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Lilies Diary | 24. Juni 2017

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2 Kommentare

7 Ideen für eure Wandgestaltung mit Bildern

Gastautoren

Da ist immer wieder mal diese eine Situation – man sitzt in seinen eigenen vier Wänden, schaut sich um und denkt: „Oh, ein Tapetenwechsel wäre auch mal wieder schön!“ Aber kaum ist dieser Gedanke auch noch nicht mal richtig zu Ende gedacht, poppen doch oft schon „Impressionen“ auf, was denn so ein Tapetenwechsel bedeuten kann: wild klebendes Kreppband, rutschende Abdeckfolien, nicht ablösbare Alttapeten, tropfende Farbpinsel, nicht deckender Anstrich, zu reinigende Malerutensilien und, und, und …

Entwarnung! Ich kann Euch sagen, es muss nicht immer gleich ein komplett neuer Wandbelag sein. Mit ein paar kreativen Arrangements können Räume gleich einen ganz anderen Look bekommen. Doch was ist die Voraussetzung hierfür: Zum einen Lust, eine kreative Idee umzusetzen und zum Anderen ein wunderschönes Motiv. Dann kann es losgehen!

Fotomotiv: © Alexander Voss I Posterlounge

 

Ganz besonders schön ist dann der Effekt, wenn wir uns mit passenden Motiven sogar etwas Urlaubsstimmung in unsere Räume holen können. Sonne, Strand und Meer – das stillt gerade meine Fernweh-Sehnsüchte! Deshalb ist die Wahl auf eine stimmungsvolle Strandaufnahme, fotografiert auf Sylt und bestellt bei Posterlounge.de, gefallen. Eine faszinierende Auswahl an Motiven aus aller Welt warten dort darauf von Euch entdeckt zu werden.

STILLLEBEN

Es ist ein absoluter Hingucker und doch so simpel in der Umsetzung: das Stillleben. Schon die Begriffserklärung „Darstellung einer Objektkomposition“ sagt, was zu tun ist. Zwei in Größe und Form unterschiedliche Bilderrahmen ganz legere auf den Boden stellen und an die Wand lehnen. Der größere Bilderrahmen wird als Leerrahmen belassen und der kleinere Bilderrahmen mit meinem Motiv bestückt – es entsteht sozusagen das Bild im Bild! Dazu sollten nun noch passende Einrichtungsgegenstände mit Accessoires kombiniert werden . Besonders harmonisch wirkt das Ganze, wenn Bilderrahmen und Einrichtungsgegenstände farblich aufeinander abgestimmt sind. Sich einfach mal an ungewöhnliche Arrangements trauen und das Fotomotiv nicht à la Standard an die Wand hängen. Mut zu Perspektivenwechsel – das erzeugt Spannung!

stilleben1

Foto: THE DESIGN CHASER
IMAGINÄRER BILDERRAHMEN

Er ist es einfach und wird es bestimmt auch noch eine ganze Zeit lang bleiben – ein absoluter Liebling bei Raumgestaltungen, der TAFELLACK. Ganz viele Gestaltungsideen lassen sich auf dem mit Kreide beschreibbaren Lack verwirklichen. Auch die Idee, mein Wunschmotiv mit einem imaginären Bilderrahmen zu versehen, lässt sich durch ihn realisieren. Man muss wie gesagt nicht gleich die ganze Raumwand in Angriff nehmen, sondern auch eine größere z.B. Holzplatte mit Tafellack gestrichen bietet schon jede Menge Möglichkeiten. Das Wunschmotiv wird auf dem Tafellack fixiert und schon kann es mit der Rahmung losgehen! Mit Kreide aufgemalt bekommt das Foto seinen ganz individuellen imaginären Bilderrahmen. Und da die Kreide auf dem Tafellack ja ganz leicht abwaschbar ist, kann man sein Bild jederzeit mit einer neuen Rahmenoptik versehen – mal filigran oder mal pompös.

tafel-bilderrahmen

Foto: St. Louis Post-Dispatch & apartment therapy
WAND À LA „PETERSBURG“

Wenn es schon lange eine Wand gibt, die einen mit gähnender Leere anstarrt, dann kommt jetzt die Lösung: die „Petersburger Hängung“! Nicht erschrecken, das hört sich exotischer an als es ist!
Bei der Petersburger Hängung soll sich die Wand mit unterschiedlichsten Bildmotiven und verschiedensten Formatgrößen zu einer Bilderwand füllen.

