Equus Pinchos

Pop’s Place: Hausmannskost direkt am Meer
Pop’s Place liegt direkt am Meer und hat sowohl einen kleinen Snack, als auch eine große Portion deftiger Hausmannskost auf der Speisekarte zu bieten. Es gibt vor allem frischen Fisch, aber auch Rippchen, die hier wirklich sehr gut waren (ich glaube, ich habe circa viermal Rippchen in meinem Curacao Urlaub bestellt). Das Lokal an sich ist sehr einfach, sehr günstig und hat das typische Flair von Curacao. Alles, wirklich alles ist hier bunt.
(Pop’s Place, Caracasbaaiweg, Jan Thiel, Curaçao. Nicht wundern, der Caracasbaaiweg ist sehr lang und schlängelt über die Insel. Mit Angabe des Namens findet ihr die Restaurants ganz einfach über Google Maps.)

VITA Vegeterian Cuisine: Vegetarische Küche direkt am Wasser
Das VITA Vegetarian Cuisine wurde erst im Oktober 2016 eröffnet und liegt in einer Straße mit den wohl schönsten, bunten Häusern. Es selbst ist knallpink. Im kleinen Außenbereich kann man hier direkt am Wasser sitzen und den Sonnenuntergang beobachten oder sich später am Abend von den vielen kleinen Gewittern ablenken lassen, die sich weit draußen auf dem Ozean zusammenbrauen. Im kleinen Innenbereich kann man den Köchinnen über die Schulter gucken, wie sie die innovativen, vegetarischen Speisen zubereiten.
(VITA Vegeterian Cuisine, Kaya Wilson Papa Godette 76, Pietermaai, Curacao)

Restaurant Purunchi: fangfrischer Fisch
Das Purunchi ist wirklich ein Erlebnis. Das Restaurant ist sehr unscheinbar und eigentlich das bescheidene Zuhause der Besitzerin. Durch die kleine Küche gelangt man in einen überdachten Bereich mit circa sechs Tischen, direkt am Wasser. Auf der Karte steht der Catch of the Day, der ganz rustikal mit den typischen Beilage Kochbanane, Polenta und Salat gereicht wird. Das Personal spricht kaum Englisch, ist aber umso herzlicher, was den Besuch hier ganz besonders macht. Hier gehen auch Einheimische essen.
(PURUNCHI Koredor, EEG Boulevard, Otrobanda, Curacao)

frischer Fisch, Restaurant Purunchi Curacao

Authentische Küche im Purunchi.

Restaurant Purunchi Ausblick

Kulinarik kommt auf Curacao also nicht zu kurz. Ob ganz rustikal, schick, im Prenzlauer Berg Style oder Bauernhof Flair – es gibt alles. Wobei sogar letztere beiden Punkte auf ein und dieselbe Location zutreffen. Ein Ort, der mich so sehr überrascht hat, das ich ihm einen eigenen Punkt widmen möchte. Denn das Hofi Cas Cora ist mehr als nur ein Restaurant.

Tipp 5 für deinen Curacao Urlaub: Besuch des Bio-Landgutes „Hofi Cas Cora“

Das Hofi Cas Cora und sein Bistro „The Eatery“ haben mich am meisten überrascht und beeindruckt. Ein einheimisches Ehepaar führt diesen Bauernhof und verarbeitet die selbst angebauten Lebensmittel auf der ständig wechselnden Karte nach dem farm-to-table-Prinzip. Mit diesem Wissen fahre ich zum Hofi Cas Cora und bin erstaunt über die junge Frau, die uns begrüßt. Erwartet habe ich ein Paar in den Fünfzigern.

Farm to table Restaurant Hofi Cas Cora

Das Hofi Cas Cora. Ein weiterer, wunderschöner Farbfleck auf Curacao.

Farm to table Restaurant Hofi Cas Cora

Hier spürt man die Liebe zum Detail.

