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Lilies Diary | 30. November 2017

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1 Kommentar

Above & Beyond – Meine 7 Tipps rund um Hamburg

Florian Johaenntgen

Wenn mich mein Wecker mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißt und ich weiß, dass ich dieses Mal auf die Schlummertaste verzichten muss, dann steht meist etwas Abenteuerliches auf dem Programm. Zusammen mit Land Rover ging es auf Entdeckungstour in und um Hamburg. Konkrete Pläne? Der Besuch der Segelregatta Extreme Sailing Series im Hamburger Innenhafen. Als Hamburg-Neuling war ich neugierig darauf, was mich in der Hansestadt und drum herum erwartet. Ich habe euch meine 7 Highlights aus zwei Tagen zusammengefasst.

Speicherstadt

Zum Sonnenaufgang an die Ostsee – Blue Hour von ihrer besten Seite

Okay, der erste Tipp ist nichts für die Morgenmuffel und Langschläfer unter euch, doch ich verspreche euch, ihr werdet dankbar sein, euch früh aus dem Bett gequält zu haben. Meine Testfahrt mit dem neuen Land Rover Discovery ging zum Sonnenaufgang an die Ostsee.

Ich oute mich hier gleich schon mal als Off-Road Fan. Schon lange habe ich die Idee, mit einem geländetauglichen SUV einen Roadtrip zu starten. Am liebsten durch die Berge, mit Dachzelt im Gepäck und der Möglichkeit, problemlos die Spots zu erreichen, die mit meinem Mittelklasse PKW einfach undenkbar sind.

Noch im Dunkeln ging es entspannt über die Autobahn nach Heiligenhafen. So ein riesiger SUV gleicht eher einem gemütlichem Segelschiff als einem Rennkatamaran – entspanntes Cruisen ist hier überhaupt kein Problem. Heiligenhafen ist mit dem Auto nur etwa 90 Minuten von Hamburg entfernt und lässt sich in den frühen Morgenstunden staufrei über die Autobahn erreichen.

Kornfeld am Meer

Kurz vor Sonnenaufgang angekommen bot sich mir auch ein einzigartiges Farbenspiel. Ich bin bekennender Fan der Golden Hour, vielleicht weil ich mich selten früh aus dem Bett quäle. Hier allerdings konnte die Blue Hour mehr als überzeugen.

Am Meer

Mein obligatorisches Schuhselfie, hier zur frühen Morgenstunde am Strand in Heiligenhafen.

Am Strand

Eine frisch Brise und lila Wolke, wie könnte ein Tag schöner starten.

Strand von Oben

Perspektivenwechsel! Die Ostsee von oben.

Oli, der Besitzer der Sunset Strandbar, öffnet normalerweise erst am späten Vormittag, war jedoch wegen Hochzeitsvorbereitungen schon früher dort und spendierte mir erstmal einen heißen Kaffee. Danach zeigte er mir einen abgelegen Strandabschnitt, auf dem ich den Land Rover Discovery und das Sandprogramm auf Herz und Nieren testen konnte. Zugegeben, eine wirkliche Herausforderung war dieser Strand nicht, doch es macht wirklich Laune mal abseits von asphaltierten Straßen unterwegs zu sein.

Die, die mich kennen, wissen, dass ich ein absoluter Bergmensch bin, doch in den zwei Tagen im hohen Norden hab mich ein wenig in die Region verliebt. Die raue Meeresluft, der pastellfarbene Himmel, Sand unter den Füßen. All das erinnerte mich wieder an die Familienurlaube von früher. Das Rauschen der Wellen und eine große Dosis Vitamin Sea sind wohl die besten Gründe, um noch mal einen längeren Urlaub hier im Hinterkopf zu behalten.