Der Name kommt aus dem 18. Jahrhundert und einst verdeutlichten St. Petersburger Bürger auf diese Art ihren Reichtum – mit üppig behängten Wänden! Die Schwierigkeit bei dieser Hängung ist es, die zahlreichen, sehr eng platzierten Bilder so anzuordnen, dass ein stimmiger Gesamteindruck entsteht. Hier möchte ich einen ganz speziellen Tipp mit auf den Weg geben: Wählt für den Großteil der Bilderrahmen eine einheitliche Rahmenfarbe und bestückt diese mit Schwarz-Weiß-Motiven aus Fotos, Illustrationen und Kunstdrucken. Das bringt grundsätzlich erst mal Ruhe und Einheitlichkeit in die doch unruhige Hängung. Und dann kommt das Highlight: Ein farbiges Motiv einfach unter die Menge platzieren! Das wirkt! Und je nach Jahreszeit oder nach Lust und Laune könnt ihr dieses eine Motiv dann auch gerne mal auswechseln. Und schon ist wieder ein anderer Look da!

cn_posterlounge_petersburger haengung

BILDERLEISTE

Schon fast wie die „Petersburger Hängung“ ist inzwischen eigentlich auch die Bilderleiste zu einem Klassiker aufgestiegen! Und deshalb möchte ich diese Art der Raumgestaltung auch hier mit aufführen. Auf jeden Fall nicht klassisch sollte die Montagehöhe der Bilderleiste sein, sondern absolut unerwartet. Also gerne weiter oben an der Wand anbringen. Die U-förmige Leiste ist ein „Wandelwunder“. Nicht nur, dass man seine Bilderrahmen-Anordnung ständig wechseln kann, es können auch jederzeit kleine Accessoires und Dekoelemente dazu arrangiert werden. Das erzeugt Dreidimensionalität! Und wenn die Dekoelemente auch noch thematisch die Motivauswahl aufgreifen, dann zieht sich der “rote Faden“ durch die Gestaltungsidee. Deshalb kombiniere ich die wunderschönen Gräser, Muscheln und Treibhölzer zu meinem Sylter Strandmotiv!

bilderleiste

Foto: Worthminder
MATERIALMIX

Der Materialmix – ich liebe ihn: ungewöhnliche Materialien eingesetzt an unerwarteter Stelle, das macht ein Arrangement zum Knaller. Natürlich hätte ich mein stimmungsvolles Fotomotiv auch einfach mit einem Nagel an schöner Stelle positionieren können. Doch nein, eine viel bessere Idee: Lasst das gerahmte Wunschmotiv an einem Textilkabel von der Decke herabhängen. Genau, das Textilkabel was eigentlich bei Elektroinstallationen seine Verwendung findet. Es ist in unglaublich tollen Farben und Mustern erhältlich! Mit farbigen Rahmen und Passepartouts kann man dann noch weitere Kontraste und Akzente setzen. Oder wie wäre es zum Beispiel mit besonders ungewöhnlichen „Bilderrahmen“?

Eine Richtlinie, die ich Euch auf Eurem Gestaltungsweg noch mitgeben möchte: die Regeln des Goldene Schnitts! Sie besagen, dass sich ein Drittel des Bildes über und zwei Drittel des Bildes unter der durchschnittlichen Augenhöhe befinden sollten. Dann habt ihr eine sehr harmonische Aufhängehöhe gewählt!

