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Lilies Diary | 12. November 2017

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3 Kommentare

10 Backpacking Tipps für deinen ersten Backpacking-Trip

Gastautoren

Du strebst deine erste Fernreise an, hast aber keinen Schimmer wie du mit der Planung beginnen sollst? Ich bin leidenschaftliche Chaotin, doch aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, eine längere Backpacking-Reise gut durchzuorganisieren. Gerne möchte ich daher meine 10 wichtigsten Backpacking Tipps mit euch teilen.

Backpacking Tipps – 1. Tipp: Wo soll es hingehen?

Die Weltkarte bietet viele Möglichkeiten, um deinen Reisedurst zu stillen. Doch gerade bei der ersten Fernreise kann es passieren, dass du nicht weißt, welches Land du bereisen möchtest. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, kannst du nach dem Ausschlussprinzip vorgehen oder deine Wünsche in einem Reisebüro besprechen, dass auf Backpacking-Reisen spezialisiert ist. Fragen, die du auf jeden Fall stellen solltest, sind:

  • Zu welcher Jahreszeit lässt sich welches Land am besten bereisen?
  • Ist das Land für einen unerfahrenen Backpacker geeignet?
  • Welche Destinationen sollte ich aufgrund politischer Lagen bzw. der Kriminalität eher meiden?
  • Kann ich mich vor Ort in englischer Sprache verständigen oder sollte ich weitere Sprachen beherrschen?

Zusätzlich empfehle ich dir, dich noch im Internet auf Reiseblogs und einschlägigen Seiten über deine favorisierten Länder schlau zu machen. Je mehr du über ein Land weißt, desto leichter wird dir die Planung fallen.

Backpacking Tipps – 2. Tipp: Alleine oder zu zweit?

Eine weitere Frage, die du dir stellen solltest, ist, ob du alleine oder in Begleitung reisen möchtest. Der Vorteil, wenn du den Urlaub gemeinsam antrittst, ist, dass du die schönen Erfahrungen mit jemandem teilen kannst. Zudem ist es Sicherheitsgründen in manchen Ländern ratsam, zu zweit zu reisen. Ich mag Urlaube, die mir ein ganzes Package bieten wie Chillen, Sport, Action, Natur, Kultur und Abenteuer. Es ist mir daher wichtig, dass mein Reisebegleiter dieselben Interessen hat wie ich, da es im Urlaub sonst zu Unstimmigkeiten kommen könnte. Schließlich möchte ich entspannt aus dem Urlaub zurückkommen und nicht mit ein paar grauen Haaren mehr. Ein offenes Gespräch vor dem Urlaub ist daher empfehlenswert, damit es nachher keine unangenehmen Überraschungen gibt.

Backpacking Tipps – 3. Tipp: Wie planst du realistisch?

Die wohl größte Herausforderung ist die realistische Planung der Reise. Besonders, wenn man wie ich, am liebsten alles von einem Land kennenlernen möchte, macht einem dieser Punkt am meisten zu schaffen. Erst vor Kurzem habe ich drei Länder in dreieinhalb Wochen bereist. Teilweise hat sich der Urlaub als Marathon herausgestellt. Obwohl es irre viel Spaß gemacht hat, hätten ein oder zwei Tage mehr an einem Ort doch auch gut getan, um ein bisschen zu relaxen und die verschiedenen Eindrücke zu verarbeiten. Manchmal ist es daher besser, wenn man auf den einen oder anderen Ort verzichtet, vor allem dann, wenn das zeitliche Reisepensum zu knapp ist. Für große Destinationen würde ich zum Beispiel mindestens 2 Wochen einplanen, wenn du einen umfassenden Eindruck von dem jeweiligen Land bekommen möchtest.

Weiterhin empfehle ich, nicht den ganzen Urlaub bereits im Voraus zu planen. Möglicherweise gefällt dir ein Ort so gut, dass du ein bis zwei Tage länger bleiben möchtest. Du bist somit flexibler.

Solltest du in einem unbekannten Land erst am Abend anreisen, so empfehle ich dir, die Übernachtung bereits im Voraus zu buchen. Besonders als Frau kann es unangenehm sein, wenn du nachts mit schwerem Gebäck auf der Suche nach einer Schlafmöglichkeit bist. Inselhütten würde ich auch rechtzeitig buchen, da die Zahl der Zimmer meist sehr begrenzt ist. Besonders in der Ferienzeit oder zu Feiertagen sind manche Orte schnell ausgebucht.