SUV am Strand von oben

Hamburg auf dem Wasser erleben – mal anderes

Vom 10. – 13. August war die Extreme Sailing Series mit dem 5. Stopp der Tour zu Gast in Hamburg. Auch in diesem Jahr war das Land Rover BAR Academy Team unter den sieben Startteam der Extreme Sailing Series und lud mich ein, das Event zu begleiten und meine erste Segelerfahrung zu machen.

Bei der Extreme Sailing Series handelt es sich um eine sogenannte Stadion-Rennserie. Anders als zum Beispiel beim America’s Cup, der einigen von euch sicherlich ein Begriff ist, wird bei der ESS nicht auf dem offenen Meer gesegelt, sondern wie in diesem Fall bei dem Event in Hamburg, auf der Elbe. Der Unterscheid ist, dass die Zuschauer von Land aus das gesamte Rennen beobachten können und nicht, wie bei anderen Regatten, nur den Zieleinlauf mitbekommt. Sie stehen also in Hamburg direkt vor dem Cruise Center HafenCity und der Elbphilharmonie und haben alles im Blick.

Auf dem Schlauchboot

Gesegelt wird, wie auch beim America’s Cup, auf foilenden Katamaranen, nur sind diese hier kleiner, leichter und damit deutlich wendiger, erreichen dennoch Geschwindigkeiten von bis zu 40 Knoten (74 km/h).

Seit 2013 ist Land Rover offizieller Partner der ESS und seit 2015 Sponsor des Land Rover BAR (Ben Ainslie Racing) Teams. Hier bringt Land Rover als Innovationspartner nicht nur seine Expertise aus den Bereichen Hightech, Design und Technologie zur Entwicklung der Katamarane ein, sondern widmet sich mit der Land Rover BAR Academy auch aktiv der Nachwuchsförderung im Segelsport. Bei der ESS gehen mit dem LR BAR Academy Team ausschließlich junge Segler an den Start und messen sich hier mit Weltmeistern und Olympiasiegern in den Teams von Red Bull oder SAP.

Das Segelerlebnis war definitiv eines meiner Highlights. Vermutlich wird die ESS nächstes Jahr wieder in Hamburg zu Gast sein, und dann solltet ihr unbedingt mal vorbei schauen. Unabhängig davon ist das Segeln mit einem (Renn-)Katamaran ein absoluter Tipp von mir. Rund um Hamburg gibt es einige Anbieter, bei denen ihr auf der Ost- und Nordsee, zum Teil sogar in den Hamburger Binnengewässern die Faszination Katamaran erleben könnt. Wenn ihr neugierig geworden seid, schaut doch zum Beispiel beim Akademischen Segler-Verein Hamburg vorbei. Es ist definitiv spannender als die übliche Hafenrundfahrt!

Blick auf die Elbphiharmonie

Schon die Fahrt im motorisierten Schlauchboot die Elbe entlang Richtung Philharmonie schüttete so viel Adrenalin aus, dass ich das Segeln auf dem GC32 Rennkatamaran kaum mehr abwarten konnte. Auf der „Visitors-Zone“ Platz genommen und im Netz festgekrallt, legte das Team auch gleich los. Kurbeln hier, Segel hissen dort.

Katamaran Details

Ein, zwei schnelle Turns und Seitenwechsel, schon brachten die Nachwuchsprofis, die bereits den Gesamtsieg beim Red Bull Youth America’s Cup einfahren konnten, das Boot trotz mäßigem Wind auf eine beachtliche Geschwindigkeit. Kein entspanntes Cruisen auf der Elbe, sondern eine knallharte Trainingsfahrt als Vorbereitung für die Rennen am Nachmittag. Eine ziemlich wacklige Angelegenheit. Ständige schwanke ich zwischen Festhalten, um nicht über Bord zu gehen, und loslassen, um Fotos zu schießen.

Katamaran

Mit den ersten etwas stärkeren Windböen schafften wir es sogar zu „foilen“, das heißt, sich mithilfe sogenannter Hydrofoils aus dem Wasser abzuheben. Hierbei verlässt der Rumpf die Wasseroberfläche und gleitet darüber hinweg. Das sorgt für zusätzlichen Speed und fühlt sich ein wenig wie Fliegen an. Seit diesem ersten „Foiling-Erlebnis“ bin ich Fan von Katamaranen.