HINTER GITTERN

Eigentlich wäre die korrekte Beschreibung nicht „Hinter Gittern“ sondern „Dahinter Gitter“ und soll eine Gestaltungsidee beschreiben, die alles andere als „einengt und Grenzen markiert“! Grundlage ist ein handelsübliches Pflanzengitter, das an die Wand gehängt wird und einem plötzlich unendliche viele Möglichkeiten zur Kreativität bietet. Ob Wäsch- oder Büroklammern, ob überdimensionierte Briefklammern oder Magnete – alles ist erlaubt um ganz viele Lieblingsmotive in Szene zu setzen.

gitter

Foto: decordots
OUTDOOR

Aber wieso die schönsten Motive immer nur bei kreativen Ideen in Innenräumen einsetzen? Es gibt noch einen viel größeren Raum, der verwendet werden kann. Der Raum vor Eurer Haustüre – der Garten, der Balkon, die Terrasse oder auch einfach nur der Baum vorm Haus. Die diesjährige Gartengrillparty stand unter dem Motto „Eine Brise gefällig!“ und kleine Bilderrahmen mit ausgewählten Motiven ließen das Motto aufleben … in den Apfelbaum gehängt, auf dem Tisch dekoriert oder am Gartenhäuschen platziert. Alles ist möglich und den Ideen keine Grenzen gesetzt! Schon wehte eine leichte Brise von Sonne, Strand und Meer durch das Partytreiben …

Foto: Fee ist mein Name

 

Doch was nutzen die besten Kreativideen ohne die richtigen Motive! Aber hier braucht man sich nicht zu sorgen – der Online-Shop Posterlounge.de hat eine vielfältige Auswahl an Postern, Kunstdrucke und Leinwandbilder im Sortiment. Grandiose Naturaufnahmen von den besten Fotografen der Welt, Ikonen der Moderne, Arbeiten von jungen talentierten Künstlern, Filmposter, moderne Grafiken oder klassische Kunstwerke. Mehr als 300.000 Motive warten auf ihren Einsatz in Euren Räumen!

Die perfekte Sortierung nach Themen, Räumen, Kunststilen oder Künstlern erleichtert einem die Suche nach dem Wunschmotiv enorm. Bleibt einem nur noch die Entscheidung, in welcher Größe und auf welchem Material man seinen Favoriten haben möchte: Poster, Leinwand, Alu-Dibon, Forex, Acrylglas oder doch mit Rahmen …?

Dieser Post ist in Kooperation mit Posterlounge.de entstanden.


DIE GASTAUTORIN:

Silke

Silke, gebürtig aus dem hohen Norden Bayerns, kann durchaus als ein „Ich bin gerne draußen“- Mädel betitelt werden! Sie liebt Berge, nochmals Berge, Schnee, Wind, Wasser, Sonne, Strand, Meer … und das Ganze dann gerne noch kombiniert mit Wanderschuhen, Skiern oder dem Radl. Draußen sein – wahrscheinlich, weil es genau das Kontrastprogramm zu ihrem Job als Innenarchitektin ist bei dem sich immer alles um das Drinnen dreht; um das Planen und Gestalten von Räumen aller Art. Nicht verwunderlich, dass sie auf jeder Reise der Blick nach besonders attraktiven Locations, neuen Ideen und Trends begleitet. Und was treibt sie noch so, wenn sie nicht gerade kreativ plant? Sie lernt tapfer die Weltkarte auswendig!

Kommentare

  1. Das Gitter habe ich auf Pinterest schon einmal gesehen und fand es schon klasse. Da ich noch eine Wand frei habe, würde das auch herrlich passen und ich glaube, mit dem Beitrag hast du mir nochmals einen Schubs verpasst, es nun doch endlich in Angriff zu nehmen – Merci :-)

    • Christine

      Viel Erfolg!!!

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