Backpacking Tipps – 4. Tipp: Wie sind die Distanzen im Land?

Dieser Punkt ist besonders wichtig für die realistische Planung. Als Europäerin bin ich es gewohnt innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden an mein gewünschtes Ziel zu gelangen. In weitläufigen Ländern kann es passieren, dass Distanzen unterschätzt werden. Bevor ich mich daher auf meine Reiseziele festlege, schaue ich mir auf einer Landkarte und bei Dr. Google die Distanzen genau an. Hinzu kommt, dass die Straßenverhältnisse in manchen Ländern nicht den europäischen Standards entsprechen. In Costa Rica könnt ihr zum Beispiel damit rechnen, dass ihr für eine Fahrt von 40 km zwei bis drei Stunden benötigt, da die Fahrbahn streckenweise von Unebenheiten und Schlaglöchern gekennzeichnet ist. Zudem kann es immer wieder vorkommen, dass Flüsse den Weg kreuzen, die auf der Landkarte vielleicht nicht eingezeichnet sind. Ich persönlich liebe diese kleinen Überraschungen, da sie den Urlaub aufregend und unvergesslich machen. Allerdings kosten sie manchmal auch viel Zeit.

Backpacking Tipps – 5. Tipp: Wie orientierst du dich?

Damit du in deinem Urlaub nicht verloren gehst, empfehle ich dir, die gute alte Landkarte mitzunehmen und einen offline Routenplaner downzuloaden. Gerade wenn du mit dem Auto unterwegs bist, wirst du ohne diese Utensilien nicht auskommen. Magic Earth ist zum Beispiel eine tolle Navigations-App, die du dir kostenlos downloaden kannst. Auch wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist oder mit dem Taxi, ist eine offline Navigation ratsam. Ab und zu kontrolliere ich nämlich, ob mich der Taxifahrer tatsächlich dort abliefert, wo ich hinmöchte, oder ob er ungewollte Umwege fährt. Und sollte es Sprachbarrieren geben, so kannst du dem Fahrer die Route ganz einfach auf deinem Smartphone zeigen.

Backpacking Tipps – 6. Tipp: Auto oder Öffis?

Ich liebe es, fremde Länder mit dem Auto zu bereisen. Am liebsten bin ich unabhängig unterwegs und bleibe an Orten oder Stränden stehen, die mich reizen oder mir zufällig auf meiner Strecke begegnen. Zwar sind Leihautos nicht unbedingt die günstigste Art zu reisen, dennoch möchte ich mir diesen Luxus der Flexibilität nicht nehmen lassen. Sollte es in einem Land oder einer Stadt jedoch gute Verkehrsanbindungen geben, so ist es nicht notwendig, ein Auto anzumieten. In Thailand kommst du zum Beispiel auch ohne eigenes Fahrzeug ganz gut zurecht. In Lateinamerika würde ich dir hingegen ein Auto empfehlen, da es dort kein dichtes Verkehrsnetz gibt und du so größere Distanzen besser zurücklegen kannst. Eine weitere Alternative wäre es, innerhalb eines Landes mit dem Flugzeug zu reisen.

Backpacking Tipps – 7. Tipp: Wie versorgst du dich mit Geld?

Prinzipiell reise ich mit Bargeld und versuche nur in Ausnahmefällen vom Bankomat abzuheben oder mit der Kreditkarte zu zahlen, da Abhebungen im Ausland oft extra Kosten verursachen. Falls notwendig, wechsle ich das Bargeld noch vor Reiseantritt. In manchen Ländern sind Geldautomaten Mangelware und wenn man endlich einen gefunden hat, ist dieser womöglich außer Betrieb. Meine Bank bzw. mein Kreditkarteninstitut informiere ich zudem über meine bevorstehende Reise, denn bei höheren Behebungen im Ausland kann es passieren, dass die Karten aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Backpacking Tipps – 8. Tipp: Hostel, Hotel, Gastfamilie oder Couchsurfing?