Segel hissen

Hierzu kann ich sagen, dass ich großen Respekt vor der Leistung der Jungs habe. Sich auf diesem Katamaran so schnell und sicher zu bewegen und sich dabei nicht gegenseitig über Bord zu stoßen oder über die Seile zu fallen, erfordert ein Höchstmaß an Koordination, Konzentration und Balance. Das Ergebnis jahrelangen Trainings.

Im Race Village

Im Race Village warten die Gäste gespannt auf den Start des Rennens.

BAR Team in Aktion

Das Land Rover BAR Academy Team geht in Führung.

Team Landrover

Kurze Auswertung der Ergebnisse und Strategiebesprechung im Race Village.

Der Klassiker – Hamburger Fischbrötchen

Auch wenn ich wirklich selten im Norden bin, steh ich total auf frischen Fisch in sämtlichen Variationen. Leider habe ich es diese Mal nicht zum Fischmarkt geschafft, wollte mir aber ein klassisches Fischbrötchen nicht entgehen lassen. Und die gibt’s hier wie Sand am Meer. Mein Favorit ist die Brücke 10, ein kleiner Laden direkt an den Landungsbrücken mit dem sehr sympathischen Slogan „Fischbrötchen und Blick auf die Schiffe“. Der Name ist hier Programm, es gibt Fischbrötchen, ganz klassisch ohne viel Schnick Schnack und absolut frisch. Ich empfehle euch, probiert unbedingt das Brötchen mit Nordseekrabben oder dem Kräutermatjes und dazu ein kaltes Bier. Ein Traum.

Hafen mit Blick zur Elbphilharmonie

Auf den Landungsbrücken mit Blick auf die Elbphilharmonie

Walk and explore – Hamburg zu Fuß entdecken

Ich bin zuvor zwar schon das ein oder andere mal in Hamburg gewesen, allerdings waren das ausschließliche berufliche Aufenthalte und außer Meetingräumen und Hotels hab ich von dieser Stadt noch nichts gesehen. Ich erkunde meine Umgebung am liebsten zu Fuß, so bin ich flexibel und kann einfach mal nach links oder rechts, wenn ich im Augenwinkel etwas Spannendes entdecke.

Ich verrate euch nun sicherlich keinen Geheimtipp, aber für mich als Hamburg-Neuling war ein Spaziergang zur HafenCity, der Elbphilharmonie und der Speicherstadt Pflicht – und das kann ich auch jedem, der das erste Mal in die Hansestand kommt, empfehlen. Nehmt euch die Zeit und erkundet die Stadt zu Fuß, ihr werdet super viele kleine Cafés und schöne Plätze zum Verweilen und Entspannen entdecken.

Neben den unzähligen kleinen Brücken in der Speicherstadt, die so oft einen wirklich guten Fotospot abgeben, habe ich das Kaffeehaus Klein und Kaiserlich entdeckt. Im „k-u-k“ bekommt ihr, ganz Hamburg untypisch, österreichische Kaffeespezialitäten und Mehlspeisen, dazu noch einen tollen Blick auf die HafenCity. Glaubt mir, die Kombination aus Hafennähe und Kaiserschmarrn funktioniert, und das wirklich gut.

Ironman Hamburg

Iron Man Hamburg

An der Binnenalster

Augen offen halten! Schöne Plätze zum Verweilen findet man auch an der Binnenalster.

Kulinarik – Norddeutsch gepaart mit einem französischem Akzent

Kulinarisch hat Hamburg wirklich einiges zu bieten. Mit seinem grandiosen Essen und hervorragendem Wein hat mich das hæbel überzeugt, welches erst wenige Tage zuvor eröffnet hatte. Der Ein oder Andere unter euch kennt es vermutlich noch als Tarterie, wie Fabio’s Lokal zuvor hieß.