Farm to table Restaurant Hofi Cas Cora Inhaberin Femi

Femi und ihr Mann Josh, beide geboren und aufgewachsen auf Curacao, verließen die Insel, um in Amsterdam zu studieren. So wie die meisten der jungen Menschen auf Curacao. Die Insel bietet, man will es kaum glauben, keine berufliche Zukunft für die jungen Erwachsenen. Nach dem Studium entschieden sie jedoch, gemeinsam etwas ganz Besonderes auf die Beine zu stellen und in ihrer Heimat ein Restaurant zu eröffnen.

Pochierte Eier im Restaurant Hofi Cas Cora, Curacao

Neben der vielen Anbauflächen ist auf dem Hof sogar Platz für einige gerettete Tiere. Esel, Schweine, Pfauen, sogar ein ausrangiertes Rennpferd verlebt seinen Lebensabend hier auf dem Hof. Femi zeigt uns zwei noch leer stehende Häuser, für deren Nutzung sie bereits tausende Ideen hat, doch noch fehlen Zeit und Geld für die Umsetzung. Ich bin sehr gespannt, was auf diesem Grundstück in Zukunft noch entstehen wird. Bei einem nächsten Curacao Urlaub ist dies auf jeden Fall eine Adresse, die ich zu 100 % noch einmal besuchen werde.
(Landhuis Cas Cora, Willemstad, Curacao)

Esel auf dem Hof des Hofi Cas Cora

Die Tiere auf dem Hof werden sehr liebevoll behandelt und sind sehr zutraulich.

Schweine auf dem Hof des Hofi Cas Cora

Echtes Farmerleben auf dem Bauernhof Cas Cora.

Truck auf dem Hof des Hofi Cas Cora auf Curacao

Tipp 6 für deinen Curacao Urlaub: Boca Pistol

Die Boca Pistol im Nationalpark Shete Boka (Eintritt 10 Nafl. p.P, also circa 5,30 EUR) ist einen kleinen Abstecher wert. Nach ein paar Minuten Fahrt durch eine karge Landschaft des Parks, landet man an einer Bucht. Das Besondere an dieser Bucht ist die unheimliche Kraft, mit der das Wasser hier in die Höhe prescht. Deswegen der Name: Boca Pistol. Und tatsächlich, wie Pistolenschüsse knallen die Wellen in die Bucht hinein und verursachen eine unfassbar hohe Gischt. Auf einer steinernen Bank oder der Aussichtsplattform kann man dem Naturschauspiel zuschauen. Der Nationalpark bietet noch viele weitere imposante Buchten und hat vor allem interessante Gesteinsformationen, Höhlen und die raue See zu bieten. Unbedingt an Wasserflaschen und festes Schuhwerk denken.

Boca Pistol - Naturschauspiel im Curacao Urlaub

Auf der in den Stein gehauenen Bank kann man der Gischt stundenlang zuschauen.

Boca Pistol Naturschauspiel im Curacao Urlaub
Tipp 7 für deinen Curacao Urlaub: Kenepa Beaches

Wer sich in seinem Curacao Urlaub neben der vielen Aktivitäten auch einmal ausruhen möchte, ist an den Stränden Kenepa Chiki (der kleine Strand) und Kenepa Grandi (der große Strand) im Westen der Insel sehr gut aufgehoben.

Die Strände sind nicht zu sehr überlaufen, sehr sauber und haben türkisblaues Wasser. Hier lässt es sich aushalten. Nur ein paar Schritte im Wasser, kann man hier mit bloßem Auge die bunten Fische unter der Wasseroberfläche beobachten.

Hier kann man den traumhaften Curacao Urlaub ausklingen lassen. Das ist wahres Karibik Feeling.

Am Strand Kenepa Chiki

Die traumhaften Strände Kenepa Chiki und Kenepa Grandi (unten).

Türkisblaues Meer am Kenepa Grandi im Curacao Urlaub

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit dem Curaçao Tourist Board

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