Als Backpacker übernachte ich meist in Hostels, da das eine sehr günstige Art zu übernachten ist. Zudem lernt ihr so auch immer wieder nette und interessante Leute aus den unterschiedlichsten Ländern kennen. Hostels sind bekanntlich sehr bescheidene Übernachtungsmöglichkeiten. Manchmal musst du Bad und Küche mit anderen Gästen teilen und der Luxus von Warmwasser ist auch nicht immer gegeben. Zwischendurch gönne ich mir immer wieder mal ein Hotel, wenn ich ein bisschen Privatsphäre genießen möchte. Auch Gastfamilien sind eine gute Übernachtungsalternative. Preislich befinden sich diese meist zwischen Hostel und Hotel. Je nachdem welches Land du bereist, differieren die Hostelpreise.

Wenn ihr noch mehr Abenteuer sucht, ist Couchsurfing ein heißer Tipp. Bei dieser Variante bieten Privatpersonen ihre Couch zum Schlafen an. Die Übernachtungen sind sehr bescheiden und günstig. Auf der Plattform www.couchsurfing.com könnt ihr nach Schlafplätzen auf der ganzen Welt suchen.

Backpacking Tipps – 9. Tipp: Wo solltest du dich am Tag deiner Heimreise aufhalten?

Am Tag der Abreise empfehle ich dir, dass du dich in der Nähe des Flughafens aufhältst. Vor dem Heimflug besichtige ich meist noch ein paar Stunden die Stadt. Auch wenn dein Flug am Abend losgeht, würde ich es vermeiden, erst am Nachmittag von einer Insel Richtung Airport zu reisen. Nicht jedes Land hält sich an die Fahrpläne. Es ist mir lieber ein bis zwei Stunden zu früh am Flughafen zu sein als in letzter Sekunde noch die Maschine zu erwischen. Hinzu kommt, dass in manchen Ländern strengere und somit manchmal auch zeitintensivere Kontrollen am Flughafen stattfinden.

Backpacking Tipps – 10. Tipp: Hast du alle wichtigen Dokumente und Impfungen?

Wenn ich auf Reisen gehe, dann mache ich von meinem Reisepass eine Kopie, die ich in foliierter Form mitnehme. Zusätzlich schicke ich einer Vertrauensperson ein PDF des Reisepasses, für den Fall, dass ich alle Dokumente im Urlaub verliere. Wichtige Telefonnummern wie Rettung, Polizei, Feuerwehr und die der Entgiftungszentrale speichere ich in meinem Handy ab. Meinen Führerschein sowie den Impfpass nehme ich ebenfalls mit.

Wichtig ist auch, dass du alle Impfungen besitzt. Diesen Punkt solltest du nicht unterschätzen. Das Tropeninstitut bzw. ein Reisebüro kann dir da bestimmt genaue Auskünfte darüber geben.

In diesem Beitrag habe ich mich auf 10 Tipps beschränkt. Ist euch noch ein Punkt besonders wichtig – feel free und ergänzt diesen in einem Kommentar!


DIE GASTAUTORIN BIRGIT:

Fotografie Tipps - Birgit

Reiselustig, schreibwütig und entdeckungssüchtig – das bin ich. Am liebsten tanze ich mit meinem Po auf zehn Kirtagen gleichzeitig. Ständig bin ich auf der Suche nach kleinen und großen Abenteuern, die das Leben spannend und abwechslungsreich gestalten. Mein Motto, das mich am besten beschreibt lautet: Ich bin viele. Gerne möchte ich mit dir meine Erfahrungen teilen und freue mich auf einen interessanten und lustigen Austausch.“


Und für alle, die nicht genug Tipps für den nächsten Backpacking-Trip haben können, kommt hier …

Annes Backpacking Tipps-ABC

Ein richtig, waschechter Backpacker zu werden bedarf einiger Vorbereitungen und Backpacking Tipps. In meiner eigenen Backpacking Karriere habe ich gelernt, dass einen Rucksack zu tragen nicht das Einzige ist, was man beherrschen muss, wenn man durch die Weltgeschichte zieht. Hier also meine Backpacking Tipps – so kann nix mehr schief gehen!