Im hæbel bieten er und sein kleines Team sogenannte Nordic-French Cuisine an. Das Menü mit kleinen, raffinierten Speisen wird in der offenen Küche zubereitet und lässt euch jeden Handgriff miterleben. Der Besuch dort ist ein absolutes „must-eat“, vor allem für Freunde des entspannten Dinierens. Ich nehme mir selten Zeit, um in Ruhe zu essen. Im hæbel wird alles mit Ruhe und Bedacht zubereitet, nichts zu spüren von der üblichen Küchenhektik. Hier werdet ihr entschleunigt und das auf sehr leckere Art und Weise.

Das Menü was so ausgefallen, dass ich mir nicht alles merken konnte, was serviert wurde. Die ganze Artischocke im Sut gegart, das Fischfilet mit fritierten Kapern als Topping und das Sorbet mit in Likör eingelegten Stachelbeeren haben bei mir ganz neue Geschmacksnerven getroffen.

Das Nachtleben – schrill und abgehoben.

Da ich nun schon mal in Hamburg bin, gehört natürlich ein Absacker auf der Reeperbahn dazu. Hierzu muss ich euch ja nicht viel sagen. Laut, Schrill und bunt.

Wer die Abende etwas entspannter ausklingen lassen möchten, schaut bei der Skyline Bar 20up vorbei. Diese findet ihr, wie es der Name vermuten lässt, im 20. Stock des Empire Riverside Hotels, von wo ihr einen 180 Grad Blick über den Hamburger Hafen habt. Ich wette, von hier oben gibt es den besten Blick auf den Sonnenuntergang am Hafen. Leider hab ich es in den zwei Tagen nicht rechtzeitig geschafft, kann euch aber versprechen, dass der Blick bei Nacht mindestens genauso gut ist wie die Cocktails, die hier serviert werden.

Reeperbahn

Wiedersehen macht Freude

Meine letzte Empfehlung an euch heißt ganz klar: Wiederkommen. Denn Hamburg ist immer einen Besuch wert. Zudem gibt es hier noch so viele tolle Orte zu entdecken, einige davon hat unsere Gastautorin Farina kürzlich mit dem Fahrrad bereist. Wo genau sie unterwegs war und was sie erlebt hat könnt ihr in ihrem Beitrag nachlesen: Radfahren an der Ostsee – Highlights am Ostseeküstenradweg

SUV am Strand

Off Road Action mit dem Land Rover Discovery am Ostseestrand.

SUV innen

Einmal Platz genommen will man gar nicht mehr Aussteigen, so komfortabel ist es im Innenraum.

Sonnenaufgang

Gedanken schweifen lassen und dem Rauschen der Wellen lauschen zum Sonnenaufgang in Heiligenhafen.

Sonnenaufgang am Strand

Nirgendwo ist die Blue Hour schöner als am Meer.

SUV am Strand SW

Der Land Rover Discovery ist gemacht für raues Terrain.

Strand von Oben SW

Above & Beyond – Mit der Drohne über dem Strand in Heiligenhafen

Dieser Post entstand in Kooperation mit Land Rover.


Der Gastautor:

Flo_Co-Blogger

Hey, ich bin Flo. Ich lebe im kleinen aber feinen Saarbrücken und arbeite dort im Bereich erneuerbare Energie, mit dem Ziel ein klein wenig die Welt zu verbessern. Meine Leidenschaft fürs Draußen-sein habe ich vor einigen Jahren in Südtirol entdeckt, seitdem nutze ich jede Gelegenheit, neue Orte zu erkunden und meiner Abenteuerlust freien Lauf zu lassen, getreu dem Motto explore new ways – anywhere. no questions. Immer mit dabei: Meine Kamera und Capri Sonne. :)

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Kommentare

  1. Nina

    Hätte nicht geschadet, den Text vor der Veröffentlichung zu redigieren.

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