Wenn ihr also Lust darauf habt über Monate hinweg durch die Weltgeschichte zu ziehen und mal so richtig ins Backpacking wollt, dann lest euch diese Punkte durch!

backpacking tipps-indonesien

A – Ausdauer

Der erste der Backpacking Tipps: Beim Backpacking muss man einfach damit klarkommen, dass man häufig an Bushaltestellen und anderen Terminals verweilen muss, bis das am vorherigen Tag gebuchte Gefährt um die Ecke tuckert. So ist es nun mal. Einfach ein paar Bücher mehr mitnehmen und dann klappt das auch schon!

B – Backpack

Einer der wichtigsten Backpacking Tipps: Backpacking geht nicht mit Koffer, das tut mir jetzt leid, aber so ist es einfach. Umso wichtiger wird die Wahl des richtigen Backpacks. Nehmt euch ordentlich Zeit, denn der Backpack wird in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren euer bester Freund.

C – Couchsurfing

Keine Kohle für ein Hostel? Dann geht’s ans Couchsurfing! Wenn ihr die richtige Wahl des Gastgebers trefft, dann könnt ihr schnell ein unglaubliches und vor allem typisch einheimisches Erlebnis haben, das beim Backpacking nicht fehlen darf.

D – Deo

Ich frage mich immer wieder: Wer gibt einigen Reisenden das Gefühl, dass nur weil sie am Backpacking sind und nicht immer eine Dusche in der Nähe haben, völlig dreckig und stinkend durch die Gegend zu reisen? Deo gibt es doch in jedem Land! Hier also einer der  Backpacking Tipps, der für das allgemeine Wohl im Bus sorgt: bitte, bitte duscht doch ab und zu mal!

E – Einsamkeit

Es wird diese Tage beim Backpacking geben, an denen ihr einfach in einem Hostel sitzt oder in einem Café durch die Gegend schaut und euch denkt: Man, wie gerne hätte ich jetzt jemanden zum Reden. Das kommt vor! Wichtig ist, dass ihr euch dann nicht direkt in ein depressives Loch katapultiert, sondern diesen Moment genießt. Ganz ehrlich, wann ist man schon einmal alleine, wenn man zu Hause ist? Hier also einer meiner Anti-Alleinsein Backpacking Tipps: Einsamkeit ist auch mal schön und führt meist zu den schönsten Einträgen im Reisetagebuch!

F – Ferne

Oh ja, weit, weit weg von zu Hause sein, das wünschen sich viele Menschen auf der Welt. Manchmal jedoch kommt dieser Moment, in dem man realisiert, wie weit man eigentlich weg ist. Das Gefühl der Ferne kann einladend und schockierend zugleich sein. Spätestens zu Hause allerdings ist man froh, dass man diese Ferne gesehen hat und dass der Kopf voll mit Eindrücken und kleinen Bildern ist.

G – Gesellschaft

Neben wenigen einsamen Momenten, kann man der Gesellschaft beim Backpacking häufig nicht aus dem Weg gehen. Hostels sind voll mit Menschen, der Kampf um die Töpfe in der Hostelküche gehört zum Alltag und sobald eine Bar günstiges Bier anbietet, sind auch die Backpacker nicht weit entfernt. Man ist in ständiger Gesellschaft und darf seine Lebensgeschichte gefühlte drei Millionen Mal erzählen. So ist das nun mal.

H – Handy

Kontakt zu den Lieben zu Hause ist wichtig, aber häufig gibt es keine gute Internetverbindung in den Ländern, die man bereist. Deswegen ist mein Tipp: Kauft euch für den Backpacking Trip ein günstiges Handy zu Hause und besorgt euch dann Sim-Karten in den Ländern, in denen ihr eine längere Zeit reisen werdet. Sim-Karten sind meist viel günstiger, als zu Hause und bieten eigentlich immer gute Tarife an, um mal eine SMS an Mama zu schicken.

I – Impfungen

Ganz, ganz wichtig!! Und ein Punkt, der in der Liste der Backpacking Tipps nie fehlen darf! Niemals, wirklich niemals, ohne einen Check des Impfausweises Richtung Asien, Afrika oder Lateinamerika reisen. In vielen deutschen Städten gibt es spezielle Tropeninstitute oder Reiseausstatter wie Globetrotter, die Impfungen anbieten. Einige der Impfungen, kann man sogar von der eigenen Krankenversicherung zurückerstatten lassen. Ein bisschen Stress zu Hause erspart so definitiv den einen oder anderen Gang in ein Krankenhaus, das nicht immer die deutschen Standards trifft.

J – Jetzt sofort!

Hier gibt es keine Backpacking Tipps, sonder hier bedarf es nur ein bisschen Mut und plötzlichem Reisefieber: Ihr wolltet schon immer reisen, Backpacking steht auf eurer Liste, ihr schmiedet schon seit Jahren Pläne, kommt aber immer wieder mit neuen Ausreden? Wieso? Auf geht’s! Ein bisschen planen, Flug buchen, Backpack kaufen und rein ins Abenteuer!

K – Krankheiten

Sobald man mit dem Backpack durch verschiedene Länder reist, wird man aus der eigenen Routine herauskatapultiert. Neues Essen, neue Hygiene, neuer Tagesablauf und vor allem: ein neues Land. Andere Länder, andere Sitten…und da bleiben auch die Krankheiten nicht aus. Versorgt euch schon vorher mit bestimmten Schmerzmitteln und Antibiotika, sodass ihr beim Reisen direkt etwas da habt. Sollten die Beschwerden jedoch nicht aufhören, schadet manchmal der Besuch beim Arzt oder im Krankenhaus auch nicht. Sicher ist sicher, oder?

L – Lonely Planet

Die Backpacker-Bibel, ebenfalls etwas, das auf der Liste der Backpacker Tipps nicht fehlen darf! Der Lonely Planet gehört einfach zum Backpacking dazu und auch wenn einige Exemplare, das Gewicht des Backpacks sprengen, geht es in einigen Ländern einfach nicht mehr ohne. Oft kann man vor Ort die Lonely Planets mit anderen Backpackern tauschen, sodass man am Ende nicht eine Sammlung von 3000 Büchern hat und die Wirbelsäule vom Tragen schon eine andere Form annimmt…

backpacking tipps

M – Meer

Oh ja…was wäre das Reisen ohne das Meer? Das zu Hause vieler Backpacker und ein Ort an dem sich alle treffen: am Tag zum sonnen und surfen, am Abend zum Sonnenuntergangs-Bier und am Morgen zum Sprung ins Meer nach den viel zu heißen Clubs.

N – Neues

Jeden Tag ein neuer Eindruck, neue Menschen, neue Sprachen. Da platzt einem ab und zu schon einmal der Kopf. Wichtig dabei ist, dass man die Eindrücke festhält. Hier ein Punkt der Backpacking Tipps, für den ihr (und wahrscheinlich eure Kinder) mir später danken werdet: Führt ein Reisetagebuch und notiert alles, was neu ist! So werden auch die Freunde und die Familie zu Hause zumindest ein Teil eurer Abenteuer.

O – Organisation

Ich bin kein großer Fan der Organisation, aber finde, dass wenigstens ein bisschen zum Backpacking dazugehört. Macht euch einen ungefähren Plan der Reiseroute und schaut vor allem, was für die gewissen Länder, die ihr sehen wollt notwendig ist. Gibt es gewisse Krankheiten? Muss ich mich impfen? Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Wie komme ich von A nach B?

P – Photos

Das Wichtigste am Backpacking und Reisen! Photos!! Bloß nicht die Kamera vergessen, verlieren, klauen lassen oder kaputt machen. Sich nach Jahren die Photos anzuschauen, auf denen man komplett ausgeblichene Haare und eine viel zu dunkle Haut von der Sonne hat und mit neon-farbenem Shirt am Strand von Thailand steht sind Gold wert! Auch wenn es manchmal hart ist mit Kamera und allem Drum und Dran einen Berg zu besteigen oder eine Bootsfahrt zu machen – ohne geht es einfach nicht!

Q – Querfeldein

Einmal so richtig schön vom Weg abkommen, das gehört zum Backpacking dazu. Wieso denn nicht einmal einen anderen Weg einschlagen, als die ganzen anderen Backpacker? Glaubt mir, ihr werdet Dinge sehen, die es bisher auch nicht im Lonely Planet gibt.

Backpacking-Sonnenuntergang-Kuba

R – Round The World

Die sicherste und durchgeplanteste Variante des Reisens. Mit einem Ticket um die ganze Welt. Das geht. Ich habe hier mal eine Aufstellung der verschiedenen Veranstalter gemacht. Sucht euch aus, was am besten passt und studiert dann erneut die Liste der Backpacking Tipps!

S – Sicherheit

Auch das ist unglaublich wichtig. Auch wenn die Menschen in eurem Dorm noch so witzig und nett sind, passt auf die Wertsachen auf. Auch beim Backpacken gilt: Lauft mit keinen fremden Menschen mit, auch wenn sie noch so nett sind. Ab und zu zweimal über eine Entscheidung nachdenken hilft beim Backpacking ungemein. Wichtig zum Packen: ein Schloss für Schließfächer und ein Taschenmesser. Just in case…

T – Transport

Die Liste eurer benutzten Transportmittel wird nach eurem Trip so lang wie ein ganzes Buch sein. Tuk Tuk, Bus, Auto, Kutsche, Fahrrad… alles dabei. Manchmal braucht man 12 Stunden für eine eigentliche fünfstündige Fahrt, manchmal sitzt ein Huhn neben euch im Bus und manchmal fährt das Taxi erst los, wenn wirklich acht Personen im Auto für eigentlich fünf Personen sitzen – so ist das nun mal.

U – Unterkunft

Schnell werdet ihr lernen, dass es gar nicht so schlimm ist mit 20 anderen Menschen in einem Zimmer zu schlafen. Ihr werdet auch lernen, dass es manchmal gar nicht so schlecht ist eine Stunde früher aufzustehen, um noch einen sauberen Teller in der Küche zu bekommen. Ach, die lieben Hostels. Eine Unterkunft, auf die man als Backpacker einfach nicht verzichten kann. Hier werden Geschichten geschrieben! Häufig reicht es übrigens, wenn man das Zimmer einen Tag vorher bucht.

V – Versicherung

Mindestens genauso wichtig, wie Impfungen ist die Versicherung in der Liste der Backpacking Tipps. Für das Backpacking braucht man dringend eine Auslandsversicherung, die möglichst alles zurückerstattet, was man beim Reisen für die Gesundheit ausgegeben hat. Eventuell ist es auch sinnvoll eine Reisegepäck-Versicherung abzuschließen…

W – Weltweite Freunde

Nach einem Backpacking Trip hat man auf einmal Freunde auf der ganzen Welt und das ist auch gut so. Da ist der nächste Trip immerhin schon auf der Couch des neuen Freundes in Timbuktu gesichert.

X – X-trem

Backpacking sollte nicht unterschätzt werden. Man geht teilweise an seine Grenzen, man wandert von Ort zu Ort, man schläft und isst nicht mehr richtig und man wird von neuen Eindrücken völlig überflutet. Ab und zu eine kleine Pause einlegen ist wirklich nicht so schlimm!

Y – YOLO, Alter

Nach der Pause geht es dann allerdings auch sofort weiter. Wenn ihr euch schon dafür entschieden habt zu backpacken, dann nehmt doch bitte alles mit was finanziell möglich ist. Ich bereue immernoch, dass ich mich in Neuseeland nicht aus einem Flugzeug geschmissen habe…

Z – Zurück nach Hause

Aus die Maus. Es geht zurück und das entweder, weil kein Geld mehr da ist oder weil der Trip einfach zu Ende ist. Stellt euch darauf ein, dass keiner zunächst verstehen wird, warum ihr eurem Trip hinterherweint. Es kann keiner nachvollziehen, was ihr in euren Monaten oder Jahren am anderen Ende der Welt erlebt habt. Umso schwieriger wird es, sich wieder so richtig an zu Hause zu gewöhnen. Aber glaubt mir, das wird und ab und zu hilft es einfach ein neues Ticket zu buchen und einen neuen Trip zu planen, um dem völligen Fernweh zu entgehen!

Kommentare

  1. Hach, wie schön! Da bekomme ich gleich wieder Lust, meinen Backpack zu packen. J wie Jetzt sofort! ;)

  2. Sarah

    Wie sieht es denn aus mit den Visa? Alle vorher besorgen oder immer erst vor der nächsten Einreise?

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